Alte Konkurrentin...neue Feindin

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Anveena Midame

Alte Konkurrentin...neue Feindin

Beitrag von Anveena Midame »

Langsam greift sich Anveena an den Hals. Nur spärlich entschwinden die Blessuren, sie sollen größtenteils von selber heilen, zuviel Kraft würde es Sie rauben, wenn Sie die Macht des einen Wahren nutzen würde...zuviel Kraft, die der Geist der 5 Plagen, welchen Sie in sich hält, braucht.
Ja, dieser Geist, er war ein Fluch...doch für die Rache war er von nöten und nein, sie würde ihn nicht teilen, nicht unter den Schwestern und Brüdern....Simoen bewies letzte Nacht selber, wie verblendet einige gehen könnten, wie sehr ihr Lebenswandel sie geprägt hat.
Langsam geht Anveena durch das Zimmer, einige Kleider nehmend und sich anziehend, wieder in den Spiegel betrachtend.
Langsam streift sie sich mit den Finger über die nun junge und makellose Haut.
Ja, das Opfer war stark, es würde wieder einige Zeit ihre Wirkung haben.
Wieder der Gedanke an jenen.
Sie suchten das ganze Hafenviertel ab, Anveena und Eliza...verdammte Emotionen, dachte Sie. Wegen diesem Würgreiz, den Simoen ihr verursachte, als Sie mit Kimroth rumturtelte, nahm ihr die Konzentration, so dass sich der Geist der 5 Plagen wieder an ihr nährte, ihr das junge Alter began zu rauben.
Schnell hechtete Sie durch den Schandfleck der dunklen Stadt, Eliza immer hinter ihr und machten Stop in der wohl letzten Spelunke des rahalischen Reiches, dort wartend auf jemanden, der bewusst hingehen würde, um hübsche Damen aufzulauern.
Und so dauerte es nicht lange, genug Zeit, wieder die Konzentration zu wahren. Anveena spielte das kleine, hübsche Naivchen, Eliza ihre beste Freundin...Männer sind so berechenbar geworden.
Schnell ging er auf die liebkosenden Spielchen der beiden Frauen ein, war verzaubert von Anveenas Charme, liess nicht mehr die Augen von ihr ab, als die beiden Frauen sich vor ihm küssten.
Ja, er stolperte eher in das Zimmer eine Etage höher, wohl denkend, er würde die heißeste Nacht seines Lebens erleben...nunja...zumindest würde es die unvergesslichste für ihn sein.
Sie legten sich auf das Bett, er zwischen ihr, während Anveena ihren Körper auf seinen legte, die Hände umherwandern liess und immer weiter nur Anveena anstarrend, trotz Eliza, die auch ihren Teil dazu beitrug.
Armer törrichter Narr...als ob 2 hübsche Frauen wirklich in jener Spelunke nur auf ihn gewartet hätten. Sein Fehler wurde ihm selber dann bewusst, als Anveena ihre Lippen auf seine drückten und der Geist der 5 Plagen zu nähren sich began und jenen armen Tropfe die Energie aussaugte. Es dauerte nicht lange, der Körper des jungen Mannes verformte sich.
Haare wurden Grau, Haut wurde Faltig und nur ein letzter Tropfe seiner Kraft sollte in ihm ruhen.
Nein, sie würde ihn nicht töten...diese Seele sollte Krathor geweiht sein. Sie würde ihn nicht gänzlichst verschlingen, sondern die Angst in seinen Augen kosten und ausnutzen.
Weiter, ob der kraftlosen Gleider oder der Starrheit vor Schreck, blickte der nun fast 100 Jahre alte Mann wirkend auf Anveena, die sich genüsslich die Lippen leckte, während das weiße Band von ihren zu seinen abbrach.
Ihr Kopf drehte sich zu Eliza, als Sie ihren Dolch zog. Sie ist nicht entwichen, mehr fasziniert von dem, was Sie wohl gerade sah. Ja, sie bat sogar darum, jenen Manne zu töten, während Anveena das Ritual für Krathor durchzog. Es war wohl der Schrecken des Mannes, wie leicht diese Frauen mit seinem Leben umgingen, dass er nun den Kopf zu Eliza drehte, dessen Hand mit dem Dolch über sein Gesicht gen Brustkorb wanderte, während Anveena, dessen Kleidung nun die eines Rabendieners angenommen hatte, began etwas für ihn unverständliches zu sprechen um dann, in einem inneren Schrei, der Eliza durchdrang und sie erzittern liess, seine lange, qualvolle Reise zum einen Wahren anzutreten.
Der Körper wurde von den Geistern verschlungen, als Nahrung für die Diener der Diener, dem Herr der Untoten, auf dass Sie sich an seinem Fleische nähren und ihn auferstehen lassen...als Diener und Anveenas Körper wieder jung und frisch wirkte.
Der Geist der 5 Plagen war beruhigt und gesätigt, es war knapp...doch eine Erfahrung.
Anveena und Eliza gingen, Eliza eilenden Schrittes vorwärts, bis Anveena ihre Hand nahm und sie küsste. Kein Spiel, keine falschen Vorgaben...warum Sie es tat wusste Sie nicht...im inneren hielt Sie es für richtig.
Anveena schmunzelt, als Sie ihren Umhang vom Stuhle nimmt und ihn langsam über sich gleiten lässt. Hätte Sie vorher gewusst, was noch passieren mag...sie hätte sich wie ein kleines Kind darauf gefreut.
Schliesslich gingen Anveena und Eliza zurück zur Taverne...Simoen lag da, schlafend und Anveena hoffte, ihr Schlaf würde Tausend Jahre halten...doch soviel Glück hatte Sie natürlich nicht.
Es entstand eine Diskussion über den Glauben an den einen Wahren. Pazifistin, dachte Anveena, als Sie Simoens scheinheilige Reden vernahm.,..davon, den Menschen den Glauben nahe zu legen.
Welcher Mensch wäre so doof, sich für Krathor freiwillig zu opfern?
Sie war naiv...naiver als früher....doch woher kam dieser Wandel?
Sie erhebten sich, Eliza und Simoen...gingen hinaus, nur Eliza blieb auf Anveenas rufe hin stehen, während Simoen draussen war. Sie wollte etwas sagen, Anveena nahm ihre Hand...wohl der fatale Fehler des Abends. Simoen kam hinein, ausser sich vor Wut. Schrie herum, keifte und fauchte, so dass Eliza von dannen ging.
Nur langsam begriff Sie, was diese Wut in ihrer Schwester hervorrief:
Eliza und Simoen....waren ein Paar....und vor ihr stand eine von Eifersucht gedrängte Frau...und der Satz, dass vielleicht schon mehr geschah, liess das Faß zum überlaufen bringen.
Simoens Hand schnellte nach vorne, ergriff Anveenas Hals, während ihre Schwester einen Dolch zog und an den von Simoen hielt.
Sie waren beide bereit, den Weg des Todes einzugehen...doch wer hatte mehr zu verlieren?
Simoen...sie muss in Ungnade gefallen sein...nutzt die Macht, die Sie von dem einen wahren als Geschenk bekam gegen jene Auserwählten...sie geht somit gegen den Willen des wahren Einen vor.
Anveena wählte bewusst den Dolch, niemals würde Sie so die Macht missbrauchen, nein, es wäre, als würde man die Wahlen Krathors in Frage stellen.
Eliza war es dann, die es beendete...man redete viel...Spott und Hohn waren von beiden der Damen zu erwahnen...von Anveena vielleicht mehr...doch wer konnte es ihr verübeln...sie hat gerade die größte Schwachstelle ihrer Konkurrentin...ihrer Feindin gefunden....die Liebe zu einer anderen Frau und Sie würde es manipulieren.
Sie gingen, die beiden Damen...Anveena liess ihre Haut in Gefieder wandeln und flog aus dem Fenster hinaus auf die Zinnen. Sie belauschte das Liebespaar, ja, es war so einfach und das Ultimatum klar:
Simoen müsse sich mit Anveena vertragen.
Welch Ironie des Schicksal. Anveena, die nichts in diesem Spiel zu verlieren hatte, war auch noch dabei zu gewinnen.
Sie trennten sich, nach Stunden des Redens, doch Anveena blieb, folgte Eliza bis nachhause. Die Verständnisvolle spielte Sie...jene, die natürlich den Frieden zwischen Ihr und ihrer Feindin suchen würde...ja...es war sehr einfach.
Anveena schmunzelte, als Sie ihre Tasche nahm und gen des Bettes ging, auf dessen einen Seite eine Frau nur durch eine Decke bedeckt lag.
Sie beugte sich runter, zart streifen ihre Lippen die der Frau und küsst Sie.
"Schlaf noch gut, meine liebe Eliza und danke, für diese aufregende Nacht...wir werden uns bald wieder sehen."
Dann geht sie die Treppen hinauf und hinaus in die frische, nebelige Morgenluft des Rahaler Hafenviertels.
Eliza Tautropfen
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Registriert: Sonntag 13. September 2015, 15:04

Beitrag von Eliza Tautropfen »

An nächsten Morgen erwacht Eliza, blickt an sich herab und seufzt leise. Simoen und Anveena... Irgendwann wird sie die beiden erwürgen, zumindest wenn sie könnte. Die Nacht zuvor, begann sie doch so schön und lehrreich, immerhin durfte sie bei einer Opferung an Kra'thor teilhaben, endete in einem Alptraum. Nicht nur das Simoen und Anveena, unbelehrbar wie immer, sich beschimpften und verspotteten, nun kämpften die beiden gar gegeneinander. Wegen ihr. Sicher, Eliza hatte sich in Simoen verguckt, aber warum? Sie weiss es noch immer nicht. Immerhin ist es doch gänzlich Falsch, eine Frau die sich in eine andere verliebt. War es überhaupt liebe? Auch das weiss Eliza nicht wirklich. Das Ultimatum war jedenfalls gesetzt. Wenn Anveena sich in Zukunft zusammen reisst und Simoen nicht mehr verspottet und beleidigt, wird Simoen ihr ebenso den gebührenden Respekt entgegen bringen müssen.
Der Kuss mit Anveena. Im Grunde ist es doch kaum etwas anderes, als das was Simoen auch mit Kimroth tut und ihre Worte zu Anveena, das sie selbst Simoen töten würde, wenn jene noch einmal die Macht Kra'thors gegen Anveena nutzt, ja, auch das würde sie tun, doch soll Simoen beim nächsten aufeinandertreffen davon erfahren.
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