Operation Schlammschlacht

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Alexander van Bernau
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Operation Schlammschlacht

Beitrag von Alexander van Bernau »

Es war wie ständig in letzter Zeit...es regnete. Und genau da lag das Problem.
Das bestellte Holz traf endlich ein. Je höher es getürmt wurde, desto tiefer sank in die schlammige Wiese vor der Adlerfeste.
Es würde nicht leicht werden den Aufbau bei dem Wetter schnell hinzubekommen,
deswegen sollte so schnell wie möglich angefangen werden und soviele helfende Hände wie nur ging zusammengetragen werden.

Alexander hatte einen kleinen Plan auf ein Pergament gekritzelt mit den ungefähren Maßen für alles. Er war mehrfach das Gelände abgegangen, hatte Bänder gespannt und alles durchgerechnet. An sich müsste alles hinkommen.
Das größte war wohl einfach das Wetter...

Angefangen werden sollte mit der Bühne, die Stühle und Bänke für die Gäste standen schon im Allianzkeller bereit. Außerdem war es das wohl schwierigste Bauwerk, sowohl von der Grösse als auch von den Anforderungen her.
Ein großer Baum in der Mitte, vier Bäume im Halbkreis...die Bäume fehlten!
Die mussten ja auch noch irgendwo ausgegraben und in das Konstrukt eingebettet werden. Aber jetzt war es erstmal Zeit die Grundstruktur der Bühne herbei zu zaubern, ehe er sich um die Bäume kümmern konnte.

Alexander legte einige Latten aus, die die Umrisse der Bühne bilden sollten.
Als das erledigt war, dachte er sich, er könnte das erstmal mit allem so machen.
Nach zwei bis drei Stunden waren überall fein säuberlich gelegte Holzquadrate und Rechtecke vor der Fest zu sehen. Er schritt das Ganze mehrmals ab und war wohl zufireden mit seinem Plan.
In seinem Kopf stand eh schon längst alles, jetzt fehlten nurnoch die Leute die mit anpacken würden und beim Aufbau helfen würden.
Geschützt im Tor hing Alexander noch eine Liste mit der Reihenfolge für den Bauf auf:

- Bühne
- Festzelt
- Taverne
- Empfangs und Gildenstände
- Marktstände
- das kleine Podest
- die Bestuhlung
- die Umzäunung

So sollte es gehen. Um den Bau zu überwachen wurde extra ein Zimmermann aus Adoran bestellt, der alles überwachen und die Leute weiter anweisen sollte.
Hoffentlich würde er bald eintreffen...denn dann konnte es losgehen!

Zufrieden ging Alexander dann in die Feste um sich um die Bäume zu kümmern...
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Rafael schaute immer wieder nach den Fortschritten der beiden Knappen.
Cedric und Alexander waren mit der Organisation des Festes betreut worden.
Das was man haben wollte wurde vorgegeben und die Beiden hatten es irgendwie zustande zu bringen.
Mit dieser Aufgabe sollten sie sich ihre ersten Sporen verdienen, und das was Rafael gesamt sah, stimmte ihn zufrieden.
"Sägespäne auf den Schlamm." schlug er dem Knappen von Sir Larius vor.
"Das saugt die Feuchtigkeit auf und bedeckt den Schlamm etwas. Fragt die Schreinereien oder die Handelshäuser in der Nähe."
Ohne auf eine Anwort zu warten ging er weiter.
Das Herbstfest sollte auch eine Möglichekt geben gerade Neu zugereisten zu helfen sich im Reiche zurecht zu finden.
Er hoffte nur das das Wetter mitspielen würde, und man so einen schönen entspannten Tag verbringen konnte.
Akarius van Drachenfels

Beitrag von Akarius van Drachenfels »

Ein wenig ratlos schaut Akarius auf den Stapel Holz der zur Errichtung der Marktbuden geliefert worden war.
Dann studierte er die Liste der aufzubauenden Objekte und schüttelte den Kopf unmerklich. Das ist ein Haufen Arbeit hoffentlich kommt der Zimmermann bald,murmelte er vor sich hin.
Bei der Besichtigung des Platzes und der markierten Stellen für die einzelnen Buden und Stände wirkte sein Blick etwas skeptisch. Später als der Zimmermann dann eintraf ging Akarius ihm zur Hand sogut es sein beschränktes handwerkliches Können zuließ.
Zuerst schleppte er nur Bretter heran,irgendwann aber begann er selbst die Maße auf die Bretter zu übertragen und machte sich daran jene für das aufstellen eines Marktstandes vorzubereiten. Zwischendurch schaute der Zimmermann immer mal wieder vorbei und begutachtete die Arbeit. Später dann machte sich Akarius mit dem Gehilfen des Handwerkers daran eben jenen Marktstand zu errichten.
Und wie durch ein Wunder passte alles was Akarius zugesägt hatte,wenn man mal von einigen geringfügigen Spalten durch zu kurz abgesägten Brettern absah. Am Ende als der Stand nun errichtet konnte er einen gewissen Stolz nicht verbergen,was zählten da schon die Splitter in den Fingern.....
Zuletzt geändert von Akarius van Drachenfels am Freitag 6. November 2009, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
Cedric von Mervis

Beitrag von Cedric von Mervis »

Als Cedric in die nähe der Allianz-Feste geritten kommt, vernimmt er schon die lauten Baugeräusche, ein Schmunzeln huscht kurz über seine Lippen bevor er dann weiter reitet. Vor den Toren der Feste hält er nun inne und blickt auf die vielen Helfer die den Festplatz mehr und mehr gestalten. Hoch motiviert arbeitete ein jeder von ihnen an den Ständen des Festes. Gern wäre Cedric bei der Ansprache die Alexander zum Anfang den Leuten motivierend gab, dabei zu helfen.
Doch war er damit beschäftigt gewesen noch Händler für den Markt auswendig zu machen, die ihre Waren auf den Markt anbieten wollen. Er nickt nochmal zufrieden bevor er dann in die Feste ritt, in diese angekommen steigt er aus dem Sattel und auf die suche nach Alexander. Diesen fand Cedric im oberen Besprechungssaal vor den Bauplänen sitzen, nach der Begrüßung setzten sich die beiden zusammen und besprachen den restlichen Ablauf. Wenig später sprachen die zwei Knappen über ihren Schaukampf den sie während des Fests geben sollten, schnell waren sie sich einig das die beiden nochmal eine Übungsstunde machen sollten. Kaum war dieses besprochen erhob Cedric sich und ging wieder vor das Tor der Feste um Akarius zu suchen.
Lange braucht er nicht suchen, Akarius stand vor einen Marktstand, der schon fast errichtet war und er schaut schmunzelnd, mit stolz in den Augen auf seine Finger. Cedric erzählte Akarius von der Übungsstunde und fragt ob er wohl die Zeit aufbringen würde jene beizuwohnen. Akarius stimmte zu dabei zu sein, zufrieden nickt Cedric und machte sich an die Arbeit mit zu helfen den Rest aufzubauen......
Adran Loewen

Beitrag von Adran Loewen »

"Hooo...rrruck!"
Ächzend zog Adran gleichzeitig mit den anderen an den Seilen, mit denen das Festzelt abgespannt wurde. Nur an straff gespannten Zeltwänden wurde der Regen herunterrinnen, anstatt sich in den Falten zu sammeln und irgendwann den Stoff zu durchweichen.
Apropos Regen..dieser troff von Adrans Mütze eiskalt hinten in seinen Nacken, eine weitere Unannehmlichkeit neben den ohnehin bereits patschnassen Sachen.

Mit zusammengepressten Zähnen hielt er das Seil straff gespannt, bis endlich er an der Reihe war und einer seiner Kameraden einen Pflock in den Boden schlug, um das Seil zu fixieren.
"Uff..."
Erleichtert ließ Adran das Seil los...und der vergleichsweise kleine Pflock gab in der durchweichten Erde ein gutes Stück nach, das Seil lockerte sich etwas, Falten bildeten sich...

Ein lästerlicher Fluch entfuhr unwillkürlich Adrans Kehle, und wenig später sah man den jungen Mann mit einer gefährlich aussehenden Axt in den Wald ziehen. Jetzt würde er Nägel mit Köpfen machen!

Kurze Zeit darauf drosch er mit der umgekehrten Axt die neuen, von ihm zugehauenen Pflöcke durch die Schlaufen der Spannseile brutal in den Boden.

Und wenn sich beim Herbstfest ein Gast wundern mochte, warum das Festzelt mit armdicken Pfählen abgespannt war, dann war das eben so.
Ha!
Zuletzt geändert von Adran Loewen am Freitag 6. November 2009, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander van Bernau
Beiträge: 285
Registriert: Dienstag 1. Juli 2008, 04:42

Beitrag von Alexander van Bernau »

Alexander war verwundert, wie schnell alles von Statten ging.
Er war die meiste Zeit mit der Bühne und dem Festzelt ebschäftigt, den beiden aufwändigsten Bauten.
Als er dann später an der Tribüne vorbeischlielte war er erstaunt, als die meisten Stände schon standen und das Gebiet schon fast eingezäunt.
Da hatten sie anderen gute Arbeit geleistet, das musste man ihnen zugestehen.
Aber so langsam war es Zeit die Werkzeuge für heute ruhen zu lassen und sich erst einmal in der Festung aufwärmen zu gehen.
Während die anderen sich einen Tee gönnten sprach Alexander mit dem Baumeister noch einmal den Plan für den morgigen Tag durch, ehe er sich dazu gesellte.
Das gröbste war wohl geschafft und morgen sollten nurnoch Feinarbeiten anstehen!
Linnet Rysk

Beitrag von Linnet Rysk »

04. Rabenmond 252

Linnet zog die Kapuze tiefer ins Gesicht, hob die Schultern hoch und trat hinaus in den Regen. Leise fluchte sie vor sich hin, dann band sie die beiden beladenen Tiere los, bevor sie los stapfte, warf sie einen letzten verärgerten Blick zur Taverne hinüber.

Es war noch soviel Zeit bis zum Markt! Und trotzdem sollte sie sich jetzt schon auf den Weg dorthin machen, um alles dorthin zu bringen. Sie hätten doch wenigstens abwarten können bis dieser elendige Regen einmal nach lies! Aber nein… Der Drachen hatte gesprochen.

Linnet biss sich auf die Lippe und setzte sich in Bewegung.

Sicher, war sie nicht ganz unschuldig daran das Amary das Vorbereitete lieber gestern, als heute zur ADL –Feste schaffen wollte. Linnet hatte einfach zu oft genascht… und Amary hatte nicht vor sich ein zweites Mal solche Mühe geben zu müssen. Vor allem mit dem Nachtisch, nur weil ihrer Freundin der Meinung war, fast stündlich nach zu schauen, ob denn der Geschmack noch gleich geblieben wäre. So etwas musste schließlich getestet werden! Sie hatten extra ein wenig mehr gebacken, aber die ständig abnehmende Anzahl des Nachtischs, lies dann letztendlich Amarys Geduldsfaden reißen. Sie belud kurzer Hand die beiden Pferde, während Linnet die Ehre zufiel das ganze bei der Alianz abzuladen. Proteste von Linnet, wo denn das alles bis zum Markt unterkommen sollte, lies Amary nicht gelten. Und so blieb Linnet nichts anderes übrig als zu hoffen, dass Cedric schon irgendeinen Platz dafür finden würde. Denn zurück kommen mit den noch beladenen Tieren, dürfte sie auf keinen Fall.

Völlig durchnässt stand sie wenig später mit deutlich schlechter Laune vor den Toren der Feste und wartete darauf, zu erfahren wo sie denn abladen könnte.
Während sie dort stand und wartete fielen ihre grünen Augen wieder auf die Packtaschen des Pferdes.
Ein letztes Mal würde sicher nicht schaden… Das war nun ja ihre letzte Möglichkeit ..
Linnet sah sich aufmerksam um, als sie der Meinung war nicht gesehen zu werden, machte sie sich an den Taschen zu schaffen. Schnell war ein Bruchteil des Nachtischs in ihrem Mund verschwunden.
Mhmmmm.. Dafür würde sie auch noch ein paar Mal den weiten Weg gehen.. Vielleicht hatte Amary ein wenig zurück behalten? Sie nahm sich fest vor, direkt nach dem Rückweg in die Truhen zu schauen….


Erst stunden später, als die Tiere längst wieder abgeladen im Stall standen, sollte sich herausstellen das Linnet nicht die größte Bedrohung des vorbereiteten Essens war und wie gut es gewesen sein sollte, dass es sich schon lange nicht mehr in Berchgard befand, als die Ereignisse sich überschlugen…
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