*Ein gerolltes Schriftstück wird am Handwerkshaus zu Gerimor abgegeben, es wird von einem fliederfarbenen Band zusammen gehalten, löst man die Schlaufe, so gibt es den Blick auf ein schwungvolles Schriftbild frei*
Dem König und dem Reich zur ehr Fräulein Dynar,
in diesem Schreiben findet ihr, wie bereits besprochen, die bisherigen Baupläne. In diesen war ein kleines Mäuerchen, wie von euch angedacht noch nicht vorgesehen.
Bevor ihr mit den direkten Arbeiten vor Ort beginnt würden wir gerne eine Übersicht über die in etwa entstehenden Kosten erhalten, da wir diese über einen kleinen Spiele - oder Leseabend zum Teil decken wollten.
Es wäre schön, wenn es euch möglich wäre uns immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
Als der Bote das gerollte Pergament ihr übergibt, öffnete ich das lila Bändchen und begann zu lesen. Dann setzte ich mich hin und studierte eingehend die Zeichnung, immer wieder nickte ich und machte Notizen, einige Verbesserungen, schließlich verfasste ich ein Antwortschreiben
Werte Lady vom Nebelpass,
nach eingehenden Studien des von Euch überreichten Bauplanes, halte ich es weiterhin für sinnvoll eine entsprechende Absperrung in Form eines Mäuerchen mit darauf befindlichen kleinen Steintürmchen, zusätzlich zu errichten. Auch würde ich das Wachhäuschen entsprechend zum Berg hin noch schließen mit einem Mäuerchen, damit es nicht einfach umritten werden kann.
Gerne würde ich zur Straßenseite hin die Möglichkeit eines sicheren Tores offen lassen, das im Notfalle sogar gänzlich abgeschlossen werden kann.
Über die Baukosten, würde ich Euch bitten sich keine Gedanken zu machen, dafür steht das Handelshaus ein und sieht es als Pflicht an, so dem Reiche zu dienen und für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Über den weiteren Fortschritt des Baus setze ich Euch zeitnah in Kenntnis. Eine entsprechende Skizze des Baus füge ich unten an, damit ihr wisst was ich meine.
Hochachtungsvoll
Shyra Dynar
Handelshaus zu Gerimor
*Mit einem Lächeln auf den Lippen legt sie das Schreiben auf dem Schreibtisch in der Bibliothek ab, dieses Mal macht sich schlicht ein Bote mit einer mündlichen Nachricht auf den Weg zum Hanwerkshaus, er bedankt sich vielmals für die schnelle Antwort und die kommende Zusammenarbeit. Ebenso richtet er aus, dass sich ihre Hochgeboren melden wird, sobald es etwas Neues zu dem Vorschlag mit der Mauer gibt.*
Sie dankt dem Boten der sie grad noch im Kontor erwischte, reichte ihm einige Münzen und nickte ihm dankend zu. Richtet bitte aus ich erwarte dann die weiteren Anweisungen.
*Eine ganze Weile später taucht wieder ein Bote am Handwerkshaus auf, der sein Bedauern mitteilt, dass es leider noch keine Freigabe für die Mauer gibt, ihre Hochgeboren aber vorschlägt, vielleicht schon einmal mit den Arbeiten für das Fundament zu beginnen, bis es Neuigkeiten gibt.*
Zuletzt geändert von Gast am Sonntag 24. August 2014, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
Sie läßt durch den Boten ausrichten, dass das Handwerkshaus dann mit den anstehenden Grabungen für das fundemant beginenn wird. Man hoffe das durch diese Grabungen keine außergewöhnlichen Funde gemacht werden und somit schnell vorankommen wird.
*Ein paar Tage später macht sich erneut ein Bote aus dem Nebelpass auf, dieses Mal allerdings in Richtung Palast.
Das Schreiben in seinem Gepäck wird von fliederfarbenen Bändern gehalten.
Im Inneren findet sich eine Zeichnung der neuen Gedanken und Pläne für den Pass.
Und so dauert es nicht all zu lange.. bis auch eine Botschaft wieder den Rückweg antritt.*
Die Miglieder des Kontors hatten sich versammelt, mit Piken und Schaufeln ausgestattet ging es Richtung Paß bei Schwingenstein. Erst wurden Markierungen gezogen, dort wo das Wachhaus stehen sollte, dann wurde der Boden für die Fundament aufgelockert und schließlich nahmen alle die Schaufeln in die Hand und gruben. Die Erde flog über die Schultern in den Wald hinein.
Plötzlich kam mir eine Idee, der Platz war ziemlich eng dort am Berg für ein Wachhaus, wie wäre es wenn....
Meine Fantasie schlug Purzelbäume, das wars...sie mußte unbedingt ihre Idee der Hochedlen vom Nebelpaß mitteilen. Die Fundamente konnten ja notfalls wieder zugeschüttet werden. Und so beendete man vorerst die Arbeiten.
"Zurück nach Berchgard, für heute ist genug getan" sagt ich lächelnd.
Alle packten die Schaufeln und Piken wieder ein und etwas erschöpft, ging es wieder Richtung Berchgard.
Eine Weile später machte sich auch schon ein Bote auf gen Hochedle vom Nebelpaß....
Es war einige Tage ins Land gegangen und wieder setzte ich mich hin und schrieb einen Brief an die Edle vom Nebelpass
Werte Edle vom Nebelpass
die Fundemente des Wachhauses sind ausgegraben, wir könnten jederzeit mit dem Aufbau beginnen. Bitte laßt mich doch wissen, wann ihr die Fertigstellung erwartet, damit ich die Planung des weiteren Verlaufes in Angriff nehmen kann.
*Es dauert eine ganze Weile, bevor dann auch wieder ein Schreiben, gehalten von zwei fliederfarbenen Bändern auf dem Rückweg ist, werden sie gelöst, geben sie den Blick auf eine saubere, schwungvolle Handschrift frei*
Des Fuchses Segen Fräulein Dynar,
ich freue mich sehr über die Fortschritte eurer Arbeit.
Es wäre sehr schön, wenn es euch möglich wäre, das Wachhaus in den nächsten zwei Wochenläufen fertig zu stellen, ich möchte mich aber gar nicht weiter in eure Planung einmischen, bisher leitest ihr ganz wundervolle Arbeit.
In der Graufelse Haufe an der Taverne zu Nilzadan sitzt ein Zwerg mit einer Bärenkopfpfeife und einem Schlapphut aus Stroh unterdessen zufrieden auf einem riesigen Haufen Lydit und wartet nur darauf dass der versprochene Bote kommen wird.
Am Morgen rief ich eine Boten und bat ihn nach Nilzadan zu reisen mit einer Nachricht im Gepäck
Lieber Hrorin,
mitte des Wochenlaufes zur 19ten Stund haben wir vor das Wachhaus aufzubauen, so du Zeit hast und die Steine im Gepäck trägst, würden wir dich gerne zur angegebenen Zeit am Kontor erwarten.