Seine Zeit ist vorbei - Fareed der Wüstenkrieger

Moderator: Menekaner [Mod]

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Fareed Shihab

Seine Zeit ist vorbei - Fareed der Wüstenkrieger

Beitrag von Fareed Shihab »

*prunklose und schlichte Schriftstücke verteilen sich in Menek'Ur*

*das Erste wird sich am Palast finden*

Salam mein Emir,

ich selbst habe mir eine Aufgabe gestellt und fühle mich von unser aller Mutter dazu berufen diese zu meistern, sie wird mir helfen dich und somit auch unser heiliges geliebtes Reich zu beschützen.
Leider ist es Eluive's Wille das ich diese Prüfung fern von hier, in völliger Einsamkeit bestehen muss, daher werde ich meine momentanen Pflichten nicht erfüllen können.

Als Stellvertreter für das Haus Masari wird dir mein Cousin Maawiya zuseiten stehen, er hat von nun an meine Vollmacht und Spricht in meinem Sinne, für die belange meines Hauses, er und niemand anderes,

Meine Pflichten in der Kaserne sowie der Stadtwache übertrage ich hiermit an Radeeh Bashir, er ist fleißig und sehr diszipliniert, ich weiß gerade ob unseres letzten Gespräches ist es kein guter Zeitpunkt, doch ich kann dem Gesuch Eluive's nicht wiedersprechen.

Abeer' Eluv mein Emir, wer weiß ob unsere Wege sich jemals wieder kreuzen ...

*andere Schreiben werden in der Stadt wie Aushänge angebracht, um all jene die es interessier zu Unterrichten*

Salam! Kinder der Wüste,

hiermit gebe ich bekannt, das von nun an, Maawiya Masari jegliche Geschäfte und anderartiges was im Bezug zu meinem Hause der Masari steht übernimmt. Sein wort gilt wie das meine und er hat vollste Vollmacht in jedwedem belang, kein anderer spricht für die Familie, so wie ich es einst tat.

Für all die Säbler und andere die unser heiliges Reich verteidigen, von nun an werdet ihr euch alle an die noch Tempelwache Radeeh Bashir werden, er war und ist immer noch der disziplinierteste und aufmerksamste Jemaat den ich hatte, so wird er bis der Emir anders endscheidet, all die Fragen und Aufgaben erledigen, die einst die meinen waren.

Abeer Eluv‘ Kinder der Sonne
Mögen eure Leben weiterhin mit Sonne beschenkt und mit Wasser versorgt sein!

*im Haus der Masari wird an Fareeds leerem Schreibtisch nur eine Nachricht zu sehen sein*

Die Wüste hat sich genommen, was sie sich nehmen wollte …
Delilah Janaan Masari

Beitrag von Delilah Janaan Masari »

In der letzten Zeit verbringt Delilah die meisten Stunden des Tages an der Akademie Leviathan. Eine wichtige Prüfung steht bevor, auf die sie sich ausgiebig und mit voller Konzentration vorbereitet. Der Gedanke, die Zeit nicht im Kreise der Familie verbringen zu können, erfüllt sie mit Wehmut, doch wohl wissend, dass auch diese Phase bald ein Ende finden würde.

Ein Seufzen, ehe der dicke Wälzer zugeschlagen wird. Zeit für eine kleine Pause, um sich die Beine bei einem Spaziergang in der Stadt zu vertreiben und den Kopf einmal durchzulüften. Es dauert nicht lange bis ihr einer dieser Aushänge in die Hände fällt. Ungläubig hüpfen ihre Augenbrauen in die Höhe und sie schüttelt heftig den Kopf. Nein, das ist ja kaum zu glauben was dort geschrieben steht!

Schnurstracks macht sie sich auf zum Familienhaus der Masari, Gedanken an die Akademie werden erst einmal beiseite geschoben. Die Haustüre fliegt regelrecht auf und aufgebracht ruft sie hinein: „Fareed?!“. Stille, keine Antwort.

„Das gibt es doch gar nicht“, murmelt sie zu sich selbst während sie durch das Haus streift, bis sie am Schreibtisch ihres Bruders zum Stehen kommt. Leer! Keine Pergamente, keine Notizen, keine Bücher, nichts. Doch da, ein einsamer kleiner Zettel.

„Die Wüste hat sich genommen, was sie sich nehmen wollte?! Das ist ja wohl ein Witz! FAREED!“, brüllt es nach dem Lesen der Zeilen durch das Haus, während sich die Hände der Menekanerin zu Fäusten ballen. Bei Eluive, er kann doch nicht einfach seine Familie im Stich lassen! Und schon gar nicht mit einem solchen Schrieb!

Polternd eilt sie hinauf auf die ausladende Dachterrasse, von wo sie einen guten Blick über die Stadt wie auch über die Weiten der Wüste werfen kann. Doch wohin sie auch sieht, die Gestalt ihres Bruders kann sie nirgends ausmachen.

„Fareed! Elende Kamelscheiße, was soll das?!“, flucht sie lauthals hinaus in die Wüste, während sich die Zornesröte auf ihre Wangen schleicht, doch natürlich wird ihr keine Antwort zuteil. Nur der seichte Wind, der ewige unerschöpfliche Wind, streicht ihr durchs pechschwarze Haar. So sanft wie seine Küsse, die er ihr immer aufs Haupt gedrückt hat.

„Ach Fareed …..“, bahnt sich eine glitzernde Träne ihren Weg die Wange hinab, ehe sie sich abwendet und zurück ins Haus kehrt.


Wohin Du auch gehst, geh' mit Deinem ganzen Herzen.
(Konfuzius)

[img]http://img101.imageshack.us/img101/9739/fareedb.jpg[/img]
Nazeeya Rafa Masari

Beitrag von Nazeeya Rafa Masari »

Den Zettel hatte sie auf dem Schreibtisch liegen lassen, nachdem ihre Augen die Zeilen erfasst hatten.
In ihrem Inneren herrschte tiefe Leere. Nichts außer Leere war in ihr. Selbst der Klang der Wüste und das Leben darin war aus ihrem Körper gewichen für einen Moment.
Eluive ließ sie in ihrem Schmerz alleine für einen kurzen Moment.

Bis sie heis und warm um sie herum flog. Ihr Kind und das Kind in ihrem Leib auffing und hielt.

Das gleisende Licht war weit um aus den Fenstern des Hauses zu sehen und hob sich selbst von der hellen Sonne auf der Wüsteninsel ab. Es hütete die Priesterin der Eluive davor laut zu Schreien oder sich aufzuregen und damit das Kind in ihrem Leib zu gefährden.
Eluive wollte scheinbar nicht, dass noch ein Leben in Gefahr gebracht wurde.

Einige Zeit später sah man Nazeeya immer noch in dem hellen Licht eingefasst. Und den Stab zur stütze gehallten von dem das Licht im Hauptteil auszugehen scheint richtung Tempel watscheln.
Ihre Mimik war leer und ihre Augen waren nurnoch kleine Kugeln in einer Höhle und zeigten keinerlei Spiegelbild dessen was sie sah.

Und ein jeder der die privaten Räume der Priesterschaft betreten würde. Würde Nazeeya vorfinden einfach vor sich hin starren an die Wand auf einem Kissen sitzen und ihren Bauch halten.


[img]http://fc03.deviantart.net/fs14/i/2007/079/9/7/pregnant_by_sanddra.jpg[/img]
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