Ein Abschied - Der Neuanfang
-
Felja Atresh
Ein Abschied - Der Neuanfang
Lange stand sie von der dem Grab welches sie selber ausgehoben hatte, seine Leiche in ein Leinentuch gewickelt hatte und mit größter Mühe sorgsam im Grab niedergelassen hatte.
Der erste Spatenstich viel ihr noch so schwer, doch als die erste Erde auf das Leinentuch gefallen war viel ihr es immer leichter, sie wollte ihm die Ehre erweisen und ihn anständig begraben, viel hatte er in den letzten Monden für sie getan und ihre wieder Hoffnung gegeben ein Leben zu führen.
Als sie auf das Grab schaute konnte sie die Tränen die über ihre Wangen herabliefen nicht aufhalten, sie musste noch Stunden dort gestanden haben, denn die Sonne legte sich in einem rot-organen ton hinweg über die Hügel am Himmelszelt nieder.
Noch einige Male Atmete sie tief durch, wusch sich die Tränen von den Wangen und kniete noch einmal nieder und verabschiedete sich mit den Worten:
Ihr wart für mich da als ich keinen Sinn mehr in meinem Leben fand und dieses beenden wollte
*daraufhin legte sie einen Ring auf das Grab*
Ihr habt mir so viel beigebracht wo ich dachte das ich nichts mehr lernen könnte
*sie legte einige Kräuter auf sein Grab*
Ihr habt mir gezeigt das ich Stärker bin als ich dachte
*ihre Finger legten sich um ihren Hals wo sie eine Kette löste und auch diese auf sein Grab legte*
Ihr hattet recht damit was ihr mir sagtet, ich muss mein Leben neu beginnen in meinem Herzen werde ich IHN nie vergessen, doch er ist fort, vielleicht werde ich ihn irgendwann wieder sehen, aber ich darf mein Leben nicht darauf warten. Wenn er mich finden will dann findet er mich.
*Mit diesen Worten erhob sie sich und ließ sich auf ihr treues Pferd nieder. Den Blick senkte sie auf das Grab*
Auf bald mein Freund
*Die Zügel feste im Griff ritt sie Richtung Hafen, dort ging sie zum Stallmeister und bat ihn auf das Tier gut zu achten, ein paar Münzen wollte sie nur dafür um die Schiffsreise bezahlen zu können. Einen sanften Kuss gab sie ihrem Tier auf die Stirn*
Danke dass du mir immer treu zur Seite gestanden hast.
*Traurig wand sie sich ab, mit zögernden Schritten betrat sie das Schiff, gab dem Kapitän die Münzen und verschwand für die ganze Reise in ihrer Kabine.
Erst als sie an ihrer neue „Heimat“ angekommen war, kam sie heraus… verließ das Schiff*
Der erste Spatenstich viel ihr noch so schwer, doch als die erste Erde auf das Leinentuch gefallen war viel ihr es immer leichter, sie wollte ihm die Ehre erweisen und ihn anständig begraben, viel hatte er in den letzten Monden für sie getan und ihre wieder Hoffnung gegeben ein Leben zu führen.
Als sie auf das Grab schaute konnte sie die Tränen die über ihre Wangen herabliefen nicht aufhalten, sie musste noch Stunden dort gestanden haben, denn die Sonne legte sich in einem rot-organen ton hinweg über die Hügel am Himmelszelt nieder.
Noch einige Male Atmete sie tief durch, wusch sich die Tränen von den Wangen und kniete noch einmal nieder und verabschiedete sich mit den Worten:
Ihr wart für mich da als ich keinen Sinn mehr in meinem Leben fand und dieses beenden wollte
*daraufhin legte sie einen Ring auf das Grab*
Ihr habt mir so viel beigebracht wo ich dachte das ich nichts mehr lernen könnte
*sie legte einige Kräuter auf sein Grab*
Ihr habt mir gezeigt das ich Stärker bin als ich dachte
*ihre Finger legten sich um ihren Hals wo sie eine Kette löste und auch diese auf sein Grab legte*
Ihr hattet recht damit was ihr mir sagtet, ich muss mein Leben neu beginnen in meinem Herzen werde ich IHN nie vergessen, doch er ist fort, vielleicht werde ich ihn irgendwann wieder sehen, aber ich darf mein Leben nicht darauf warten. Wenn er mich finden will dann findet er mich.
*Mit diesen Worten erhob sie sich und ließ sich auf ihr treues Pferd nieder. Den Blick senkte sie auf das Grab*
Auf bald mein Freund
*Die Zügel feste im Griff ritt sie Richtung Hafen, dort ging sie zum Stallmeister und bat ihn auf das Tier gut zu achten, ein paar Münzen wollte sie nur dafür um die Schiffsreise bezahlen zu können. Einen sanften Kuss gab sie ihrem Tier auf die Stirn*
Danke dass du mir immer treu zur Seite gestanden hast.
*Traurig wand sie sich ab, mit zögernden Schritten betrat sie das Schiff, gab dem Kapitän die Münzen und verschwand für die ganze Reise in ihrer Kabine.
Erst als sie an ihrer neue „Heimat“ angekommen war, kam sie heraus… verließ das Schiff*
Zuletzt geändert von Felja Atresh am Sonntag 15. September 2013, 13:13, insgesamt 2-mal geändert.
-
Felja Atresh
Die ersten Schritte ging sie mit Wehmut, zurück blicken kam für sie nicht in Frage.
Dort stand sie wie angewurzelt auf dem Steg, eingehüllt in ihrer Reisekleidung, ein Tuch über Mund und Nase, die Kapuze bis tief ins Gesicht gezogen, nur ihre Kristallhellblauen Augen wanderten langsam umher.
Mit einem Tiefen Atemzug, löste sie ihre Haltung, legte alles an Kleidung ab was ihr Gesicht und Kopf verborgen hielt.
Sie musste nun von vorne anfangen, viel war sie bisher gereist, hatte viele Dörfer und Städte entdeckt, aber nie hatte sie das Gefühl gehabt angekommen zu sein, vielleicht würde sie hier endlich Fuß fassen können oder musste sie schon wieder weiter reisen?
Viele Münzen hatte sie nicht mehr, erst mal musste sie schauen ob sie ein paar Arbeiten tätigen um neue Münzen zu sammeln, gegeben falls zur weiterreise oder um endlich Fuß zu fassen.
Doch das würde wohl noch in weiter Ferne sein, jetzt musste sie sich umschauen, wo war sie dieses Mal gelandet, welche Regeln und Gesetze und natürlich welcher Glauben.
Da sie nie wirklich Fuß gefasst hatte, war ihr Glauben auch nicht gefestigt, ein Teil der ihr fehlte aber sie konnte es in der jetzigen Situation nicht ändern.
Ihre Füße trugen sie weiter durch das Land, angefangen in Bajard.
Dort fühlte sie sich überhaupt nicht wohl, es schien so hektisch zu sein, die Menschen rannten an ihr vorbei als würde die Zeit langsamer werden wenn sie schneller rannten. Mit einem Kopfschüttelt ging sie durch die Tore und folgte einfach dem Weg.
Sie zog an Wäldern und Dörfern vorbei, bis sie vor den Toren Adoran stand.
Eine lange Brücke führte in die Stadt, die Wachen betrachteten den neu ankömmlich, ungewohnt für sie freundlich wurde sie begrüßt. Mehr als nur ein Nicken konnte sie in dem Moment nicht von sich geben, langsam ging sie durch die Stadt.
Groß war diese wunderschöne Stadt, ein warmes Gefühl durchfuhr ihren Körper.
War sie nun Angekommen?
Sollte das ihre neue Heimat sein?
Könnte es sein das sie endlich da sei?
Nachdenklich blickte sie umher, fand ein kleines Plätzchen wo sie sich niederließ, ihre Füße konnte sie nicht weiter tragen. Den Kopf legte sie langsam in den Nacken, den Blick nach oben gerichtet.
Es war schon die Nacht angebrochen, der Himmel zeigte ihr die schönsten Sterne die sie seid ihrer Abreise gesehen hatte.
Langsam erhob sie sich wieder, einige Zeit hatte sie schon dort gesessen, doch brauchte sie nun einen Platz zum Schlafen. Vor den Toren hatte sie eine kleine Taverne entdeckt wo sie sich niederlassen konnte.
Dort stand sie wie angewurzelt auf dem Steg, eingehüllt in ihrer Reisekleidung, ein Tuch über Mund und Nase, die Kapuze bis tief ins Gesicht gezogen, nur ihre Kristallhellblauen Augen wanderten langsam umher.
Mit einem Tiefen Atemzug, löste sie ihre Haltung, legte alles an Kleidung ab was ihr Gesicht und Kopf verborgen hielt.
Sie musste nun von vorne anfangen, viel war sie bisher gereist, hatte viele Dörfer und Städte entdeckt, aber nie hatte sie das Gefühl gehabt angekommen zu sein, vielleicht würde sie hier endlich Fuß fassen können oder musste sie schon wieder weiter reisen?
Viele Münzen hatte sie nicht mehr, erst mal musste sie schauen ob sie ein paar Arbeiten tätigen um neue Münzen zu sammeln, gegeben falls zur weiterreise oder um endlich Fuß zu fassen.
Doch das würde wohl noch in weiter Ferne sein, jetzt musste sie sich umschauen, wo war sie dieses Mal gelandet, welche Regeln und Gesetze und natürlich welcher Glauben.
Da sie nie wirklich Fuß gefasst hatte, war ihr Glauben auch nicht gefestigt, ein Teil der ihr fehlte aber sie konnte es in der jetzigen Situation nicht ändern.
Ihre Füße trugen sie weiter durch das Land, angefangen in Bajard.
Dort fühlte sie sich überhaupt nicht wohl, es schien so hektisch zu sein, die Menschen rannten an ihr vorbei als würde die Zeit langsamer werden wenn sie schneller rannten. Mit einem Kopfschüttelt ging sie durch die Tore und folgte einfach dem Weg.
Sie zog an Wäldern und Dörfern vorbei, bis sie vor den Toren Adoran stand.
Eine lange Brücke führte in die Stadt, die Wachen betrachteten den neu ankömmlich, ungewohnt für sie freundlich wurde sie begrüßt. Mehr als nur ein Nicken konnte sie in dem Moment nicht von sich geben, langsam ging sie durch die Stadt.
Groß war diese wunderschöne Stadt, ein warmes Gefühl durchfuhr ihren Körper.
War sie nun Angekommen?
Sollte das ihre neue Heimat sein?
Könnte es sein das sie endlich da sei?
Nachdenklich blickte sie umher, fand ein kleines Plätzchen wo sie sich niederließ, ihre Füße konnte sie nicht weiter tragen. Den Kopf legte sie langsam in den Nacken, den Blick nach oben gerichtet.
Es war schon die Nacht angebrochen, der Himmel zeigte ihr die schönsten Sterne die sie seid ihrer Abreise gesehen hatte.
Langsam erhob sie sich wieder, einige Zeit hatte sie schon dort gesessen, doch brauchte sie nun einen Platz zum Schlafen. Vor den Toren hatte sie eine kleine Taverne entdeckt wo sie sich niederlassen konnte.
-
Felja Atresh
Eine lange Reise hatte sie hinter sich gebracht, als sie endlich in der Taverne ankam, taten ihr nicht nur die Füße weh, jeder Muskel und Knochen machte sich bemerkbar und ohne groß darüber nachzudenken viel sie erschöpft in das Bett.
Doch ihr schlaf war nicht so erholend wie sie sich das gewünscht hätte, all die Erlebnisse welche sie die letzten Monde erfahren musste und durfte schienen sie nun im Traum zu verfolgen. Unruhig drehte die junge Frau sich in ihrem schmalen Bett.
Immer wieder sah sie sein Gesicht, der sie so angelächelt hatte das ihr Herz immer wieder schneller schlugen ließ, seine Fingerspitzen die sanft und liebevoll über ihre Wangen streichelten und natürlich seine Lippen, die ihre so voller Liebe berührten.
Er… er fehlte ihr so…
Würden sie sich je wiedersehen?
Würde er sie suchen?
Würde er wissen das sie noch Lebt?
Lebte er überhaupt noch?
Und nun sah sie den Abschied, er sollte nicht für immer sein, nein er wollte eine Reise machen und dann wieder zu ihr zurück kehren, doch der Krieg hatte alles zerstört, der letzte Abschied von ihrem Geliebten, er war nie für immer gedacht, aber nun sei sie woanders ob er sie je wieder finden würde, wenn er sie suchen würde, wenn er noch lebte.
Schweißperlen hatten sich auf ihren Körper abgelegt, schreckhaft schoss ihr Körper hinauf, aus dem Schlaf gerissen, schrie sie seinen Namen. Ihr Kopf drehte sich im Zimmer herum, es war nur ein Traum. Langsam ließ sie ihren Körper wieder ins Bett gleiten, ihr Gesicht vergrub sie in das Kissen, die Tränen kullerten, mit einem leisen schürzend, weinte sie sich wie so oft in den Schlaf, wie schon so oft, so viele Tränen waren schon über ihre weiche Haut gelaufen, so oft hatte sie gehofft das er endlich wieder vor ihr stehen würde, aber es würde wohl nur ein Traum bleiben.
Doch ihr schlaf war nicht so erholend wie sie sich das gewünscht hätte, all die Erlebnisse welche sie die letzten Monde erfahren musste und durfte schienen sie nun im Traum zu verfolgen. Unruhig drehte die junge Frau sich in ihrem schmalen Bett.
Immer wieder sah sie sein Gesicht, der sie so angelächelt hatte das ihr Herz immer wieder schneller schlugen ließ, seine Fingerspitzen die sanft und liebevoll über ihre Wangen streichelten und natürlich seine Lippen, die ihre so voller Liebe berührten.
Er… er fehlte ihr so…
Würden sie sich je wiedersehen?
Würde er sie suchen?
Würde er wissen das sie noch Lebt?
Lebte er überhaupt noch?
Und nun sah sie den Abschied, er sollte nicht für immer sein, nein er wollte eine Reise machen und dann wieder zu ihr zurück kehren, doch der Krieg hatte alles zerstört, der letzte Abschied von ihrem Geliebten, er war nie für immer gedacht, aber nun sei sie woanders ob er sie je wieder finden würde, wenn er sie suchen würde, wenn er noch lebte.
Schweißperlen hatten sich auf ihren Körper abgelegt, schreckhaft schoss ihr Körper hinauf, aus dem Schlaf gerissen, schrie sie seinen Namen. Ihr Kopf drehte sich im Zimmer herum, es war nur ein Traum. Langsam ließ sie ihren Körper wieder ins Bett gleiten, ihr Gesicht vergrub sie in das Kissen, die Tränen kullerten, mit einem leisen schürzend, weinte sie sich wie so oft in den Schlaf, wie schon so oft, so viele Tränen waren schon über ihre weiche Haut gelaufen, so oft hatte sie gehofft das er endlich wieder vor ihr stehen würde, aber es würde wohl nur ein Traum bleiben.
-
Felja Atresh
Der Schleier des Morgennebel hatte sich über das Land ausgebreitet, der Morgentau war noch auf den Gräsern und Blättern zu sehen und fühlen, als sie mit ihren Nackten Füßen die Türen hinter sich schloß und das Gras berührte.
Was für eine Nacht hatte sie wieder hinter sich, wie solle sie ein neues Leben beginnen?
Wenn ihr altes sie noch so verfolgen würde.
Vergessen wollte sie diese nicht, aber sie sollte die Chance erhalten ein neues zu beginnen.
Wieder einmal atmete sie tief durch, die frische Luft tat ihr gut, ihre Glieder taten ihr nicht mehr so weh nachdem sie geruht hatte. Jetzt musste sie über ihren eigenen Schatten springen und einen Neubeginn wagen.
Hier in dieser Stadt die ihr ein warmes Gefühl gab.
Hier wo sie keinen kannte.
Hier konnte sie neu beginnen.
Ihr Kopf drehte sich über ihre Schulter, einmal nach rechts, einmal nach links, gefolgt von einem nicken, machte sie die nächsten Schritte. Gezielt ging sie wieder in Richtung der Tore über die lange Brücke.
Etwas war anders als beim ersten mal, ihr blick wanderte neugierig von rechts nach links erkundschaftete sie ihre wohlmögliche neue Heimat.
Noch auf der Brücke vernahm sie die Worte des Herolds, das Regiment sucht Rekruten…
*ihr Kopf wiegte von der rechten auf die linke Schulter bis sie schließlich wieder die Worte vernahm*
Nein nein, das wäre nichts für sie, immerhin hatte sie gerade erst angefangen die Künste des Schützen zu üben, ihr Körper war zwar schon etwas trainiert durch die Reise, aber sie kannte sich in der Stadt noch nicht aus, sie kannte die Gesetze noch nicht. Erst einmal müsse sie sich zurecht finden, so ging sie weiter in die Stadt, versuchte sich zu orientieren, merkte sich hier und da einen Baum oder ein Gebäude, sie erkundschaftete die Stadt genauer.
Wo war die Bank?
Wo waren die Verkäufer?
Wie konnte sie ihre ersten Münzen verdienen?
Gab es eine Bibliothek?
All das wollte sie erkunden und tat dieses auch in den folgenden Tagen.
Was für eine Nacht hatte sie wieder hinter sich, wie solle sie ein neues Leben beginnen?
Wenn ihr altes sie noch so verfolgen würde.
Vergessen wollte sie diese nicht, aber sie sollte die Chance erhalten ein neues zu beginnen.
Wieder einmal atmete sie tief durch, die frische Luft tat ihr gut, ihre Glieder taten ihr nicht mehr so weh nachdem sie geruht hatte. Jetzt musste sie über ihren eigenen Schatten springen und einen Neubeginn wagen.
Hier in dieser Stadt die ihr ein warmes Gefühl gab.
Hier wo sie keinen kannte.
Hier konnte sie neu beginnen.
Ihr Kopf drehte sich über ihre Schulter, einmal nach rechts, einmal nach links, gefolgt von einem nicken, machte sie die nächsten Schritte. Gezielt ging sie wieder in Richtung der Tore über die lange Brücke.
Etwas war anders als beim ersten mal, ihr blick wanderte neugierig von rechts nach links erkundschaftete sie ihre wohlmögliche neue Heimat.
Noch auf der Brücke vernahm sie die Worte des Herolds, das Regiment sucht Rekruten…
*ihr Kopf wiegte von der rechten auf die linke Schulter bis sie schließlich wieder die Worte vernahm*
Nein nein, das wäre nichts für sie, immerhin hatte sie gerade erst angefangen die Künste des Schützen zu üben, ihr Körper war zwar schon etwas trainiert durch die Reise, aber sie kannte sich in der Stadt noch nicht aus, sie kannte die Gesetze noch nicht. Erst einmal müsse sie sich zurecht finden, so ging sie weiter in die Stadt, versuchte sich zu orientieren, merkte sich hier und da einen Baum oder ein Gebäude, sie erkundschaftete die Stadt genauer.
Wo war die Bank?
Wo waren die Verkäufer?
Wie konnte sie ihre ersten Münzen verdienen?
Gab es eine Bibliothek?
All das wollte sie erkunden und tat dieses auch in den folgenden Tagen.
-
Felja Atresh
Einige Tage hatte sie sich nun in Adoran umgesehen und so langsam fing sie an sich auszukennen, die Menschen hier waren sehr freundlich aber auch sehr gläubig, man konnte es an ihren Grüßen bemerken. Doch irritierte es so manches mal, so richtig konnte sie nichts zuordnen.
Natürlich lag es auch daran das sie eine große Schwäche hatte, denn das Lesen und Schreiben viel ihr nicht leicht. Sicher hatte sie ein wenig gelernt, es reichte um von einem Punkt zum anderen zu kommen.
Aber viel ihr noch schwer, die Gesetze und Schriften zu lesen welche in dieser Stadt galten.
Also machte sie sich auf die Suche nach einer Bücherei, diese fand sie auch und konnte sich mit einigen Gesetzen auseinander setzen, zwar wusste sie noch nicht viel, doch war die Hoffnung noch groß, das sie auf Menschen treffen würde die ihr etwas erzählen könnten.
An einem Morgen streifte sie mal wieder durch die Stadt, fast täglich fand sie wieder ein Gebäude welches sie noch nicht betrachtet hatte und wo auch die Tore geöffnet waren.
Dieses mal hatte sie wieder glück und fand im Westen der Stadt ein in weiss gekleidetes Haus, vorsichtig drückte sie die Türklinke herab und die Tür öffnete sich. Ihren Kopf steckte sie langsam durch die Öffnung der Tür und machte sich bemerkbar.
Als sie keine Antwort bekam, trat sie vorsichtig und mit Neugier in das Gebäude.
Ein langer Flur kam zum Vorschein, eine Treppe welche nach oben führte, auf der linken Seite waren zwei Holztüren, auf der rechten Seite eine Tür, im hinteren Teil des Flures befand sich keine Tür, ein Rundbogen war der Eingang dieses Raumes.
Mit kleinen Schritten trat sie in diesen Raum, es war eine kleine Küchen, hier und da standen Körbe und Kisten. Vorsichtig öffnete sie eine Kiste und entdeckte etwas zu essen.
Wenn ihr Magen nicht so geknurrt hätte, wäre sie nie auf die Idee gekommen sich etwas zu nehmen, doch tat sie es, da sie es aber nicht unbezahlt lassen wollte, legte sie Äpfel hinein, die sie gesammelt hatte.
Hier und dort schaute sie neugierig in die Körbe und Kisten, auf der anderen Seite fand sie eine Kiste mit Bekleidung, verwundert das diese nicht verschlossen war, sah sie sich diese an. Wunderschöne Kleider, ein blick an sich herab, machte ihr deutlich das sie unbedingt etwas verdienen musste um sich einmal neu einzukleiden.
Gerade hatte sie ein Kleid an ihren Körper gehalten als sie durch ein räuspern und einem Gruß erschrocken wurde. Schnell legte sie das Kleid wieder in die Kiste und wand sich um, gleich sprach sie verteidigend…
Ich wollte es nicht stehlen…
Mit dem umdrehen blickte sie auf einen großgewachsenen Mann, der sie jedoch freundlich begrüßte und sogleich beschwichtigte Worte an sie richtete.
Erleichtert darüber, kamen die beiden ins Gespräch…
einige Zeit unterhielten sie sich und so lernte sie Balator Meridos kennen.
Natürlich lag es auch daran das sie eine große Schwäche hatte, denn das Lesen und Schreiben viel ihr nicht leicht. Sicher hatte sie ein wenig gelernt, es reichte um von einem Punkt zum anderen zu kommen.
Aber viel ihr noch schwer, die Gesetze und Schriften zu lesen welche in dieser Stadt galten.
Also machte sie sich auf die Suche nach einer Bücherei, diese fand sie auch und konnte sich mit einigen Gesetzen auseinander setzen, zwar wusste sie noch nicht viel, doch war die Hoffnung noch groß, das sie auf Menschen treffen würde die ihr etwas erzählen könnten.
An einem Morgen streifte sie mal wieder durch die Stadt, fast täglich fand sie wieder ein Gebäude welches sie noch nicht betrachtet hatte und wo auch die Tore geöffnet waren.
Dieses mal hatte sie wieder glück und fand im Westen der Stadt ein in weiss gekleidetes Haus, vorsichtig drückte sie die Türklinke herab und die Tür öffnete sich. Ihren Kopf steckte sie langsam durch die Öffnung der Tür und machte sich bemerkbar.
Als sie keine Antwort bekam, trat sie vorsichtig und mit Neugier in das Gebäude.
Ein langer Flur kam zum Vorschein, eine Treppe welche nach oben führte, auf der linken Seite waren zwei Holztüren, auf der rechten Seite eine Tür, im hinteren Teil des Flures befand sich keine Tür, ein Rundbogen war der Eingang dieses Raumes.
Mit kleinen Schritten trat sie in diesen Raum, es war eine kleine Küchen, hier und da standen Körbe und Kisten. Vorsichtig öffnete sie eine Kiste und entdeckte etwas zu essen.
Wenn ihr Magen nicht so geknurrt hätte, wäre sie nie auf die Idee gekommen sich etwas zu nehmen, doch tat sie es, da sie es aber nicht unbezahlt lassen wollte, legte sie Äpfel hinein, die sie gesammelt hatte.
Hier und dort schaute sie neugierig in die Körbe und Kisten, auf der anderen Seite fand sie eine Kiste mit Bekleidung, verwundert das diese nicht verschlossen war, sah sie sich diese an. Wunderschöne Kleider, ein blick an sich herab, machte ihr deutlich das sie unbedingt etwas verdienen musste um sich einmal neu einzukleiden.
Gerade hatte sie ein Kleid an ihren Körper gehalten als sie durch ein räuspern und einem Gruß erschrocken wurde. Schnell legte sie das Kleid wieder in die Kiste und wand sich um, gleich sprach sie verteidigend…
Ich wollte es nicht stehlen…
Mit dem umdrehen blickte sie auf einen großgewachsenen Mann, der sie jedoch freundlich begrüßte und sogleich beschwichtigte Worte an sie richtete.
Erleichtert darüber, kamen die beiden ins Gespräch…
einige Zeit unterhielten sie sich und so lernte sie Balator Meridos kennen.
-
Balator Meridos
Das Glaubenshaus zu Adoran war es, das er nach seinem Morgengebet in der benachbarten Kirche betrat um nachzusehen ob einer der Priester oder Würdenträger Temoras zugegen war für ein nettes Gespräch über die Tugend der Demut.
So betrat er es, als er eine Person in der Küche sah, welche an der Kiste stand, über welcher klar sichtbar ein Schild hing, das bedeutete, Notbedürftige dürften sich bedienen. Er wollte die junge Frau nicht erschrecken, also räusperte er sich...
ehe er sich versah erklärte er ihr die Grundlagen der Glaubenslehre Temoras und half ihr, sich ein wenig besser zurechtzufinden. Auch eine Audienz bei Oberstleutnant von Nebelpass war schnell gefunden, die ersten Schritte waren getan.
Mitgefühl hatte er gewisslich bewiesen, es war Zeit, sich um etwas bodenständigere Probleme zu kümmern.
So betrat er es, als er eine Person in der Küche sah, welche an der Kiste stand, über welcher klar sichtbar ein Schild hing, das bedeutete, Notbedürftige dürften sich bedienen. Er wollte die junge Frau nicht erschrecken, also räusperte er sich...
ehe er sich versah erklärte er ihr die Grundlagen der Glaubenslehre Temoras und half ihr, sich ein wenig besser zurechtzufinden. Auch eine Audienz bei Oberstleutnant von Nebelpass war schnell gefunden, die ersten Schritte waren getan.
Mitgefühl hatte er gewisslich bewiesen, es war Zeit, sich um etwas bodenständigere Probleme zu kümmern.
-
Keshra Sorn
-
Felja Atresh
In der Kürze der Zeit als sie Balator kennenlernte, passierte so viel das es ihr schon zu schnell ging, er half ihr um noch besser zurecht zu kommen und kurz darauf saß sie vor Frau Oberstleutnant mitten im Gespräch. Das dieses nicht gutgehen konnte, wurde ihr dann noch mehr bewusst während des Gesprächs mit ihr.
Obwohl Frau Oberstleutnant sehr nett war und sie zum Kloster schickte um den Glauben zu festigen, hoffte sie ebenso das die junge Dame die vor ihr saß nicht zu enttäuscht war.
Nein ganz im Gegenteil, sie war ihr dankbar, wenn ihr einer helfen konnte ihren Glauben zu finden und somit auch zu festigen, wär könne das besser als die Menschen die diese Aufgabe ihrem ganzen Leben widmeten.
Nein sie war erleichtert Hilfe zu bekommen, das alles konnte natürlich keiner wissen und so machte sie sich auf den Weg ins Kloster.
Leider traf sie dort keinen an aber sie hatte erst einmal den Weg dorthin gefunden und hinterließ bei den Wachen eine mündliche Nachricht.
„Die Nachricht“: Bitte richtet den Priestern einen Gruß von Frau Oberstleutnant
Der Weg nach Adoran war nicht weit, ihr war bewusst wenn sie Rekrut werden wolle, dann müsse sie sich bemühen, nicht nur ihren Glauben auch die Gesetze zu kennen. Wenn dann sollte sie diese Information wohl in der Bibliothek finden, welche sie dann auch aufsuchte.
Der Abend war schon angebrochen als sie in Adoran an kam, das hinderte sie jedoch nicht die Bibliothek aufzusuchen.
Kell der Gelehrte war ihr sehr behilflich, als sie ihm erzählte das Lesen und Schreiben nicht ihre Stärke sei, bat er seine Hilfe an sofern sie etwas nicht lesen oder verstehen könne, könnte sie ruhig zu ihm kommen.
Die Zeit verstrich so schnell das sie nicht einmal mitbekommen hatte das bereits der Morgen begonnen hatte, so vertieft war sie in die Bücher.
Nur Kell erinnerte sie ab und zu mal daran das sie etwas essen gehen soll oder eine Pause einlegen sollte, doch von ihr kam immer nur ein Kopf schütteln, nein nein sie war so fasziniert von den Lektüren Eluive das sie nicht aufhören konnte zu lesen. Zumal sie es noch zusätzlich schwerer hatte alles zu verstehen.
Doch so war sie, wenn sie sich einmal zu etwas entschlossen hatte, dann würde sie dieses auch durchziehen, egal wie lange sie dafür brauchte.
Aufgeben, kam für sie nicht in Frage.
So verbrachte sie mehrere Tag ohne es wirklich zu wissen in der Bibliothek…..
Obwohl Frau Oberstleutnant sehr nett war und sie zum Kloster schickte um den Glauben zu festigen, hoffte sie ebenso das die junge Dame die vor ihr saß nicht zu enttäuscht war.
Nein ganz im Gegenteil, sie war ihr dankbar, wenn ihr einer helfen konnte ihren Glauben zu finden und somit auch zu festigen, wär könne das besser als die Menschen die diese Aufgabe ihrem ganzen Leben widmeten.
Nein sie war erleichtert Hilfe zu bekommen, das alles konnte natürlich keiner wissen und so machte sie sich auf den Weg ins Kloster.
Leider traf sie dort keinen an aber sie hatte erst einmal den Weg dorthin gefunden und hinterließ bei den Wachen eine mündliche Nachricht.
„Die Nachricht“: Bitte richtet den Priestern einen Gruß von Frau Oberstleutnant
Der Weg nach Adoran war nicht weit, ihr war bewusst wenn sie Rekrut werden wolle, dann müsse sie sich bemühen, nicht nur ihren Glauben auch die Gesetze zu kennen. Wenn dann sollte sie diese Information wohl in der Bibliothek finden, welche sie dann auch aufsuchte.
Der Abend war schon angebrochen als sie in Adoran an kam, das hinderte sie jedoch nicht die Bibliothek aufzusuchen.
Kell der Gelehrte war ihr sehr behilflich, als sie ihm erzählte das Lesen und Schreiben nicht ihre Stärke sei, bat er seine Hilfe an sofern sie etwas nicht lesen oder verstehen könne, könnte sie ruhig zu ihm kommen.
Die Zeit verstrich so schnell das sie nicht einmal mitbekommen hatte das bereits der Morgen begonnen hatte, so vertieft war sie in die Bücher.
Nur Kell erinnerte sie ab und zu mal daran das sie etwas essen gehen soll oder eine Pause einlegen sollte, doch von ihr kam immer nur ein Kopf schütteln, nein nein sie war so fasziniert von den Lektüren Eluive das sie nicht aufhören konnte zu lesen. Zumal sie es noch zusätzlich schwerer hatte alles zu verstehen.
Doch so war sie, wenn sie sich einmal zu etwas entschlossen hatte, dann würde sie dieses auch durchziehen, egal wie lange sie dafür brauchte.
Aufgeben, kam für sie nicht in Frage.
So verbrachte sie mehrere Tag ohne es wirklich zu wissen in der Bibliothek…..
-
Felja Atresh
Der Abend war wieder einmal angebrochen, noch immer saß sie wie gebannt vor dem Buch welches sie sich aus dem Regal gegriffen hatte, immer wieder musste sie die Zeilen wiederholen um sie zu verstehen. Doch umso mehr sie lass umso besser konnte sie verstehen.
Die Gesetze der Stadt
Wichtig war es für sie diese zu kennen, wenn sie ins Regiment wollte.
Nach und nach lass sie jeden Absatz, so dass sie die Zeit immer wieder vergaß, nur Kell, er erhob sich immer wieder und erinnerte sie daran, etwas zu Essen und zu trinken, mittlerweile hatte er es schon aufgeben sie nach Hause zu schicken, denn sie war so stur das sie sich nicht vertreiben lassen wollte.
Ein sachtes Lächeln schenkte er ihr, als sie mal wieder abgewinkt, ihm ein Brotlaib zeigte und auf den Krug Wasser deutete, aber dabei war ihr Blick nur auf ihr Buch gerichtet.
So ging es einige Tage, Kell musste zwischendurch nach Hause um sich schlaf zu holen, doch erlaubte er ihr, das sie in der Bibliothek bleiben durfte, er wusste wie wichtig es für sie war und unterstützte sie so gut es ging.
Sie musste nun schon einige Tage dort verbracht haben, kaum hatte sie geschlafen, wenn dann war sie über den Büchern eingenickt, erholsam war dies gewiss nicht, ihr Nacken schmerzte, ihre Augen vielen immer wieder zu, bis ihre Kraft dann doch nachließ und sie sich wiederwillig ausruhen musste.
Sie ging langsamen Schrittes durch die Stadt, nur hier und da war ein Licht in den Fenstern zu sehen, oft waren es Werkstätten, man vernahm das schlagen von Hämmern die auf hartes Metall einschlugen, an der nächsten Ecke, sah sie flüchtig ins Fenster und eine junge Frau nähte gerade an einem Kleid und dann hörte sie sinnliche Musik die aus einen der Zimmer drang. Am Tage konnte man kaum dieses entdecken oder war nehmen, doch in den Abendstunden bis in die Nacht, lauschte man vielen schönen Geräuschen.
Vor der Taverne stehend wo sie ihr Zimmer hatte, atmete sie tief ein und aus, dann schritt sie die Stufen hinauf, auf ihr Zimmer um endlich etwas zu ruhen.
Ihr Wissen hatte sich erweitert und zufrieden konnte sie sich hinlegen, ihre Augen schlossen sich und ihre Gedanken schweiften ab bis sie erschöpft einschlief.
Erst durch die warmen Strahlen der Sonne, welche durch ihr Zimmerfenster über ihre weiche Haut streichelte und sie wärmend weckte, öffnete sie zufrieden und vollkommen entspannt ihre Augen, die ruhe hatte ihr gut getan, Kraft hatte sie angesammelt, so sollte es auch sein.
Das erste Mal seit sie hier angekommen war, hatte sie keinen Traum, das erste Mal konnte sie ohne Tränen aufwachen.
Jetzt war sie angekommen, jetzt wusste sie, die Wärme in ihrem Herzen breitete sich immer mehr aus, ja das war nun ihre neue Heimat und nun musste sie alles dafür tun um auch heimisch zu werden.
Etwas fehlte ihr noch, natürlich hatte sie in den unzähligen Stunden auch viel über die Götter gelesen, gutes wie auch schlechtes, aber eins spürte sie zum ersten Mal als sie erwachte, ihr Gedanke galt nicht ihrer Vergangenheit.
Ihr erster Gedanke, der ihr so viel Wärme spendete, galt Temora…
Die Gesetze der Stadt
Wichtig war es für sie diese zu kennen, wenn sie ins Regiment wollte.
Nach und nach lass sie jeden Absatz, so dass sie die Zeit immer wieder vergaß, nur Kell, er erhob sich immer wieder und erinnerte sie daran, etwas zu Essen und zu trinken, mittlerweile hatte er es schon aufgeben sie nach Hause zu schicken, denn sie war so stur das sie sich nicht vertreiben lassen wollte.
Ein sachtes Lächeln schenkte er ihr, als sie mal wieder abgewinkt, ihm ein Brotlaib zeigte und auf den Krug Wasser deutete, aber dabei war ihr Blick nur auf ihr Buch gerichtet.
So ging es einige Tage, Kell musste zwischendurch nach Hause um sich schlaf zu holen, doch erlaubte er ihr, das sie in der Bibliothek bleiben durfte, er wusste wie wichtig es für sie war und unterstützte sie so gut es ging.
Sie musste nun schon einige Tage dort verbracht haben, kaum hatte sie geschlafen, wenn dann war sie über den Büchern eingenickt, erholsam war dies gewiss nicht, ihr Nacken schmerzte, ihre Augen vielen immer wieder zu, bis ihre Kraft dann doch nachließ und sie sich wiederwillig ausruhen musste.
Sie ging langsamen Schrittes durch die Stadt, nur hier und da war ein Licht in den Fenstern zu sehen, oft waren es Werkstätten, man vernahm das schlagen von Hämmern die auf hartes Metall einschlugen, an der nächsten Ecke, sah sie flüchtig ins Fenster und eine junge Frau nähte gerade an einem Kleid und dann hörte sie sinnliche Musik die aus einen der Zimmer drang. Am Tage konnte man kaum dieses entdecken oder war nehmen, doch in den Abendstunden bis in die Nacht, lauschte man vielen schönen Geräuschen.
Vor der Taverne stehend wo sie ihr Zimmer hatte, atmete sie tief ein und aus, dann schritt sie die Stufen hinauf, auf ihr Zimmer um endlich etwas zu ruhen.
Ihr Wissen hatte sich erweitert und zufrieden konnte sie sich hinlegen, ihre Augen schlossen sich und ihre Gedanken schweiften ab bis sie erschöpft einschlief.
Erst durch die warmen Strahlen der Sonne, welche durch ihr Zimmerfenster über ihre weiche Haut streichelte und sie wärmend weckte, öffnete sie zufrieden und vollkommen entspannt ihre Augen, die ruhe hatte ihr gut getan, Kraft hatte sie angesammelt, so sollte es auch sein.
Das erste Mal seit sie hier angekommen war, hatte sie keinen Traum, das erste Mal konnte sie ohne Tränen aufwachen.
Jetzt war sie angekommen, jetzt wusste sie, die Wärme in ihrem Herzen breitete sich immer mehr aus, ja das war nun ihre neue Heimat und nun musste sie alles dafür tun um auch heimisch zu werden.
Etwas fehlte ihr noch, natürlich hatte sie in den unzähligen Stunden auch viel über die Götter gelesen, gutes wie auch schlechtes, aber eins spürte sie zum ersten Mal als sie erwachte, ihr Gedanke galt nicht ihrer Vergangenheit.
Ihr erster Gedanke, der ihr so viel Wärme spendete, galt Temora…
-
Felja Atresh
Mit diesen Gedanken wachte sie auf und schlief auch mit diesem Gedanken ein, es war ungewohnt aber nicht befremdend, nein ganz im Gegenteil, ihr gefiel der Gedanke endlich etwas zu haben woran sie glauben könnte, denn die Liebe… ja eine Liebe doch so wie sie, sie noch nie erlebt hatte.
Was war es was sie so anzog, sie konnte dieses Gute Gefühl besonders spüren wenn sie in der Kirche am Kloster war, immer wieder ging sie dort hin, sprach mit den Wänden, fühlte sich wohl, das warme Gefühl spürend brachte ein Lächeln auf ihre Lippen.
Sie sprach mit oder zu Temora, nicht den Namen sprach sie aus, sie sprach in der Kirche über ihren Tag und über ihre Gefühle, das was gerade in ihr vorging und bedankte sich wenn sie die Kirche verließ.
So verlief ihr Tag sehr geplant, wenn sie morgens aufstand, machte sie sich frisch, genoss die Ruhe welche um die Taverne war so früh am Morgen, dann ging sie ihrer Arbeit nach, hackte Holz um ihre Pfeile zu fertigen, spazierte durch die Wälder um die Federn zu sammeln.
Wieder zurück zu aus dem Wald stellte sie ihre Pfeile her, hier und da übte sie und verbesserte ihre Schuss und Zieltechnik, immer in einem anderen Rhythmus, aber eins blieb gleich, immer zur gleichen Zeit ging sie in die Kirche.
Dort fühlte sie sich sehr geborgen, warum wurde ihr von Tag zu Tag bewusste, ihr Glaube an Temora wurde Stärker, sie schöpfte Kraft von den Besuchen in der Kirche und das Warme Gefühl in ihr wurde immer stärker.
Meinte Frau Oberstleutnant das? War es das was sie mit festen Glauben sagte?
Nachdenklich stand sie in der Kirche, vielleicht erhoffte sie eine Antwort, vielleicht erhoffte sie ein Zeichen, doch es passierte nichts außer dass sie sich wohl fühlte, die Nächte waren viel ruhiger für sie geworden seitdem sie die Kirche besuchte, kaum noch Träum oder besser keine Albträume mehr, sie fühlte sich kraftvoll und voller Energie.
Sollte sie sich wieder vorstellen?
Ihr Ziel war es schon als Rekrut aufgenommen zu werden.
Doch war sie soweit?
War sie in ihrem Glauben so gestärkt das man ihr das zutraute?
Wäre es ein Versuch wert?
Mit einem leichten neigen und heben ihres Kopfes welches eine Nicken darstellte, bestätigte sie sich selber mit ihren Gedanken.
Ein versuch ist es bestimmt wert, immerhin kann Frau Oberstleutnant sie jetzt schon einmal, vielleicht würde sie ihr nun einen Chance geben.
Was sollte schon passieren, mehr als Nein könnte sie eh nicht sagen.
Und so machte sie sich auf den Weg nach Adoran, ging in die Bibliothek und verfasste ein Pergament, welches sie dann selber zum Regiment Gebäude brachte.
Was war es was sie so anzog, sie konnte dieses Gute Gefühl besonders spüren wenn sie in der Kirche am Kloster war, immer wieder ging sie dort hin, sprach mit den Wänden, fühlte sich wohl, das warme Gefühl spürend brachte ein Lächeln auf ihre Lippen.
Sie sprach mit oder zu Temora, nicht den Namen sprach sie aus, sie sprach in der Kirche über ihren Tag und über ihre Gefühle, das was gerade in ihr vorging und bedankte sich wenn sie die Kirche verließ.
So verlief ihr Tag sehr geplant, wenn sie morgens aufstand, machte sie sich frisch, genoss die Ruhe welche um die Taverne war so früh am Morgen, dann ging sie ihrer Arbeit nach, hackte Holz um ihre Pfeile zu fertigen, spazierte durch die Wälder um die Federn zu sammeln.
Wieder zurück zu aus dem Wald stellte sie ihre Pfeile her, hier und da übte sie und verbesserte ihre Schuss und Zieltechnik, immer in einem anderen Rhythmus, aber eins blieb gleich, immer zur gleichen Zeit ging sie in die Kirche.
Dort fühlte sie sich sehr geborgen, warum wurde ihr von Tag zu Tag bewusste, ihr Glaube an Temora wurde Stärker, sie schöpfte Kraft von den Besuchen in der Kirche und das Warme Gefühl in ihr wurde immer stärker.
Meinte Frau Oberstleutnant das? War es das was sie mit festen Glauben sagte?
Nachdenklich stand sie in der Kirche, vielleicht erhoffte sie eine Antwort, vielleicht erhoffte sie ein Zeichen, doch es passierte nichts außer dass sie sich wohl fühlte, die Nächte waren viel ruhiger für sie geworden seitdem sie die Kirche besuchte, kaum noch Träum oder besser keine Albträume mehr, sie fühlte sich kraftvoll und voller Energie.
Sollte sie sich wieder vorstellen?
Ihr Ziel war es schon als Rekrut aufgenommen zu werden.
Doch war sie soweit?
War sie in ihrem Glauben so gestärkt das man ihr das zutraute?
Wäre es ein Versuch wert?
Mit einem leichten neigen und heben ihres Kopfes welches eine Nicken darstellte, bestätigte sie sich selber mit ihren Gedanken.
Ein versuch ist es bestimmt wert, immerhin kann Frau Oberstleutnant sie jetzt schon einmal, vielleicht würde sie ihr nun einen Chance geben.
Was sollte schon passieren, mehr als Nein könnte sie eh nicht sagen.
Und so machte sie sich auf den Weg nach Adoran, ging in die Bibliothek und verfasste ein Pergament, welches sie dann selber zum Regiment Gebäude brachte.
-
Felja Atresh
DER BRIEF
In der Bibliothek angekommen, holte sie bei Kell ein Pergament sowie einen Stift, mittlerweile hatte sie ihre Schwächen etwas korrigiert, das Lesen wie auch das Schreiben vielen ihr noch schwer, doch ging alles etwas leichter.
Sie setzte sich an ein Pult breitete das Pergament aus und setzte den Stift darauf, langsam und mit schwungvollen Buchstaben bildeten sich die Worte in welche sie im Kopf hatte auf dem Papier.
Temora zum Gruß werte Frau Oberstleutnant,
ich hoffe sehr das ihr meine Worte entziffern könnt und euch vielleicht noch an mich erinnert, vor längerer Zeit hatte ich ein Gespräch mit euch um Rekrut im Regiment zu werden, Herr Balator Meridos stellt mich euch vor.
Sajireh Atresh ist mein Name und ich kann mir vorstellen dass ihr viele Namen und Gespräche hattet und euch nicht alle merken könnt.
Damals habt ihr mich zum Kloster geschickt um meinen Glauben zu festigen, damals war ich nicht enttäuscht darüber nein ich war euch sehr dankbar, denn allein das ihr mich dort hingeschickt habt, hat mir geholfen etwas zu finden, was ich immer schon gesucht habe.
Aber ich möchte eure Zeit nicht verschwenden, doch würde ich mich sehr freuen, wenn ich noch einmal eine Chance bekommen würde mich vorzustellen, vielleicht seht ihr jetzt eine Chance mich ins Regiment aufzunehmen.
Bitte lasst es mich wissen wann es eure Zeit erlaubt mich zu empfangen, ihr könnt einen Boten zu Kell in der Bibliothek schicken, dort halte ich mich die meiste Zeit auf.
Mögen ihre Schwingen steht’s um euch liegen
Sajireh Atresh
Mit diesen Worten beendet sie den Brief, legt Kell dann das schreiben vor, von ihm kommt darauf nur ein knappes nicken und zufrieden rollt sie das Pergament zusammen. Bringt dann dieses zum Regiment Gebäude und wirft es dort ein.
Dabei löst sich ein erleichterndes und hoffnungsvolles seufzen von ihren Lippen.
In der Bibliothek angekommen, holte sie bei Kell ein Pergament sowie einen Stift, mittlerweile hatte sie ihre Schwächen etwas korrigiert, das Lesen wie auch das Schreiben vielen ihr noch schwer, doch ging alles etwas leichter.
Sie setzte sich an ein Pult breitete das Pergament aus und setzte den Stift darauf, langsam und mit schwungvollen Buchstaben bildeten sich die Worte in welche sie im Kopf hatte auf dem Papier.
Temora zum Gruß werte Frau Oberstleutnant,
ich hoffe sehr das ihr meine Worte entziffern könnt und euch vielleicht noch an mich erinnert, vor längerer Zeit hatte ich ein Gespräch mit euch um Rekrut im Regiment zu werden, Herr Balator Meridos stellt mich euch vor.
Sajireh Atresh ist mein Name und ich kann mir vorstellen dass ihr viele Namen und Gespräche hattet und euch nicht alle merken könnt.
Damals habt ihr mich zum Kloster geschickt um meinen Glauben zu festigen, damals war ich nicht enttäuscht darüber nein ich war euch sehr dankbar, denn allein das ihr mich dort hingeschickt habt, hat mir geholfen etwas zu finden, was ich immer schon gesucht habe.
Aber ich möchte eure Zeit nicht verschwenden, doch würde ich mich sehr freuen, wenn ich noch einmal eine Chance bekommen würde mich vorzustellen, vielleicht seht ihr jetzt eine Chance mich ins Regiment aufzunehmen.
Bitte lasst es mich wissen wann es eure Zeit erlaubt mich zu empfangen, ihr könnt einen Boten zu Kell in der Bibliothek schicken, dort halte ich mich die meiste Zeit auf.
Mögen ihre Schwingen steht’s um euch liegen
Sajireh Atresh
Mit diesen Worten beendet sie den Brief, legt Kell dann das schreiben vor, von ihm kommt darauf nur ein knappes nicken und zufrieden rollt sie das Pergament zusammen. Bringt dann dieses zum Regiment Gebäude und wirft es dort ein.
Dabei löst sich ein erleichterndes und hoffnungsvolles seufzen von ihren Lippen.
-
Felja Atresh
Nachdem sie den Brief eingeworfen hatte, machte sie sich wieder auf den Weg in den Wald einige Federn wollte sie noch sammeln um Pfeile herzustellen, als sie dann wieder zurück nach Adoran ging, war ihr nächster Weg wieder zur Bibliothek, erwartete sie eine Antwort von Frau Oberstleutnant.
Sie wurde nicht enttäuscht denn ein Gardist hatte schon auf sie gewartet um ihr mitzuteilen das sie Frau Oberstleutnant in den Abendstunden am Regiment treffen könne, mit einem dankbaren nicken verabschiedete sie sich vom Gardisten, ein sachtes lächeln legte sich dabei auf ihre Lippen und gleich ging sie zu Kell um ihm die Nachricht zu überbringen.
Mittlerweile war er schon ein enger Vertrauter für sie geworden und freute sich sichtlich für sie, schnell packte sie sich noch einmal ein Buch um die Gesetze zu überfliegen, sie hatte sie so oft studiert das man denken könnte das sie diese, eigentlich auswendig kennen müsste.
Mit einem tiefen seufzen, schloss sie das Buch und machte sich wieder auf den Weg, es waren noch einige Stunden welche sie rumbekommen müsste bis der Abend anbrach. Langsam ging sie durch die Wälder und landete schließlich in Schwingenstein, dort ging sie in die Kirche. Gleich fühlte sie sich viel ruhiger, sie sprach in gedämpfter Stimme und bat Temora um kraft.
Sie schloss für einen Atemzug ihre Augen, erhob sich wieder und schritt aus der Kirche hinaus, die Abenddämmerung hatte schon begonnen, jetzt musste sie einen schritt schneller gehen um rechtzeitig wieder in der Stadt zu sein.
Jetzt war es wieder soweit, nun lag es an Frau Oberstleutnant würde sie ihr jetzt eine Chance geben, würde sie obwohl sie im Kloster keinen angetroffen hatte, ihr die Möglichkeit geben sich als Rekrut zu beweisen.
Sie machte sich selber und auch Frau Oberstleutnant nichts vor, natürlich wusste sie das ihr Glauben noch lange nicht so gefestigt war um dem Feind entgegen zu treten und doch wollte sie die Möglichkeit haben sich zu beweisen, ihren Glauben stärken durch die Aufgaben welche man ihr wohl auftragen würde und natürlich das Kloster anschreiben um ihren Glauben zu festigen.
Viel hatte sie nun riskiert.
Würde sich dieser Mut auszahlen?
Man würde es sehen, nach dem Gespräch.
Trotz allem ging sie voller Zuversicht zu diesem Gespräch…..
Sie wurde nicht enttäuscht denn ein Gardist hatte schon auf sie gewartet um ihr mitzuteilen das sie Frau Oberstleutnant in den Abendstunden am Regiment treffen könne, mit einem dankbaren nicken verabschiedete sie sich vom Gardisten, ein sachtes lächeln legte sich dabei auf ihre Lippen und gleich ging sie zu Kell um ihm die Nachricht zu überbringen.
Mittlerweile war er schon ein enger Vertrauter für sie geworden und freute sich sichtlich für sie, schnell packte sie sich noch einmal ein Buch um die Gesetze zu überfliegen, sie hatte sie so oft studiert das man denken könnte das sie diese, eigentlich auswendig kennen müsste.
Mit einem tiefen seufzen, schloss sie das Buch und machte sich wieder auf den Weg, es waren noch einige Stunden welche sie rumbekommen müsste bis der Abend anbrach. Langsam ging sie durch die Wälder und landete schließlich in Schwingenstein, dort ging sie in die Kirche. Gleich fühlte sie sich viel ruhiger, sie sprach in gedämpfter Stimme und bat Temora um kraft.
Sie schloss für einen Atemzug ihre Augen, erhob sich wieder und schritt aus der Kirche hinaus, die Abenddämmerung hatte schon begonnen, jetzt musste sie einen schritt schneller gehen um rechtzeitig wieder in der Stadt zu sein.
Jetzt war es wieder soweit, nun lag es an Frau Oberstleutnant würde sie ihr jetzt eine Chance geben, würde sie obwohl sie im Kloster keinen angetroffen hatte, ihr die Möglichkeit geben sich als Rekrut zu beweisen.
Sie machte sich selber und auch Frau Oberstleutnant nichts vor, natürlich wusste sie das ihr Glauben noch lange nicht so gefestigt war um dem Feind entgegen zu treten und doch wollte sie die Möglichkeit haben sich zu beweisen, ihren Glauben stärken durch die Aufgaben welche man ihr wohl auftragen würde und natürlich das Kloster anschreiben um ihren Glauben zu festigen.
Viel hatte sie nun riskiert.
Würde sich dieser Mut auszahlen?
Man würde es sehen, nach dem Gespräch.
Trotz allem ging sie voller Zuversicht zu diesem Gespräch…..
-
Felja Atresh
Alles hatte sich gelohnt, nach dem Gespräch mit Lilian von Nebelpass die Frau Oberstleutnant, trug sie nun Stolz die Rüstung welche den bekannten Gold-Roten Ton haben.
Sie wurde mit den wichtigsten Schlüsseln versorgt, Kleidung, Kisten und dann grob die Räumlichkeiten, zum Schluss übergab Lilian ihr ein Buch, dort geschrieben waren die Dienstvorschriften, ihr wurde gleich ans Herz gelegt diese gut zu lernen nach Möglichkeit auswendig zu können.
Es ging alles so schnell das es ihr eher wie ein Traum vorkam, doch dann blickte sie an sich herab, an ihrer Hand der Siegelring des Regiments, an ihrem Körper die Rüstung des Regimentes.
Ja es war wahr, sie hatte es tatsächlich geschafft und nun wusste sie hatte sie noch mehr zu lernen, doch genau darauf freute sie sich sehr.
Da sie die Rüstung nur im Dienst tragen durfte machte sie sich gleich auf den Weg in den Keller, dort konnte sie alles ablegen und wieder in Zivil rumlaufen, meint einem breiten Lächeln aber verließ sie die Räumlichkeiten und der erste Weg den sie Antrag, war natürlich zur Bibliothek, den Ring zeigte sie voller Stolz Kell.
Er nickte anerkennend und sprach in seiner gewohnten leisen und ruhigen Stimmlage….
Ich habe es euch gesagt, ihr schafft das schon, aber nun schnell an die Bücher und weiter üben.
Sie nickte kurz und setzte sich an ihren gewohnten Platz um die Bücher wieder zu studieren, vor allem wollte sie richtig lesen und schreiben können, es war mit das wichtigste wenn man im Regiment sei und für sie selber natürlich auch.
Die Tage verstrichen so schnell noch blutjung war sie im Regiment und das merkte man ihr auch an, unsicher war sie schon und genau wusste sie auch nicht wie sie sich immer verhalten sollte, trotz Unterricht welchen immer besuchte trotz Besuch in der Kirche, kam ihre Sicherheit nicht richtig zum Vorschein. Wobei sie doch eigentlich sehr taff war, ihr Leben war nie das leichteste doch sie hatte es immer geschafft sich irgendwie durch zu schlagen.
Vielleicht hatte Frau Oberstleutnant recht, vielleicht musste erst ihr Glaube noch stärker werden um auch sicherer zu werden.
Da sie bei Kell so gut wie alle Bücher gelesen hatte, viel ihr ein das es noch eine Bibliothek gab, genannt wurde sie „Hort des Wissen“ vielleicht sollte sie dort einmal aufschlagen und dieses Betrachten.
So machte sie sich nach dem Dienst wieder auf den Weg, es ärgerte sie selber das sie ihre Sicherheit verloren hatte, vor allem wenn die Gardisten vor ihr standen, der Strenge Ton schüchterte sie schon ein, dabei hatte sie selber eine große Klappe doch da, war sie klein wie eine Kirchenmaus und das merkten die Gardisten auch.
Trotz Geduld welche sie Aufbrachten, machte es sie noch unsicherer.
Irgendetwas musste passieren damit sie mehr Selbstbewusstsein bekommen würde, die Frage war nur was?
Was könnte ihr helfen, sicherer zu werden und zu der Stärke aufblühen welche tief in ihr Schlummerte….
Sie wurde mit den wichtigsten Schlüsseln versorgt, Kleidung, Kisten und dann grob die Räumlichkeiten, zum Schluss übergab Lilian ihr ein Buch, dort geschrieben waren die Dienstvorschriften, ihr wurde gleich ans Herz gelegt diese gut zu lernen nach Möglichkeit auswendig zu können.
Es ging alles so schnell das es ihr eher wie ein Traum vorkam, doch dann blickte sie an sich herab, an ihrer Hand der Siegelring des Regiments, an ihrem Körper die Rüstung des Regimentes.
Ja es war wahr, sie hatte es tatsächlich geschafft und nun wusste sie hatte sie noch mehr zu lernen, doch genau darauf freute sie sich sehr.
Da sie die Rüstung nur im Dienst tragen durfte machte sie sich gleich auf den Weg in den Keller, dort konnte sie alles ablegen und wieder in Zivil rumlaufen, meint einem breiten Lächeln aber verließ sie die Räumlichkeiten und der erste Weg den sie Antrag, war natürlich zur Bibliothek, den Ring zeigte sie voller Stolz Kell.
Er nickte anerkennend und sprach in seiner gewohnten leisen und ruhigen Stimmlage….
Ich habe es euch gesagt, ihr schafft das schon, aber nun schnell an die Bücher und weiter üben.
Sie nickte kurz und setzte sich an ihren gewohnten Platz um die Bücher wieder zu studieren, vor allem wollte sie richtig lesen und schreiben können, es war mit das wichtigste wenn man im Regiment sei und für sie selber natürlich auch.
Die Tage verstrichen so schnell noch blutjung war sie im Regiment und das merkte man ihr auch an, unsicher war sie schon und genau wusste sie auch nicht wie sie sich immer verhalten sollte, trotz Unterricht welchen immer besuchte trotz Besuch in der Kirche, kam ihre Sicherheit nicht richtig zum Vorschein. Wobei sie doch eigentlich sehr taff war, ihr Leben war nie das leichteste doch sie hatte es immer geschafft sich irgendwie durch zu schlagen.
Vielleicht hatte Frau Oberstleutnant recht, vielleicht musste erst ihr Glaube noch stärker werden um auch sicherer zu werden.
Da sie bei Kell so gut wie alle Bücher gelesen hatte, viel ihr ein das es noch eine Bibliothek gab, genannt wurde sie „Hort des Wissen“ vielleicht sollte sie dort einmal aufschlagen und dieses Betrachten.
So machte sie sich nach dem Dienst wieder auf den Weg, es ärgerte sie selber das sie ihre Sicherheit verloren hatte, vor allem wenn die Gardisten vor ihr standen, der Strenge Ton schüchterte sie schon ein, dabei hatte sie selber eine große Klappe doch da, war sie klein wie eine Kirchenmaus und das merkten die Gardisten auch.
Trotz Geduld welche sie Aufbrachten, machte es sie noch unsicherer.
Irgendetwas musste passieren damit sie mehr Selbstbewusstsein bekommen würde, die Frage war nur was?
Was könnte ihr helfen, sicherer zu werden und zu der Stärke aufblühen welche tief in ihr Schlummerte….