Es waren Freunde

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Andreas Myrtol

Es waren Freunde

Beitrag von Andreas Myrtol »

Die Müdigkeit zerrte an meinem Weltlichen; denn obwohl meine Schritte mich gen Tür führten, meinem Geiste sich unbewusst dessen war, dass es nicht bei dieser einzigen Hürde blieb.
Ich schritt hindurch, eine laute Stimme erklang, brachial und rau;- als käm von einem tummen Tor.
Mein Blinzeln, oh wünscht ich es wär für ewig Dunkel geblieben, richtete sich der Stimme, während meine Natur mich dazu verleitete hinzugehen. Ich traf Lieon, der Freund vom verstorbenen- getöteten- und im Wald Verscharten Richard. Wir grüßten uns wie gut Bekannte es taten, ohne feinem Manier, einem Lächeln der fast einem frechen Grinsen ähnelte;- und doch wer ahnte es, dass alles anders kommen würd‘. Wir kamen sofort ins Gespräch, denn Lieons Weg führte zu mir zur Akademie, da er seinen vermissten Freund suchte. Meine Mine verstimmte sich, lag die Schwierigkeit darin ihn anzulügen- wie Malachai es tat- (erzählte er mir über Malachais Reden), oder der Ehrlichkeit zum Wohl, die unverblümte Wahrheit offenzulegen, sie ihm vorzustellen wie eine Jungfer dem schüchternen Tenor? Es spielte auch keine Rolle, wenn dies umgekehrt der Fall war, aber ihn im Unwissen zu lassen konnt‘ ich nicht mir verantworten lassen.

Ich lobte Richard, mit Worten die seine Existenz zunächst erhielten, bat aber letztendlich Lieon mir zu folgen, zu einer kleinen Insel, jene mit der schmalen Brücke. Ich fing an zu Schwafeln, denn welcher Narr würde gefasst sein vor einem plötzlichen Vulkanausbruch? doch zum Schluss, riet ich ihm zu hinterfragen.

Ich deutete auf die Insel und meinte zu ihm, dass jenes Naturwerke, erschaffen von einem lieblichen Gesang, es beschützt gilt, und auch nur von jene- die sich als Teil des Ursprunges erkannten. Ich fuhr fort, dass jede Unnatürlichkeit, jede Veränderung auch wie klein sie erscheinen mag, den Kreislauf der Natur in ihrem Gefüge durcheinander bringen könnt‘. Und Täter wäre nicht er, sondern Missverständnis und Zorn, ob er das wusste?

Lieon antworte mir mit Schmeicheleien, ich war zerfressen, musste ich ihm das nun sagen? Ja ich musste! Ich lag meine Hand auf seine Schulter, und beichtete ihm den Tod seines Freundes. Würdig meines Blickes, ich könnt‘ nicht verstehen wie er sich fühlte- kannte er Richard länger als ich? Bestimmt, aber auch der Verlust betraf mich ebenso schwer. Er ging verzweifelt zu Boden, und auf seine Frage hin, was ihm passierte (Richard)– dauerte es bis ich ihm endgültig sagen konnte, das er von Arsen getötet wurde. Meine Hand lag auf seine Schulter, doch schlug er sie weg. Seltsam dramatisch war die Szenerie, setzte der Regen ein, sachte und verstärkte sich mehr und mehr.

Oh wie weh es mir tat, einen Freund, der auch kurz vor dem Tode war, jetzt schon einem ähnlichen Zustand zu betrachten. Ich wünschte mir er wär taub; würde er doch bloß dabei bleiben- bei den Lügen von Malachai. Ich musste es aber, er hatte es verdient; vielmehr war es meine Pflicht.

Ich versuchte ihm klar zu machen, warum Arsen seinen Freund tötete, aber er schien nicht davon wissen zu wollen. Auch seine Worte wandten sich mehr und mehr gegen mich, aber ich verblieb in meine Sichtweise, es war Notwehr? Welcher Mensch könnt‘ sich zumuten, eine Person die er nicht kannte, zornig auf einen zueilte- was könnt er vor haben? Es blieb nichts übrig, und seine Worte nachher, wie ich Lieon auch erzählte, waren Drohgebärden. Er schien mir nicht zu glauben.
Oft versuchte ich an seinem Verstand zu appellieren, er sollte es doch verstehen müssen?!

Er fragte mich aus, über Dinge wo ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, denn zu jenem Abend fixierte mein Blick des Blut von Richard; - ich wusste es einfach nicht mehr. Ich empfahl ihm den Tod seines Freundes hinzunehmen, er sollte sich damit zu Recht finden, dass Richard einen Fehler begann – aber er fragte mich aus – die Lüge von Malachai, sie sollte dieses Gefecht verhindern. Doch ab dem Punkt, ich weiß nicht was in ihm fuhr, seine Worte waren fremd;
So habe ich Lieon noch nie gesehen. Er sprach, dass er jeden einzelnen der Akademie befragen würd‘, und jeder der ihn belüge, sollte gestraft werden.

Ich hörte nicht richtig? Was wollt‘ er? Wär er bereit meine Liebe zu zerschlagen, ihr etwas anzutun?
Niemals lasse ich ihr Schmerz zukommen, nicht noch einmal will ich sie gepeinigt sehen; wenn ihre Familie zu Schaden käme, würde sie sich das nie verzeihen. Meine Worte wurde wirrend, ich bat ihn es nicht zu tun – er konnt‘ nicht ahnen- das ich bereit war ihn zu töten; wenn er ihr was antun würd‘.
Aber dann raffte er sich auf, und wollte weg von dieser Insel- und nein! Ich durfte ihn nicht ziehen lassen, denn ich sah mich bedroht und gedrängt, und so geschah es- das Freunde sich gegen sich wandten. Ich stellte mich vor seinem Weg, während meine Hand auf dem Schwertknauf ruhte. Ich forderte ihn auf, er solle nicht die Schuld auf uns oder auf ihn schieben- er solle sich bekennen das Richard einen Fehler machte. Er Fauchte und mehr und mehr kamen meine Gefühle zum Ausdruck, denn ein Surren zeugte von meiner Bereitschaft ihn umzubringen – meine Pyrian Klinge war in meine Hand. Ich verdeutlichte ihm, so er bereit wär meine Geliebte ein Haar zu krümmen, müsste er sterben.
Darüber hinaus sogar, seine Absicht die er behalten wollte Rachegelüste zu entwickeln, oder Worte wechseln - jener Nachdruck der uns erreichen sollte: ich sagte es ihm nicht- aber ich werde mich dann auf die Suche nach ihm begeben müssen. Er wirkte entsetzt über meine Absicht, aber ließ mich entscheiden ob ich gewillt war ihn niederzustrecken oder ihn ziehen zu lassen- und ich wollte ihn nicht ziehen lassen. Ich machte Schritte nach hinten, um ihn nicht zu töten. Nun drohte ich, sollte er Sienara noch einmal als Mörderin und Verbrecherin abstempeln (was er in seinem Ausbruch erwähnte), würd ich ihn niederstrecken.

Aber ich konnte es auf eine Art und Weise nicht mit mir vereinbaren, einen Menschen umzubringen?
Ich nutze den Kehrwert, rief ihm zu, wenn er vorbei schreiten wollte, müsst‘ er mich umbringen. Er versteinerte, aber er gab wieder er würde mich nicht umbringen wollen, den, den er vertraute? Seltsam.. wieso vertraute er mir so rasch? Mehr und Mehr füllte sich mein Herz mit unbeschriebenen Seiten, aber es änderte nichts an mein Denken. Ich sagte ihm, solang er meinen Entschluss nicht teile, würde er niemals das tun, was ich von ihm erwarten würd‘.

Der Regen durchnässte uns, meine Haare klebten an meine Stirn und die Wasserperlen rannten die Einkerbung meines Bastardsschwertes hinab.

Er versprach mir sodann, er würde niemanden etwas antun wollen, aber es reichte mir nicht. Er könnte jemanden auf sie hetzen. Doch er gab mir sein heiligstes Wort, was mich dazu veranlasste meine Klinge zurück in die Schwertscheide zu führen. Sachte ging er an mir vorbei, und in einer Linie, widmete ich ihm Worte zu: Halte dich bitte an dein Wort.. bitte..

Er sollte wissen, wie die Bitte zu verstehen war,
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Freitag 14. November 2008, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

"Dieser Narr...", fluchte Malachai, als er weiter durch die Straßen Rahals ritt, immer noch erbost, dass er für diese `Sondererlaubnis` einiges an Gold bei den richtigen Personen lassen musste.
Doch er hatte keine Zeit, er musste hier sein und er musste ihn finden, schneller als jener jemand anderes finden würde.
Er war kein Mörder...und er sollte keiner werden.
Weiter ritt er, Passanten machten schnelle Bewegungen zur Seite und nur ein flüchtiges "Tschuldigung" war vom Reiter zu vernehmen.
Er hatte fast die ganze Stadt, fast das ganze Reich durchklappert, doch keine Spur.
Er musste hier sein, sder Brief, den er in seiner Faust geballt zerdrückt hatte und dennoch hielt, gab Indizien darauf.
Er wollte wieder den Hafen absuchen, ritt auf das Steintor zu, um die Ecke, als Schattenhuf aprubt bremste und sich aufbäumte, ein weiterer Passant zusammenzuckte und zur Seite ging.
Da war er, Andreas.
Er war verwundert, Malachai hier zu sehen...vorallem auf einem Pferd, doch jener entgegnete nur, sie müssten reden und deutete mit einen Kopfnicken an, ihm zu folgen.
Er ging in die tiefsten Slums des Hafens, in die dunkelste Ecke, als er Andreas einfach nur den Brief vor die Füße knallte.
Er sah ihn an, fragte, ob Malachai ihn gelesen hatte.
Natürlich hat er das, sonst wäre er kaum hier.
Ja, Malachai, er gab sich selber die Schuld an der Misere, vielleicht sollte er nicht in allem das Böse heraufbeschwören, vielleicht hätte er Andreas nicht aufgrund seines Fehlers so Aggressiv gegenüber treten sollen, denn es löste am Ende nur eines aus: Angst....Angst um seine Geliebte, Angst um Sienara trieb Andreas hierher, bewaffnet und seines Erachtens nach Bereit. Bei allen Wesen dieser Welt, er und Arsen waren kein gutes Vorbild für Andreas....nein, er ist kein Mörder...und er sollte keiner werden.
Malachai erkannte, wie zerbrochen Andreas war, er fragte ihn, wenn er schon nicht lügen könne, könne er dann morden? Und wenn ja, warum lügt er dann nicht, um einen Mord zu verhindern?
Andreas sagte erst ja, doch dann, er zögerte, er wurde unsicher...ja...er wusste es nicht.
Doch Malachai wusste, was in ihm vorging.
Er war jung, er war mit einer harten Welt konfrontiert und Glück und Verzweiflung lagen so nah beieinander.
Malachai trat näher, legte seinen Arm auf Andreas Schulter. Er hatte Mitgefühl für ihn...und er empfand Verantwortung. Er kann nicht mehr Tatenlos zusehen, wie andere sich ins Verderben stürzen...noch weniger, wenn Sie es aus Reaktion seines Handelns tun würde...nein...das würde nicht mehr geschehen...nicht mehr, seitdem die Schatten vernichtet worden.
Er fühlte so sehr, was Andreas fühlte, er weiß, wie es ist, einen Mord zu begehen...
Immer noch hallen die Todesschreie jener, die er umbrachte, in seinen Ohre, immer noch verfolgen ihn die Blicke jener, die ihn zum Zeitpunkt ihres Ablebens tief in die Augen schauten...Hasserfüllt.
Es verändert den Charakter eines Menschens...und je mehr ein Mensch tötet, desto mehr verliert er sich selber, verliert er die Skrupel, verliert er das Mitgefühl.
Malachai offenbarte sich ihm, diesen jungen Menschen und erzählte ihm, was er tat, was er fühlte und warum er nicht so werden sollte....nicht so wie er. Es war gleichzeitig eine Last, die Malachai sich von den Schultern nahm, dass er doch gesehen hat, dass das Morden in diesem Sinne, seine Erfahrungen, halfen, das Leben eines Menschen nicht leichtsinnig wegzuwerfen.
Andreas verstand, seine Hand war zittrig, seine Augen wässrig, sein Kopf gesenkt. Er war verwirrt, ja, er verlor den Weg...und Malachai würde ihm helfen, wieder auf den rechten Wege zu kommen...um dann am Ende, selber jenen wieder zu verlassen und auf seinen eigenen, Qualvollen Wege weiter zu gehen.
Sie schifften zurück, zur Akademie...es war schon Nacht und man verabschiedete sich. Vorher reichte Malachai ihm noch etwas: Sein Gildenarmband, welches Andreas in der Akademie liegen liess.
Dann ging er hinauf zu seinen Sohne, stellte sich neben das Bettchen und schaute ihn an, wie er tief und fest schlief.
Leicht streift seine Hand über das kleine Köpchen durch seine kurzen, schwarzen Haare, seine Drachenstatue und den Teddy mit den Haaren im Arme.
Malachai lächelte...
"Du hast einen guten Vater...kein seelenloses Monster, wie er sich selber schimpft. Ich bin auf den Weg der Besserung...das sagte man mir heute."
Malachai gingen dabei die Worte von Andreas durch den Kopf, die Er auf der Rückfahrt zu ihm sagte:
"Ich halte euch nicht für Seelenlos. Ihr seit kein Monstrum, noch seit ihr ein schlechter Mensch."
Sicher, Andreas weiß nicht, welch Greueltaten Malachai in seiner Vergangenheit tat. Welch Mittel er einsetzte, um den Zweck rechtzufertigen...dennoch...Andreas lernte den neuen Malachai kennen, nicht den Schattenlord, nicht den Mörder...nein....den Vater...den Ehemann...den Ausbilder...
Und die Tatsache, dass er ihn so sah, wie er wirklich war, nämlich Malachai und ihn nicht als schlechten Menschen ansah, gab Malachai soviel...ja...er tat das richtige und so langsam findet auch er wieder den Weg zurück auf die richtigen Pfade.
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Lieon

Beitrag von Lieon »

Den Bürgerbrief in der Hand verließ Lieon das Rathaus, dabei den Kopf gesenkt haltend.
Er machte ein Gesicht wie 100 Jahre Regenwetter und schritt zielstrebig auf die Taverne im Hafen Rahals zu. Im Gehen zerknüllte der Robenträger das eigentlich wichtige Schreiben und schob es sich in die Tasche. Auf dem Weg rempelte er ein paar Passanten und Wachen an, was ihm jedoch in jenem Moment völlig egal zu sein schien. Die Holzbretter am Hafen machten unregelmäßige TACK-Geräusche, als Lieon auf ihnen schritt und sein Atem war so, als hätte er einige Pfund an seine Lungen gehängt, so angestrengt war er. Die beiden Hände wurden immer wieder zu Fäusten geballt, um dann wieder zu angespannten Handflächen zu werden und wieder Sekunden später zu Fäusten.
Anstatt die Tür der Taverne wie jeder gewöhnlich niedergeschlagene Mensch auf der Suche nach seelischer Betäubung aufzumachen, tritt er sie schwungvoll mit dem rechten Fuß auf. Die Schankmaid sah ihn schon finster an, besonders nach der letzten Aktion, als er sein eigenes Bier reinschmuggeln wollte. Doch als die Bedienung seinen gefühlsmäßig zusammengeschlagenen Ausdruck im Gesicht sah, überlegte sie es sich nicht den Rausschmeißer zu rufen und ihm den schnellsten Weg zum Bordstein zu zeigen. Lieon ließ sich regelrecht auf die Bank fallen, um sie an den Tisch zu deuten. Er bestellte mehr Alkohol, als ein Ochse vertragen könnte und begann völlig freudlos einen Schnaps nach dem anderen in sich reinzuschlucken. Vor jedem Glas fing er an sich selbst zu beleidigen. „Du Idiot“ *schluck, Beiseiteschieb, Nachfüll, Ranschieb* „Wieso hast du Trottel ihr das gesagt?!“ *Schluck, Beiseiteschieb, Nachfüll. Ranschieb* „Ich bin so dumm“ *Schluck, Beiseiteschieb, Hälftedanebengieß, Ranschieb*
Nach vielen Minuten der Gehirnzellenschlachtung und die Kerze schon anfing ihm schöne Komplimente über sein Kopftuch zu machen, schlug er jedoch leider mit genau diesem auf dem Boden auf, ehe er ihr danken konnte. Die Beine noch auf der Bank, während der Rest des Körpers wie eine schlecht angezogene Kartoffel auf dem Teppich lag. Der Kinnbärtige schaffte es dann nach vielen Versuchen sich in die Robentasche zu fassen und das zerknüllte Zertifikat rauszukramen. Er faltete es vor seinem Gesicht aus und schaute eine Weile sehnsüchtig darauf. Dann wurde es fest an seine Brust gedrückt, ungefähr auf der Herzseite, was das Papier noch mal in Mitleidenschaft brachte. Diesmal faltete Lieon den Zettel ordentlich zusammen und steckte ihn unten liegend ein.
Als er es geschafft hat sich hoch zu rappeln, schmiss er sein ganzes Geld auf den Tisch, das er noch dabei hatte und verließ das Etablissement. Wankend und mit noch etwas Alkohol im Blut ging er den Steg entlang. Er kam an ein Boot vorbei und stolperte dann tragischer Weise über dessen Halteseil. Doch landete der Mann mit dem roten Kopftuch glücklicher Weise auf einem Stapel Kissen, welche wie durch ein Wunder im Seegefährt lagen. Für Betrunkene üblich, schlief er bei diesem Missgeschick ein, als es bequem unter seinem Hintern wurde.

Als er dann nüchtern und voller Kopfschmerzen aufwachte, machte sich Lieon auf den Heimweg, Richtung gemietetes Zimmer in der Hafentaverne. Er schloss die Tür ab und ließ sich auf das Bett fallen. Die Decke böse anstarrend, bemerkte er wohl kaum wie zwei Menschen sich mit einem gar durchtreibenden Plan auf den Weg machten um ihn aus der Geschichte zu fegen. Sie durchsuchten die ganze Stadt nach seiner Person und kamen dann schließlich zur Taverne. Als einer von ihnen dann die Treppe hochging, jede Zimmertür öffnete und letztendlich vor seiner Zimmertür stand und anklopfte, könnte man meinen, dass der große Showdown gekommen war und er diese Nacht bei den Fischen schlafen würde. Doch Lieon hatte einen Kater, dachte dass die Schankmaid ihn wegen irgendwelchen zerbrochen Flaschen ansprechen wolle und tat einen Dreck daran aufzumachen, geschweige denn zu antworten. Er seufzte nur und ließ nichts von sich bemerken. Kopfkratzend verließ der Mann das Gebäude und ging seinen weiteren Weg. Abends pustete Lieon die Kerze auf dem Tisch aus und murrte dem nächsten Tag entgegen.
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