Der Krieg und seine Veränderungen
Die letzen Tage waren ein ständiges ein und ausgehen von Leuten, Besuchern und dergleichen. Allerdings wollten jene immer nur zu Aradan, dem Hauptmann der Garde. Ihr war klar das es um den kommenden Krieg ging und jene Vorbereitungen. Aradans Bemerkungen, seine Mimik, einfach alles deuteten daraufhin, mit jedem einzelnem Tag mehr, das jener nicht mehr lange auf sich warten ließ. Ihre fertig gepackte Tasche für eine schnelle Abreise stand schon seit Tagen im Schlafgemacht neben der Kommode. Etwas zu essen und zu trinken waren darin und einiges an Kleidung.
Immer wieder kreisten ihre Gedanken um ihr Reiseziel, ihre alten Heimat. Vor 2 Jahren war sie von dort hierher geflohen und hatte seitdem hier ein Leben als einfacher Bürger aufgenommen. Fernab von ihrem altem Titel einer Gräfin, ihrem Land , ihrem eigentlichem Eigentum. Aradan hatte damals ihr über alles schwere geholfen und sie fanden zueinander. Die Liebe zu einem Mann die sie sich nie hätte erträumen lassen das so etwas möglich sei. Sie liebte ihn, im ganzen , vom ganzen Herzen, über alles was man sich vorstellen kann. Ihn zu verlieren würde für sie bedeuten einen Teil ihrer Seele zu verlieren.
Er war die ganze Nacht schon nicht Zuhause, unruhig war ihr Schlaf dementsprechend. Sehr früh stand sie schon auf um sich mit etwas Arbeit von allem ,wie die letzen Tage davor auch schon, abzulenken zu versuchen. Am späten Nachmittag hörte sie die Türe dann zum Haus sich öffnen und sie stürmte halb die Treppe herunter. Als sie ihn dann sichtlich abgekämpft und müde im Wohnzimmer stehen sah, kaum ein lächeln auf den Lippen, wurde ihr schlagartig klar das es nun soweit ist. Seine ersten Worte bestätigten ihre Befürchtung, das sie sofort abzureisen hat. Tief seufzte sie innerlich auf und ihr Herz wurde nur noch schwerer und trauriger. Berchgard...jene Stadt ward genommen von den Rahalern, es sollen Bestien sein die alles getötet haben. Ihre innerliche Angst um ihren Liebsten wurde immer stärker als er jene Worte sprach. Also machte sie sich auf den Weg nach oben ihre Tasche zu holen. Währenddessen klopft es an das Tor, aber Aradan wollte selber schauen wer draussen sei und schickte sie nach oben. Als sie die Türe zum Schlafgemach öffnete wurde ihr plötzlich schwummrig vor den Augen und sie musste tief durchatmen. Kurz schüttelte sie mehrmals den Kopf, wie als wolle sie einen Gedanken abschütteln, welches eh unmöglich sei.
Ihre Tasche stand griffbereit da und sie schnappte sich jene und huschte die Treppe herunter zur Türe hin. Als sie heraustrat sah sie am Tor die Dame de More, aber wie sich heraustellte war sie nun eine Baronin, Baronin von Stolzenfels. Sie wollte wohl mit Aradan noch reden bevor sie abreiste und er bat sie mit hineinzukommen. Nach einem bitten seinerseits das sie etwas zur Bewirtung hole machte sie sich auf den Weg in die Küche. Als sie sich aber über die Truhe mit dem ganzen Essen beugte wurde ihr wieder schwummrig vor den Augen und ganz leicht musste sie würgen. Schnell suchte sie sich einen Wasserschlauch und trank jenen halbleer.
Unmöglich ..es ist absolut unmöglich. Jenes kann nicht sein. Wenn ja ..warum jetzt...gerade jetzt?
Nach kurzer Zeit hatte sie sich wieder im Griff und nahm sich einige Kleinigkeiten aus der Truhe. Etwas Obst und kleine Happen. Sich daraufhin erhebend ging sie aus der Küche heraus zu den beiden an den Tisch hin und stellte alles ab. Sie waren vertieft in ein Gespräch über den Krieg, aber jene Worte bekam sie kaum mehr mit. Zu sehr waren ihre Gedanken ganz woanders, wo sie nicht sein sollten, was nicht sein konnte, oder doch?
Nachdem Felicitas dann das Haus verlassen hatte, machten sich beide reisebereit. Sie sattelte ihr Pferd was sie gerne mitnehmen wollte. Denn ohne eines würde es schwer werden das Anwesen ihrer Verwandten zu erreichen.
Schnell war ihr Ritt gen Bajard wo sie sich das nächstbeste Schiff suchen wollte um nach Vandrien zu reisen. Vor den Toren dort angekommen liessen sich beide aus dem Sattel gleiten und traten voreinander hin. In beider Gesichter waren tiefe Sorge und Angst zu sehen, aber ebenso auch die Wut über jenen Krieg und das sie sich nun aus Sicherheit trennen mussten. Schwer musste sie schlucken als er vor sie trat um sich zu verabschieden. Anfangs konnte sie die Tränen noch zurückhalten, aber bei jenem Abschiedskuss war alles aus und vorbei. Leise schluchzte sie auf und versuchte sich an ihm zu halten.
Temora, bitte achte auf ihn, das du ihn mir lebend zurückgibst. Du weißt das ich nicht ohne ihn leben kann. Und so es wirklich dein Wille ist das ich ein Kind empfange, so sei es mir noch wichtiger das es einen Vater an der Seite hat.
Die Tränen aus den Augen gewischt löste sie sich mehr als widerwillig aus seinen Armen und trat den Weg zum Hafen an. Immer wieder huschte ihr Blick über ihre Schulter zu Aradan hin, bis er ganz aus ihren Augen verschwand.
Beim Hafenmeister erkundigte sie sich sogleich nach einem Schiff in ihr Land. Sie hatte Glück, mit einem Zwischenstopp an einem Hafen konnte sie bereits am selbigen Abend von Gerimor abreisen. In eine ebenso für sie ungewisse Zeit der wohl kommenden Veränderungen.
Der Krieg und Veränderungen
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Aradan Krenor
Was für ein rabenschwarzer Tag im Leben des jungen Ritters. Nicht nur das die schlimmsten Erwartungen sich bewahrheiteten und Rahal die eigentlich gut organisierte und auf solch einem Falle vorbereitete Garnison Berchgards überrant haben, nein auch die erste kleine Angriffswelle des Varuna Heeres wurde zurückgeschlagen. Niedergeschlagen und verwundet zogen sich die Überlebenden zurück und liessen ihre Wunden von den eilig herbeigeschafften Heilern behandeln. Aradan selbst hatte einige zum glück weniger Tiefe Schnittwunden um Gesicht abbekommen. Die tiefen Stichwunden unterhalb der Rippen und an der linken Schulter sah man erst als man den junge nRitter endlich aus der besudelten Rüstung geschält hatte. Aradan musste an Asteve denken .. an die Frau die er so sehr liebte und heute in Sicherheit gebracht hatte. Er hatte erwartet das die Rahaler kaum Ehre im Leib hatten, hatte erwartet das sie keine Gnade mit gerüsteten Kriegern kannten .. doch was sich in Berchgard abgespielt hat ... die wehrlosen Frauen, Männer, Kinder .. erst als Geiseln genommen um den Rückzug Varunesischer Truppen zu erzwingen wurden gnadenlos abgeschlachtet. Aradan herz raste und selbst jetzt wo er in der halben Ohnmacht lag, hörte er wieder und wieder den panischen Schrei der Bewohner die ihr Leben aushauchten. Er war froh das Asteve das nicht miterleben musste .. das er sich keine Sorgen machen muss falls sie erneut so töricht sein sollten Varuna zu belagern. Mitten in der Nacht schreckte der junge Hautpmann aus dem Genesungsschlaf auf. Sein Schädel brummte wurde er doch von dem Pferd einer dunklen Ritterin am Kopf getroffen. Es dauerte eine Weile bis er genug Kraft hatte sich in der noch immer ihn bekleidenden Rüstung aufzustehen, doch gelang es ihm schliesslich durch die Hilfe der an seinem Bett wachenden Knappin. Selten war er so froh und gleichzeitg besorgt Darna zu sehen. So erhob er sich mit Mühe und straffte seine Haltung. Auch wenn es Nacht war sollten seine Truppen erkennen das man eine Schlacht verloren hatte aber den Krieg noch nicht. Es half nichts, sich wie ein geprügelter Hund zu verstecken ausserdem gab es seinen Männern neuen Mut, das hoffte er zumindest.
Müde stapfte er, gefolgt von seiner Knappin welche sich rührend um ihn kümmerte ins Kommandozelt und hockte sich auf ein Stuhl. Noch immer etwas Schummerig verfasste er eilig zwei Briefe ... einen Frontbericht welchem er einen nachgerückten Soldaten Varunas mitgab und ihm auftrug zum Schloss zu bringen .. und einen Brief an Asteve, welche heute erst aufgebrochen war. Doch würde sie sich sorgen wenn er nicht schrieb und so sandte er im Morgengrauen folgenden Brief zu ihrer alten Heimat.
Liebste Asteve ...
Der erste Tag verlief schlecht. Unsere Truppen liefen in das gut vorbereitete Heer jener grausamen Bestien und obwohl wir ihnen hart zusetzen und viele von ihnen den Stahl des gerechten Zornes spürten mussten wir uns doch zurückziehen und unsere verwundeten behandeln. Ich selbst bin auch nicht ohne davon gekommen doch schützte mich die Gnade der gütigen Herrin und so bin ich einigermassen wohl auf. Mittem auf dem Schlachtfeld, wenn der Gesang des Stahles und die Schreie der Verwundeten und Sterbenden das Lied des Krieges formen, ist ihre Gunst, welche mein Herz rein und tapfer hällt, und der Gedanke an deine Wiederkehr die Kraft die mein Arm lenkt. Jenes ist es auch was mich weiter standhaft und Hoffnungsvoll bleiben und mich nicht verzagen lässt in jener dunklen Stunde. Das Lager wurde für eine Belagerung vorbereitet und mit jedem zukünftigen Tag werden unsere Blicke gen Meer gerichtet sein um am Horizont die langerwarteten königlichen Verstärkungen zu erblicken. Im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit und eine der Ausdauer in unserem Herzen bis wir Berchgard zurück erobert haben...
Ich wünschte ich könnte nun bei dir sein. Der Abschied heute fiehl mir so schwer wie selten etwas zuvor in meinem Leben. Ich hoffe deine Reise verläuft gut und du machst dir nicht zuviele Sorgen. Versuche den Frieden und die Schönheit der Natur in der Umgebung zu geniessen. Meine Gedanken sind stetig bei dir. Ich liebe dich
Aradan
Als jenes schliesslich vollbracht und seine Knappin ihm Wasser und etwas Obst gereicht hatte liess er sich von ihr ins Zeltquartier führen. Geübt und sicher ging sie ihrem Ritter beim ablegen der Rüstung zur Hand bis jener endlich in die bereitgestellten Feldbetten sank um noch einmal einige Stunden zu schlafen.
Müde stapfte er, gefolgt von seiner Knappin welche sich rührend um ihn kümmerte ins Kommandozelt und hockte sich auf ein Stuhl. Noch immer etwas Schummerig verfasste er eilig zwei Briefe ... einen Frontbericht welchem er einen nachgerückten Soldaten Varunas mitgab und ihm auftrug zum Schloss zu bringen .. und einen Brief an Asteve, welche heute erst aufgebrochen war. Doch würde sie sich sorgen wenn er nicht schrieb und so sandte er im Morgengrauen folgenden Brief zu ihrer alten Heimat.
Liebste Asteve ...
Der erste Tag verlief schlecht. Unsere Truppen liefen in das gut vorbereitete Heer jener grausamen Bestien und obwohl wir ihnen hart zusetzen und viele von ihnen den Stahl des gerechten Zornes spürten mussten wir uns doch zurückziehen und unsere verwundeten behandeln. Ich selbst bin auch nicht ohne davon gekommen doch schützte mich die Gnade der gütigen Herrin und so bin ich einigermassen wohl auf. Mittem auf dem Schlachtfeld, wenn der Gesang des Stahles und die Schreie der Verwundeten und Sterbenden das Lied des Krieges formen, ist ihre Gunst, welche mein Herz rein und tapfer hällt, und der Gedanke an deine Wiederkehr die Kraft die mein Arm lenkt. Jenes ist es auch was mich weiter standhaft und Hoffnungsvoll bleiben und mich nicht verzagen lässt in jener dunklen Stunde. Das Lager wurde für eine Belagerung vorbereitet und mit jedem zukünftigen Tag werden unsere Blicke gen Meer gerichtet sein um am Horizont die langerwarteten königlichen Verstärkungen zu erblicken. Im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit und eine der Ausdauer in unserem Herzen bis wir Berchgard zurück erobert haben...
Ich wünschte ich könnte nun bei dir sein. Der Abschied heute fiehl mir so schwer wie selten etwas zuvor in meinem Leben. Ich hoffe deine Reise verläuft gut und du machst dir nicht zuviele Sorgen. Versuche den Frieden und die Schönheit der Natur in der Umgebung zu geniessen. Meine Gedanken sind stetig bei dir. Ich liebe dich
Aradan
Als jenes schliesslich vollbracht und seine Knappin ihm Wasser und etwas Obst gereicht hatte liess er sich von ihr ins Zeltquartier führen. Geübt und sicher ging sie ihrem Ritter beim ablegen der Rüstung zur Hand bis jener endlich in die bereitgestellten Feldbetten sank um noch einmal einige Stunden zu schlafen.
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Asteve Krenor
Wenige Tage war sie auf dem Schiff nun schon unterwegs in ihre alte Heimat. Sie wusste das der Tag heute sein würde an dem sie ankommt. Ruhig atmete sie einmal tief, sich innerlich auf jene Begegnung ein wenig vorbereiten wollend. Aber irgendwie gelang es ihr nicht sonderlich gut. Sie war noch nie auf einem Schiff Seekrank gewesen, aber jene Überfahrt war der Graus gewesen. Sehr oft wurde ihr einfach von einem Moment schlecht und sie musste sich über die Reeling übergeben. Innerlich sagte sie sich, das sie die Schifffahrt vielleicht nicht mehr gewohnt war, so wie früher.
Laut schreite einer der Matrosen das Land in Sicht sei und sie zuckte darunter deutlich zusammen. Schnell huschte sie in ihre Kabine und packte ihre Tasche zusammen. Sie nahm sich eine weite Robe und zog sich jene über, daraufhin noch die Kapuze weit ins Gesicht ziehend. Langsam waren ihre Schritte als sie an Deck ging und sich an die Reeling stellte um dabei zu sein, wenn das Schiff anlegte.
Am, Horizont sah sie ihre Stadt, ihr Land und tief seufzte sie auf. Was sich wohl alles verändert hatte und vor allem, was erwartete Sie?
Es dauerte für sie eine halbe Ewigkeit bis das Schiff angelegt hatte und alle von Bord gingen. Sie ging erst bei den letzen mit, um möglichst unauffällig und nicht flüchtend zu erscheinen. Von Bord gekommen und endlich wieder Land unter den Füssen spürend sah sie sich um. Aber dies, was sich ihr bot, erschlug fast ihre Sinne. Die Straßen wirkten heruntergekommen. Die ehemaligen Händlerhäuser schienen zu einem Armenviertel verkommen und es stank penetrant nach Vekalien so das sie leicht würgen musste.
Was ist aus meinem Land geschehen. Stephan was hast du getan, dass es den Menschen denen ich einst alles gab , diese nun nichts mehr zu haben scheinen?
Sie kannte sich in den Straßen aus wie ihre eigene Westentasche. Schnell fand sie das Bankgebäude und ging hinein. Den alten Bankier Iven schien es noch zu geben, ein wenig bei jenem Gedanken aufschmunzelnd. „Temora der ehrwürdigen und gerechten zum Grusse werter Ives“ sprach sie mit ihren alt bekannten Stimme ihn an. Der Bankier ruckte herum und sah sie einen Moment entsetzt an als er die Stimme vernahm, beruhigte sich aber sogleich wieder als er nur eine leicht vermummte Gestallt wahrnahm, als währe jenes nichts sonderbares. „zum Gruss die Dame, was kann ich für euch tun? „ murrte er sie leicht lustlos an, was sie annahm. „Ich habe eine Bitte an euch, so jemand eine Nachricht für eine Dame Asteve Krenor bei euch abgebt, so bringt jene Nachricht unverzüglich zum Grafen Gernod von Weilensteyn“ und legte dazu einen wahrlich prall gefüllten Beutel mit Münzen auf die Theke ihn dabei abwartend anschauend. Erneut schaute der Bankier nun weitaus misstrauischer drein, als er erneut die ihm bekannte Stimme vernahm, schüttelte dann aber knapp den Kopf, es abschütteln wollend. Nur ein knappes nicken von seiner Seite und ein breites grinsen als er den Beutel voll Münzen sah. „Ich schicke meinen schnellsten Boten los Mylady, seid euch dessen sicher“ brummte er sie sichtlich zufrieden an und schnappte sich den Beutel voll Münzen. Mit einem zufriedenen lächeln ging sie wieder aus der Bank zum Schiff hin um ihr Pferd zu holen, welches sie mitgenommen hatte. Sie schwang sich in den Sattel und ritt einmal durch die Stadt um sich alles genauer anzusehen. Immer mehr zog sich ihr Herz zusammen als sie die viele Armut in den Gassen sah, sovieles hatte sich verändert. Und dann, dann kam sie an ihrem alten Familiensitz vorbei. Er erstrahlte voller Prunk und Zierde, nichts anderes hatte sie von Stephan erwartet. Er war wie früher schon nur an Reichtum und Macht interessiert. Aber wenn die Königin nicht auf jene Armut hier bald reagierte, was dann? Soviel Macht konnte Stephan nicht haben, das er sie in seiner Hand hatte, unmöglich.
Danach lenkte sie ihr Pferd aus der Stadt hinaus einen langen Feldweg entlang in Richtung Weilensteyn. Sehr weit war es nicht, es war die direkte Grafschaft nebenan, von ihrem Onkel. Sie wusste das sie ihm vertrauen konnte. Er war damals der einzige der ihre Zwangsheirat mit Stephan verhindern wollte. Er war der einzige der immer versucht hatte sie aus ihrem Gefängnis der Intrigen zu befreien. Ein halbter Tagesritt war es den sie benötigte um in jene Stadt zu gelangen. Hier hatte sich nichts verändert, gar nichts. Man merkte das jener Graf sich um sein Volk kümmerte. Die Straßen und Gassen waren sauber, es stank nicht und die Häuser erschienen sehr gepflegt. Langsam ritt sie auf das Anwesen zu und hielt vor den beiden Wachen am Tore die sogleich ihre Bardichen ihr entgegensteckten. Ein leichtes schmunzeln huschte über ihre Lippen und sie zog ihre Kapuze nach hinten. Sie kannte die beiden Gardisten aus ihrer Kindheit noch und sie wusste wie jene zu Stephan standen. Als die beiden Gardisten Asteve erkannten wurden sie ganz blass und einer ließ vor Schreck seine Bardiche fallen. Leicht amüsiert musste sie dennoch aufschmunzeln. „Wir ..du ...euer Hochwohlgeboren..es ..es sagte man sich ihr seid tot. Dies ..dies ist unmöglich“
Stammelte einer der beiden vor sich hin, noch völlig perplex dreinschauend. Asteve zog eine Braue empor bei diesen Worten.
Ich ..soll tot sein? Wenn ich hier gerade absolut lebendig vor den beiden auf dem Pferd sitze? Stephan was hast du dir nun schon wieder ausgedacht, welchen Teufelsplan hast du nun schon wieder ausgeheckt. Aber diesen..nun..vielleicht werde ich dir diesen sogar vermiesen. Einmal sehen.
Knapp schüttelte sie den Kopf bei den Worten. „Wie ihr seht lebe ich und ich atme , Temora sei Dank. Ist der Graf anwesend. Ich muss ihn sehr dringend sprechen!“ sprach sie wie immer sehr sanft und ruhig in der Stimme. Sogleich rannte einer los in das Haus hinein und zwei andere Wachen kamen derweil an das Tor hervor um Asteve hineinzuführen. Dem Stallburschen übergab sie ihr Pferd als sie am Haus angekommen waren und sie wartete draussen vor der Türe. Jene wurde alsbals schier aufgerissen und ein Mann und eine Frau kamen herausgerannt. Gernod und seine Frau Luvien stürmten heraus und schauten beide mit aufgerissenen Augen zu Asteve herunter. „Mirian...Mirian!! ..wie ..ist das möglich?“ rief ihr Luvien entgegen. Es war so ungewohnt für Asteve ihre eigentlichen Namen wieder zu hören, aber daran wird sie sich gewöhnen müssen. Beide umarmten Asteve sehr herzlich und baten sie daraufhin ins Haus.
An jenem Abend saßen sie noch sehr lange zusammen und erzählten über ehemalige Dinge, was alles geschehen ist und vor allem, was für Möglichkeiten man haben könnte, gegen Stephan vorzugehen.
Laut schreite einer der Matrosen das Land in Sicht sei und sie zuckte darunter deutlich zusammen. Schnell huschte sie in ihre Kabine und packte ihre Tasche zusammen. Sie nahm sich eine weite Robe und zog sich jene über, daraufhin noch die Kapuze weit ins Gesicht ziehend. Langsam waren ihre Schritte als sie an Deck ging und sich an die Reeling stellte um dabei zu sein, wenn das Schiff anlegte.
Am, Horizont sah sie ihre Stadt, ihr Land und tief seufzte sie auf. Was sich wohl alles verändert hatte und vor allem, was erwartete Sie?
Es dauerte für sie eine halbe Ewigkeit bis das Schiff angelegt hatte und alle von Bord gingen. Sie ging erst bei den letzen mit, um möglichst unauffällig und nicht flüchtend zu erscheinen. Von Bord gekommen und endlich wieder Land unter den Füssen spürend sah sie sich um. Aber dies, was sich ihr bot, erschlug fast ihre Sinne. Die Straßen wirkten heruntergekommen. Die ehemaligen Händlerhäuser schienen zu einem Armenviertel verkommen und es stank penetrant nach Vekalien so das sie leicht würgen musste.
Was ist aus meinem Land geschehen. Stephan was hast du getan, dass es den Menschen denen ich einst alles gab , diese nun nichts mehr zu haben scheinen?
Sie kannte sich in den Straßen aus wie ihre eigene Westentasche. Schnell fand sie das Bankgebäude und ging hinein. Den alten Bankier Iven schien es noch zu geben, ein wenig bei jenem Gedanken aufschmunzelnd. „Temora der ehrwürdigen und gerechten zum Grusse werter Ives“ sprach sie mit ihren alt bekannten Stimme ihn an. Der Bankier ruckte herum und sah sie einen Moment entsetzt an als er die Stimme vernahm, beruhigte sich aber sogleich wieder als er nur eine leicht vermummte Gestallt wahrnahm, als währe jenes nichts sonderbares. „zum Gruss die Dame, was kann ich für euch tun? „ murrte er sie leicht lustlos an, was sie annahm. „Ich habe eine Bitte an euch, so jemand eine Nachricht für eine Dame Asteve Krenor bei euch abgebt, so bringt jene Nachricht unverzüglich zum Grafen Gernod von Weilensteyn“ und legte dazu einen wahrlich prall gefüllten Beutel mit Münzen auf die Theke ihn dabei abwartend anschauend. Erneut schaute der Bankier nun weitaus misstrauischer drein, als er erneut die ihm bekannte Stimme vernahm, schüttelte dann aber knapp den Kopf, es abschütteln wollend. Nur ein knappes nicken von seiner Seite und ein breites grinsen als er den Beutel voll Münzen sah. „Ich schicke meinen schnellsten Boten los Mylady, seid euch dessen sicher“ brummte er sie sichtlich zufrieden an und schnappte sich den Beutel voll Münzen. Mit einem zufriedenen lächeln ging sie wieder aus der Bank zum Schiff hin um ihr Pferd zu holen, welches sie mitgenommen hatte. Sie schwang sich in den Sattel und ritt einmal durch die Stadt um sich alles genauer anzusehen. Immer mehr zog sich ihr Herz zusammen als sie die viele Armut in den Gassen sah, sovieles hatte sich verändert. Und dann, dann kam sie an ihrem alten Familiensitz vorbei. Er erstrahlte voller Prunk und Zierde, nichts anderes hatte sie von Stephan erwartet. Er war wie früher schon nur an Reichtum und Macht interessiert. Aber wenn die Königin nicht auf jene Armut hier bald reagierte, was dann? Soviel Macht konnte Stephan nicht haben, das er sie in seiner Hand hatte, unmöglich.
Danach lenkte sie ihr Pferd aus der Stadt hinaus einen langen Feldweg entlang in Richtung Weilensteyn. Sehr weit war es nicht, es war die direkte Grafschaft nebenan, von ihrem Onkel. Sie wusste das sie ihm vertrauen konnte. Er war damals der einzige der ihre Zwangsheirat mit Stephan verhindern wollte. Er war der einzige der immer versucht hatte sie aus ihrem Gefängnis der Intrigen zu befreien. Ein halbter Tagesritt war es den sie benötigte um in jene Stadt zu gelangen. Hier hatte sich nichts verändert, gar nichts. Man merkte das jener Graf sich um sein Volk kümmerte. Die Straßen und Gassen waren sauber, es stank nicht und die Häuser erschienen sehr gepflegt. Langsam ritt sie auf das Anwesen zu und hielt vor den beiden Wachen am Tore die sogleich ihre Bardichen ihr entgegensteckten. Ein leichtes schmunzeln huschte über ihre Lippen und sie zog ihre Kapuze nach hinten. Sie kannte die beiden Gardisten aus ihrer Kindheit noch und sie wusste wie jene zu Stephan standen. Als die beiden Gardisten Asteve erkannten wurden sie ganz blass und einer ließ vor Schreck seine Bardiche fallen. Leicht amüsiert musste sie dennoch aufschmunzeln. „Wir ..du ...euer Hochwohlgeboren..es ..es sagte man sich ihr seid tot. Dies ..dies ist unmöglich“
Stammelte einer der beiden vor sich hin, noch völlig perplex dreinschauend. Asteve zog eine Braue empor bei diesen Worten.
Ich ..soll tot sein? Wenn ich hier gerade absolut lebendig vor den beiden auf dem Pferd sitze? Stephan was hast du dir nun schon wieder ausgedacht, welchen Teufelsplan hast du nun schon wieder ausgeheckt. Aber diesen..nun..vielleicht werde ich dir diesen sogar vermiesen. Einmal sehen.
Knapp schüttelte sie den Kopf bei den Worten. „Wie ihr seht lebe ich und ich atme , Temora sei Dank. Ist der Graf anwesend. Ich muss ihn sehr dringend sprechen!“ sprach sie wie immer sehr sanft und ruhig in der Stimme. Sogleich rannte einer los in das Haus hinein und zwei andere Wachen kamen derweil an das Tor hervor um Asteve hineinzuführen. Dem Stallburschen übergab sie ihr Pferd als sie am Haus angekommen waren und sie wartete draussen vor der Türe. Jene wurde alsbals schier aufgerissen und ein Mann und eine Frau kamen herausgerannt. Gernod und seine Frau Luvien stürmten heraus und schauten beide mit aufgerissenen Augen zu Asteve herunter. „Mirian...Mirian!! ..wie ..ist das möglich?“ rief ihr Luvien entgegen. Es war so ungewohnt für Asteve ihre eigentlichen Namen wieder zu hören, aber daran wird sie sich gewöhnen müssen. Beide umarmten Asteve sehr herzlich und baten sie daraufhin ins Haus.
An jenem Abend saßen sie noch sehr lange zusammen und erzählten über ehemalige Dinge, was alles geschehen ist und vor allem, was für Möglichkeiten man haben könnte, gegen Stephan vorzugehen.
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Aradan Krenor
Endlich war er allein ... die Kerze in seinem Zelt tauchte jenes in ein schummriges Licht. Einladend und doch ärmlich stand eine halbwegssaubere Pritsche bereit auf die er die kühle Nacht vor Berchgard verbringen würde. Die Schnittwunden welche er in seinem Gesicht von der Schlacht mit den Rahaler Truppen davontrug waren durch die Gnade Temoras geheilt, doch hatte sich etwas anderes etwas das Temoras Gnade nicht so einfach ungeschehen machen konnte in das Gesicht des jungen Ritters geschnitten. Sorge, Verbissenheit, Trauer all jenes waren Züge die jene des Hauptmannes in diesen Zeiten umgaben. Steitg kreisten seine Gedanken um all jenes was ihn in diesen tagen auf das Gemüt schlug.
Zuerst war da die Sache mit Falk Hinrah. Einen Mann den er als Anführer und treuen Verbündeten Varunas respektierte und welcher sich des 10 fachen Mordes an seinen Männern schuldig machte. Er konnte es nicht glauben ... nie hätte er geglaubt dass es doch die Hinrahs sein könnten, auch wenn die Spuren zu ihnen deuteten. Schweren Herzens hatte er die orangenen Steine von seiner Karte im Kommandozelt geklaubt. Nüchtern betrachtet, waren es exellente Kämpfer welche Varuna in diesen dunklen Stunden benötigte und welche verloren gingen.
Dann die Sache mit Anara und dem Grafen sowie jenen ominösen neuen König Meritor dem ersten. Er hatte gehofft, dass der grausame Krieg eine Pause einlegen würde sobald man die Rahaler aus Berchgard herausgeschmissen hätte und am besten ihren Anführer für die grausamen verbrechen vor varunesisches Gericht gestellt hätte. Aber die Aussicht hierauf war ernüchternd. Im Gegenteil ... mit der Auflehnung der in Aradans Augen ebenso nur all zu unrechtmässig erworbenen Krone und dem Mord an Anara drohte der Grafschaft nun eine gewaltig lange Zeit Bürgerkrieg, wer weiss mit wievielen Baronien Grafschaften und Herzogtümer noch. Ganz zu schweigen von der Trauer in seinem Herzen, um die so sympathische und gutherzige Königin. Ein Leben für welches er das seinige nur all zu bereitwillig geopfert hätte. Nie wird er ihren Anblick vergessen, ihren Stolz, ihre Eleganz und ihre Würde und doch die Güte welche sie selbst bei einer Zeremonie wie die Weihung eines jungen unbedeutenden Ritters ausstrahlte.
Schliesslich war es ernüchtern wie wenig Truppen sich im Lager herumtrieben. Es schien die Zeit würde nicht nur Rahal sondern auch Varunas Truppen und deren Moral zermürben. Das Adrian sie nicht selbst anführen konnte, trug seinen Teil noch dazu bei. Auch seine Besorgnis um den zukünftigen Regenten Alathairs machte es ihm nicht gerade leichter.
Dann war da noch die Sache mit Clarissa und die Erkenntnis, dass jene eine Alatarskriegerin war, schon immer gewesen ist. Jene hatte er verteidigt, ihren Weg in der Garde geschützt da er hoffte sie würde sich in der Garde einfügen, ihren Weg finden und der Grafschaft als gute Gardistin dienen, doch es war einer der größten Fehler die er zu verantworten hatte. Nicht auszudenken was sie in ihrer Dienstzeit an Informationen nach Rahal trug, was sie sabotierte. Er sollte nicht daran denken.
Nun sass er hier gequält von jenen Sorgen und von vielen anderen
in der Einsamkeit des Quartieres und musste wieder an den Abschied von seiner geliebten Frau denken. So vieles war ungewiss .. die Schlacht stand nicht zum besten und vielleicht würden sie sich nicht wiedersehen. Er schüttelte den Gedanken ab, nein nicht die Hoffnung verlieren sprach die Baronin und Harfnerin Felicitas von Stolzenfels zu ihm. Er schätzte jene Frau und tief in seinem Innern wusste er das sie recht hatte. Er hatte nicht vor aufzugeben, nicht vor die Rahaler mit ihren Verbrechen durchkommen zu lassen. Diesmal würden sie Temoras gerechten Zorn und gerechtigkeit erfahren und wenn jene mit dem Schwrt zu ihnen gebracht werden musste. Langsam griff er zu einem Federkiel um einen weiteren Brief an seine Frau zu verfasssen. Um ihr zu zeigen das er noch lebte...
Liebste Asteve ...
Einige Tage sind nun vergangen und nach dem Rückzug und der begonnenen Belagerung ist es ruhig geworden. Die Rahalischen Truppen halten Berchgard noch immer besetzt und unser finaler Großangriff steht kurz bevor. Ich mag dir nicht verheimlichen das es hier nicht zum besten steht. Die Truppen Varunas sind geschwächt und vieles ist geschehen was unsere Mannen noch weiter schrumpfen lässt. Nicht alle Verbündete eilen zur Hilfe obwohl wir viel Unterstützung selbst von den Elfen erhalten. Liella versucht einige Edhil die der Magie mächtig sind für die Schlacht zu gewinnen um unsere fehlende magische Unterstützung auszugleichen. Ich hoffe ihr wird erfolg beschieden sein. Ich denke du wirst sicher schon gehört haben , das unsere Königin ermordet wurde. Anstatt den Krieg durch den Sieg in Berchgard zu beenden steht zu befürchten, dass sich jenr nun auf viele Monate und Jahre auf einen blutigen Bürgerkrieg ausweiten wird. Ein falscher Königscheint sich die Macht erschleichen zu wollen wenngleich Adrian dazu aufgerufen hat ihm die Treue zu schwören bis der rechtmässige Erbe unseres alten Königs alt genug ist die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Ich bin versucht dich dazu überreden zu wollen in Sicherheit zu bleiben Liebste, doch ich fürchte ich würde jene Zeit nicht aushalten. Zu sehr vermisse ich dich und deine gütige liebevolle Art schon jetzt sodas mir jede Sekunde die wir getrennt von einander sind zur Qual wird. Doch auch mit der Aussicht auf den Bürgerkrieg und meiner Sehnsucht nach deiner mir so vertrauten und geliebten Seele, muss ich dich bitten wenigstens abzuwarten bis der Krieg mit Rahal vorübergegangen ist. Die Gefahr das jene Bestien deiner habhaft würden, die Sorge und ANgst würde mein Herz lähmen, wo es doch Tapferkeit und Mut in diesen Zeiten beweisen muss. Man wird sehen wie seine Hoheit entscheidet wenn Berchgard genommen und Varuna wieder Varuna ist. Ich hoffe dir ergeht es gut in deiner alten Heimat. Ich wünschte ich könnte jenen Notwendigen Gang wie ich ihn dir schon damals prohezeite mit dir gemeinsam gehen und dir zur Seite stehen, doch wie immer kam alles anders. So verbleibt mir nur dir alles gute und alles Liebe zu wünschen und dir zu versichern das meine Gefühle und meine Gedanken stets bei dir sind Liebste.
In Liebe dein
Aradan
Zuerst war da die Sache mit Falk Hinrah. Einen Mann den er als Anführer und treuen Verbündeten Varunas respektierte und welcher sich des 10 fachen Mordes an seinen Männern schuldig machte. Er konnte es nicht glauben ... nie hätte er geglaubt dass es doch die Hinrahs sein könnten, auch wenn die Spuren zu ihnen deuteten. Schweren Herzens hatte er die orangenen Steine von seiner Karte im Kommandozelt geklaubt. Nüchtern betrachtet, waren es exellente Kämpfer welche Varuna in diesen dunklen Stunden benötigte und welche verloren gingen.
Dann die Sache mit Anara und dem Grafen sowie jenen ominösen neuen König Meritor dem ersten. Er hatte gehofft, dass der grausame Krieg eine Pause einlegen würde sobald man die Rahaler aus Berchgard herausgeschmissen hätte und am besten ihren Anführer für die grausamen verbrechen vor varunesisches Gericht gestellt hätte. Aber die Aussicht hierauf war ernüchternd. Im Gegenteil ... mit der Auflehnung der in Aradans Augen ebenso nur all zu unrechtmässig erworbenen Krone und dem Mord an Anara drohte der Grafschaft nun eine gewaltig lange Zeit Bürgerkrieg, wer weiss mit wievielen Baronien Grafschaften und Herzogtümer noch. Ganz zu schweigen von der Trauer in seinem Herzen, um die so sympathische und gutherzige Königin. Ein Leben für welches er das seinige nur all zu bereitwillig geopfert hätte. Nie wird er ihren Anblick vergessen, ihren Stolz, ihre Eleganz und ihre Würde und doch die Güte welche sie selbst bei einer Zeremonie wie die Weihung eines jungen unbedeutenden Ritters ausstrahlte.
Schliesslich war es ernüchtern wie wenig Truppen sich im Lager herumtrieben. Es schien die Zeit würde nicht nur Rahal sondern auch Varunas Truppen und deren Moral zermürben. Das Adrian sie nicht selbst anführen konnte, trug seinen Teil noch dazu bei. Auch seine Besorgnis um den zukünftigen Regenten Alathairs machte es ihm nicht gerade leichter.
Dann war da noch die Sache mit Clarissa und die Erkenntnis, dass jene eine Alatarskriegerin war, schon immer gewesen ist. Jene hatte er verteidigt, ihren Weg in der Garde geschützt da er hoffte sie würde sich in der Garde einfügen, ihren Weg finden und der Grafschaft als gute Gardistin dienen, doch es war einer der größten Fehler die er zu verantworten hatte. Nicht auszudenken was sie in ihrer Dienstzeit an Informationen nach Rahal trug, was sie sabotierte. Er sollte nicht daran denken.
Nun sass er hier gequält von jenen Sorgen und von vielen anderen
in der Einsamkeit des Quartieres und musste wieder an den Abschied von seiner geliebten Frau denken. So vieles war ungewiss .. die Schlacht stand nicht zum besten und vielleicht würden sie sich nicht wiedersehen. Er schüttelte den Gedanken ab, nein nicht die Hoffnung verlieren sprach die Baronin und Harfnerin Felicitas von Stolzenfels zu ihm. Er schätzte jene Frau und tief in seinem Innern wusste er das sie recht hatte. Er hatte nicht vor aufzugeben, nicht vor die Rahaler mit ihren Verbrechen durchkommen zu lassen. Diesmal würden sie Temoras gerechten Zorn und gerechtigkeit erfahren und wenn jene mit dem Schwrt zu ihnen gebracht werden musste. Langsam griff er zu einem Federkiel um einen weiteren Brief an seine Frau zu verfasssen. Um ihr zu zeigen das er noch lebte...
Liebste Asteve ...
Einige Tage sind nun vergangen und nach dem Rückzug und der begonnenen Belagerung ist es ruhig geworden. Die Rahalischen Truppen halten Berchgard noch immer besetzt und unser finaler Großangriff steht kurz bevor. Ich mag dir nicht verheimlichen das es hier nicht zum besten steht. Die Truppen Varunas sind geschwächt und vieles ist geschehen was unsere Mannen noch weiter schrumpfen lässt. Nicht alle Verbündete eilen zur Hilfe obwohl wir viel Unterstützung selbst von den Elfen erhalten. Liella versucht einige Edhil die der Magie mächtig sind für die Schlacht zu gewinnen um unsere fehlende magische Unterstützung auszugleichen. Ich hoffe ihr wird erfolg beschieden sein. Ich denke du wirst sicher schon gehört haben , das unsere Königin ermordet wurde. Anstatt den Krieg durch den Sieg in Berchgard zu beenden steht zu befürchten, dass sich jenr nun auf viele Monate und Jahre auf einen blutigen Bürgerkrieg ausweiten wird. Ein falscher Königscheint sich die Macht erschleichen zu wollen wenngleich Adrian dazu aufgerufen hat ihm die Treue zu schwören bis der rechtmässige Erbe unseres alten Königs alt genug ist die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Ich bin versucht dich dazu überreden zu wollen in Sicherheit zu bleiben Liebste, doch ich fürchte ich würde jene Zeit nicht aushalten. Zu sehr vermisse ich dich und deine gütige liebevolle Art schon jetzt sodas mir jede Sekunde die wir getrennt von einander sind zur Qual wird. Doch auch mit der Aussicht auf den Bürgerkrieg und meiner Sehnsucht nach deiner mir so vertrauten und geliebten Seele, muss ich dich bitten wenigstens abzuwarten bis der Krieg mit Rahal vorübergegangen ist. Die Gefahr das jene Bestien deiner habhaft würden, die Sorge und ANgst würde mein Herz lähmen, wo es doch Tapferkeit und Mut in diesen Zeiten beweisen muss. Man wird sehen wie seine Hoheit entscheidet wenn Berchgard genommen und Varuna wieder Varuna ist. Ich hoffe dir ergeht es gut in deiner alten Heimat. Ich wünschte ich könnte jenen Notwendigen Gang wie ich ihn dir schon damals prohezeite mit dir gemeinsam gehen und dir zur Seite stehen, doch wie immer kam alles anders. So verbleibt mir nur dir alles gute und alles Liebe zu wünschen und dir zu versichern das meine Gefühle und meine Gedanken stets bei dir sind Liebste.
In Liebe dein
Aradan
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Asteve Krenor
Unruhig war der Schlaf in jener Nacht und vor allem sehr einsam. Tief kuschelte sie sich in die Decke hinein und immer wieder schluchzt sie ganz leise auf. Dabei mit den Gedanken ganz bei Aradan. Wie sehr sie jenen Mann doch liebte und um nichts in der Welt wollte sie ihn verlieren. Als sie schon sehr früh am Morgen die Augen öffnete wurde ihr sogleich schwummrig vor den Augen und sie schloss jene sogleich wieder, dabei einmal tief durchatmend. Nochmals schlummerte sie kurz ein und lies den vorigen Abend an ihr vorbeiziehen. Was sie von ihrem Onkel erfahren hatte, lies sie an jenem Abend mehr als blass werden. Stephan hat nachdem er wieder zurückgekehrt war, das gefälschte Testament der Königin vorgewiesen und damit die Grafschaft bekommen. Scheinbar aber hat er nie erwähnt was aus ihr selber geworden ist. Sonst hätte die Königin ganz sicher mit ihr Kontakt aufgenommen um sich des rechtens des Testaments zu erkundigen. Da Stephan nicht aus adeligem Blute war, musste er etwas getan haben was die Königin überzeugt hatte. Höchstwahrscheinlich hatte er sie für Tot erklären lassen, so das er die Grafschaft ganz einfach erbte. Aber was er aus jener gemacht hatte war eine pure Schande. Die Menschen in der Grafschaft wurden immer ärmer, stetig erhöhte Stephan die Steuern, damit er im puren Luxus leben konnte und dachte keinen Moment an sein Volk, für das er ansich eine Verantwortung hatte. Sie musste etwas daran ändern, mit der Königin selber reden. Noch heute würde sie sich um eine Audienz bei ihr bemühen. Sie wusste das die Königin sie immer hoch angesehen hatte und stets ihr Vertrauen gehabt hatte.
Leise klopfte es plötzlich an der Türe und sie wurde aus ihrem schlummern gerissen. Ganz leicht hebte sie ihren Kopf und öffnete halb die Augen. Ein karges „Ja, bitte? „ entkam ihren Lippen und die Türe wurde von Luvien, ihrer Tante geöffnet. „Mirian, ein Brief für dich, er wurde ebend abgegeben, aus dem Lande Gerimor ist jener.“ Sprach sie sogleich, und zuckte leicht zusammen als sie Asteve recht blass im Bett liegen vorfand. „Geht es dir gut Kind?“ sprach sie sogleich mit besorgter Stimme und trat schnell auf sie zu. „Mir ist nur ein wenig schwummrig, etwas schlecht, vielleicht noch von der Reise.“ Sprach asteve mit einem zaghaften lächeln und griff sogleich nach dem Brief. „Ich hole schnell uneren Hausarzt, er hat sicher etwas dagegen.“ Und sie rannte mit jenen Worten aus dem Zimmer und schrie daraufhin aus vollem Halse durch das Haus. Asteve musste aufschmunzeln als sie jenes vernahm und brach das Siegel des Briefes und entfaltete jenen. Sie setzte sich ein wenig auf und ihre Augen flogen über die Zeilen Aradans. Ein tiefer Seufzer entrann ihr als sie diesen las.
Die Schlacht um Berchgard ging also schlecht aus. Ich hoffe jenes wird sich ändern. Wir brauchen jene Mine dort. Rahal scheint stark zu sein, sehr stark aber werden wir sehen wie lange noch. Ach Aradan, könnte ich doch nun bei dir sein und dich stärken.
Und schon kam der Hausartzt mit einer Tasche voller Phiolen in das Zimmer gestürmt und setzte sich halb auf das Bett und schaute zu ihr und musterte sie von oben bis unten. Sie erklärte ihm ihre Beschwerden und er nickte nur immer wieder, ganz langsam ein etwas amüsiert wirkendes schmunzeln auf seinen Lippen bekommen. Daraufhin holte er eine kleine Nadel hervor und eine Phiole mit einem komisch aussehenden Flüssigkeit darin. Leicht zog sie fragend eine Braue empor und schaut ihn an. „Keine Angst Herrin, ich benötige nur einige Tropfen Blut von euch, reicht mir eure Hand bitte.“ Sprach er mit einer sehr beruhigenden Stimme auf sie ein. Dennoch leicht zögerlich reichte sie ihm ihre rechte Hand, woraufhin er schnell und recht schmerzlos in ihren Zeigefinger stach und daraufhin einige Tropfen in die Phiole hineinrinnen lies. Er erhob sich und schüttelte jene dabei. Als er sie dann ins Licht hielt wuchs sein grinsen immer mehr in seinem Gesicht, ehe er sich den beiden Frauen zuwand. „Nun Herrin, eure Anzeichen alleine waren schon sehr deutlich, aber jener Versuch hier ist der Beweis, das ihr ein Kind in euch tragt. Meinen Glückwunsch muss ich wohl nun aussprechen.“
Völlig perplex im ersten Moment schauten sich die beiden Frauen an ehe sie sich freudig lachend in die Arme fielen.
Also doch, ich bin schwanger. Aradan, du wirst Vater , welch ein grosses Glück. Auch wenn die jetzigen Umstände schwierig sind. Wir werden jenes sicher meistern, irgendwie. Nur bitte Temora lass ihn leben, er soll es wissen und sehen.
Still streichte sie sich einige Freudentränen aus den Augen und atmete einmal tief durch, wieder zu Luvien blickend. „Ich muss euch dennoch bitten, dies vorerst geheim zu halten, es wäre eine zu grosse Gefahr wenn es jemand ausserhalb erfahren würde. Gerade in jener Zeit.“
Und sah dabei etwas ernster zu den beiden hin. Der Arzt nickte nur und schreitete dann aus dem Zimmer. Luvien sah ein wenig betrübt drein, aber sie verstand es. Ebeneso bitte sie Luvien dann ihr Papier,Tinte und eine Schreibfeder zu bringen, was sie daraufhin auch tat. Asteve erhob sich aus dem Bette und zog ihren Morgenmantel über ehe sie sich an den Schreibtisch setzte. Der erste Brief den sie verfasste ging an die Königin Elaine von Vandrien mit der bitte um eine schnellstmögliche Audienz. Mit dem Siegel des Hauses Wintersteyn verschlossen übergab sie jenen an Livien das sie sogleich einen Boten losschicken sollte. Woraufhin sie sogleich das Zimmer verlies um sich um jenes zu kümmern. Und sogleich verfasste sie einen Brief an Aradan.
Liebster Aradan,
Mit Sorge in meinem Blicke las ich deine Zeilen. Es scheint schlecht zu stehen im Kriege um Berchgard und ich hoffe auf einen guten Ausgang. Deine Mannen haben grosse Willenstärke und sie vertrauen dir. Du wirst jenes schaffen, daraufhin vertraue ich.
Ich bin gut hier bei meinem Onkel Gernod von Wintersteyn angekommen und auch mit offenen Armen aufgenommen worden. Meinem Land geht es hier sehr schlecht, es ist arm und heruntergekommen. Mein ehemaliger Mann scheint die Steuern verdoppelt zu haben um selbst im Luxus leben zu können und hat sein Volk dabei ganz vergessen und ebenso die Pflichten die dahinter stehen. Scheinbar hat er durch eine Lüge das Land ansich gerissen, wo ich dessen nachgehen werde. Ich werde die nächsten Tage sicher mit ihrer Hochwohgeboren Elaine von Vandrien sprechen. Ich denke das sie mir noch immer vertrauen wird und sich, so hoffe ich, alles zum guten wenden wird.
Ich vermisse dich so wahnsinnig mein Liebster. Die Nächte ohne dich sind einsam und kalt. Ohne deine Wärme neben mir, kann ich kaum richtig schlafen. Ich hoffe sehr das der Krieg bald herum ist und ich zurückkehren kann in deine Arme und wir die Zukunft nun endlich für immer gemeinsam verbringen können.
In Liebe, deine Asteve
Mit Absicht erwähnte sie ihn jenem Brief nichts von ihrer Schwangerschaft, aus Angst das er sich noch mehr Gedanken um etwas machen könnte und ihn bei seinem Tun vielleicht ablenken könnte. Schnell gab sie jenen Brief ebenso an Luvien mit der Bitte diesen an den Hafen zu bringen, so das er schnellstmöglich gen Gerimor geschickt wird.
Sich daraufhin ruhig umziehend ging sie dann aus dem Zimmer um ersteinmal gut zu frühstücken und sich dann auf den kommenden Tag vorzubreiten. Es war sehr viel zu tun.
Leise klopfte es plötzlich an der Türe und sie wurde aus ihrem schlummern gerissen. Ganz leicht hebte sie ihren Kopf und öffnete halb die Augen. Ein karges „Ja, bitte? „ entkam ihren Lippen und die Türe wurde von Luvien, ihrer Tante geöffnet. „Mirian, ein Brief für dich, er wurde ebend abgegeben, aus dem Lande Gerimor ist jener.“ Sprach sie sogleich, und zuckte leicht zusammen als sie Asteve recht blass im Bett liegen vorfand. „Geht es dir gut Kind?“ sprach sie sogleich mit besorgter Stimme und trat schnell auf sie zu. „Mir ist nur ein wenig schwummrig, etwas schlecht, vielleicht noch von der Reise.“ Sprach asteve mit einem zaghaften lächeln und griff sogleich nach dem Brief. „Ich hole schnell uneren Hausarzt, er hat sicher etwas dagegen.“ Und sie rannte mit jenen Worten aus dem Zimmer und schrie daraufhin aus vollem Halse durch das Haus. Asteve musste aufschmunzeln als sie jenes vernahm und brach das Siegel des Briefes und entfaltete jenen. Sie setzte sich ein wenig auf und ihre Augen flogen über die Zeilen Aradans. Ein tiefer Seufzer entrann ihr als sie diesen las.
Die Schlacht um Berchgard ging also schlecht aus. Ich hoffe jenes wird sich ändern. Wir brauchen jene Mine dort. Rahal scheint stark zu sein, sehr stark aber werden wir sehen wie lange noch. Ach Aradan, könnte ich doch nun bei dir sein und dich stärken.
Und schon kam der Hausartzt mit einer Tasche voller Phiolen in das Zimmer gestürmt und setzte sich halb auf das Bett und schaute zu ihr und musterte sie von oben bis unten. Sie erklärte ihm ihre Beschwerden und er nickte nur immer wieder, ganz langsam ein etwas amüsiert wirkendes schmunzeln auf seinen Lippen bekommen. Daraufhin holte er eine kleine Nadel hervor und eine Phiole mit einem komisch aussehenden Flüssigkeit darin. Leicht zog sie fragend eine Braue empor und schaut ihn an. „Keine Angst Herrin, ich benötige nur einige Tropfen Blut von euch, reicht mir eure Hand bitte.“ Sprach er mit einer sehr beruhigenden Stimme auf sie ein. Dennoch leicht zögerlich reichte sie ihm ihre rechte Hand, woraufhin er schnell und recht schmerzlos in ihren Zeigefinger stach und daraufhin einige Tropfen in die Phiole hineinrinnen lies. Er erhob sich und schüttelte jene dabei. Als er sie dann ins Licht hielt wuchs sein grinsen immer mehr in seinem Gesicht, ehe er sich den beiden Frauen zuwand. „Nun Herrin, eure Anzeichen alleine waren schon sehr deutlich, aber jener Versuch hier ist der Beweis, das ihr ein Kind in euch tragt. Meinen Glückwunsch muss ich wohl nun aussprechen.“
Völlig perplex im ersten Moment schauten sich die beiden Frauen an ehe sie sich freudig lachend in die Arme fielen.
Also doch, ich bin schwanger. Aradan, du wirst Vater , welch ein grosses Glück. Auch wenn die jetzigen Umstände schwierig sind. Wir werden jenes sicher meistern, irgendwie. Nur bitte Temora lass ihn leben, er soll es wissen und sehen.
Still streichte sie sich einige Freudentränen aus den Augen und atmete einmal tief durch, wieder zu Luvien blickend. „Ich muss euch dennoch bitten, dies vorerst geheim zu halten, es wäre eine zu grosse Gefahr wenn es jemand ausserhalb erfahren würde. Gerade in jener Zeit.“
Und sah dabei etwas ernster zu den beiden hin. Der Arzt nickte nur und schreitete dann aus dem Zimmer. Luvien sah ein wenig betrübt drein, aber sie verstand es. Ebeneso bitte sie Luvien dann ihr Papier,Tinte und eine Schreibfeder zu bringen, was sie daraufhin auch tat. Asteve erhob sich aus dem Bette und zog ihren Morgenmantel über ehe sie sich an den Schreibtisch setzte. Der erste Brief den sie verfasste ging an die Königin Elaine von Vandrien mit der bitte um eine schnellstmögliche Audienz. Mit dem Siegel des Hauses Wintersteyn verschlossen übergab sie jenen an Livien das sie sogleich einen Boten losschicken sollte. Woraufhin sie sogleich das Zimmer verlies um sich um jenes zu kümmern. Und sogleich verfasste sie einen Brief an Aradan.
Liebster Aradan,
Mit Sorge in meinem Blicke las ich deine Zeilen. Es scheint schlecht zu stehen im Kriege um Berchgard und ich hoffe auf einen guten Ausgang. Deine Mannen haben grosse Willenstärke und sie vertrauen dir. Du wirst jenes schaffen, daraufhin vertraue ich.
Ich bin gut hier bei meinem Onkel Gernod von Wintersteyn angekommen und auch mit offenen Armen aufgenommen worden. Meinem Land geht es hier sehr schlecht, es ist arm und heruntergekommen. Mein ehemaliger Mann scheint die Steuern verdoppelt zu haben um selbst im Luxus leben zu können und hat sein Volk dabei ganz vergessen und ebenso die Pflichten die dahinter stehen. Scheinbar hat er durch eine Lüge das Land ansich gerissen, wo ich dessen nachgehen werde. Ich werde die nächsten Tage sicher mit ihrer Hochwohgeboren Elaine von Vandrien sprechen. Ich denke das sie mir noch immer vertrauen wird und sich, so hoffe ich, alles zum guten wenden wird.
Ich vermisse dich so wahnsinnig mein Liebster. Die Nächte ohne dich sind einsam und kalt. Ohne deine Wärme neben mir, kann ich kaum richtig schlafen. Ich hoffe sehr das der Krieg bald herum ist und ich zurückkehren kann in deine Arme und wir die Zukunft nun endlich für immer gemeinsam verbringen können.
In Liebe, deine Asteve
Mit Absicht erwähnte sie ihn jenem Brief nichts von ihrer Schwangerschaft, aus Angst das er sich noch mehr Gedanken um etwas machen könnte und ihn bei seinem Tun vielleicht ablenken könnte. Schnell gab sie jenen Brief ebenso an Luvien mit der Bitte diesen an den Hafen zu bringen, so das er schnellstmöglich gen Gerimor geschickt wird.
Sich daraufhin ruhig umziehend ging sie dann aus dem Zimmer um ersteinmal gut zu frühstücken und sich dann auf den kommenden Tag vorzubreiten. Es war sehr viel zu tun.
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Aradan Krenor
Wie eine schwere Last viel alles von ihm ab. Die Sorgen um seine Männer, um das Wohl der Grafschaft, um Berchgard, die Wut über das angerichtete Massaker an all den Unschuldigen Leben all jenes, was sich zu einem gewaltigen Berg auf sein Herzen legte fiehl von eben jenem ab als mit Fanfarenschall die Banner Varunas über BErchgard wieder hochgezogen wurden, und Adrian selbst die Schlacht überlebend, seine Ansprache an seine Truppen hielt. Und mit der Erleichterung über den Sieg der varunesischen Truppen und seiner Verbündeten kroch auch die unendliche Müdigkeit in seine KNochen welche er die ganzen letzten Tage verspührt aber sich vor seinen Leuten nicht zugestanden hatte. Nachdem das wichtigste vollbracht, eine Garnison ausVaruna abgezogen wurde um den Schutz Berchgards sicher zu stellen und man die Bürger und Gardisten zum wiederaufbau angewiesen waren stapfte der junge Ritter in der besudelten Rüstung richtung Paladinskloster als er seine Knappin an der Mauer gelehnt sitzen sah. Auch sie hatte der Krieg furchtbar mitgenommen und noch dazu hat ihr jemand einen Pfeil in den hinteren Oberschenkel geschossen. Es schmerzte ihn seine Knappin so leiden zu sehen, als der Heiler jenen mit Widerharken versehenen Pfeil aus ihrem Bein hohlte. Jenen betrachtend konnte er nicht anders als die Art der Kriegsführung sowie den Erfindungsgeist der solch grausame Waffen zustande brachte zu verachten, selbst wenn er wusste das sie ein wesentlicher und Elementarer Bestandteil eines jeden Heeres waren.
Als man Darna in ein sauberes Quartier gebracht hatte stapfte auch er endlich in sein Zelt, schällte sich seine Rüstung vom Körper und sank auf das notdürftig hergerichtete Bett. Schlafen, ja vor allem Schlafen wollte er und schloss die Augen um sich jener Gnade hinzugeben...
Ein frischer aber nicht mehr kühler Wind schlug ihn entgegen. Feucht und salzig war die Luft der an die Küste peitschenden Gischt während die Sonne ihre wärmenden Frühlingsstrahlen über das blaue Wasser sandte und die Wassertropfen welche am kargen Fels hinaufgeschleudert wurden wann immer eine Welle an jenem abprallte, in bunt funkelnde Sterne verwandelte. Er spührte die Frische und die Wärme, den Wind und das kühle Nass und er genoss es, sog die Luft tief ein und spührte das er trotz allem noch am Leben war. Intensiv spührte er es durch seine Adern pulsieren wie ein nicht zu bändigen Strom, wieein reissender Fluss der seinen ganzen Körper erfasste und jenem, durch die letzten Tage ausgelaugt, neue Kraft bis in die Fingerspitzen sandte. Wie hatte er jenes Gefühl vermisst. War sein Herz doch nicht frei von Sorge oder Trauer so spührte er dennoch die Ruhe und Gnade Temoras und die Zuversicht auch mit jenem fertig zu werden. Er hatte nun eine grosse Verantwortung gegenüber seinen Leuten und den Bürgern Varunas. Es war nun wichtig das sie sahen, dass sie mit ihrem Schmerz über den Verlust der geliebten Verbliebenden un der Königin nicht allein waren. Dass das Reich dennoch gut aus starker aber gütiger Hand geführt würde und nicht im Chaos zu versinken drohte. Sein Blick schwenkte zu dem aus dem Wasser ragenden Fels und senkte sich auf die an ihn peitschenden Wellen, mit den in der Sonne glitzernden sprühregen aus Meerwasser. Ja so würde er sich geben, wie ein Fels in der Brandung, egal wie stark die Flut auch sein mochte. Er wandte sich von der Klippe ab an welcher er mitder peniblen sauber gepflegten Rüstung stand und stapfte zu dem von einer Hecke und 4 Säulen gesäumten Schrein der Gerechtigkeit. Mit eleganter Bewegung zog er sein heiliges Schwert aus der Scheide und führt es sich kurz wie zum Gruß vor sein Gesicht bevor er es mit der Spitze auf die Treppe senkte, das Heft mit beiden Händen umfasst und auf ein Knie sank. Leise bewegten sich seine Lippen, stetig unterbrochen vom lauten Rauschen des Meeres. Die warmen strahlen der Sonne liessen, die polierte Rüstung funkeln während der Ritter seine Augen zu jenem andächtigen Gebet geschlossen hatte.
"Temora, Licht der Hoffnung in der Finsterniss die uns umgab, dir oh Herrin schulde ich meinen tiefsten Dank für die Güte unddie schützende Hand die du über die meinen und mich am gestrigen Tage gelegt hast. Die Zeiten waren und sind noch immer sehr finster, geprägt von Trauer und Wut. Hass auf die Greuel des Menschenfeindes und seiner Anhänger sowie Trauer über soviel dahingeschiedene, welche geliebt oder verehrt wurden wachsen und gedeihen in dem von dir befreiten Land wie Unkraut. Lass uns in dieser Stunde weiter treu deinen Tugenden folgen, sodass wir mit Milde und Güte und deiner liebenden Hand, eines Gärtners gleich jenes herauszupfen und aus den Herzen der Menschen verbannen. Gib uns im weisen Glanz deines Antlitzes die Kraft die uns zugefügte Ungerechtigkeit mit Großmut und Gnade zu vergelten, wer jener noch würdig ist und halte unsere Herzen aufrecht und rein getreu deinen uns dargewiesenen Tugenden, aufdass jene kein Nährboden für jenes Unkraut bietet. So erbitten wir auch weiterhin deine Gnade, welche unsere Herzen erfülle und uns selbst in tiefsten Dunkel den hellen Pfad deines gerechten Willens offenbare. So wie du uns aller Vorbild bist, mögen wir die aufrecht und Loyal zu dir stehen Vorbild für all jene sein, deren Herzen deinen gerechten und gütigen Weg noch nicht gefunden haben. Ich danke dir, Temora, Herrin, Hoffnung dieser Welt die dich und deiner Gnade so dringend bedarf"
Am selben Tage noch entsandte Aradan ein endlichwieder in ordentlicher Schreibschrift verfassten Brief an Asteve um ihr die frohe Kunde mitzuteilen.
Liebste Asteve ...
Endlich kann ich dir frohe Kunde überbringen. Die Krieg um Berchgard scheint vorbei und die Truppen Varunas und seiner Verbündeten haben gesiegt. Die Schlacht war kurz aber nichts destotrotz blutig doch mit vereinter Hilfe der Zwerge, der Elfen und der Tiefländer des Hinrah-Clanes sowie zahlreicher tapferer Mannen und Frauen Varunas und sogar eines Drachens, konnte das niederträchtige Rahal besiegt werden. Der gütigen Herrin sei dank blieben wir von all zu grossen Verlusten verschont. Es schien das unsere Heiler ganze Arbeit geleistet hatten und die Verwundeten gut versorgten, was den Rahalern scheinbar nicht so gut gelang waren die Truppen von ihnen doch zermürbt und wenige sodass sie keinen ernsthaften Widerstand leisten konnten. Ich selbst habe durch die Gnade der Herrin nur einige leichte Verwundungen davongetragen, welche durch ihre Güte in wenigen Tagen ganz sicher verheilt sein werden. So mache dir keine Sorgen Liebste und konzentriere dich ganz auf dein Land. Kummer und Soge erfassen mein Herz als ich las wie schlecht es um jenes bestellt zu sein scheint. Das sich jener Manne, unterdem Deckmantel Temoras so wenig um das Wohl seiner Untertanen sorgt und die ihm eigentlich auferlegten Pflichten und Tugenden Temoras mit Füssen tritt ist sehr besorgniserregend. Ich wünschte ich könnte dir nun nachreisen um in diesen schweren Stunden bei zu stehen, doch mit dem Tod unserer verehrten Königin und der Unruhe welcher wie ein dunkler Schatten das ganze Königreich erfassen wird, ist es meine Pflicht bei seiner Hoheit zu bleiben und ihn mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch werden meine Männer weiterer Anleitung bedürfen sodass es hier noch immer viel zu tun gibt, besonders da die GEfahr aus Rahal noch immer nicht gebannt ist. Wir werden uns genauso die Wunden zu lecken haben wie jene und so freue ich mich auf einige Tage der Ruhe wenngleich jene keine des Friedens sein wird. Mit dem Gedanken und meiner ganzen Liebe bin ich stetig bei dir Liebste und hoffe das es dir trotz der widrigen Umstände gut ergeht in deinem Land. Auch ich vermisse deine Nähe und Wärme, welche mir in jeder Nacht so brutal offenbart das etwas wichtiges an meiner Seite fehlt. Dein Lächeln das mir mein Herz so erfreuen kann, deine liebliche Stimme dein anblick unddeine von so tiefer Liebe getragene Güte, welche mir so unendlich viel Kraft bescheren kann, reisst ein tiefes Loch in mein Leben. Ich merke in jeder einsamen Sekunde wie sehr du mir fehlst unddoch will ich nicht verzagen sondern mich freuen auf den Tag an dem wir uns wiedersehen und uns in den Armen halten. Da Berchgard nun wieder befreit ist hoffe ich das jener Tag bald kommen wird, doch verzage ich auch dann nicht wenn es noch Wochen dauern sollte. Konzentriere dich ganz auf das Wohl und die Verantwortung der deinen, denn auch wenn du es vom Titel her nicht bist, weiss ich, dass du Mirian von Hohnburg, in deinem Herzen immer die Herrin deines Landes warst,bist und sein wirst und dass jene sich glücklich schätzen können jemanden wie dich zu haben, welche, wenngleich mittellos, sich um ihr Land und ihre Leute so sehrsorgt wie du es tust.
In tiefer Liebe, dein dich liebender Mann
Aradan
Als man Darna in ein sauberes Quartier gebracht hatte stapfte auch er endlich in sein Zelt, schällte sich seine Rüstung vom Körper und sank auf das notdürftig hergerichtete Bett. Schlafen, ja vor allem Schlafen wollte er und schloss die Augen um sich jener Gnade hinzugeben...
Ein frischer aber nicht mehr kühler Wind schlug ihn entgegen. Feucht und salzig war die Luft der an die Küste peitschenden Gischt während die Sonne ihre wärmenden Frühlingsstrahlen über das blaue Wasser sandte und die Wassertropfen welche am kargen Fels hinaufgeschleudert wurden wann immer eine Welle an jenem abprallte, in bunt funkelnde Sterne verwandelte. Er spührte die Frische und die Wärme, den Wind und das kühle Nass und er genoss es, sog die Luft tief ein und spührte das er trotz allem noch am Leben war. Intensiv spührte er es durch seine Adern pulsieren wie ein nicht zu bändigen Strom, wieein reissender Fluss der seinen ganzen Körper erfasste und jenem, durch die letzten Tage ausgelaugt, neue Kraft bis in die Fingerspitzen sandte. Wie hatte er jenes Gefühl vermisst. War sein Herz doch nicht frei von Sorge oder Trauer so spührte er dennoch die Ruhe und Gnade Temoras und die Zuversicht auch mit jenem fertig zu werden. Er hatte nun eine grosse Verantwortung gegenüber seinen Leuten und den Bürgern Varunas. Es war nun wichtig das sie sahen, dass sie mit ihrem Schmerz über den Verlust der geliebten Verbliebenden un der Königin nicht allein waren. Dass das Reich dennoch gut aus starker aber gütiger Hand geführt würde und nicht im Chaos zu versinken drohte. Sein Blick schwenkte zu dem aus dem Wasser ragenden Fels und senkte sich auf die an ihn peitschenden Wellen, mit den in der Sonne glitzernden sprühregen aus Meerwasser. Ja so würde er sich geben, wie ein Fels in der Brandung, egal wie stark die Flut auch sein mochte. Er wandte sich von der Klippe ab an welcher er mitder peniblen sauber gepflegten Rüstung stand und stapfte zu dem von einer Hecke und 4 Säulen gesäumten Schrein der Gerechtigkeit. Mit eleganter Bewegung zog er sein heiliges Schwert aus der Scheide und führt es sich kurz wie zum Gruß vor sein Gesicht bevor er es mit der Spitze auf die Treppe senkte, das Heft mit beiden Händen umfasst und auf ein Knie sank. Leise bewegten sich seine Lippen, stetig unterbrochen vom lauten Rauschen des Meeres. Die warmen strahlen der Sonne liessen, die polierte Rüstung funkeln während der Ritter seine Augen zu jenem andächtigen Gebet geschlossen hatte.
"Temora, Licht der Hoffnung in der Finsterniss die uns umgab, dir oh Herrin schulde ich meinen tiefsten Dank für die Güte unddie schützende Hand die du über die meinen und mich am gestrigen Tage gelegt hast. Die Zeiten waren und sind noch immer sehr finster, geprägt von Trauer und Wut. Hass auf die Greuel des Menschenfeindes und seiner Anhänger sowie Trauer über soviel dahingeschiedene, welche geliebt oder verehrt wurden wachsen und gedeihen in dem von dir befreiten Land wie Unkraut. Lass uns in dieser Stunde weiter treu deinen Tugenden folgen, sodass wir mit Milde und Güte und deiner liebenden Hand, eines Gärtners gleich jenes herauszupfen und aus den Herzen der Menschen verbannen. Gib uns im weisen Glanz deines Antlitzes die Kraft die uns zugefügte Ungerechtigkeit mit Großmut und Gnade zu vergelten, wer jener noch würdig ist und halte unsere Herzen aufrecht und rein getreu deinen uns dargewiesenen Tugenden, aufdass jene kein Nährboden für jenes Unkraut bietet. So erbitten wir auch weiterhin deine Gnade, welche unsere Herzen erfülle und uns selbst in tiefsten Dunkel den hellen Pfad deines gerechten Willens offenbare. So wie du uns aller Vorbild bist, mögen wir die aufrecht und Loyal zu dir stehen Vorbild für all jene sein, deren Herzen deinen gerechten und gütigen Weg noch nicht gefunden haben. Ich danke dir, Temora, Herrin, Hoffnung dieser Welt die dich und deiner Gnade so dringend bedarf"
Am selben Tage noch entsandte Aradan ein endlichwieder in ordentlicher Schreibschrift verfassten Brief an Asteve um ihr die frohe Kunde mitzuteilen.
Liebste Asteve ...
Endlich kann ich dir frohe Kunde überbringen. Die Krieg um Berchgard scheint vorbei und die Truppen Varunas und seiner Verbündeten haben gesiegt. Die Schlacht war kurz aber nichts destotrotz blutig doch mit vereinter Hilfe der Zwerge, der Elfen und der Tiefländer des Hinrah-Clanes sowie zahlreicher tapferer Mannen und Frauen Varunas und sogar eines Drachens, konnte das niederträchtige Rahal besiegt werden. Der gütigen Herrin sei dank blieben wir von all zu grossen Verlusten verschont. Es schien das unsere Heiler ganze Arbeit geleistet hatten und die Verwundeten gut versorgten, was den Rahalern scheinbar nicht so gut gelang waren die Truppen von ihnen doch zermürbt und wenige sodass sie keinen ernsthaften Widerstand leisten konnten. Ich selbst habe durch die Gnade der Herrin nur einige leichte Verwundungen davongetragen, welche durch ihre Güte in wenigen Tagen ganz sicher verheilt sein werden. So mache dir keine Sorgen Liebste und konzentriere dich ganz auf dein Land. Kummer und Soge erfassen mein Herz als ich las wie schlecht es um jenes bestellt zu sein scheint. Das sich jener Manne, unterdem Deckmantel Temoras so wenig um das Wohl seiner Untertanen sorgt und die ihm eigentlich auferlegten Pflichten und Tugenden Temoras mit Füssen tritt ist sehr besorgniserregend. Ich wünschte ich könnte dir nun nachreisen um in diesen schweren Stunden bei zu stehen, doch mit dem Tod unserer verehrten Königin und der Unruhe welcher wie ein dunkler Schatten das ganze Königreich erfassen wird, ist es meine Pflicht bei seiner Hoheit zu bleiben und ihn mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch werden meine Männer weiterer Anleitung bedürfen sodass es hier noch immer viel zu tun gibt, besonders da die GEfahr aus Rahal noch immer nicht gebannt ist. Wir werden uns genauso die Wunden zu lecken haben wie jene und so freue ich mich auf einige Tage der Ruhe wenngleich jene keine des Friedens sein wird. Mit dem Gedanken und meiner ganzen Liebe bin ich stetig bei dir Liebste und hoffe das es dir trotz der widrigen Umstände gut ergeht in deinem Land. Auch ich vermisse deine Nähe und Wärme, welche mir in jeder Nacht so brutal offenbart das etwas wichtiges an meiner Seite fehlt. Dein Lächeln das mir mein Herz so erfreuen kann, deine liebliche Stimme dein anblick unddeine von so tiefer Liebe getragene Güte, welche mir so unendlich viel Kraft bescheren kann, reisst ein tiefes Loch in mein Leben. Ich merke in jeder einsamen Sekunde wie sehr du mir fehlst unddoch will ich nicht verzagen sondern mich freuen auf den Tag an dem wir uns wiedersehen und uns in den Armen halten. Da Berchgard nun wieder befreit ist hoffe ich das jener Tag bald kommen wird, doch verzage ich auch dann nicht wenn es noch Wochen dauern sollte. Konzentriere dich ganz auf das Wohl und die Verantwortung der deinen, denn auch wenn du es vom Titel her nicht bist, weiss ich, dass du Mirian von Hohnburg, in deinem Herzen immer die Herrin deines Landes warst,bist und sein wirst und dass jene sich glücklich schätzen können jemanden wie dich zu haben, welche, wenngleich mittellos, sich um ihr Land und ihre Leute so sehrsorgt wie du es tust.
In tiefer Liebe, dein dich liebender Mann
Aradan
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Asteve Krenor
Der gestrige Tag war dennoch sehr freudenreich für sie. Mit ihrem Onkel zusammen fuhr sie mit mehreren grossen Bauernwagen voll mit jedweden Lebensmitteln in ihre Baronie und verteilte dort zusammen mit der Familie ihres Onkel all jene an die Leute. Ihr war es in jenem Moment absolut egal ob man sie erkannte oder nicht. Aber ihr Volk sollte sehen das sie wieder zurückgekehrt ist und vor allem, das sie noch lebt. Sie wusste das jenes sehr gefährlich für sie war und jederzeit ein Pfeil oder ein Bolzen aus einer Richtung kommen könnte. Aber sie dachte mehr das jene Kunde Stefan mehr überraschen und Anfangs lähmen würde wenn er erfahren würde das sie hier im Land war. Ihr Volk aber hatte sie nicht vergessen, mit Tränen in den Augen nahm sie viele Hände in die ihre. Von Menschen die sie noch kannte aus ihrer Kindheit, wo es jenen noch gut ging und nun sah sie jene in den erbärmlichsten Sachen herumlaufen. Ihr Herz wurde sehr schwer und traurig als sie ihr Land so sah und ihre innerliche Stärke aber steig stetig und ihr Verlangen danach jenes zu ändern.
Stefan, du wirst dafür büsen das du mein Land zu verschandelt und verarmt hast. Temora soll dich dafür richten das du ihre Worte so trittst und sie so im Volke weiterleben lässt. Der Schutz Temoras wird dir entsagt und ich selbst werde dafür sorgen das du für jene Schande vor einem Richter stehen wirst und vor Temora selbst.
Die Nacht war erneut eine unruhige, ihre Gedanken schweiften zu ihrem Volk und wie sie jenes erretten könnte. Sie wusste schon wie, nur wartete sie nun erst einmal darauf das Stefan einen Fehler beging. Denn ohne diesem Mann etwas nachzuweisen, seine Fehler und mehr hätte sie keine Möglichkeit auf ihr Recht ihr Land zurückzubekommen.
Recht früh wurde sie von Luvien aufgeweckt, voller Hektik im Blick das sie sich schnell anzukleiden habe. Völlig verdutzt und noch ein wenig müde zog sie sich mit Hilfe einer der Dienerinnen an und schritt aus dem Haus heraus in den Vorgarten, wo 4 in einer Ritterrüstung gekleidete Männer auf den Pferden sassen. Ein wenig verwundert blickte Asteve drein als sie die 4 Männer sah und erst dann erkannte sie das Banner der Königin. Es dauerte einen kleinen Moment bis einer der 4 begann zu sprechen. „Der gütigen zum Grusse Hochgeboren Mirian von Hohnburg, die königliche Majestät Elaine von Vandrien , bitte euch sogleich mit uns zu kommen zu einem Gespräch in ihrem Hause.“ Langsam ganz wach werdend nahm sie jene Worte des Mannes wahr und ihr Blick schweifte über die 4 Männer.
„der Gütigen und gerechten zum Grusse die Herren, gerne folge ich euch zur Königin, doch vorher erlaubt mir das ich euch bete eure Helme abzunehmen, aus Höflichkeit vor mir und meiner Familie und dann gebt mir einen Moment mich gerecht anzukleiden um vor ihre Majestät treten zu können.“ Sanft und ruhig sprache sie jene Worte und wartete auf die Reaktionen der Männer ab. Ohne einen weiteren Ton nahmen jene ihre Helme ab und sie musterte einen jeden sehr genau. Starr waren jene Blicke geradeaus gerichtet und sichtlich konzentriert. Aber, dieser eine, er kam ihr bekannt vor, dieses Gesicht kannte sie. Sie hatte ihn oft der Nähe von Stefan gesehen, aber nie in ihrem damaligen Hause. Daher fühlte der Mann sich sichtlich sicher als sie ihn so musterte. „Sicher doch euer Hochgeboren, nehmt die Zeit die ihr benötigt, dennoch erwartet eure königliche Hoheit recht schnell im Schlosse.“ Sprach einer der vier sehr ruhig. Asteve nickte nur knapp und wand sich herum um ins Haus zugehen. Sogleich ging sie in ihr Zimmer und lies nach Gernod, ihrem Onkel, rufen, der auch sogleich in ihr Zimmer trat. „Einer der vier Ritter da unten ist ein falscher, er ist ein Gefolgsmann von Stefan, dies bedeutet das jenes Geleit eine Falle für mich sein soll. Bitte gib mir 8 deiner vertrauensvollsten Leute mit zu meinem Schutze.“ Sprach mit recht sorgenvoller Stimme zu ihm herüber. „Sicher doch mein Kind, ich lasse jene sofort zusammenrufen, gib mir nur ein paar Minuten und du ziehe dir etwas schöneres an , für ihre Königliche Hoheit.“ Mit einem leichten zwinkern und einem aufmunternden lächeln. Sie wusste das sie ihm vollends vertrauen konnte und er ganz sicher auch seine besten Leute für ihren Schutz ihr geben würde.
Schnell steckte sie sich ihre Haare noch nach oben und zog sich eines ihrer sehr feinen Kleider an, warf sich den Umhang über und versteckte unter dem Umhang auf ihrem Rücken noch schnell einen kleinen Dolch, für Notfälle. Als sie aus der Türe schritt waren wie versprochen die 8 Soldaten ihres Onkels bereits auf dem Pferd und warteten neben den 4 Rittern auf ihre Befehle. Nur der ihr bekannte Ritter schaute für einen Moment misstrauisch drein, und versuchte sich aber nichts weiter anmerken zu lassen. Geschickt stieg sie auf ihr Pferd und wies die 8 Soldaten an jeweils zu ihren Seiten zu reiten und die 4 Ritter vor ihr. Es war ein halber Tagesritt, wenn man es gemütlich anging bis zum Königschloss. Die ersten wenigen Stunden verliefen sehr ruhig, man gönnte sie dennoch keine Pause um ebenso keine kostbare Zeit zu verschwenden. Es war knapp nach dem Mittag als sie schon etwas längere Zeit durch einen Wald ritten, als plötzlich einige Vögel etwas weiter weg aufschreckten und emporflogen. Ihr Blick und das der Soldaten schwenkte sofort in jene Richtung und sie legten die rechte Hand sogleich an den Schwertknauf und rückten näher an Asteve heran. Sie ahnte sehr wohl das man sie mit jenem Geleit in einen Hinterhalt locken wollte, aber was auf sie zukam wusste sie nicht. Als sie ein Stück weitergeritten waren und an jene Kurve kamen wo sie die aufgeschreckten Vögel gesehen hatte, ganz plötzlich sprang ein Wildschwein aus dem Gebüsch hervor. Die ersten beiden Pferde der Ritter schraken und auf bäumten sich kurz, ehe sie schnell wieder beruhigt wurden. Dann, nochmals überraschend kamen zwei Männer mit Bögen aus den Gebüschen hervorgesprungen und aber dem Wildschwein hinterher. Sichtlich zwei Jäger die auf der Jagd hinter dem Wildschwein her waren. Sie selber musste nun aufschmunzeln, aus der Angst herausgerissen, das es ein Überfall hätte sein können. Bis zum Schloss waren dann keinerlei Zwischenfälle mehr, was sie ein wenig misstrauisch machte. In der Stadt angekommen schauen einige Leute recht überrascht drein, durch den grossen Auflauf und das Geleit von Asteve. Einige wenige bekannte Gesichter sah sie ebenso, die sichtlich verblüfft dreinschauten als sie sie sahen und neigten respektvoll ihren Kopf. Ihre Angst um einen Anschlag war wie weggeblasen und stolz in ihrem Blick lies sie sich zum Schloss geleiten. Vor jenem lies sie sich aus dem Sattel gleiten und machte den Soldaten ihre Onkels klar das sie vor dem Tore warten sollten. Nur die 4 Ritter begleiteten sie in das Schloss hinein. In einen der vielen Gänge angekommen liesen sich zwei der Ritter recht weit zurückfallen und sie lies man alleine mit den zweien, wovon einer der ihr bekannte war. Ein unwohles Gefühl machte sich in ihrer Magengegend breit und ihre Schritte wurden ein wenig schneller. „Nur nicht so schnell Madame, wir haben es nicht eilig.“ Lies der ihr bekannte ruhig von sich. „Es war so oder so eine sehr dumme Idee von euch wieder zurückzukehren.“ Mit einem recht dreckig wirkenden schmunzeln auf den Lippen. „Da muss ich dem Herrn absolut recht geben, ihr habt hier nichts zu suchen, nicht mehr.“ Gab der andere nun von sich und ihr Blick schweifte nun recht unruhig werden hinter sich und wieder nach vorne. Es war einer der wenigen kurzen Gänge in denen es keine königlichen Wachen gab und sie wusste nun sofort warum sie jenen sich ausgesucht hatten. Ihre rechte Hand schweifte ganz langsam hinter ihren Mantel, aber schon hatte der rechte dies bemerkt und griff mehr als unsanft der ihrem Arm, so das sie aufschreien musste unter dem ziehenden Schmerz. Er warf sie halb gegen die Wand und zog einen Dolch aus seinem Gürtel und hielt diesen an ihre Kehle. Sie musste schwer schlucken und ihre Augen wanderten hilfesuchend umher. „Einen Mucks von dir Kleine und du wirst noch schneller sterben, aber egal wäre es, je schneller ihr sterbt desto zufriedener wird mein Herr sein.“ Gab der fremde schnalzend von sich mit einem freudigen grinsen auf den Lippen. „Stefan wird dafür büsen das er euch mich hier ermorden lassen will.“ Flüstere sie nur halb von sich, aber dennoch so laut das auch der andere es mehr als deutlich hörte. „Ihm und uns wird man es nie nachweisen können, ihr werdet hier nur tot aufgefunden werden. Das wir falsche Ritter sind habt ihr ganz sicher schon mitbekommen.“ Gab der ihr bekannte hämisch grinsend von sich. Doch, genau in jenem Moment öffnete sich neben ihr eine Türe die sie nicht bemerkt hatte und 5 Gardisten kamen sogleich herausgestürmt und griffen nach dem beiden, diese lautfluchend ihre Waffen fallen lassen. Asteve griff nach ihrer Kehle und atmete tief durch. Die beiden anderen Ritter kamen ebenso aus jenem Zwischengang zu ihr hin und erkundigten sich nach ihrem Befinden. Sie nickt nur sehr knapp und atmete nochmals tief durch und zwang sich ein lächeln auf die Lippen und bat die beiden sie sogleich zur Königin zu bringen. Die beiden falschen Ritter wurden ihr während sie zur Königin gingen schier mitgeschliffen. Die Königin erwartete sie bereits im Thronsaal und kam mit offenen Armen auf sie zu als sie Asteve erblickte. „Der Gütigen und gerechten zum Grusse werte Mirian von Hohnburg, geht es euch gut?“ sprach sie noch bevor Asteve etwas sagen konnte sie mit ihrem ansich ungültigem Titel an. Asteve machte einen Knicks ehe sie nach den Händen der Königin griff und sie erleichtert anlächelte. „Temora der Gütigen zum Grusse eure Königliche Hoheit, mit geht es gut dank eurer zwei Ritter die jene schändliche Tat an mir verhindern konnten.“ Sprach Asteve mit leicht sorgenvoller Stimme. „Um jenes wussten wir, diese Falle wurde den beiden mit Absicht gestellt, da wir damals schon ahnten das es nicht mit gerechten Dingen vor sich ging das Stefan von Hohnburg rechtmässig jenen Titel der alleine euch gebührt übertragen bekommt. Nach einem längeren hin und her nach dessen Rückkehr und dem Tot eures Vaters, wussten wir keinen anderen Weg als ihm den Titel zu geben, bis zu jenem Tage an dem ihr wieder hier vor mir steht und euren rechtmässigen Platz einnehmt.“ Mit Verblüfftheit sah Asteve sie bei jenen Worten an, als sie hörte das sie ihr Land so ohne weiteres zurückbekommen sollte. „Stefan von Hohnburg hat seinem Land nur Schande und Armut gebracht und lebte rein gar nicht nach dem Privilegien Temoras, so wie es vorgeschrieben ward und er es versprochen hatte. Er hat uns alle belogen und wir haben ihm bereits in der Vergangenheit mehrere Fallen gestellt um ihm etwas nachzuweisen. Und nachdem ich hörte das ihr wieder hier im Land seid, verzeit aber ich habe ebenso überall meine Spione und euer Onkel war sehr schnell mich zu informieren, so ließ ich es offenkundig werden das ihr im Land seid, so das der Graf von Hohnburg seine Falle basteln konnte, mit dem meinen Wissen aber. Und da ihn nun wahrhaftig lebendig vor mir steht, steht dem nichts mehr im Wege das ihr rechtmässig das Erbe eures Vaters antretet. Ihr wart bisher immer sehr gütig und offen dem Volke gegenüber, es liebt euch. Stefan von Hohnburg wir seine Strafe bekommen für jene Lüge unter Temora sein Land geführt zu haben, was ihm nichtmal rechtmässig eigen war.“
Immer noch mehr als verblüfft lauschte sie den Worten ihrer Königin ehe ein sehr dankbares lächeln ihre Lippen zierte und sie nochmals einen höfischen Knicks vollführte. „Ich danke euch eure königliche Hoheit, für eurer Vertrauen in mich und das ihr nicht in das seine Netz gelaufen seid um euch darin fangen zu lassen. Gerne nehme ich jene Verantwortung wieder an mich um das ich mich um mein Volk kümmere, mit derselben Aufopferung und der Liebe wie sie damals war und noch immer ist. Ich habe eine Verantwortung gegenüber meinem Volk und ich werde es wieder aufbauen zu jenem Land wie es einst war.“ Sprach sie ehrfürchtig vor ihr und senkte dabei leicht den Blick.
„Ihr dürft sogleich in euer Heimathaus zurückkehren, wenn ihr jenes erreicht wird euer ehemaliger Mann schon verhaftet sein und bei uns in den Kerkern sein Urteil erwarten. Macht euch deswegen keine Sorgen, seine Mannen werden dies ebenso sein.“
Sachte nickte sie zu jenen Worten und wandte sich halb ab. „Temoras schützende Hand über euch und deren Segen mit euch eure königliche Hoheit.“ Ehe sie sich daraufhin ganz abwand und aus dem Thronsaal schritt mit der Begleitung der beiden Ritter. Als sie draussen auf dem Hof ankam warteten die Soldaten noch immer und begleiteten sie zurück zu ihrem alten Heimathaus. Eine grosse Menschenmenge hatte sich vor dieser versammelt und Asteve wurde umjubelt als sie auf das Haus zuritt und ihre Arme lies sie seitlich herabhängen und nahm ab und an einige der ihr entgegengestreckten Hände in die ihrige. Sie sah die dankbaren Blicke der Menschen ihr gegenüber und dessen Loyalität, wobei ihr Herz erwärmte und kleine Freudentränen aus ihren Augen rannen. Direkt an ihrem Haus angekommen wie sie die Soldaten an ihr ins Lager zu folgen. Dort stapelten sich Lebensmittel und jegliche Vorräte an den verschiedensten Dingen. Sogleich wie sie an jene an das Volk zu verteilen vor den Toren, da sie soviel niemals benötigen würde. Ohne ein murren oder dergleichen machten sich die Soldaten daran einen grossen Wagen zu beladen und diesen vor das Tor bringen zu lassen und verteilten all jene Dinge unter dem Volk. Von einer etwas weiteren Entfernung sah sie jenem Treiben mit einem warmen und erfüllten lächeln zu ehe sie ihren Onkel und ihre Tante unter den Anwesenden sah die sich versuchten einen Weg zu ihr hindurchzubahnen. Als die beiden vor sie traten hielten sie ihr gleich einen Brief entgegen. Das Siegel sehend, brach sie jenes sogleich und überflog die Zeilen. Recht bleich mag sie in jenem Moment wohl geworden sein als sie die Information über den Tot der Königin erfuhr.
Jene gütige und offene Frau soll ermordetet worden sein. Temora oh gütige, jenes kann nichts gutes heissen. Bitte schütze meinen Aradan, so das ich ihn lebend wiedersehe und stärke ihn sogut es dir möglich ist das er jene Zeit wohl übersteht. Er soll noch miterleben wie unser Kind heranwächst.
Sogleich brachten die beiden Asteve in ihr Haus in das grosse Wohnzimmer wo sie sich erst mal hinsetzen konnte. Sie bat nach Papier und einer Feder und nach dem ihrem alten Siegelstempel und verfasste sogleich einige Zeilen.
Mein Liebster Aradan,
welch schreckliche Kunde muss ich erfahren als ich deine Zeilen las, das die gütige Königin Anara von Hohenfels ihr Leben lassen musste in diesem Krieg. In dieser sonst schon dunklen Stunde noch so etwas erfahren zu müssen bestärkt meine Sorge um dich um so mehr. Ich hoffe das es dir gut ergeht und wir bald wieder zusammen sein können um die Zukunft als eine Familie zu geniessen. Der Frieden wird sicher noch lange auf sich warten lassen, befürchte ich, dennoch wünsche ich dir alles Glück für den nächsten großen Angriff auf Berchgard, möge jener siegreich werden.
Hier hat sich am heutigen Tage sehr viel getan. Auf dem Wege zur ihrer Königlichen Hoheit war ein Attentat auf mich geplant, welches aber sogleich vereitelt wurde, da es scheinbar eine Falle Stefan gegenüber war. Jener sitzt, so ich jenen Brief hier schreibe bereits in den Kerkern des Schlosses und ich selbst sitze hier in meinem alten Heimathaus. Die Königin hat mir mit sofortiger Wirkung meinen alten Titel wieder anerkannt und mein Land zugesprochen als das ich mich um jenes kümmere und wieder aufbaue zu dem was es einst war.
Nur will ich sobald es möglich ist wieder zu dir zurückkehren können. Daher werde ich jene Zeit nutzen einen Vogt einsetzen zu können und alles notwendige in die Wege leiten als das ich schnell zurückreisen kann, sobald auf Gerimor ein erträglicher Frieden eingekehrt ist. Du fehlst mir jeden einzelnen Tag und vor allem in der Nacht wahnsinnig.
Ich hoffe ein baldiges Wiedersehen
Deine dich liebende
Asteve
*darunter das Wappen ihres Hauses*
Sie faltete diesen Brief zusammen und lies das wachs zum verschliessen auf die Kante laufen, ehe sie den Stempel auf jenes aufdrückte und den Brief dann an den Boten weitergab mit einigen Münzen dazu. Erneut ging sie wieder aus dem Hause heraus, denn es gab mehr als genug Arbeit. Ihr Volk erwartet sie wieder......
Stefan, du wirst dafür büsen das du mein Land zu verschandelt und verarmt hast. Temora soll dich dafür richten das du ihre Worte so trittst und sie so im Volke weiterleben lässt. Der Schutz Temoras wird dir entsagt und ich selbst werde dafür sorgen das du für jene Schande vor einem Richter stehen wirst und vor Temora selbst.
Die Nacht war erneut eine unruhige, ihre Gedanken schweiften zu ihrem Volk und wie sie jenes erretten könnte. Sie wusste schon wie, nur wartete sie nun erst einmal darauf das Stefan einen Fehler beging. Denn ohne diesem Mann etwas nachzuweisen, seine Fehler und mehr hätte sie keine Möglichkeit auf ihr Recht ihr Land zurückzubekommen.
Recht früh wurde sie von Luvien aufgeweckt, voller Hektik im Blick das sie sich schnell anzukleiden habe. Völlig verdutzt und noch ein wenig müde zog sie sich mit Hilfe einer der Dienerinnen an und schritt aus dem Haus heraus in den Vorgarten, wo 4 in einer Ritterrüstung gekleidete Männer auf den Pferden sassen. Ein wenig verwundert blickte Asteve drein als sie die 4 Männer sah und erst dann erkannte sie das Banner der Königin. Es dauerte einen kleinen Moment bis einer der 4 begann zu sprechen. „Der gütigen zum Grusse Hochgeboren Mirian von Hohnburg, die königliche Majestät Elaine von Vandrien , bitte euch sogleich mit uns zu kommen zu einem Gespräch in ihrem Hause.“ Langsam ganz wach werdend nahm sie jene Worte des Mannes wahr und ihr Blick schweifte über die 4 Männer.
„der Gütigen und gerechten zum Grusse die Herren, gerne folge ich euch zur Königin, doch vorher erlaubt mir das ich euch bete eure Helme abzunehmen, aus Höflichkeit vor mir und meiner Familie und dann gebt mir einen Moment mich gerecht anzukleiden um vor ihre Majestät treten zu können.“ Sanft und ruhig sprache sie jene Worte und wartete auf die Reaktionen der Männer ab. Ohne einen weiteren Ton nahmen jene ihre Helme ab und sie musterte einen jeden sehr genau. Starr waren jene Blicke geradeaus gerichtet und sichtlich konzentriert. Aber, dieser eine, er kam ihr bekannt vor, dieses Gesicht kannte sie. Sie hatte ihn oft der Nähe von Stefan gesehen, aber nie in ihrem damaligen Hause. Daher fühlte der Mann sich sichtlich sicher als sie ihn so musterte. „Sicher doch euer Hochgeboren, nehmt die Zeit die ihr benötigt, dennoch erwartet eure königliche Hoheit recht schnell im Schlosse.“ Sprach einer der vier sehr ruhig. Asteve nickte nur knapp und wand sich herum um ins Haus zugehen. Sogleich ging sie in ihr Zimmer und lies nach Gernod, ihrem Onkel, rufen, der auch sogleich in ihr Zimmer trat. „Einer der vier Ritter da unten ist ein falscher, er ist ein Gefolgsmann von Stefan, dies bedeutet das jenes Geleit eine Falle für mich sein soll. Bitte gib mir 8 deiner vertrauensvollsten Leute mit zu meinem Schutze.“ Sprach mit recht sorgenvoller Stimme zu ihm herüber. „Sicher doch mein Kind, ich lasse jene sofort zusammenrufen, gib mir nur ein paar Minuten und du ziehe dir etwas schöneres an , für ihre Königliche Hoheit.“ Mit einem leichten zwinkern und einem aufmunternden lächeln. Sie wusste das sie ihm vollends vertrauen konnte und er ganz sicher auch seine besten Leute für ihren Schutz ihr geben würde.
Schnell steckte sie sich ihre Haare noch nach oben und zog sich eines ihrer sehr feinen Kleider an, warf sich den Umhang über und versteckte unter dem Umhang auf ihrem Rücken noch schnell einen kleinen Dolch, für Notfälle. Als sie aus der Türe schritt waren wie versprochen die 8 Soldaten ihres Onkels bereits auf dem Pferd und warteten neben den 4 Rittern auf ihre Befehle. Nur der ihr bekannte Ritter schaute für einen Moment misstrauisch drein, und versuchte sich aber nichts weiter anmerken zu lassen. Geschickt stieg sie auf ihr Pferd und wies die 8 Soldaten an jeweils zu ihren Seiten zu reiten und die 4 Ritter vor ihr. Es war ein halber Tagesritt, wenn man es gemütlich anging bis zum Königschloss. Die ersten wenigen Stunden verliefen sehr ruhig, man gönnte sie dennoch keine Pause um ebenso keine kostbare Zeit zu verschwenden. Es war knapp nach dem Mittag als sie schon etwas längere Zeit durch einen Wald ritten, als plötzlich einige Vögel etwas weiter weg aufschreckten und emporflogen. Ihr Blick und das der Soldaten schwenkte sofort in jene Richtung und sie legten die rechte Hand sogleich an den Schwertknauf und rückten näher an Asteve heran. Sie ahnte sehr wohl das man sie mit jenem Geleit in einen Hinterhalt locken wollte, aber was auf sie zukam wusste sie nicht. Als sie ein Stück weitergeritten waren und an jene Kurve kamen wo sie die aufgeschreckten Vögel gesehen hatte, ganz plötzlich sprang ein Wildschwein aus dem Gebüsch hervor. Die ersten beiden Pferde der Ritter schraken und auf bäumten sich kurz, ehe sie schnell wieder beruhigt wurden. Dann, nochmals überraschend kamen zwei Männer mit Bögen aus den Gebüschen hervorgesprungen und aber dem Wildschwein hinterher. Sichtlich zwei Jäger die auf der Jagd hinter dem Wildschwein her waren. Sie selber musste nun aufschmunzeln, aus der Angst herausgerissen, das es ein Überfall hätte sein können. Bis zum Schloss waren dann keinerlei Zwischenfälle mehr, was sie ein wenig misstrauisch machte. In der Stadt angekommen schauen einige Leute recht überrascht drein, durch den grossen Auflauf und das Geleit von Asteve. Einige wenige bekannte Gesichter sah sie ebenso, die sichtlich verblüfft dreinschauten als sie sie sahen und neigten respektvoll ihren Kopf. Ihre Angst um einen Anschlag war wie weggeblasen und stolz in ihrem Blick lies sie sich zum Schloss geleiten. Vor jenem lies sie sich aus dem Sattel gleiten und machte den Soldaten ihre Onkels klar das sie vor dem Tore warten sollten. Nur die 4 Ritter begleiteten sie in das Schloss hinein. In einen der vielen Gänge angekommen liesen sich zwei der Ritter recht weit zurückfallen und sie lies man alleine mit den zweien, wovon einer der ihr bekannte war. Ein unwohles Gefühl machte sich in ihrer Magengegend breit und ihre Schritte wurden ein wenig schneller. „Nur nicht so schnell Madame, wir haben es nicht eilig.“ Lies der ihr bekannte ruhig von sich. „Es war so oder so eine sehr dumme Idee von euch wieder zurückzukehren.“ Mit einem recht dreckig wirkenden schmunzeln auf den Lippen. „Da muss ich dem Herrn absolut recht geben, ihr habt hier nichts zu suchen, nicht mehr.“ Gab der andere nun von sich und ihr Blick schweifte nun recht unruhig werden hinter sich und wieder nach vorne. Es war einer der wenigen kurzen Gänge in denen es keine königlichen Wachen gab und sie wusste nun sofort warum sie jenen sich ausgesucht hatten. Ihre rechte Hand schweifte ganz langsam hinter ihren Mantel, aber schon hatte der rechte dies bemerkt und griff mehr als unsanft der ihrem Arm, so das sie aufschreien musste unter dem ziehenden Schmerz. Er warf sie halb gegen die Wand und zog einen Dolch aus seinem Gürtel und hielt diesen an ihre Kehle. Sie musste schwer schlucken und ihre Augen wanderten hilfesuchend umher. „Einen Mucks von dir Kleine und du wirst noch schneller sterben, aber egal wäre es, je schneller ihr sterbt desto zufriedener wird mein Herr sein.“ Gab der fremde schnalzend von sich mit einem freudigen grinsen auf den Lippen. „Stefan wird dafür büsen das er euch mich hier ermorden lassen will.“ Flüstere sie nur halb von sich, aber dennoch so laut das auch der andere es mehr als deutlich hörte. „Ihm und uns wird man es nie nachweisen können, ihr werdet hier nur tot aufgefunden werden. Das wir falsche Ritter sind habt ihr ganz sicher schon mitbekommen.“ Gab der ihr bekannte hämisch grinsend von sich. Doch, genau in jenem Moment öffnete sich neben ihr eine Türe die sie nicht bemerkt hatte und 5 Gardisten kamen sogleich herausgestürmt und griffen nach dem beiden, diese lautfluchend ihre Waffen fallen lassen. Asteve griff nach ihrer Kehle und atmete tief durch. Die beiden anderen Ritter kamen ebenso aus jenem Zwischengang zu ihr hin und erkundigten sich nach ihrem Befinden. Sie nickt nur sehr knapp und atmete nochmals tief durch und zwang sich ein lächeln auf die Lippen und bat die beiden sie sogleich zur Königin zu bringen. Die beiden falschen Ritter wurden ihr während sie zur Königin gingen schier mitgeschliffen. Die Königin erwartete sie bereits im Thronsaal und kam mit offenen Armen auf sie zu als sie Asteve erblickte. „Der Gütigen und gerechten zum Grusse werte Mirian von Hohnburg, geht es euch gut?“ sprach sie noch bevor Asteve etwas sagen konnte sie mit ihrem ansich ungültigem Titel an. Asteve machte einen Knicks ehe sie nach den Händen der Königin griff und sie erleichtert anlächelte. „Temora der Gütigen zum Grusse eure Königliche Hoheit, mit geht es gut dank eurer zwei Ritter die jene schändliche Tat an mir verhindern konnten.“ Sprach Asteve mit leicht sorgenvoller Stimme. „Um jenes wussten wir, diese Falle wurde den beiden mit Absicht gestellt, da wir damals schon ahnten das es nicht mit gerechten Dingen vor sich ging das Stefan von Hohnburg rechtmässig jenen Titel der alleine euch gebührt übertragen bekommt. Nach einem längeren hin und her nach dessen Rückkehr und dem Tot eures Vaters, wussten wir keinen anderen Weg als ihm den Titel zu geben, bis zu jenem Tage an dem ihr wieder hier vor mir steht und euren rechtmässigen Platz einnehmt.“ Mit Verblüfftheit sah Asteve sie bei jenen Worten an, als sie hörte das sie ihr Land so ohne weiteres zurückbekommen sollte. „Stefan von Hohnburg hat seinem Land nur Schande und Armut gebracht und lebte rein gar nicht nach dem Privilegien Temoras, so wie es vorgeschrieben ward und er es versprochen hatte. Er hat uns alle belogen und wir haben ihm bereits in der Vergangenheit mehrere Fallen gestellt um ihm etwas nachzuweisen. Und nachdem ich hörte das ihr wieder hier im Land seid, verzeit aber ich habe ebenso überall meine Spione und euer Onkel war sehr schnell mich zu informieren, so ließ ich es offenkundig werden das ihr im Land seid, so das der Graf von Hohnburg seine Falle basteln konnte, mit dem meinen Wissen aber. Und da ihn nun wahrhaftig lebendig vor mir steht, steht dem nichts mehr im Wege das ihr rechtmässig das Erbe eures Vaters antretet. Ihr wart bisher immer sehr gütig und offen dem Volke gegenüber, es liebt euch. Stefan von Hohnburg wir seine Strafe bekommen für jene Lüge unter Temora sein Land geführt zu haben, was ihm nichtmal rechtmässig eigen war.“
Immer noch mehr als verblüfft lauschte sie den Worten ihrer Königin ehe ein sehr dankbares lächeln ihre Lippen zierte und sie nochmals einen höfischen Knicks vollführte. „Ich danke euch eure königliche Hoheit, für eurer Vertrauen in mich und das ihr nicht in das seine Netz gelaufen seid um euch darin fangen zu lassen. Gerne nehme ich jene Verantwortung wieder an mich um das ich mich um mein Volk kümmere, mit derselben Aufopferung und der Liebe wie sie damals war und noch immer ist. Ich habe eine Verantwortung gegenüber meinem Volk und ich werde es wieder aufbauen zu jenem Land wie es einst war.“ Sprach sie ehrfürchtig vor ihr und senkte dabei leicht den Blick.
„Ihr dürft sogleich in euer Heimathaus zurückkehren, wenn ihr jenes erreicht wird euer ehemaliger Mann schon verhaftet sein und bei uns in den Kerkern sein Urteil erwarten. Macht euch deswegen keine Sorgen, seine Mannen werden dies ebenso sein.“
Sachte nickte sie zu jenen Worten und wandte sich halb ab. „Temoras schützende Hand über euch und deren Segen mit euch eure königliche Hoheit.“ Ehe sie sich daraufhin ganz abwand und aus dem Thronsaal schritt mit der Begleitung der beiden Ritter. Als sie draussen auf dem Hof ankam warteten die Soldaten noch immer und begleiteten sie zurück zu ihrem alten Heimathaus. Eine grosse Menschenmenge hatte sich vor dieser versammelt und Asteve wurde umjubelt als sie auf das Haus zuritt und ihre Arme lies sie seitlich herabhängen und nahm ab und an einige der ihr entgegengestreckten Hände in die ihrige. Sie sah die dankbaren Blicke der Menschen ihr gegenüber und dessen Loyalität, wobei ihr Herz erwärmte und kleine Freudentränen aus ihren Augen rannen. Direkt an ihrem Haus angekommen wie sie die Soldaten an ihr ins Lager zu folgen. Dort stapelten sich Lebensmittel und jegliche Vorräte an den verschiedensten Dingen. Sogleich wie sie an jene an das Volk zu verteilen vor den Toren, da sie soviel niemals benötigen würde. Ohne ein murren oder dergleichen machten sich die Soldaten daran einen grossen Wagen zu beladen und diesen vor das Tor bringen zu lassen und verteilten all jene Dinge unter dem Volk. Von einer etwas weiteren Entfernung sah sie jenem Treiben mit einem warmen und erfüllten lächeln zu ehe sie ihren Onkel und ihre Tante unter den Anwesenden sah die sich versuchten einen Weg zu ihr hindurchzubahnen. Als die beiden vor sie traten hielten sie ihr gleich einen Brief entgegen. Das Siegel sehend, brach sie jenes sogleich und überflog die Zeilen. Recht bleich mag sie in jenem Moment wohl geworden sein als sie die Information über den Tot der Königin erfuhr.
Jene gütige und offene Frau soll ermordetet worden sein. Temora oh gütige, jenes kann nichts gutes heissen. Bitte schütze meinen Aradan, so das ich ihn lebend wiedersehe und stärke ihn sogut es dir möglich ist das er jene Zeit wohl übersteht. Er soll noch miterleben wie unser Kind heranwächst.
Sogleich brachten die beiden Asteve in ihr Haus in das grosse Wohnzimmer wo sie sich erst mal hinsetzen konnte. Sie bat nach Papier und einer Feder und nach dem ihrem alten Siegelstempel und verfasste sogleich einige Zeilen.
Mein Liebster Aradan,
welch schreckliche Kunde muss ich erfahren als ich deine Zeilen las, das die gütige Königin Anara von Hohenfels ihr Leben lassen musste in diesem Krieg. In dieser sonst schon dunklen Stunde noch so etwas erfahren zu müssen bestärkt meine Sorge um dich um so mehr. Ich hoffe das es dir gut ergeht und wir bald wieder zusammen sein können um die Zukunft als eine Familie zu geniessen. Der Frieden wird sicher noch lange auf sich warten lassen, befürchte ich, dennoch wünsche ich dir alles Glück für den nächsten großen Angriff auf Berchgard, möge jener siegreich werden.
Hier hat sich am heutigen Tage sehr viel getan. Auf dem Wege zur ihrer Königlichen Hoheit war ein Attentat auf mich geplant, welches aber sogleich vereitelt wurde, da es scheinbar eine Falle Stefan gegenüber war. Jener sitzt, so ich jenen Brief hier schreibe bereits in den Kerkern des Schlosses und ich selbst sitze hier in meinem alten Heimathaus. Die Königin hat mir mit sofortiger Wirkung meinen alten Titel wieder anerkannt und mein Land zugesprochen als das ich mich um jenes kümmere und wieder aufbaue zu dem was es einst war.
Nur will ich sobald es möglich ist wieder zu dir zurückkehren können. Daher werde ich jene Zeit nutzen einen Vogt einsetzen zu können und alles notwendige in die Wege leiten als das ich schnell zurückreisen kann, sobald auf Gerimor ein erträglicher Frieden eingekehrt ist. Du fehlst mir jeden einzelnen Tag und vor allem in der Nacht wahnsinnig.
Ich hoffe ein baldiges Wiedersehen
Deine dich liebende
Asteve
*darunter das Wappen ihres Hauses*
Sie faltete diesen Brief zusammen und lies das wachs zum verschliessen auf die Kante laufen, ehe sie den Stempel auf jenes aufdrückte und den Brief dann an den Boten weitergab mit einigen Münzen dazu. Erneut ging sie wieder aus dem Hause heraus, denn es gab mehr als genug Arbeit. Ihr Volk erwartet sie wieder......
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Aradan Krenor
Es war still geworden in dem Hause Krenor. Nachdem Darna heute um ihre Entlassung aus den Diensten bat und Asteve in ferner Heimat war, erfüllte nur das ausdruckslose Schweigen leerer Räume, jenes Haus. Bedächtig schnallte er die Panzerhandschuh und die restliche Rüstung von seinem Körper und hängte jene über den Rüstungsständer. Ab morgen würde er jene wieder alleine putzen müssen. Nicht das ihm die Arbeit zu gering währe, oder er jene nicht mochte, noch immer sah er die Rüstung mit allem was sie für ihn bedeutete als eines der höhsten Güter an und doch wird es ihm fehlen ... das Gefühl das da jemand ist welcher so gewissenhaft jene Pflichten übernahm und den Ritter treu umsorgte. Es war schon seltsam, befremdlich am Anfang wo er es gewöhnt war jene Dinge alle selbst zu tun und nun misste er jenes. Vielleicht aber war es auch nur diese allumfassende Stille des Hauses welche ihm nun schwer aufs Gemüt drückte und mit der Wucht einer Trollfaust vor Augen führte, wie einsam er sich ohne Asteve fühlte. Einsamkeit .. jenes wird gewiss auch der Graf verspühren. Er betrauerte das Schicksal der Königin und des Grafen auch wenn er es sich nicht anmerken liess. Es fallen schon zuviele Tränen von Männern, welche Stärke zeigen müssten. Er konnte nichteinmal erahnen wie der GRaf sich fühlen musste und obwohl er selbst seine Zwillingsschwester nun wiedergefunden hatte, so fehlte ihm dennoch das Band welches man in seiner Kindheit mit jenen aufbaut. Er musste an Asteve denken und wie es währe wenn sie nicht währe. Langsam striff sein Blick durch das Haus und er schüttelte den Kopf. Unvorstellbar ... war sein einziger Gedanke. Langsam stapfte er hinauf in das Schlafzimmer, hinter sich die Lichter löschend, welche den stillen Räumen wenigstens optisch den Anschein gaben belebt zu sein. Und so versank das Hause Krenor in trister Dunkelheit und stille, bis auf das kleine Licht einer winzigen Kerze auf dem Nachtschrank, auf dem ausgebreitet Pergament und Tintenfass lagen. Still dankte er Temora das es Asteve gab und Sie sie zu ihn geführt hatte und so schrieb er in sauberen Lettern...
4. Eluivar 249
Liebste Asteve
Mit Sorge und Schrecken habe ich deinen letzten Brief gelesen. Geht es dir gut? Ich hoffe doch du hast keine Wunden von jenem Attentat davon getragen? Oh ich wünschte ich hätte bei dir sein können um dich vor den Machenschaften jenes hinterhältigen Menschen zu bewahren. Es erfüllt mich mit Freude zu erfahren, dass er nun hinter Schloss und Riegel sitzt und hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen wird. Auch erfreut es mich zu lesen, dass du deine dir rechtmässig gehörenden Ländereien und Titel zurückerhalten hast. Wie ich dir prophezeite scheint am Ende doch noch alles gut zu werden und das Vertrauen in der GErechtigkeit Temoraserneut bewiesen. Es schmerzt mich lediglich das es uns nicht gelang jenen Manne zu stoppen bevor dies alles geschehen musste, als uns die Chance dazu gegeben ward. ich hoffe dir wird es alsbald gelingen, die Dinge in deinen Landen wieder in Ordnung zu bringen sodass du wieder zu mir zurückkehren kannst. Die Dinge verlaufen hier bisweilen ruhig und besinnlich spührt man die Trauer um die Königin doch wie ein schwarzes Tuch über dem ganzen Land. Gestern erst wurde der Körper Anaras in einer Gruft im Schlosse des neuen Reichregenten Adrian von Hohenfels beigesetzt und viele kamen um sich von der Königin zu verabschieden. Seine Hoheit wachte jene und die heutige ganze Nacht an ihren grabe und es bekümmert mich das ich nichts in der Welt tun kann um ihm den Schmerz ein wenig erträglicher zu machen. Es ist erschütternd und traurig, den hohen Herrin gebrochen durch den Schmerz des Verlustes am Grabe seiner geliebten Schwester zu sehen. Am heutigen Tage wurde jener vom Herzog zum offiziellen Reichsverweser erhoben, bis der Kronprinz alt genug ist die Amtsgeschäfte selber zu führen. Der gesamte Anwesende Adel, meine Wenigkeit eingeschlossen, hat ihm die Treue geschworen. Darna selbst hat ihm gestern sogar ihre persönliche Treue geschworen, sodass ich ihre Bitte heute statt gegeben habe sie aus meinen Diensten zu entlassen. Nun sitze ich hier in das ohne dich so verlassen wirkende Haus und kann schon wieder an nichts anderes denken als an dich Liebste. Ich vermisse dich schrecklich und nun wo unser Haus so still und leer ist, schlägt die Einsamkeit in jenen Wänden mit aller Härte zu. Ich bete das es dir bald möglich sein wird zu mir zurückzukehren, wo ich versuchen will dir als neue hohe Herrin einen ehrenvollen Empfang zu bereiten.
In tiefer Liebe
dein Aradan
4. Eluivar 249
Liebste Asteve
Mit Sorge und Schrecken habe ich deinen letzten Brief gelesen. Geht es dir gut? Ich hoffe doch du hast keine Wunden von jenem Attentat davon getragen? Oh ich wünschte ich hätte bei dir sein können um dich vor den Machenschaften jenes hinterhältigen Menschen zu bewahren. Es erfüllt mich mit Freude zu erfahren, dass er nun hinter Schloss und Riegel sitzt und hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen wird. Auch erfreut es mich zu lesen, dass du deine dir rechtmässig gehörenden Ländereien und Titel zurückerhalten hast. Wie ich dir prophezeite scheint am Ende doch noch alles gut zu werden und das Vertrauen in der GErechtigkeit Temoraserneut bewiesen. Es schmerzt mich lediglich das es uns nicht gelang jenen Manne zu stoppen bevor dies alles geschehen musste, als uns die Chance dazu gegeben ward. ich hoffe dir wird es alsbald gelingen, die Dinge in deinen Landen wieder in Ordnung zu bringen sodass du wieder zu mir zurückkehren kannst. Die Dinge verlaufen hier bisweilen ruhig und besinnlich spührt man die Trauer um die Königin doch wie ein schwarzes Tuch über dem ganzen Land. Gestern erst wurde der Körper Anaras in einer Gruft im Schlosse des neuen Reichregenten Adrian von Hohenfels beigesetzt und viele kamen um sich von der Königin zu verabschieden. Seine Hoheit wachte jene und die heutige ganze Nacht an ihren grabe und es bekümmert mich das ich nichts in der Welt tun kann um ihm den Schmerz ein wenig erträglicher zu machen. Es ist erschütternd und traurig, den hohen Herrin gebrochen durch den Schmerz des Verlustes am Grabe seiner geliebten Schwester zu sehen. Am heutigen Tage wurde jener vom Herzog zum offiziellen Reichsverweser erhoben, bis der Kronprinz alt genug ist die Amtsgeschäfte selber zu führen. Der gesamte Anwesende Adel, meine Wenigkeit eingeschlossen, hat ihm die Treue geschworen. Darna selbst hat ihm gestern sogar ihre persönliche Treue geschworen, sodass ich ihre Bitte heute statt gegeben habe sie aus meinen Diensten zu entlassen. Nun sitze ich hier in das ohne dich so verlassen wirkende Haus und kann schon wieder an nichts anderes denken als an dich Liebste. Ich vermisse dich schrecklich und nun wo unser Haus so still und leer ist, schlägt die Einsamkeit in jenen Wänden mit aller Härte zu. Ich bete das es dir bald möglich sein wird zu mir zurückzukehren, wo ich versuchen will dir als neue hohe Herrin einen ehrenvollen Empfang zu bereiten.
In tiefer Liebe
dein Aradan