Viele kräftige Stimmen rissen ihn aus seinem Nachmittagsschlaf, mit dem er sich immer für seine Abendschicht vorbereitete.
Als er die Treppen herunterkam, stockte ihm der Atem und seine leicht getrübten Augen weiteten sich.
Eine Horde von Langbärten hatte sich eingefunden, überall lag schweres Gerät rum, mit dem man Wände einschlagen könnte und Bier, ganz viel Bier. Und auch eine Hand voll Steinbeißerkäfern war ins Hospital gebracht worden. Ein ganz außergewöhnlicher Anblick.
Gerade noch brachte er einen Gruß hervor, bevor einer der Zwergeln zu singen anfing. Ein Lied, das zum Mitmachen anregte, doch immer noch steckte ihm die Überraschung zu sehr in den Knochen. Nur am Ende des Liedes kam ihm ein Lächeln auf die Lippen und er wippte mit.
Dann legten die Zwergeln los mit einer Methode, die er alsbald durchschaute. Drei feste Hiebe in einiger Gemeinschaft an der zu abbrechenden Wand wurden durchgeführt, dann wurde sich am Tisch mit Bier gelabt. Torjan verstand dies sehr wohl, hatte er vor zwei Tagen doch versucht, solch eine Abbruchaxt aufzuheben, wobei er sich mächtig das ohnehin schon lädierte Kreuz verriss, welches dann von einem Schülerbürscherl und einem Berufskollegen zwei Stundenläuf massiert werden musste.
Dann erhoben sie sich, die Langbärte, nachdem sie sich abgesprochen hatten und alle gelabt waren, wiederum drei feste Schläge ... und so ging es immer wieder weiter.
Dennoch hatte die Methode Sinn. Die Mauer bröckelte, gab nach, fiel letztendlich mit einem mächtigen Krach und viel Staub in den Garten.
Die Zwergeln hatten ihm schon zuvor gesagt, dass sie die Wand einreißen, aber nicht neu aufbauen würden, weil so filigranes Zeugs nicht in ihrem Sinne wäre. Auch nicht in dem vom KLLH - eine Südwand mit zwei Schritt Breite würde so gar nicht nach Adoran passen.
Balduin half Torjan, nachdem die Langbärte abgezogen waren, mit dem Aufkehren des Staubs und der kleinen Steinchen, die sich überall im Hospitalshauptraum verteilt hatten. Auch zwei Beauftragte des Baumeisters fanden sich ein, um in kleinen Portionen mit Handkarren den Schutt wegzuschaffen.
Als sich der alte Zausel auf die Bank an seinem Lieblingsplatz setzte, genoss er die sanfte Abendluft und die außergewöhnliche Aussicht durch die nicht vorhandene Wand, bevor er sich sehr zufrieden und dankbar für die Hilfe der Zwergeln in seinen Lehnstuhl begab.
Umbau des KLLHs
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Malena Rosenstein
- Beiträge: 1239
- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Malena kam ins Hospital von einer Anstrengenden Nacht, wieder waren die Patienten nicht ausgeblieben, aber einer musste ja, und da Torjan die Reisen zu Pferd und Kutsche doch zu Anstrengend waren übernahm das Sie selber.
Doch als sie das Hospital erblickte schaute sie nicht schlecht.
Die Wände waren fort und sogleich begann sie gleich sich an die Freunde und Bekannten zu wenden die doch ihre Hilfe angeboten hatten die Wände Aufzubaun.
Auch der Schreiner der Bekannt war fürs Bodenlegen wurde mit einem Boten informiert, das er nun anfangen könne.
Doch lange liessen sie nicht auf sich warten. Die ersten Bauarbeiter waren früh da und der Sockel des Hauses wurde verschoben und befestigt. Fachmännisch wurde die Treppe versetzt und der Bodenleger lies auch nicht auf sich warten und begann recht rasch mit seiner arbeit.
Auch Mitbürger von Adoran liesen nicht auf sich Warten und kamen mit Speiss und Trank und helfenden Händen um Überrall anzupacken.
Einer der Vorarbeiter meinte, "Wenn wir die Nacht durcharbeiten könnten wir mit den Wänden und Boden am Tag der Mitte fertig sein. Das Dach würde dann wohl am Ende des Wochenlaufs fertig sein. Allerdings ein Paar helfende Hände könnten nicht schaden. Wenn ihr jemanden kennt Edle, bitte schickt briefe aus. Des do Mehr Helfer hier sind, des do besser und schneller kann der Betrieb im Hospital wieder vollständig und zur Ruhe Aufgenommen werden."
Sogleich machte sich Malena an die Arbeit und schickte allen ihren Bekannten im Land Briefe und jeder sei natürlich auf Speiss und Trank geladen.
Doch als sie das Hospital erblickte schaute sie nicht schlecht.
Die Wände waren fort und sogleich begann sie gleich sich an die Freunde und Bekannten zu wenden die doch ihre Hilfe angeboten hatten die Wände Aufzubaun.
Auch der Schreiner der Bekannt war fürs Bodenlegen wurde mit einem Boten informiert, das er nun anfangen könne.
Doch lange liessen sie nicht auf sich warten. Die ersten Bauarbeiter waren früh da und der Sockel des Hauses wurde verschoben und befestigt. Fachmännisch wurde die Treppe versetzt und der Bodenleger lies auch nicht auf sich warten und begann recht rasch mit seiner arbeit.
Auch Mitbürger von Adoran liesen nicht auf sich Warten und kamen mit Speiss und Trank und helfenden Händen um Überrall anzupacken.
Einer der Vorarbeiter meinte, "Wenn wir die Nacht durcharbeiten könnten wir mit den Wänden und Boden am Tag der Mitte fertig sein. Das Dach würde dann wohl am Ende des Wochenlaufs fertig sein. Allerdings ein Paar helfende Hände könnten nicht schaden. Wenn ihr jemanden kennt Edle, bitte schickt briefe aus. Des do Mehr Helfer hier sind, des do besser und schneller kann der Betrieb im Hospital wieder vollständig und zur Ruhe Aufgenommen werden."
Sogleich machte sich Malena an die Arbeit und schickte allen ihren Bekannten im Land Briefe und jeder sei natürlich auf Speiss und Trank geladen.
Zuletzt geändert von Malena Rosenstein am Dienstag 26. April 2016, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Nitya Tewell
„Ausgerechnet jetzt!“ nörgelte Nitya herum, und schleppte sich trotz Fieber zum Herd. Sie würde es sich nicht nehmen lassen, für die ganzen Leute zu kochen. Auch wenn sie wegen des Fiebers nicht am Umbau helfen konnte, so tat sie immer hin das was sie am besten konnte; sie kochte für die Leute.
Herzhafte Speisen und für die Kaluren: Schweinebraten in Biersauce ohne Beilage!
Wie ausgemacht kam die gute Nasira dann die Speisen abholen und brachte sie zum KLLH um die Arbeiter zu verpflegen. Nitya hingegen packte sich danach wieer ins Bett. Tiere versorgen und kochen mehr schaffte sie mit dem Fieber nicht, aber sie war jung und stark sie würde es schon überstehen.
Malena die fast täglich vorbei kam erzählte Nitya vom Umbau und diese war traurig darüber genau jetzt nicht dabei sein zu können.
Herzhafte Speisen und für die Kaluren: Schweinebraten in Biersauce ohne Beilage!
Wie ausgemacht kam die gute Nasira dann die Speisen abholen und brachte sie zum KLLH um die Arbeiter zu verpflegen. Nitya hingegen packte sich danach wieer ins Bett. Tiere versorgen und kochen mehr schaffte sie mit dem Fieber nicht, aber sie war jung und stark sie würde es schon überstehen.
Malena die fast täglich vorbei kam erzählte Nitya vom Umbau und diese war traurig darüber genau jetzt nicht dabei sein zu können.
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Neralon Manaris
- Beiträge: 54
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Arbeit soweit man sehen konnte.
Wände einreißen, Steine wegschleppen,Patienten versorgen,Hammer schwingen, Steine schleppen.
Der Lauf des Lebens.... äähh der Arbeit.
Und kein Ende in sicht. Immer wieder kamen Leute helfen, packten an wo es ging und wenn sie nur kamen um überaus angebrachte Kommentare abzugeben.
Nach einigen Tagen konnte Neralon schon keine Steine mehr sehen und war sichtlich froh als die Kaluren kamen und die Wände in Schutt und Asche legten.
Der erste wirklich große Schritt war getan, jetzt mussten die Handwerker her die wussten was zutun war.
Wo er anpacken konnte war er zur Stelle und wenn es nur war um dem Schreiner Bretter von rechts nach links zu tragen.
Irgendwas war immer zu tun und so würde es noch einige Tage dauern.
Aber sie alle waren zur Stelle und packten an wo es ging.
Wände einreißen, Steine wegschleppen,Patienten versorgen,Hammer schwingen, Steine schleppen.
Der Lauf des Lebens.... äähh der Arbeit.
Und kein Ende in sicht. Immer wieder kamen Leute helfen, packten an wo es ging und wenn sie nur kamen um überaus angebrachte Kommentare abzugeben.
Nach einigen Tagen konnte Neralon schon keine Steine mehr sehen und war sichtlich froh als die Kaluren kamen und die Wände in Schutt und Asche legten.
Der erste wirklich große Schritt war getan, jetzt mussten die Handwerker her die wussten was zutun war.
Wo er anpacken konnte war er zur Stelle und wenn es nur war um dem Schreiner Bretter von rechts nach links zu tragen.
Irgendwas war immer zu tun und so würde es noch einige Tage dauern.
Aber sie alle waren zur Stelle und packten an wo es ging.
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Der Schutt war inzwischen größtenteils von vielen helfenden Händen abtransportiert.
Nun galt es, die Erweiterung richtig hin zu kriegen.
Den ganzen Tag, bis spät in die Abendstunden, war ein Baumeister zugegen, verglich Pläne mit den tatsächlichen Veränderungen und prüfte immer wieder nach, ob alles im genauen Maß wäre.
Holzkundige setzten Fensterrahmen, Glaskudige machten sich daran, die neuen Scheiben einzusetzen und zu verkitten.
Die Türe - die Türe zum Garten fehlte noch ... oh ...
ja ... die ....
"Eine Türe brauchen wir noch!", rief Torjan.
"Morgen", kam zurück von den todmüden Arbeitern. Der alte Zausel nickte ihnen zu, verständnisvoll. Auch er wollte ob der späten Stunde in seinen heiß geliebten Lehnstuhl.
"So soll der Sternenvoda euchere Nacht behüten."
Mit diesen Worten entließ er die Arbeiter, um auch denen die wohlverdiente Nachtruhe zu gönnen - und er selbst zog im Lehnstuhl sitzend die Decke über sich um bald darauf zu entschlummern.
Nun galt es, die Erweiterung richtig hin zu kriegen.
Den ganzen Tag, bis spät in die Abendstunden, war ein Baumeister zugegen, verglich Pläne mit den tatsächlichen Veränderungen und prüfte immer wieder nach, ob alles im genauen Maß wäre.
Holzkundige setzten Fensterrahmen, Glaskudige machten sich daran, die neuen Scheiben einzusetzen und zu verkitten.
Die Türe - die Türe zum Garten fehlte noch ... oh ...
ja ... die ....
"Eine Türe brauchen wir noch!", rief Torjan.
"Morgen", kam zurück von den todmüden Arbeitern. Der alte Zausel nickte ihnen zu, verständnisvoll. Auch er wollte ob der späten Stunde in seinen heiß geliebten Lehnstuhl.
"So soll der Sternenvoda euchere Nacht behüten."
Mit diesen Worten entließ er die Arbeiter, um auch denen die wohlverdiente Nachtruhe zu gönnen - und er selbst zog im Lehnstuhl sitzend die Decke über sich um bald darauf zu entschlummern.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
"Lass das!"
"Leg das hin."
"Du sollst nicht schwer heben."
"Du bist immer noch verletzt."
"Die naht kann aufreissen."
Als ob Malachai das selber nicht wüsste. Doch Verschwiegenheit straffte ihn nun ab. Als ob er wirklich glaubte, eine neue, frische Narbe würde Malena nicht auffallen, egal, wie schnell er das Licht auspustete.
Und so kam es, dass alle beim Hospital am Werkeln und Basteln waren und nur er Schonzeit im Bett verdonnert bekommen hat, zumindest, sich wenig und mit Bedacht zu bewegen.
"Aber sieh, nur die paar Bretter hier...", entgegnete Malachai, mit einem Blick eines bettelnden Waschbärens, als er nur einige, wenige Bretter anhob, die sogar ein Kleinkind tragen konnte.
"NEIN...NEIN....UND NEIN.....".
Er seufzte und nickte. Wenn er schon nicht anderen Dingen nachgehen konnte, so hätte er sich wenigstens auf der Baustelle nützlich gemacht. Aber jeder dort, und das ist das Problem an einem Haufen von Heilern, ermahnte ihn, sich auszuruhen und keine schweren Arbeiten zu tätigen. So blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als zuhause den Sessel zu hüten, schauen, wie es seiner Tochter ging und sich dem Stapel Pergamente zu widmen, die seit einiger Zeit auf seinem Schreibtisch darauf warteten, begutachtet zu werden.
"Leg das hin."
"Du sollst nicht schwer heben."
"Du bist immer noch verletzt."
"Die naht kann aufreissen."
Als ob Malachai das selber nicht wüsste. Doch Verschwiegenheit straffte ihn nun ab. Als ob er wirklich glaubte, eine neue, frische Narbe würde Malena nicht auffallen, egal, wie schnell er das Licht auspustete.
Und so kam es, dass alle beim Hospital am Werkeln und Basteln waren und nur er Schonzeit im Bett verdonnert bekommen hat, zumindest, sich wenig und mit Bedacht zu bewegen.
"Aber sieh, nur die paar Bretter hier...", entgegnete Malachai, mit einem Blick eines bettelnden Waschbärens, als er nur einige, wenige Bretter anhob, die sogar ein Kleinkind tragen konnte.
"NEIN...NEIN....UND NEIN.....".
Er seufzte und nickte. Wenn er schon nicht anderen Dingen nachgehen konnte, so hätte er sich wenigstens auf der Baustelle nützlich gemacht. Aber jeder dort, und das ist das Problem an einem Haufen von Heilern, ermahnte ihn, sich auszuruhen und keine schweren Arbeiten zu tätigen. So blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als zuhause den Sessel zu hüten, schauen, wie es seiner Tochter ging und sich dem Stapel Pergamente zu widmen, die seit einiger Zeit auf seinem Schreibtisch darauf warteten, begutachtet zu werden.
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