Der Rattenfänger von Adoran

Naischa
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Beitrag von Naischa »

Am Frühstückstisch sagte sie Cedric ihren Entschluss. Traurig zog er von Dannen und ein Vögelchen erreichte sie. Von wem wusste sie nicht doch der Brief darauf lies sie auch traurig werden.
"Jetzt ist er Traurig, owa des woid i jo ned." murmelt sie und blickt zu Pergus.
"Pergus i woit den Onkel nur schützen. Ned das er san Kopf verliert weisst." Pergus schlief fest durch den Trank der ihm gereicht wurde, und keine Regung war zu sehen nur das ruhige ein und ausatmen von ihm.

Sie packte ein paar sachen zum Essen ein und wackelte mit etwas angst aus Adoran. Es könne ja doch jeder Zeit die Erde Beben.
Als erster ging sie nach Barjad wo sie ihn grundsätzlich vermutete und als sie bei Tante Verdania Leutete schüttelte sie nur den Kopf und erklärte ihr das er wieder von dannen gezogen wäre.
Weiter ging ihr Weg und überlegte wo er sich verstecken könne, und wackelte dann richtung der verlassenen Burg der Allianz des Lichts. Dort angekommen merkte sie das dass Tor einen Spalt offen stand und rutschte hinein. Die Alten Mauern waren auch nicht verschont geblieben doch ein wenig Unterschlupf war gegeben.
Die Dächer der Stallungen wo einst die Edlen Tiere der Allianzstreiter untergebracht waren, war eingebrochen. Das Haupthaus hatte einen Riesen Stein inmitten seiner Räumlichkeiten. Aber seltsamerweise war die Heilerkammer unverschont geblieben.
Hatte hier doch einst Opi seine Tränke für die Recken gemischt.
Sie Huschte hinein, und sah Kleidungsstücke die ihr Bekannt vorkamen. Cedrics Sachen.
Sie Stellte einen Korb hin worin er Typisch für Naischa Leckerrein finden würde, und dabei hängte ein kleiner Brief.
"Wir schafen das Onkel. Alles wird gut."
Als sie dann das alte gemäuer der Allianz verlies schniefte sie noch einmal kräftig und huschte zurück nach Adoran.
Pergus Fadel
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Beitrag von Pergus Fadel »

Als das starke Schlafmittel nach ließ, überfielen den immer noch ungewaschenen Pergus, der ja einige Zeit im Wald gelebt hatte, üble Albträume.
Er träumte von einer Stadt, tief unter der Erde, die weder so aussah, wie Bajard, noch wie Adoran. Niedrig waren die höhlenartigen Behausungen, die in seinen Traumbildern einstürzten und die Zwerge, die darin gelebt hatten, liefen alle voll gerüstet panisch umher. Da schmolzen Steine, das Geschmolzene rann tiefer, Treppen hinab und verfestigten sich wieder - immer wieder dasselbe, wie seltsame Wesen, die ein unverständliches Eigenleben entwickelten.

In all dem Chaos sah er Emma, seine geliebte Emma. Sie muhte laut, dann rannte auch sie davon.
Pergus stolperte weiter. Einer der Zwerge stellte sich ihm in den Weg: "Du gehst da ne weiter!"
"Oba die Emma! Die Emma!"

Während Pergus dies mit Tränen in den Augen rief, die ihm auch tatsächlich im Schlaf über die Wangen rannen, überlagerte das Schlafmittel seinen Traum und ruhig lag er wieder auf dem Bett.

Einige Zeit später träumte er wieder. Naischa saß an seinem Bett und redete und redete und redete. Doch diesmal brannte nichts in diesem Traum. Auch die Emma und die Zwerge kamen nicht darin vor, dafür träumte er von Bergen von Zetteln und ... vom König.
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Taliara Levar
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Beitrag von Taliara Levar »

Blind vor Tränen war ich einfach gelaufen, nicht darauf achtend wo ich hinlief. Nichts hatte ichgetan, nur den Zwergen helfen wollen und nun sah es so aus als hätte genau das alles zerstört. Cedric hatte mich zurück geholt, kaum ein Wort hatte ich verloren, nein ich hatte sogar versucht Pergus zu erklären was er nicht wußte. Es schien fast so als würde er es ihr übel nehmen das ich mehr wußte als er, aber dafür konnte ich doch nichts. Immer und immer wieder hatte er mir Sticheleien angedeihen lassen, ich konnte....nein ich wollte das nicht mehr ertragen und so lief ich weg, unter dem Vorwand mir die Gegend anzusehen.

Jetzt galt es zu überlegen was tun...
Pergus Fadel
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Beitrag von Pergus Fadel »

Kaum war Tali weg, ging es so richtig los. Das Haus schien am zusammenbrechen. Nach draußen konnten sie auch nicht, da waren die Feuerteufel los. Jedesmal, wenn sie versuchten, aus dem Haus zu kommen, ging es wieder los.
Pergus wusste nicht mehr weiter. In einem ruhigen Augenblick schaffte er es mit Naischa, nach draußen zu kommen. Celine nahm sie unter ihre Fittiche und führte sie zu einem ... wie nannte sie es? ... Gildenhaus. Dort drinnen entdeckte Pergus einen Teich an der Wand.

Plötzlich war es still, unheimlich still. Nicht einmal ein Schaf blöckte mehr und selbst das, was Naischa oder die anderen sagten, hörte er nicht, als wären seine Ohren verstopft. Er sah nur wie sie ihren Mund bewegten, doch Worte kamen daraus nicht raus.

In jener Stille zogen er und Naischa weiter, weiter gen Bajard zu, um Tante Verdania und Onkel Mala zu suchen. In jener Stille stolperten sie fast über Tante Verdania, und auch bei ihr konnte er erst nur diese seltsamen Mundbewegungen wahr nehmen.

Dann hörte er auch ihre Worte .... und schon passierte etwas anderes Seltsames. Der Himmel .. er leuchtete auf, ganz wunderbar ... aber dann .. dann ... dann regnete es Sterne, als würde Eluvie weinen.

Andere aus dem Kreis der Verdania kamen hinzu und auch Onkel Malachai. Sie sammelten die Sternensplitter auf, die es auf den Boden regnete, immer darauf bedacht, ihre Köpfe zu schützen.

Doch selbst hier an diesem abgelegenen Ort waren sie nicht in Sicherheit. Sie beschlossen, nach Berchgard zu gehen, in voller Hoffnung, dort einen sicheren Unterschlupf zu finden.

Schon nach dem Tor wussten sie, auch hier war es nicht sicher. Genau dieselben Löcher wie in Adoran hatten sich im Erdboden aufgetan. Schnell gingen sie ins Handelshaus. Dort half ihnen Amu mit seiner Schmiedekunst aus und sogar Naischa fertigte er einen kleinen Schild, den sie sich gut und gern über den Kopf halten könnte.

Amu erzählte etwas von einem Zeltlager, wo es sicher sein sollte und brachte Naischa und Pergus dorthin. Als Pergus in eines der Zelte blickte, fauchte ihm eine riesige Echse entgegen. Er nahm all seinen Mut zusammen, zückte seine Axt, mit der er sonst die Tiere am Hof erschlug, und ging gegen die böse Echse vor, während Amu und Naischa einen Hagel von Pfeilen und Erbsen auf sie niederprasseln ließ.

Regungslos lag der ekelige Körper der Echse im Gras.
Pergus war nicht wohl, an diesem Ort zu verweilen. Auch er schien nicht sicher. Aber er und Naischa waren müde von dem langen Fußweg, müde von all den Aufregungen und zu müde, um noch über etwas nachzudenken.

Pergus folgte Naischa in eines jener Zelte, legte sich schützend über ihren Körper, um dann selbst todmüde zu entschlummern.
Cedric Mervis
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Beitrag von Cedric Mervis »

Ziehmlich geknickt und willenlos schländerte Cedric durchs Land, als er in der Nacht zur Allianz-Feste zurückkehrt, fällt sein Blickt auf den Korb mit den Zettel.
Grad als er diesen Lesen wollte, begann die Erde wieder zu Beben und ein graunvolles Grollen drang in die Heilerstube. So steckte er den Zettel zwischen Gurt und Leib und schaut hinaus, seine Augen weiteten sich als Cedric im Hof unmengen dieser Lavawesen erblickte.
Cedric dachte nicht lange nach und zog sein Schwert, um sich den Weg aus der Feste zu erkämpfen. Kaum das er die Tore hinter sich schloss, würde ihm immer wärmer, hat eines der Lavawesen ihn doch erwischt. So das sein Hemd Feuer fing, rasch zog er jenes aus, warf es zu Boden und trat das feuer aus. Mit verengten Augen blickte Cedric auf das verkohlte Hemd, nein so konnte er es nicht mehr tragen, war es doch in den Farben der Reitschule.

"NA TOLL WIRKLICH KLASSE, JETZT HAB IHR BLÖDEN VIECHER MIR AUCH NOCH DAS LETZTE VON MEINER FAMILIE GENOMMEN" brüllt er wütend in die Feste hinein, dabei laufen ihm einige Tränen ob des verlustes die Wange hinunter.

Kurz sank er auf die Knie und überlebte wo er wohl nun noch hin könnte, er nickte kräftig als ihm was einfiel. Sofort machte Cedric sich auf den Weg zu Aliana, dort amgekommen kletterte er über den Zaun und ging Schnurrstrags zur Lagertruhe. Dann nahm er sich einige Felle und etwas Kleinholz für ein Feuer mit und machte sich auf den Rückweg zur Feste.
Ja hier in der Höhle hinter den Wasserfall wäre er erstmal Sicher, so dachte sich Cedric und betrat die Höhle.
Als erstes breitete er die Felle aus und macht ein Feuer, dann holte er den Zettel aus den Gurt raus und fluchte laut, als Cedric sah das dieser angekokelt war, legendlich die Worte "Wir schaffen das" war noch zu lesen. Seufzend schaut Cedric ins knisterne Feuer dabei kullern ihm wie einige Tränen die Wangen hinunter als er an seine Familie denkt.

An eine Naischa die ihn immer mit Erbsen beschoss, hatte er mal wieder Mist gebaut.

an ein Pergus dem er 100mal was erklären mußte damit er was versteht, ob wohl dieser nicht blöd war.

An eine Tali die bei jeden Ausflug, Mist von den Pferden anderer klaut.

Gedanken verloren dreht er sich auf den Rücken um und starrte zur Höhlendecke, die Gedanken schoss ihm nur so durch den Kopf.

"warum nur geschah dies Alles?"

"wie würde es wohl nun weiter gehen? da er nun alleine war"

"wohin sollte er nun gehen?"

"und vorallem warum schickte ihn nun auch noch seine Familie weg?"

Stunden vergingen in seinen Grübeln bis er dann erschöpft und traurig einschläft.......
Zuletzt geändert von Cedric Mervis am Donnerstag 11. April 2013, 09:56, insgesamt 2-mal geändert.
Naischa
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Beitrag von Naischa »

Schrecklich waren die Dinge. Als sie in Adoran erwachte und nichts ahnend sich im Haus umsah entdeckte sie eine Kiste. Darin lauter schöne erwachsenen Kleider.
Eines Hohlte sie herraus und schlüpfte hinein. Das Kleid war ihr zu Gross, Zu lang, zu weit. Es war einfach ein Kleid für Erwachsene. Aber dennoch sie spielte damit. Dann fand sie in der Kiste noch ein Hut, schöne Schuhe und Feine Handschuhe. Den Hut Setze sie sich auf, natürlich war auch dieser für Erwachsende Damen gedacht und so rutschte ihr dieser immer wieder über die Stirn so das ihr immer wieder kurz fristig die Sicht genommen worde. Auch die Gefundennen Schuhe waren ihr zu Gross. Aber dennoch Schlurfte sie mit jenen Sachen dann durch das Haus von Finn und seinem Handelshaus und spielte Prinzessin.
Sie hoffte dennoch insgeheim das die Schneiderin des Hauses ihr nicht böse sein wird. Aber ihr war Langweilig im Haus. Pergus schlieff tief und fest und Finn war unterwegs. Othis war auch nicht aufgetaucht und Magsim ebenfalls nicht.
Warscheinlich waren alle schon irgendwo untergebracht wo es sicherwar.

Plötzlich bebte wieder die Erde und Naischa bekam die Panik. Als sie dann noch aus dem Fenster schaute und so ein Rotes Monster erblickte blieb ihr die Luft weg.
Naischa weckte in den Übergrossen sachen Pergus. Sie Rüttelte und Schüttelte ihn bis er endlich erwacht war.
Als dann auch Tali auftachte war sie Erleichtert. Doch lange blieb Tali nicht und bald verliess sie wieder das Haus der Handelszunft in Adoran wieder und flüchtete in den Wald.

Als ob sie es gespürt hätte tauchten knapp hinter ihr Andere Böse Monster auf die es nicht möglich machten das Haus zu verlassen.
Also schrien Pergus und Naischa Laut und endlich kam Hilfe.
Viele Kämpfer die sich um die roten Dinger die aus dem Loch kamen zu töten.

Als dann Endlich etwas mehr Ruhe war konnten sie das Haus verlassen und Celine brachte sie in ein Haus was sich Gildenhaus nannte. Es war seltsam weil es so riesig war. Dort verblieben sie aber nicht lange und als die Stille einkehrte. Eine Seltsame stille.
Sowie man etwas sagte glaubte man das es der andere hört doch so war es nicht. Alles wurde im Nichts verschluckt.
Also machten sich Pergus und Naischa auf richtung Barjad. Gut das sie ein wenig sich wenigstens mit Handzeichen verständigen konten.
Auch dieses Dumpfe gefühl im Kopf als ob man Watte darin hätte war seltsam geworden.
Der Weg verlief ohne Monster nichts geschah ausser dieser seltsamen Stille.
Als sie gerade am Privathaus der KuS vorbeigehen wollten trafen sie Tante Verdania. Die sie sofort unter ihre Fitiche nahm und ihre Familie schütze. Als es aufeinmal anfing sternenspliter zu Regnen fing sie an jene aufzusammen. Sie Glitzertn schön und waren total schön.
Auch der Himmel war wie verzaubert. Überall regenete es sterne.

Naischa war fest der meinung Eluive weint.

Als die Kleine Familie dann in Berchgard im Handelshaus sitze erzählte sie Verdania und Malachai was sie getan hatte.
Sie hat Cedric aus Adoran weggeschickt um ihn zu schützen und sie verstanden Naischas überlegung gut, sowie erzählte sie das sie ihn gesucht hat und sie seine sachen in der alten Allianz des Lichts Festung gefunden hätte, beziehungsweisse seine Sachen.

Als die Nacht dann schon weiter vortgeschritten war und es noch immer Sterne Regnete machten sich Amu Pergus und Nai auf in ein Evakutierungslager zwischen Adoran und Berchgard. Neben der Alten Festung die dazwischen lag, dort fanden sie endlich ein wenig Ruhe. Mit pergus auf einem Fell rollte sie sich zusammen und schlief. Aber ein Ruhiger schlaf war es nicht.
Pergus Fadel
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Beitrag von Pergus Fadel »

Er erwachte in diesem obskuren Zeltlager. Naischa, der er noch am Abend zuvor in seine Arme geschlossen hatte, war nicht mehr da.

Wo war sie?

Er torkelte los, um sie zu suchen.

Wo - wo - nur war sie?
Naischa
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Beitrag von Naischa »

Als Nai in der Früh erwachte schob sie sich sachte unter Pergus vor. Schützend hat er sich zu ihr gelegt. Aber sie wollte jetzt den Cedric suchen. Kurz schrieb sie auf ein Stück zerknödeltes Papier das sie Unterwegs sei um den Onkel zu suchen, und legte es Pergus in die Hand.

Als erster Maschierte sie nach Barjad wo sie zwei Lustige gesellen traf. Doch dieser eine Kerl ging ihr gewaltig am Nerv.
Als erster meckerte er sie an, sie solle doch ordenlich Sprechen lernen und dann hatte der noch so ein Armband was Cedric und Opi auch noch hatte.
Weiters gab er sich aus als Bruder von Varla.
Varla war Tot das wusste das ganze Land. Heim wollte er sie hohln.

Als sie dann mit dem Fremdne kurz alleine wart erzählte er ihr das er das Armband einem Blonden Mann Abgenommen hatte wo ein Blaues Hemd angekokelt daneben lag.

Als sie dann die Möglichkeit hatte abzuhaun tat sie das auch und rasste mit der Kutsche nach Adoran. Finn musste das erfahren. Als sie Finn in seiner Heilerstube antraff erzählte sie ihm gleich was pasiert war, und schon machten sie sich auf Cedric zu suchen.
Als erster gingen sie in die Ruinen der alten Allianzfestung. Stolperten regelrecht darin herrum und fanden das Körbchen noch immer befüllt.
Genauer schauten sie und fanden das besagte Hemd und auch Spuren die sie gleich verfolgten. Sie führten zu Alianas Hof. Auch jener war nicht verschont geblieben und war eine Reine Ruine geworden.
Finn stieg ein und machte sich einen Überblick. Entdeckte eine Offene Kiste und die Spuren wieder richtung norden.
Auch jene verfolgten sie wieder, und kamen beim Wasserfall neben der alten Allianzfeste an.
Dort untersuchte Finn diesen genau und entdeckte eine Höhle.

Kurz darauf kam er wieder zu Naischa und übergab ihr einen Zettel. Einen von ihr geschriebenen Zettel, also beschloss sie an jener stelle zu warten. Vielleicht kommt ja der Onkel Cedric wieder. Weil er war nicht da.
Zuletzt geändert von Naischa am Freitag 12. April 2013, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Taliara Levar
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Beitrag von Taliara Levar »

Mir war langweilig und ich wußte nicht wohin, nirgends hatte ich ein Zuhause. Jetzt wo der Hof in Schutt und Asche lag, hatte ich keine Aufgabe mehr und es schien so als würde ich nicht mehr gebraucht werden, auch kümmerte es so schien es niemanden, ob ich da war oder nicht da war.

Gedanken die mich plagten und mich zweifeln ließen, ob ich je mehr als eine Magd gewesen war befielen mich. Ich hatte getan was ich konnte, aber wirklich dazugehört.... ich wußte nicht ob ich je wirklich dazu gehört hatte. Ich war ein Eigenbrötler ja, am liebsten hatte ich meine Ruhe wenn ich arbeitete, denn zuvieles war am Hof immer zu tun gewesen und meist war ich eh allein dort.

Familie, nein Familie stellte ich mir anders vor, wie...woher sollte ich das wissen, ich hatte meine vor langer Zeit verloren und war froh so etwas wie eine Familie wieder gefunden zu haben.

Was war Familie nochmal...hm... Familie war sich geborgen fühlen, Respekt und Achtung, für einander da sein, füreinander einstehen, niemals jemanden zu etwas zwingen, jeden so sein zu lassen wie er ist.

Ja das war Familie und mir wurde wehleidig ums Herz als ich daran dachte, was ich vor langer Zeit verloren hatte.

Ich zog mich tiefer und tiefer in den Wald zurück, nein diesmal wollte ich nicht gefunden werden, denn es hatte sich nichts geändert, Pergus Sticheleien wollte ich nicht wieder ertragen, denn ich hatte nichts getan, wofür ich mich schämen müßte, ich hab nur geholfen, so sagte ich mir immer und immer wieder, denn es war die Wahrheit.
Zuletzt geändert von Taliara Levar am Freitag 12. April 2013, 13:23, insgesamt 1-mal geändert.
Finn Silberflug

....

Beitrag von Finn Silberflug »

Als Naischa ihm erzählte was geschehen war, machten sie sich sofort auf Cedric zu suchen.

An der alten Allianzfestung fanden sie ein zerfetztes blaues Oberteil, Nais´s Körbchen, und eine total zerstörte Festung in der es Anzeichen eines BRandes zu sehen gab.

Ausserhalb der Feste fanden sich Fußspuren, die aber Finn eindeutig danach aussahen das der eine Fuss nachgezogen wurde, ein eindeutiges Zeichen für eine Verletzung. Die Spuren führten zu Alianas Hof.

Auch dort fanden sich spuren, selbst im Hof selber, Finn ging dem nach aber fand auch dort keinen Cedric, nur wieder neue Fußspuren die Richtung Norden zeigten, auch hier zeigte sich wieder dieses Markante nachziehen eines Fußes.

Die neuen Spuren führten bis zu einem Wasserfall, Nai wartete am kleinen Seechen davor, und Finn machte sich auf den Weg richtung des Falles, und fand dahinter ein Lager deutliche Spuren waren hierfür wohl das Fell auf dem Boden, eine Feuerstelle sowie Tränke von Finn selber wie auch Bandagen - blutige, sowie unblutige.

Finn sah dsich die Blutigen Bandagen an, und er wusste das die Verletzung von der Person an der Hüfte zu sein scheint, das nachziehen des Beines scheint hier ein klares Zeichen hierfür zu sein. Den blutigen Bandagen zufolge Handelte es sich um eine tiefere Wunde, wobei es noch nicht genug sein würde für eine Lebensgefährliche Verletzung, zumindest so wisste Finn solange die Person sich irgendwann behandeln lässt.

Er fand zudem ncoh einen Zettel mit einigen Zeilen drauf diese brachte er zu Nai, die diesen auf jedenfall erkannte und beschloss eine weile am Wasserfall zu warten.

Nun war klar es war Cedric der dort allerwahrscheinlichkeit lagerte, ob er noch dort war oder nicht wusste man nicht, aber eins war klar das wir ihn bald finden mussten nicht nur wegen der Verletzung, sondern auch um die kleine Familie des Hofes, auch wenn Finn nicht direkt dazugehörte so waren ihm die Leute vom Hof ans Herz gewachsen, wieder zusammenzuführen.
Cedric Mervis
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Beitrag von Cedric Mervis »

Als Cedric in der Nacht zum Wasserfall zurückkehrt, sieht er die zusammen gerollte, schlafende Naischa. So beugt er sich hinab, heb sie hoch und trägt sie in die Höhle, legt sie dann behutsam auf die Felle. Dann schürrt er noch ein Feuer und macht sich leise wieder auf den Weg.

Immer wieder machte er eine Pause, ob der schmerzen im Bein, lang war der Weg zu Verdania und Malachai. Zogernt hob er die Hand zum anklopfen, dann hält er inne und überlegt noch kurz. Ein kräftige Nicken folgt, dann wendet er sich um und verschwindet in den Wald, um dort ein Lager auf zu schlagen.

Grübelnt schaut Cedric ins das knisterne Feuer, kurz jubelt er auf, ja er würde Naischa und Pergus eine freude machen. Sogleich humpelte er los zur Bank in Bajard um die Baupläne für den Hof zu holen. Dann kehrte er zum Lager im Wald zurück, legte sich ans Feuer und schlief seelenruhig ein, kräfte zu Sammel um Morgen alles mit Malachai und Verdania zu besprechen....
Naischa
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Beitrag von Naischa »

Endlich war sie wieder in einem normalen Bett untergekommen aber was geschehen war, war nicht normal.
Als erster die sache mit Nyome. Aber erstmals war es notwendig, wer weiss für wie lange.
Aber dann ging die sache erst richtig los. Cedric suchen.
Pergus Tali und Nai machten sich auf und gingen zur Alten Allianz Festung. Finn kam hinzu und man berichtete.
Doch was sie da erblickten war seltsam. Ein Schneeweisser Hund der sie nur Anknurrte und nicht in die Höhle beim Wasserfall lies.
Erst mit einem Schlaftrank mit dem der Hund beruhigt wurde konnten sie die Höhle vollens Betretten.

Was sie da sahen war schrecklich. Cedric war zusammen gebrochen, fiebrig und die wunden hatten sich entzündet. Gut das Finn da war und sich sofort mit einfachen mitteln darum kümmern konnte.
Schnaps, Bandagen und Frisches Wasser. Dennoch stinkte die mischung aus Eiter und Schnaps, die Tali grün werden lies um die Nase.
Pergus nahm das allse ziemlich gelassen.

Wo hin mit ihm.
Finn ahtte eine Einfache lösung gefunden, das alte FHZ Gebäude, es war geräumt aber die Betten waren noch da. Aber wie dort hin bringen.
Tragen war angesagt.
Doch da alle nicht wirklich erfahrung hatten mit einem Krankentransport. Wurde es ziemlich chaotisch.
Die eine Hand hing runter. Die Beine getragen, der Kopf gehalten, doch würde man sich das vom weiten ansehen würde man glauben, ein totes Schwein wird durch die gegend geschleppt.

In dem Gebäude angekommen wurde Cedric noch knapp betrachtet und alles ging schlafen.
So ging wieder ein Tag ohne einem Hof zuende.
Pergus Fadel
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Beitrag von Pergus Fadel »

Mächtig nervös war er, als sie zu diesem Haus gingen, wo sie die Zettel kriegen sollten, auf dass sie in Adoran bleiben durften.
Er hatte sich vorgestellt, an Naischas Seite bleiben zu dürfen, doch es kam anders. Er, der Pergus sollte als erstes zu der Frau mit ins Zimmer, ... die sich nicht mal vorstellte. Aber er war viel zu nervös, um nach ihrem Namen zu fragen.

Dann stellte sie ihm Fragen. Fragen. Und noch mehr Fragen. Über Leut, die er nicht kannte. An Cirmias, a Eluiv und an Alathar. Die hatten doch noch nie am Hof einkauft, wie sollt er sie denn kennen? Er tät Leut kennen, die die kennen würden - bot er an - weil die immer mit denen ihren Namen grüßen und die könnt er fragen.
Geduldig erklärte ihm die Frau, dass dies Götter seien.
Nun war Pergus klar, warum die noch nie bei ihnen am Hof eingekauft hatten. Nur den Panther, dem war er scho begegnet, damals in Bajard, wo die Frau war, die zwei davon bei sich ghabt hat.

Noch mehr Fragen. Ob sie Freund hättn bei die Rahaler. Oba ob sie Freund hättn in Adoran, danach hat sie nicht gefragt. Schon seltsam.
Eigentlich a blöde Frag - die wegen den Rahalern, weil, wenns doch in Rahal Freund ghabt hättn, dann wärens doch nach dorthin geflüchtet, wo ihr Hof vom Erdboden verschluckt worden ist.

So viele Fragen. Und noch mehr Fragen. Manche konnte Pergus gar nicht beantworten, war doch Naischa die Scheffin und über manche Dinge brauchte er gar nicht nachdenken.

Rechte ... Pflichten ... Pergus hörte aufmerksam zu.

Nach all dem war er froh, aus der bücherbestückten Kammer rauszukommen. Nach ihm war Tali dran und dann Naischa.

Während sie auf Naischa warteten, erzählte ihm Tali, dass sie erfuhr, wo der König wohnte - gleich nebenan im Osten. Pergus grinste. Nun endlich wusste er es.
Sie beschlossen aber auch, diesem König niemals ihre Emma zu zeigen und die ganz weit hinten im Adoraner Stall zu verstecken, weil ... die Frau hatte ja gesagt, dass so ein Adeliger von ihnen was verlangen könnte. Die Emma ... nein! ... die Emma tätens niemals hergeben.

Als endlich auch Naischa wieder aus der Türe trat, atmeten Pergus und Tali erleichtert auf. Sie würden die Zettel kriegen, am ersten Tag der Woche sollte die wer von ihnen abholen.

Nun galt es, Onkel Cedric zu suchen. Naischa erzählte von Spuren, die sie gefunden hatte. Pergus dackelte ihr einfach nach, bis zum See, wo sie ein Hund anknurrte. Finn stieß zu ihnen. Sie fanden Cedric, arg verletzt und ziemlich wirr im Schädel. Finn wusste einen Ort, wo er die Nacht ruhen konnte, im alten Handelshaus vor Bajard.

Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als den Körper Cedrics - der an und ab was Unverständliches von sich gab - dort hin zu schleppen, doch zu viert gelang ihnen dies ... wenn auch mit ziemlicher Anstrengung. Dort in dem fast leeren Haus betteten sie ihn und legten sich dann auch selbst zur Ruh.

Sie hatten einander gefunden. Auch wenn in der Welt alles drunter und drüber ging, sie waren wieder vereint.

Nur den Hund ... jenen weißen, treuen Wachhund ... hatten sie zurückgelassen. Aber den könnte man ja morgen suchen.
Cedric Mervis
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Beitrag von Cedric Mervis »

Cedric bekam von den Transport kaum was mit, ob der Beruhigungsmittel von Finn.
Verwirrt schaut er sich am anderen Morgen um, richtet sich richtig im Bett auf und blickte auf Naischa und Pergus die im neben Bett schliefen. Da das Fieber gesunken war und Cedric nur noch leicht erhöhte Temperatur hatte schlich er sich leise raus und machte sich auf den Weg zu Malachai.

Bei Malchai angekommen besprach er mit diesen sein Vorhaben bezüglich des neuen Hofs für Naischa. Malachai erzählte Cedric von einen Kerl der wohl Grundstücke verkaufen würde, Cedric musste nicht lange überlegen, fest entschlossen Nai ein neuen hof zu besorgen verabschiedete er sich von sein alten Freund, nachdem er diesen noch bittete beim Neuaufbau mit seiner Gemeinschaft zu helfen.

Da Cedric wusste das, die kleine Familie kein Gold besaß, ging er direkt zur Bank in Bajard. Dort lies er sich die alte Truhe der de Bourgo’s geben, um sein Erbe für das Grundstück zu opfern. Es dauerte ein ganze Weile bis er schließlich den Kerl mit den Grundstücken fand, kurz erklärte er diesen was geschehen war. Der Kerl zeigte Cedric einige Grundstück bis Cedric eines sah, was sichern Naischa und Pergus gefallen würde. Es war leider nicht an derselben stelle doch noch immer am Wegekreuz etwas weiter Nordöstlich von alten Hof.

Cedric brauchte überlegen, so reichte er dem Kerl ein Großteil seines Erbes und lies Naischa auf die Besitzurkunde eintragen. So verabschiedete sich Cedric von den Verkäufer und machte sich auf die Suche nach Naischa, um ihr die Urkunde zu überreichen. Gewiss war es nur ein Grundstück, doch gemeinsam mit den ganzen Freunden würde man es schaffen wieder den Hof aufzubauen wie er war, denn die Baupläne dazu hatten sie dafür……
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Taliara Levar
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Beitrag von Taliara Levar »

Boah, war das ein Tag, erst mußte ich ganz viele Fragen über mich ergehen lassen, für einen Bürgerbrief in Adoran, wozu ich den brauchte wußte ich immer noch nicht, aber wenn die Naischa das so wollte, dann sollte es so sein.
Nie wieder nach Rahal oder Düstersee, hm das schränkte ihre Suche nach Mist sehr ein nun.
Und dann hatten wir noch Cedric gesucht und auch gefunden da es einen Anhaltspunkt gab wo er sein könnte. Bewacht von einem übelst drein blickenden weißen Hund, der sie auch noch derbst anknurrte. Dann war der Cedric auch noch verletzt und fieberte wohl, der Finn kam noch dazu und schaute sich die Wunden an. Übel roch das eitrig und faul schon fast, aber der Finn reinigte die Wunden und verband sie notdürftig und dann mußten wir den auch noch schleppen. ein Kerl wie ein Baum, schwerer als ne Emma, herrjee ich sank nur noch in das Bett in dem komischen leerstehenden Haus in das uns Finn brachte.

Nichts mehr bekam ich mit, hin gelegt, rum gedreht und eingeschlafen war ich wohl sofort.
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