Waldgeschichten
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Talii Cratz
Gestern, kurz bevor sie zum Marktgeschehen am Wegeskreuz aufbrachen, nahm Wil sie in seine Arme , schaute sie liebevoll an und sprach über das Handfasting. Ja, es sollte so bald wie möglich stattfinden, am liebsten schon gestern wenn es nach Talii ging, doch würden noch einige Notwendigkeiten geklärt werden müssen. Als Erstes : Wer würde die Zeremonie durchführen... für Talii stand fest, es sollte ein Thyre sein, so sehr wollte sie, dass ihre Ahnen erwähnt werden, das Vater und Mutter bei ihrer Trauung dabei wären. Das konnte nur ein Thyre. Doch würde ihr dieser Wunsch erfüllt werden können ? Sie wollten es versuchen, Wil sollte ein Schreiben aufsetzen, denn eine Schiffsreise war zur Zeit mehr als gefährlich. Vielleicht konnte eine Taube aus Lameriast gefunden werden, die würde sicher die Nachricht übermitteln können.
Nervös strich sich Talii die langen Haarsträhnen aus dem Gesicht . Als Zweites musste der Ort der Trauung bestimmt werden. Sie hatten an den See südlich von Berchgard gedacht, ein Ort den sie beide liebten . Doch momentan tummelten sich aggressive Bewohner des Meeres um jenen und ein Handfasting dort wäre unmöglich. Entweder hiess es zu warten, oder aber einen anderen Ort zu finden.
Als Drittes und Viertes musste das Fest selbst organisiert werden, Wil und sie bräuchten Kleidung und , und ... Talii knotete nervös an ihrem Haar umher... so viel zu tun , und dann noch der Bauch , welcher sich mit jedem Tag mehr wölbte... Talii lächelte still, Wil glaubte es werde ein Mädchen.. eine Wieseline , statt des Wieselchens, wie sie das Ungeborene liebevoll nannten.....
Als sie so in Gedanken die herbstlichen Sonnenstrahlen vor ihrer Höhle genoss, hörte sie ein bedrohliches Quieken vom Sumpf her nahend... Froschlinge ... Talii's Hand griff zum Bogen und schon zurrte ein Pfeil blitzschnell in den Angreifer...
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Ultima/herbst.jpg[/img]
Nervös strich sich Talii die langen Haarsträhnen aus dem Gesicht . Als Zweites musste der Ort der Trauung bestimmt werden. Sie hatten an den See südlich von Berchgard gedacht, ein Ort den sie beide liebten . Doch momentan tummelten sich aggressive Bewohner des Meeres um jenen und ein Handfasting dort wäre unmöglich. Entweder hiess es zu warten, oder aber einen anderen Ort zu finden.
Als Drittes und Viertes musste das Fest selbst organisiert werden, Wil und sie bräuchten Kleidung und , und ... Talii knotete nervös an ihrem Haar umher... so viel zu tun , und dann noch der Bauch , welcher sich mit jedem Tag mehr wölbte... Talii lächelte still, Wil glaubte es werde ein Mädchen.. eine Wieseline , statt des Wieselchens, wie sie das Ungeborene liebevoll nannten.....
Als sie so in Gedanken die herbstlichen Sonnenstrahlen vor ihrer Höhle genoss, hörte sie ein bedrohliches Quieken vom Sumpf her nahend... Froschlinge ... Talii's Hand griff zum Bogen und schon zurrte ein Pfeil blitzschnell in den Angreifer...
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Ultima/herbst.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Montag 18. Oktober 2010, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Talii Cratz
Da saßen sie nun in der Großen Halle der Thyren, Kanubio und Widogard anstarrend, als ob jene gerade vom Ende der Welt berichtet hätten. Aye, das Handfasten auf thyrische Tradition sei möglich, allerdings, müsse selbstverständlich auch die Sitte der zwei Segen beibehalten werden.
Um den ersten Segen zu erhalten,müsse man sich erst einmal kennenlernen, quasi die geistige Annäherung . Spazierengehen, reden, das wars, kein Händchenhalten .. geschweige denn küssen. Wenn der glückliche Bräutigam dann noch seine Prüfung besteht, dann gehts weiter zum zweiten Segen... das ist dann das körperliche Kennenlernen, allerdings dürfen noch keine Nachkommen gezeugt werden.
Darauf folgt noch eine Prüfung und man kann zum Handfasting schreiten.Und das Ganze würde ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Talii bezweifelte, dass der Welt bewusst war, welche Strapazen die Thyren auf sich nahmen, um sich ihrer Tradition nach zu vereinen.
Sie sass bleich und nachdenklich neben Wil, welcher nun hauptsächlich das Reden übernahm.
Ihr Kind würde spätestens Anfang des Neuen Jahres, im Hartung oder Eisbruch zur Welt kommen. Würden sie nun beginnen die Segen einzuholen, wäre es nie bis zur Geburt zu schaffen. Das Handfasting könnte frühstens im Sommer stattfinden, wenn nicht sogar erst im Herbst. Es musste eine Lösung geben ... Talii und Wil hatten sich wie früher schon auf ihrer Lieblingsinsel Lameriast eine trockene moosweiche Schlafstelle unter den Bäumen im dichten Wald gesucht und berieten bis lang in die Nacht hinein. Wil hatte eine Idee... eine recht gute sogar und sie wollten drüber schlafen und jene dann vortragen .
Um den ersten Segen zu erhalten,müsse man sich erst einmal kennenlernen, quasi die geistige Annäherung . Spazierengehen, reden, das wars, kein Händchenhalten .. geschweige denn küssen. Wenn der glückliche Bräutigam dann noch seine Prüfung besteht, dann gehts weiter zum zweiten Segen... das ist dann das körperliche Kennenlernen, allerdings dürfen noch keine Nachkommen gezeugt werden.
Darauf folgt noch eine Prüfung und man kann zum Handfasting schreiten.Und das Ganze würde ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Talii bezweifelte, dass der Welt bewusst war, welche Strapazen die Thyren auf sich nahmen, um sich ihrer Tradition nach zu vereinen.
Sie sass bleich und nachdenklich neben Wil, welcher nun hauptsächlich das Reden übernahm.
Ihr Kind würde spätestens Anfang des Neuen Jahres, im Hartung oder Eisbruch zur Welt kommen. Würden sie nun beginnen die Segen einzuholen, wäre es nie bis zur Geburt zu schaffen. Das Handfasting könnte frühstens im Sommer stattfinden, wenn nicht sogar erst im Herbst. Es musste eine Lösung geben ... Talii und Wil hatten sich wie früher schon auf ihrer Lieblingsinsel Lameriast eine trockene moosweiche Schlafstelle unter den Bäumen im dichten Wald gesucht und berieten bis lang in die Nacht hinein. Wil hatte eine Idee... eine recht gute sogar und sie wollten drüber schlafen und jene dann vortragen .
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Mittwoch 20. Oktober 2010, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Talii Cratz
Die Tränen wollten kein Ende nehmen, die Entscheidung der Thyren stand so fest wie der Weltenbaum selbst. Tief drangen die Wurzeln der Tradition ins Erdreich und waren durch nichts zu erschüttern.
Wil und Talii hatten sich auf den Weg zum Festland gemacht, Wil's glorreiche Idee die Riten erst nach der Geburt zu beginnen war abgelehnt worden.
Talii wischte sich die Tränen vom Gesicht " Wozu brauchen wir einen Schamanen, lass uns einfach in den Wald gehen und uns dort die ewige Liebe schwören, lassen die Tiere des Waldes unsere Zeugen sein", raunte sie enttäuscht ihrem Gefährten zu. "Traditionen sind starr wie Eis, " murmelte sie weiter und hörte damit nicht auf, bis sie ihre heimische Höhle erreichten.
Ausgebrannt und mit brummendem Kopf flohen sie in ihre vertraute Zweisamkeit, hier unter der Erde, am flackerndem Kaminfeuer hielten sie sich bei den Händen. Die Ahnen seien bereits mit ihnen hatte Kanubio erzählt. Wil würde sogar sein Leben für die Prüfungen der Segen riskieren müssen, es habe schon Tote gegeben! Brauchten sie all diese Zeremonien ? Nur langsam entspannte sich Talii, doch ihre Gedanken kreisten weiter. Alles was sie wollte war doch nur der Segen für ihre Liebe, Jemanden der den Segen der Erde, der Sterne und des Himmels über sie sprach.
Das Feuer wärmte sie, draussen tobte ein heftiger Sturm mit Regen und Wind, die gelbroten Blätter durch die Luft wirbelnd, den Winter ankündigen. Ihre Gedanken gingen trotz allem voller Zuneigung zu den Thyren, ihrer wunderschönen mit Fellen ausgekleideten Halle, den grossen Pfeilern aus Holz und ihrer Gastfreundlichkeit. Egal wie sie sich entscheiden würden, sie würde die Zeit im Thyrenland nie vergessen , sie erinnerte sich an den Geist der sie bewohnt hatte und tiefe Dankbarkeit erfüllte sie. Sie sah Kanubio und Lidwina, Widogard ...ohne sie wäre sie nicht mehr am Leben... Talii schloss sie Augen, dem Knacken des Feuers lauschend und sich am Met und Lidwina's eingelegten Rollmöpse mit Feigenhonig erinnernd.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/kaminfeuer_b400.jpg[/img]
Wil und Talii hatten sich auf den Weg zum Festland gemacht, Wil's glorreiche Idee die Riten erst nach der Geburt zu beginnen war abgelehnt worden.
Talii wischte sich die Tränen vom Gesicht " Wozu brauchen wir einen Schamanen, lass uns einfach in den Wald gehen und uns dort die ewige Liebe schwören, lassen die Tiere des Waldes unsere Zeugen sein", raunte sie enttäuscht ihrem Gefährten zu. "Traditionen sind starr wie Eis, " murmelte sie weiter und hörte damit nicht auf, bis sie ihre heimische Höhle erreichten.
Ausgebrannt und mit brummendem Kopf flohen sie in ihre vertraute Zweisamkeit, hier unter der Erde, am flackerndem Kaminfeuer hielten sie sich bei den Händen. Die Ahnen seien bereits mit ihnen hatte Kanubio erzählt. Wil würde sogar sein Leben für die Prüfungen der Segen riskieren müssen, es habe schon Tote gegeben! Brauchten sie all diese Zeremonien ? Nur langsam entspannte sich Talii, doch ihre Gedanken kreisten weiter. Alles was sie wollte war doch nur der Segen für ihre Liebe, Jemanden der den Segen der Erde, der Sterne und des Himmels über sie sprach.
Das Feuer wärmte sie, draussen tobte ein heftiger Sturm mit Regen und Wind, die gelbroten Blätter durch die Luft wirbelnd, den Winter ankündigen. Ihre Gedanken gingen trotz allem voller Zuneigung zu den Thyren, ihrer wunderschönen mit Fellen ausgekleideten Halle, den grossen Pfeilern aus Holz und ihrer Gastfreundlichkeit. Egal wie sie sich entscheiden würden, sie würde die Zeit im Thyrenland nie vergessen , sie erinnerte sich an den Geist der sie bewohnt hatte und tiefe Dankbarkeit erfüllte sie. Sie sah Kanubio und Lidwina, Widogard ...ohne sie wäre sie nicht mehr am Leben... Talii schloss sie Augen, dem Knacken des Feuers lauschend und sich am Met und Lidwina's eingelegten Rollmöpse mit Feigenhonig erinnernd.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/kaminfeuer_b400.jpg[/img]
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Talii Cratz
Rasch waren die Reisetaschen der verliebten Brautleute gepackt. Lameriast - das Ziel ihrer letzten Hochzeitsetappe. Nur sie beide, und die wilde Natur diesen schönen Eilands. Die Schmiede wurde verriegelt und los gings hinab zum Berchgarder Hafen.
Schon wenig später sassen Talii und Wil eng umschlungen an Bord des Schiffes, träumend von ihrem Glück und dankbar dass ihnen das Schicksal so hold war. Die Hochzeit war wunderschön gewesen, wie im Himmel, und den Sternen so nah, haben sie im kleinen Freundeskreis feiern dürfen, Anele und Siran als Trauzeugen, Verdania , die ihr noch in allerletzter Minute ein zauberhaftes Brautkleid nähte, Lairja und Beldan , beladen mit allerlei Gebäck, Wein ,Blumen und Leckereien , ein grünes magisches Häschen und nicht zuletzt Kanubio, der Thyre, gutgelaunt zum Tanze lenkend .Nur Aliyah und Eldir waren nicht erschienen, wildes Volk des Waldes, sicher würde die beiden Tage später auftauchen, plötzlich vor ihr stehend wie ein grüner Schatten im Sonnenlicht .
Talii seufzte leise an diese glücklichen Erinnerungen zurück denkend. Sie knabberte an einem Stück der thyrischen in Essig eingelegten Gürkchen , ein Geschenk der thyrischen Freunde,das Ziel ihrer Hochzeitsreise nicht abwartend könnend.
Eine Rundreise sollte es werden, sie selbst fühlte sich trotz fortgeschrittener Schwangerschaft kräftig und gesund genug an der frischen Luft Lameriast's zu wandern.
Sie besuchten die alte Mine, dort wo ihr Glück begonnen hatte und der herabfallende Fels Talii direkt in Wil's Arme gelegt hatte.
Danach wollten sie all die Lieblingsorte aufsuchen, was jedoch erschwert wurde, wenn gar unmöglich ob der vielen Meereswesen, die weiterhin das Festland belagerten. Somit schlugen sie den Weg zu einer alten verlassenen ,befestigten Anlage an, deren Tore offen standen und sie wie schon bereits im Frühjahr willkommen hiess. Wil breitete einige mitgebrachte Decken auf den hölzernen Dielen aus , entzündete das Kaminfeuer um lächelnd seine junge Frau zum Abendessen auf die Decken zu ziehen, zu zweit im Schein des flackernden Feuers.
Langsam reifte in Talii ein Gedanke heran : Ihr Kind würde in diesen Räumen zur Welt kommen ! Doch als sie Wil diesen glänzenden Gedanken mitteilte, schien sich ihm tief zwischen die Augen eine Sorgenfalte einzugraben. Zu gefährlich, Berchgard wäre sicherer... doch Talii hatte ihren Entschluss gefasst, hier oder nirgendwo anders, ausser sie fänden bis zur Niederkunft noch ein eigenes Haus.
Die tiefe Liebe zu Lameriast bestärkte ihre Entscheidung, und nach vielen Küssen stimmte Wil dem Ganzen letztlich zu, schweren Herzens und nur unter der Bedingung , dass Lidwina zur Stelle sein müsse wenn es die Not erforderte; hatte Talii es sich doch sturerweise in den Kopf gesetzt die Geburt ohne zusätzliche Hilfe, nur im Beisein ihres Mannes durchzustehen.
Sie versprach gleich am nächten Tag die Thyren aufzusuchen und Wil somit seine Sorge zu nehmen und schmiegte sich an ihren Mann, um nichts in der Welt wo anders sein wollend als hier bei ihm.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/print0218a.jpg[/img]
Schon wenig später sassen Talii und Wil eng umschlungen an Bord des Schiffes, träumend von ihrem Glück und dankbar dass ihnen das Schicksal so hold war. Die Hochzeit war wunderschön gewesen, wie im Himmel, und den Sternen so nah, haben sie im kleinen Freundeskreis feiern dürfen, Anele und Siran als Trauzeugen, Verdania , die ihr noch in allerletzter Minute ein zauberhaftes Brautkleid nähte, Lairja und Beldan , beladen mit allerlei Gebäck, Wein ,Blumen und Leckereien , ein grünes magisches Häschen und nicht zuletzt Kanubio, der Thyre, gutgelaunt zum Tanze lenkend .Nur Aliyah und Eldir waren nicht erschienen, wildes Volk des Waldes, sicher würde die beiden Tage später auftauchen, plötzlich vor ihr stehend wie ein grüner Schatten im Sonnenlicht .
Talii seufzte leise an diese glücklichen Erinnerungen zurück denkend. Sie knabberte an einem Stück der thyrischen in Essig eingelegten Gürkchen , ein Geschenk der thyrischen Freunde,das Ziel ihrer Hochzeitsreise nicht abwartend könnend.
Eine Rundreise sollte es werden, sie selbst fühlte sich trotz fortgeschrittener Schwangerschaft kräftig und gesund genug an der frischen Luft Lameriast's zu wandern.
Sie besuchten die alte Mine, dort wo ihr Glück begonnen hatte und der herabfallende Fels Talii direkt in Wil's Arme gelegt hatte.
Danach wollten sie all die Lieblingsorte aufsuchen, was jedoch erschwert wurde, wenn gar unmöglich ob der vielen Meereswesen, die weiterhin das Festland belagerten. Somit schlugen sie den Weg zu einer alten verlassenen ,befestigten Anlage an, deren Tore offen standen und sie wie schon bereits im Frühjahr willkommen hiess. Wil breitete einige mitgebrachte Decken auf den hölzernen Dielen aus , entzündete das Kaminfeuer um lächelnd seine junge Frau zum Abendessen auf die Decken zu ziehen, zu zweit im Schein des flackernden Feuers.
Langsam reifte in Talii ein Gedanke heran : Ihr Kind würde in diesen Räumen zur Welt kommen ! Doch als sie Wil diesen glänzenden Gedanken mitteilte, schien sich ihm tief zwischen die Augen eine Sorgenfalte einzugraben. Zu gefährlich, Berchgard wäre sicherer... doch Talii hatte ihren Entschluss gefasst, hier oder nirgendwo anders, ausser sie fänden bis zur Niederkunft noch ein eigenes Haus.
Die tiefe Liebe zu Lameriast bestärkte ihre Entscheidung, und nach vielen Küssen stimmte Wil dem Ganzen letztlich zu, schweren Herzens und nur unter der Bedingung , dass Lidwina zur Stelle sein müsse wenn es die Not erforderte; hatte Talii es sich doch sturerweise in den Kopf gesetzt die Geburt ohne zusätzliche Hilfe, nur im Beisein ihres Mannes durchzustehen.
Sie versprach gleich am nächten Tag die Thyren aufzusuchen und Wil somit seine Sorge zu nehmen und schmiegte sich an ihren Mann, um nichts in der Welt wo anders sein wollend als hier bei ihm.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/print0218a.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Montag 24. Januar 2011, 00:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Jane Jack
Jack steht vor verschlossener Türe und flucht !
"Wo steckt dieser Schmied nur ?"und linst durch's Schlüsselloch.
Ein in Eile ausgezogenes Hochzeitskleid liegt lose über der Stuhllehne,ein eleganter rostroter Mantel hängt daneben.
Jackie reibt sich ihr Auge .... was war denn hier los ?
"Wo steckt dieser Schmied nur ?"und linst durch's Schlüsselloch.
Ein in Eile ausgezogenes Hochzeitskleid liegt lose über der Stuhllehne,ein eleganter rostroter Mantel hängt daneben.
Jackie reibt sich ihr Auge .... was war denn hier los ?
Zuletzt geändert von Jane Jack am Montag 24. Januar 2011, 01:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Talii Cratz
Noch am Abend machte sich Talii auf den Weg nach Wulfgard. Am grossen Tor angekommen läutete sie die Glocke und ein neues Gesicht, ein junges Mädchen so um die zehn Jahre fragte nach ihrem Anliegen. Noch weitere neue Gesichter gesellten sich dazu, ein hochgewachsener Mann mit aschblondem Haar und eine Frau beäugten sie misstrauisch durch das Tor hindurch. Das Mädchen rief unaufhörlich nach Lidwina, doch an deren Stelle kam Kanubio ans Tor und begrüsste sie mit einem knappen Hossa . Durchs verschlossene Tor hinweg brachte Talii ihr Anliegen vor, Kanubio's Gereizheit und Ungeduld spürend sich bewusst kurz haltend. Ob Lidwina nur im Falle eines Notfalls bei der Geburt Unterstützung geben könnte, fragte sie Kanubio .Doch anstatt der erhofften Zusage wurde sie kühl abgewimmelt. Man habe Ihr bereits mit dem Geist geholfen, sie solle sich eine Städterin zu Hilfe nehmen...
Talii traute ihren Ohren nicht , doch Kanubio liess sich nicht erweichen, und wendete sich seinen Dingen zu. Sie fühlte sich wie ein Lebewesen zweiter Klasse. Erst vor zwei Tagen hatten sie fröhlich beisammen gesessen, und heute war es als würde er sie nicht mehr kennen.
Unsagbar enttäuscht zog sie ihre Kaputze tief in ihr Gesicht, sich von den immer noch misstrauisch dreinblickenden Thyren beschämt abwendend und zurück zu ihrer Unterkunft gehend.
Talii hatte angenommen, dass da ein gewisses freundschaftliches Band besteht, da hat sie sich wohl getäuscht. So schnell wird sie kein Thyre mehr zu sehen bekommen.
Den Tränen nahe wünschte sie sich nur noch in die Arme ihres Mannes und beschleunigte den Schritt.
Talii traute ihren Ohren nicht , doch Kanubio liess sich nicht erweichen, und wendete sich seinen Dingen zu. Sie fühlte sich wie ein Lebewesen zweiter Klasse. Erst vor zwei Tagen hatten sie fröhlich beisammen gesessen, und heute war es als würde er sie nicht mehr kennen.
Unsagbar enttäuscht zog sie ihre Kaputze tief in ihr Gesicht, sich von den immer noch misstrauisch dreinblickenden Thyren beschämt abwendend und zurück zu ihrer Unterkunft gehend.
Talii hatte angenommen, dass da ein gewisses freundschaftliches Band besteht, da hat sie sich wohl getäuscht. So schnell wird sie kein Thyre mehr zu sehen bekommen.
Den Tränen nahe wünschte sie sich nur noch in die Arme ihres Mannes und beschleunigte den Schritt.
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Talii Cratz
Es war an der Zeit zurück zukehren, ihr Leben sollte nun beginnen, mit Allem was sie sich erträumten. mit einem letzten Blick auf Lameriast wie es im Nebel verschwand standen sie an der Reeling, Arm in Arm ihrer gemeinsamen Zukunft entgegen träumend. Sie würden ein Haus bauen, ein Haus im dem Wil seine Schmiede betreiben konnte und sie ihre Blumenzucht. Rosen, oh ja, sie würde Rosen züchten und das gesamte Haus damit überwachsen lassen. Die Rosenschmiede .
Wir Talii so in den Nebel starrte erinnerte sie sich an die Worte der Priesterin während ihrer Beichte in der Stunde vor ihrer Hochzeit.
" Bitte deine Freundin um Vergebung und die Last wird von dir fallen ."
Ja, sie wird Aliyah persönlich aufsuchen müssen, zu ihrer Hochzeit war sie nicht erschienen, war sie noch böse auf sie ? Ein für allemal wollte sie es aus der Welt schaffen und Ali in der Höhle unter dem grossen Baum suchen.
Die Nebelschwaben klärten sich nach Stunden Fahrt, die See war zum Glück ruhig geblieben, Seemöwen überflogen das Schiff und in der Ferne sah man Land..
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Rosenhaus-1.jpg[/img]
Wir Talii so in den Nebel starrte erinnerte sie sich an die Worte der Priesterin während ihrer Beichte in der Stunde vor ihrer Hochzeit.
" Bitte deine Freundin um Vergebung und die Last wird von dir fallen ."
Ja, sie wird Aliyah persönlich aufsuchen müssen, zu ihrer Hochzeit war sie nicht erschienen, war sie noch böse auf sie ? Ein für allemal wollte sie es aus der Welt schaffen und Ali in der Höhle unter dem grossen Baum suchen.
Die Nebelschwaben klärten sich nach Stunden Fahrt, die See war zum Glück ruhig geblieben, Seemöwen überflogen das Schiff und in der Ferne sah man Land..
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Rosenhaus-1.jpg[/img]
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Talii Cratz
Ein stechender Schmerz durchzog ihre Lenden, sodass sie sich zusammenkrümmte. Mit einer Hand am Zaun versuchte sie diese Wehe durchzustehen, um dann die letzten Schritte zu ihrem neuen Zuhause zu bewerkstelligen.Das kleine Beutelchen mit einigen der vielversprechendsten Samen am Gürtel befestigt , wurde krampfhaft von ihrer linken Hand umfasst. Rosensamen für die Rosenschmiede. Die Wehen kamen nun in kurzen Abständen, Talii rang nach Luft. Vielleicht hatte sie sich doch zuviel zugemutet, alle wohlwollenden Ratschläge ihres Ehemannes abweisend , hatte sie den doch recht anständigen Fussmarsch vom Waldrand des Klosters bis hin zum Bajarder Händler angetreten, wohlwissend, dass ihr Kind nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.
Sich am Zaun festklammernd und die Wehe über sich hinwegziehen lassend dachte sie an Anele die sie im Dorf getroffen hatte. Es dauerte keine fünf Sätze da war auch schon eines der feinsten Debatten über die Thyren in Gange. Als hätte sich Anele zu deren Schutzherrin emporgeschwungen, durfte Talii nicht ein Wort der Enttäuschung verlauten lassen, ohne dass sich Anele nicht mahnend und zurechtweisend vor ihr aufgebaut hätte, um dann zu guter letzt ohne ein Wort des Abschieds abzudampfen, Wut in den Augen sie einfach so stehen liess.
Talii atmete durch, die Wehe schien vorrüber, nur noch wenige Schritte und sie wird daheim sein. Immer noch den unbefriedigenden Disput zwischen Anele und ihr im Herzen eilte sie unsicheren Schrittes durch das Tor, hin zur Schmiede wo sie auch schon Wil's stetiges Hämmern hörte.
Gerade angekommen, sich in seinen Armen wiegend durchzog sie abermals dieser immer heftiger werdende Schmerz und etwas lief nass an ihren Beinen herab und bildete eine Pfütze um ihre Füsse... Fruchtwasser... es ging los !
Wil liess alles stehen und liegen, nahm sie auf seine kräftigen Arme und trug sie hinauf ins Schlafgemach. "Liebste ... oh bei allen Göttern... ich hole Wasser, Handtücher " Mit diesen Worten liess er sie auf dem Bett liegen und eilte los, kopflos die Stufen hinauf stolpernd .
Talii nahm all dies wie im Traum wahr... sie musste sich sogar ein leises Grinsen ob ihres nervösen Mannes verkneifen.. werdende Väter , gabs noch etwas Aufregenderes ? Sie hatte Wil schon zu Beginn ihrer Schwangerschaft das Versprechen abgerungen, die Geburt ohne Hebamme stattfinden zu lassen... nur er und sie .. und ihr Kind.
Wil war seinem Versprechen treu geblieben, auch wenn es ihn alle Mühe kostete, hatte er sich doch alle Risiken farbenfroh ausgemalt. Doch Talii blieb hart, kein Heiler, keine Hebamme... es schien, als wäre dies ein Erbe aus der Zeit ihres Lebens im Walde , allein , vertrauend auf Mutter Natur. Ihr Kind sollte in die Hände seines Vaters gleiten, keine andere Stimme als die ihren vernehmen in den ersten wunderbaren Augenblicken der Geburtsstunde.
Und Wilderich machte es wirklich gut...
Sie wusste nicht wieviele unzählige Male sie ihre schweissnassen Finger in ihn krallte, seine Hand drückte bis sie deren Knochen spürte und ihre Füsse gegen seine Schultern presste...
"Du hast es bald geschafft Talii, noch einmal.. ich seh schon das Köpfchen ", spornte er sie an, selber mit wirrem Haar, die Augen wild glänzend.
Ein letzter unbeschreiblich schrecklicher Schmerz liess sie gellend aufschreien, es schien sie zu zerreissen bis sie mit einem Gefühl der Körperlosigkeit dem Geschehen beiwohnte... Wil hielt ein kleines blutverschmiertes , den ersten Schrei von sich gebendes Wesen in seinen Händen, ihren Blick suchend "Ein Mädchen.. Talii, es ist ein Mädchen... !"
Wenn sie jemals von den schönsten Momenten ihres Lebens erzählen sollte, dann wäre dieser einer von ihnen. Kaum zu beschreiben war ihr gemeinsames Glück, die glücklichen Augen ihres Ehemannes, die glucksenden , schmatzenden Töne ihres Töchterchens.
Zärtlich streichelte sie das Köpfchen des Kindes " Mögen dir ewig alle Sterne dieser Welt leuchten , kleine Wyna! "
Talii's Blick suchte Wil und als sie sah, dass er zustimmend nickte lehnte sie sich sanft lächelnd zurück in die Kissen.... sie wird den Namen zu Ehren der Thyrin Lidwina tragen.. der Frau, die mir vor nicht allzulanger Zeit das Leben zurückgab, dachte sie und sank in einen erholsamen Schlaf, ihren Liebsten und ihr Kind bei sich wissend.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Alathair/1500-3242Jake-in-Red-Rose-.jpg[/img]
Sich am Zaun festklammernd und die Wehe über sich hinwegziehen lassend dachte sie an Anele die sie im Dorf getroffen hatte. Es dauerte keine fünf Sätze da war auch schon eines der feinsten Debatten über die Thyren in Gange. Als hätte sich Anele zu deren Schutzherrin emporgeschwungen, durfte Talii nicht ein Wort der Enttäuschung verlauten lassen, ohne dass sich Anele nicht mahnend und zurechtweisend vor ihr aufgebaut hätte, um dann zu guter letzt ohne ein Wort des Abschieds abzudampfen, Wut in den Augen sie einfach so stehen liess.
Talii atmete durch, die Wehe schien vorrüber, nur noch wenige Schritte und sie wird daheim sein. Immer noch den unbefriedigenden Disput zwischen Anele und ihr im Herzen eilte sie unsicheren Schrittes durch das Tor, hin zur Schmiede wo sie auch schon Wil's stetiges Hämmern hörte.
Gerade angekommen, sich in seinen Armen wiegend durchzog sie abermals dieser immer heftiger werdende Schmerz und etwas lief nass an ihren Beinen herab und bildete eine Pfütze um ihre Füsse... Fruchtwasser... es ging los !
Wil liess alles stehen und liegen, nahm sie auf seine kräftigen Arme und trug sie hinauf ins Schlafgemach. "Liebste ... oh bei allen Göttern... ich hole Wasser, Handtücher " Mit diesen Worten liess er sie auf dem Bett liegen und eilte los, kopflos die Stufen hinauf stolpernd .
Talii nahm all dies wie im Traum wahr... sie musste sich sogar ein leises Grinsen ob ihres nervösen Mannes verkneifen.. werdende Väter , gabs noch etwas Aufregenderes ? Sie hatte Wil schon zu Beginn ihrer Schwangerschaft das Versprechen abgerungen, die Geburt ohne Hebamme stattfinden zu lassen... nur er und sie .. und ihr Kind.
Wil war seinem Versprechen treu geblieben, auch wenn es ihn alle Mühe kostete, hatte er sich doch alle Risiken farbenfroh ausgemalt. Doch Talii blieb hart, kein Heiler, keine Hebamme... es schien, als wäre dies ein Erbe aus der Zeit ihres Lebens im Walde , allein , vertrauend auf Mutter Natur. Ihr Kind sollte in die Hände seines Vaters gleiten, keine andere Stimme als die ihren vernehmen in den ersten wunderbaren Augenblicken der Geburtsstunde.
Und Wilderich machte es wirklich gut...
Sie wusste nicht wieviele unzählige Male sie ihre schweissnassen Finger in ihn krallte, seine Hand drückte bis sie deren Knochen spürte und ihre Füsse gegen seine Schultern presste...
"Du hast es bald geschafft Talii, noch einmal.. ich seh schon das Köpfchen ", spornte er sie an, selber mit wirrem Haar, die Augen wild glänzend.
Ein letzter unbeschreiblich schrecklicher Schmerz liess sie gellend aufschreien, es schien sie zu zerreissen bis sie mit einem Gefühl der Körperlosigkeit dem Geschehen beiwohnte... Wil hielt ein kleines blutverschmiertes , den ersten Schrei von sich gebendes Wesen in seinen Händen, ihren Blick suchend "Ein Mädchen.. Talii, es ist ein Mädchen... !"
Wenn sie jemals von den schönsten Momenten ihres Lebens erzählen sollte, dann wäre dieser einer von ihnen. Kaum zu beschreiben war ihr gemeinsames Glück, die glücklichen Augen ihres Ehemannes, die glucksenden , schmatzenden Töne ihres Töchterchens.
Zärtlich streichelte sie das Köpfchen des Kindes " Mögen dir ewig alle Sterne dieser Welt leuchten , kleine Wyna! "
Talii's Blick suchte Wil und als sie sah, dass er zustimmend nickte lehnte sie sich sanft lächelnd zurück in die Kissen.... sie wird den Namen zu Ehren der Thyrin Lidwina tragen.. der Frau, die mir vor nicht allzulanger Zeit das Leben zurückgab, dachte sie und sank in einen erholsamen Schlaf, ihren Liebsten und ihr Kind bei sich wissend.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Alathair/1500-3242Jake-in-Red-Rose-.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Dienstag 15. Februar 2011, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Talii Cratz
Immer öfters zog es sie an den Hafen, den Schiffen nachblickend, sehnsüchtig und das Herz dem Neuem zugewandt .
Sie hatten fast Alles was das Herz begehrte, ein sonniges Kind, sie liebten einander innig , ein Haus und Wil's Schmiede lief mehr als gut.
Doch trotzdem war es, wenn sie abends beieinander lagen, als würde sie etwas rufen, eine Stimme aus der Ferne die immer deutlicher wurde.
Immer öfters wurden die alten Geschichten von Wil's bestem Freund Helmi erzählt, davon wie schön es doch wäre, Wyna mit deren Kindern aufwachsen zu sehen.
Nur wenige Tage später schon, an einem Sonntag stand es fest, sie würden das Land verlassen, zu Helmi und Anna ziehen....
Eine Heimat, ihre gemeinsame Heimat..
Sie verschenkten ihr Hab und Gut, Tränen und Segenswünsche begleiteten sie .. man würde vielleicht mal zurück kehren... wer weiss....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/terpant-jacques-1957-france-piarates-paloma-t-4-2759996.jpg[/img]
Sie hatten fast Alles was das Herz begehrte, ein sonniges Kind, sie liebten einander innig , ein Haus und Wil's Schmiede lief mehr als gut.
Doch trotzdem war es, wenn sie abends beieinander lagen, als würde sie etwas rufen, eine Stimme aus der Ferne die immer deutlicher wurde.
Immer öfters wurden die alten Geschichten von Wil's bestem Freund Helmi erzählt, davon wie schön es doch wäre, Wyna mit deren Kindern aufwachsen zu sehen.
Nur wenige Tage später schon, an einem Sonntag stand es fest, sie würden das Land verlassen, zu Helmi und Anna ziehen....
Eine Heimat, ihre gemeinsame Heimat..
Sie verschenkten ihr Hab und Gut, Tränen und Segenswünsche begleiteten sie .. man würde vielleicht mal zurück kehren... wer weiss....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/terpant-jacques-1957-france-piarates-paloma-t-4-2759996.jpg[/img]