Er hatte sich entschieden.
Sein neuer Knappe hieß Cathal Llastobhar.
Zeron war eigentlich bereit zur Weihe, das hatte er dem Grafen schon mitgeteilt und oft genug war es ja auch schon das Zeron sich dem Landesgrafen von seiner besten Seite gezeigt hatte.
Einzigst seine letzte Knappenaufgabe trennten ihn von diesem Schritt, und genau da lag der Hacken.
Diese Aufgabe schien seinem jungen Knappen nicht zu gefallen, doch Rafael dachte nicht daran die Aufgabe der Demut von seinem Knappen zu nehmen.
Genau darum war ihm die Entscheidung jetzt schwer gefallen.
Er hatte Cathal schon länger im Auge, nicht erst da Cathal ihm vor diesen Mörder bewahrt hatte.
Er besaß einen wachen Geist, Loyalität, Glauben und den Wunsch Temora zu dienen.
Cathal war aufgeschlossen, wissbegierig und von seiner Familiengeschichte er passte es schon. Rafael glaubte die richtige Entscheidung getroffen zu haben, vor allem nachdem er den jungen Mann zum heiligen Baum geschickt hatte, und dieser dann voller Aufregung und erfüllt von diesem Erlebnis ihm davon berichtete.
Er konnte dem jungen Mann die Freude und die Überraschung ansehen als er ihm seine Entscheidung ihn zum Knappen zu nehmen mitteilte.
Und Rafael selber freute sich auf die Arbeit mit ihm.
Cathal beugte vor ihm das Knie und nahm zu gerne diese Bürde an.
Lange sprachen sie noch miteinander, bevor Rafael seinem neuen Knappen eine erste Einweisung gab.
Die für ihn wichtigsten Orte auf Gerimor.
Es waren Orte aus der Geschichte. Orte die Eng mit Temora verbunden waren.... Orte die in Vergessenheit geraten waren.
Und genau das war wohl auch der Grund warum Rafael ihm diese zeigte.
Vor allem zum fast heiligsten Ort, gab es viel zu erzählen und Cathal hörte ihm fast staunend zu.
Geschichten die wohl wirklich nur die wenigsten kannten zu diesen Orten.
Nachdem er geendet hatte und sie wieder zu seinem Pferd traten, gab Rafael Cathal seine erste Aufgabe.
„Du hast nun noch einmal von den sieben Tugenden gehört. Suche die Sieben Schreine auf und verbringe dort deine Zeit bei einem Gebet.“
Rafael wusste das jeder dieser Orte einen eigenen Zauber hatte. Ruhe, Frieden ging oft auf den Betenden über. Schenkte ihm Kraft und oftmals einsichten.
Jeder dieser Orte war anders, und wenn Cathal wiederkehren würde, dann würde Rafael ihm die Entstehungsschichten zu jedem dieser Orte erzählen.
So verabschiedete er sich von dem jungen Mann, und wartete in Ruhe ab was geschehen würde.
Cathal Llasthobar
-
Rafael de Arganta
Als Cathal einige Tage später zurückkehrte und Rafael die Karte Gerimors übergab mit allen Schreinen der Tugenden aufgezeichnet, war Rafael zufrieden.
„Und Wie war es?“
Fragte er gen Tisch deutend und sich dann setzend, doch noch bevor Cathal erzählen konnte, sah er es auch schon in den Augen seines Knappen. Stärke, Willen und Glauben.
Cathals Hose war schmutzbefleckt an den Knien was darauf hindeutete das er Kniend an den Orten verweilt hatte aber auch vor allem auch das er nach seiner Pilgerreise, wie es Rafael nannte, direkt zu ihm zurück gekehrt war.
Ihm etwas zu Essen und zu trinken hinüberschiebend, fragte er dann. „Und? Wie war es?“
Während den Erzählungen Cathals, setzte er sich wieder, glättete die Karte kurz und nickte kaum merklich um als Cathal geendet hatte zu meinen. „Ich danke dir dafür.“
Er wartete ruhig bis der junge Mann aufgegessen hatte, dann lehnte er sich zurück.
„Und? Möchtest du nun die Geschichte der siebe Schreine hören?“
Als Cathal mit leuchtenden Augen nickte, trank Rafael noch einen Schluck von dem Wasser, bevor er zu erzählen begann.
Er erzählte von Amyra, von dem Kriegersohn Alsamar und den anderen.
Dazu wie sie so wurden und dann wie die einzelnen Schreine entstanden.
Für Rafael war das ein Grundsetzliches Wissen, wenn auch wohl eher relevant für einen Paladin denn einem Ritter. Doch Cathal war ebenso fest im Glauben wie er selber und so war es Rafael ein muss dem jungen Mann diese Geschichten zu erzählen.
Und Cathal nahm diese Geschichten auch mit Neugier und Wissensdurst auf.
So müder er wohl auch war.
Erst als Rafael geendet hatte, und es waren lange Geschichten, schickte er den jungen Mann heim. Er sollte sich ausschlafen.
Gedankenverloren blickte er noch einmal auf die Karte und nickte.
Der Grundstein war gelegt.
„Und Wie war es?“
Fragte er gen Tisch deutend und sich dann setzend, doch noch bevor Cathal erzählen konnte, sah er es auch schon in den Augen seines Knappen. Stärke, Willen und Glauben.
Cathals Hose war schmutzbefleckt an den Knien was darauf hindeutete das er Kniend an den Orten verweilt hatte aber auch vor allem auch das er nach seiner Pilgerreise, wie es Rafael nannte, direkt zu ihm zurück gekehrt war.
Ihm etwas zu Essen und zu trinken hinüberschiebend, fragte er dann. „Und? Wie war es?“
Während den Erzählungen Cathals, setzte er sich wieder, glättete die Karte kurz und nickte kaum merklich um als Cathal geendet hatte zu meinen. „Ich danke dir dafür.“
Er wartete ruhig bis der junge Mann aufgegessen hatte, dann lehnte er sich zurück.
„Und? Möchtest du nun die Geschichte der siebe Schreine hören?“
Als Cathal mit leuchtenden Augen nickte, trank Rafael noch einen Schluck von dem Wasser, bevor er zu erzählen begann.
Er erzählte von Amyra, von dem Kriegersohn Alsamar und den anderen.
Dazu wie sie so wurden und dann wie die einzelnen Schreine entstanden.
Für Rafael war das ein Grundsetzliches Wissen, wenn auch wohl eher relevant für einen Paladin denn einem Ritter. Doch Cathal war ebenso fest im Glauben wie er selber und so war es Rafael ein muss dem jungen Mann diese Geschichten zu erzählen.
Und Cathal nahm diese Geschichten auch mit Neugier und Wissensdurst auf.
So müder er wohl auch war.
Erst als Rafael geendet hatte, und es waren lange Geschichten, schickte er den jungen Mann heim. Er sollte sich ausschlafen.
Gedankenverloren blickte er noch einmal auf die Karte und nickte.
Der Grundstein war gelegt.
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Cathal Llastobhar
Blinzelnd saß er auch heute Abend über einigen Büchern und versuchte etwas zu vorschnell die ein oder andere eigene Theorie mit dem Gelernten und dem Geschriebenen zu verbinden. Es ermüdete ihn und zudem war es just ein größerer Fehler was genau diesen Tag betraf.
Das Geschehen außerhalb zog regelrecht an ihm vorbei, so verschwand der junge Mann hinter all den Büchern und Pergamentrollen. Es war die erste Falle, in welche er mit raschen Schritten hineintappte- der Übereifer. Ein geschultes Auge hätte den Überblick nicht verloren und hätte sich nicht so plötzlich fesseln lassen, doch er war jung... und unerfahren, was zumindest das Knappendasein in dieser Größenordnung betraf.
Als Schildknappe des Wachoberst Urso Levall, hatte er Seite an Seite mit seinem besten Freunde Shean eine kampfesreiche Ausbildung genossen. Bestimmt nicht immer fair und sauber, doch er wusste sich zu verteidigen und konnte gut mit dem Schwerte bestehen. Die kirliche Ausbildung hatte er auch absolviert und sich nach und nach selber so stark mit Temora auseinandergesetzt, dass die leise Worte zur Lichtbringerin ihm stets wie Gespräche mit einer wunderbaren, glänzenden und gleichermaßen unnahbaren wie mütterlichen Freundin erschien.
Zuguterletzt war dann da noch die weltliche mit Geschichte gespickte Ausbildung und die ewigen Lehren der Etikette, welcher er eher lausbubengleich halbherzig gelauscht hatte und sich in der eigenen Meinung, dass ein rechtschaffenes, vernünftiges Herz mehr wert wäre als jedes Hofbenehmen der Welt, nur bestärkt hatte.
Niemand jedoch hatte ihn einmal darauf hingewiesen, dass es auch seine Pflicht war stets am Geschehen, am Leben, am Zeitenfluss so sehr teilzuhaben, dass er einen stetigen Eindruck von dem Lande, welches er beschützen wollte, hatte.
Wie sehr hätte es ihn jetzt, als er so über den Büchern saß, beschämt, wenn er erfahren hätte, welchen Fund sein Ritter gemacht hatte... während er noch immer am Lesen war und nichts um sich herum mitbekam.
Doch dafür würde er noch viel und lange lernen müssen und begreifen, dass er nie auslernen würde...
Das Geschehen außerhalb zog regelrecht an ihm vorbei, so verschwand der junge Mann hinter all den Büchern und Pergamentrollen. Es war die erste Falle, in welche er mit raschen Schritten hineintappte- der Übereifer. Ein geschultes Auge hätte den Überblick nicht verloren und hätte sich nicht so plötzlich fesseln lassen, doch er war jung... und unerfahren, was zumindest das Knappendasein in dieser Größenordnung betraf.
Als Schildknappe des Wachoberst Urso Levall, hatte er Seite an Seite mit seinem besten Freunde Shean eine kampfesreiche Ausbildung genossen. Bestimmt nicht immer fair und sauber, doch er wusste sich zu verteidigen und konnte gut mit dem Schwerte bestehen. Die kirliche Ausbildung hatte er auch absolviert und sich nach und nach selber so stark mit Temora auseinandergesetzt, dass die leise Worte zur Lichtbringerin ihm stets wie Gespräche mit einer wunderbaren, glänzenden und gleichermaßen unnahbaren wie mütterlichen Freundin erschien.
Zuguterletzt war dann da noch die weltliche mit Geschichte gespickte Ausbildung und die ewigen Lehren der Etikette, welcher er eher lausbubengleich halbherzig gelauscht hatte und sich in der eigenen Meinung, dass ein rechtschaffenes, vernünftiges Herz mehr wert wäre als jedes Hofbenehmen der Welt, nur bestärkt hatte.
Niemand jedoch hatte ihn einmal darauf hingewiesen, dass es auch seine Pflicht war stets am Geschehen, am Leben, am Zeitenfluss so sehr teilzuhaben, dass er einen stetigen Eindruck von dem Lande, welches er beschützen wollte, hatte.
Wie sehr hätte es ihn jetzt, als er so über den Büchern saß, beschämt, wenn er erfahren hätte, welchen Fund sein Ritter gemacht hatte... während er noch immer am Lesen war und nichts um sich herum mitbekam.
Doch dafür würde er noch viel und lange lernen müssen und begreifen, dass er nie auslernen würde...