Kampf, Leben und Liebe

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Thora Hinrah

Kampf, Leben und Liebe

Beitrag von Thora Hinrah »

Thora durchlebte schon viele Kämpfe in ihrem Leben....
Sei es der Kampf gegen die Balron oder Dämonen die sie aus ihrer Heimat vertrieben oder der Kampf gegen jenen Bären, der den Weg in ihre neue Heimat versperrte....

Sie sind alle bedeutungslos geworden.... Gar unwichtig...
Jener letzter Kampf, gegen die Burg Eisenwart, war ein Kampf der ihr Leben verändert sollte....

Thora war neu im Clan Hinrah, ihrer neuen Heimat, in die sie die Dame des Windes führte.... Ihr war nicht bewusst, weshalb sie die lange und beschwerrliche Reise antreten solle.... Jedoch kam es Thora nie in den Sinn, sich ihrer Wünsche zu wiedersetzten....

Sie lebte sich prima im Clan ein, als vom Ridder bekannt gegeben wurde das ein Kampfe gegen die Burg Eisenwart bevorstand... Sie zögerte nicht, ihr Leben für den Clan zu opfern, und sich eine Armbrust für den Kampfe von Evja zu leihen...

Thora war ungeübt im Umgang mit dieser Waffe...doch es war ihr egal... Es war ihr Rudel, ihre Familie.... Niemals würde sie ihre Familie im Stich lassen....

So zogen sie los in den Kampf....
Thora stellte sich im Zweikampf gegen einen Krieger der Burg Eisenwart, der sie nach einiger Zeit des Kampfes mit einem hinterlisten Angriff überraschte durch jenen Sie zu Boden ging....

Evja, die ebenfalls schwer verwundet war, eilte Thora zur Hilfe und trug sie ins Lager zurück.
Dort angekommen fiel Sie bewusstlos in die Felle, bis der kleine Ulfarr sie entdeckte und schließlich Hilfe holte....
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

"Die Ahnen mussten ihn geschickt haben", war der Gedanke der ihr durch den Kopf schoss.
Nethard - jener Hinrah, der ihr das Leben rettete. Er versorgte ihre kleineren Wunden, entfernte die übriggebliebenen Holzsplitter aus der klaffenden Wunde an ihrem Oberkörper, verband jene fest und dabei jedoch sanft und vorsichtig vorgehend.

Thora, erschöpft von dem Kampf und geschwächt durch ihre Wunden, wachte nach langer Zeit in den Fellen auf. Sie öffnete ihre Augen und schaute sich benommen um.
Ihr blick haftete an Nethard, als sie ihn erblickte. Sein warmer Blick, fesselte ihre Augen an den seinigen.

Ihr Herz begann stark in ihrer Brust zu schlagen, jedoch waren ihre Schmerzen stärker als jenes Herzklopfen was ihm und seiner Anwesenheit galt.

"Wie geht es dir", sprach er mit ruhiger, freundlich klingender Stimme.
Sie versuchte die Schmerzen vor ihm zu verbergen, was ihr jedoch nicht gelang.

Er schien es zu bemerken, und reichte ihr sogleich eine Phiole mit einem schmerzlindernden Mittel
"Es schmeckt nicht, aber hilft dir! Also trink". Seine Stimme klang fest und in seinem Gesicht lag ein ernster Ausdruck.
Sie nickte kurz, trank die Phiole leer und schloß ihre Augen.
Er sprach erneut mit ruhigen Worten. " Ruh dich aus und bleib in den Fellen liegen. Du musst dich schonen"

Diese Worte hörte sie schon nicht mehr, da die Müdigkeit sie überkam...
Nethard Hinrah

Beitrag von Nethard Hinrah »

Konzentriert und immer wieder mit einem leichtem Kopfschütteln versorgte Nethard die Wunde an ihrer Brust, welche von einem Pfeil verursacht wurde.
Immerwieder fand er noch einen Holzsplitter in ihrem Leib und entfernte diesen vorsichtig ehe er sodann nach einer langen Zeit es endlich geschafft hatte und ihre Wunde wieder fein säuberlich vernähte.

Die ganze Nacht verbrachte er neben Thora und wachte über sie. Immerwieder ihre Stirn mit einem kühlem Tuch abtupfend und so sie denn wach wurde ihr etwas schmerzstillendes einflösend welches sie wieder weiter schlafen lies.
Er machte sich sorgen um sie und auch wenn es ihm selbst noch nicht klar war mochte er sie schon zu diesem Zeitpunkt sehr gerne.

Seine Freude war ihm geradezu ins Gesicht geschrieben als sie dann am nächsten Morgen aufwachte und es ihr sichtlich besser erging.
Das sachte lächeln auf ihren Lippen war es worauf er die ganze Zeit hoffte ehe er sich dann wieder erhob und sich aufmachte frische Kräuter zu sammeln um ihre Wunde weiter zu versorgen.
Nadia Masari

Beitrag von Nadia Masari »

...
Zuletzt geändert von Nadia Masari am Montag 9. Juli 2007, 13:40, insgesamt 2-mal geändert.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Einige Tage verbrachte Thora noch in den Fellen, ehe sie sich wieder erhob.
Sie war noch geschwächt, jedoch beschloss sie an der Luft neue Kraft zu sammeln.

Sie streifte sich ein locker sitzendes Hemd über, um die Wunde nicht allzusehr zu belasten, suchte nach ihrem Stammeskilt und ihren Stiefeln, welche Sie sich sogleich überstreifte.

Langsam öffnete sie die Türen.
Schließlich stand sie draussen, frische Luft umgab sie.

Sie schritt auf das Tor des Lagers zu, welches sie verließ um einen kurzen Spaziergang durch den Wald zu unternehmen.

Sie genoss den Anblick des Waldes, die Laute der Tiere, der sanfte Wind der ihre Haare streifte.

Sie fühlte sich sichtlich wohl.
Lief einige Zeit durch den Wald, atmete tief die wohltuende Luft des Waldes ein.

Nach einiger Zeit des Spaziergangs, ging sie in Richtung See um sich dort auf einen der Baumstämme zu setzen und das friedliche Wasser vor ihr zu beobachten, die frische Brise zu spüren.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Einige Zeit lang saß Thora noch auf dem Baumstamm. Ihren Blick starr auf das Meer gerichtet und in Gedanken versunken.
Sie liebte ihn, da war sie sich sicher. Doch was empfand er? Bemerkte er ihre Andeutungen und reagierte einfach nicht? Oder mochte er sie nur wie er jedes Clansmitglied mochte?
Minute für Minute dachte sie nur an ihn...
Sein Alter war ihr egal. Wenn sie jemals handfasten und Welpen bekommen würde dann von ihm. Da war sie sich sicher.
Laut rief sie in richtung See - "nethard ich liebe dich"

Langsam stand sie vom Baumstamm auf um in richtung Clanslager zurückzukehren.
Sie beschloss nach ihm zu sehen, um ihm anzudeuten was sie empfindet.
Ruhig gestand sie ihm was er ihr bedeutet, wie ihre gefühle sind, das sie ihn sehr gern hat.

Gespannt blickt sie in deine Augen um deine Reaktion zu erkennen.
Nethard Hinrah

Beitrag von Nethard Hinrah »

Etwas wirr betrachtet sie Nethard dabei als sie ihm all dies gestand doch schien er wohl nicht so recht zu begreifen wie sie es denn meinen würde und so tat er es mit einem sachten nicken ab.

Dabei aber sogleich wieder abgelenkt von Evja welche ihn immerwieder damit aufzog über seine begriffsstutzigkeit.
Mehrmals sagte er ihr sie solle nun endlich aufhören doch fand sie das nur belustigend.
Ohne weiter zu zögern packte sie Nethard rasch. Perplex wie sie war vermochte sie es nicht sich zu wehren und er legte sie kurzerhand übers Knie ihr dabei kräftig den Hintern versohlend.

Als Thora dies erblickte stürmte sie dabei auf Nethard zu und klopfte ihm mit ihren Fäusten gegen den Rücken doch zeigte der Hühne dabei kaum eine regung und fuhr unbeirrt fort.
Nach einigen Hieben sodann lies er von ihr ab und stellte sie auf ihre Beine nur um dann brummend die Treppen hinauf zur großen Halle zu schreiten und sich einen Krug Met zu gönnen.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Sie gestand ihm ihre Liebe und Nethard hatte nichts besseres zu tun als Evja den Hintern zu versohlen.
Wütend stürmte Thora auf ihn zu um ihn davon abzuhalten. Wütend schlug sie mit den Fäusten auf seinen Rücken ein, solange bis er Evja in Ruhe ließ.
Er stapfte in Richtung der großen Halle und Thora schaute ihm die ganze Zeit über hinterher.
Schulterzuckend stand sie vor Evja. "Was ist daran nicht zu verstehen? So sind sie wohl die Kerls"
Ratlos wendete sie sich um, in Richtung Tor des Clanslagers gehend. Dabei laut rufend. "ich brauch erstmal meine Ruhe", in der Hoffnung das Nethard es hören würde, und ihm einfallen würde was ihre Worte bedeuten.
Sie lief eine Weile durch den Wald, ehe sie an ihrem Baumstamm am See ankam und sich wiedermal auf diesem niederließ um nachzudenken. Eine Zeit lang saß sie Gedanken versunken auf diesem. Gedankenverloren stand sie nach einigen Stunden auf und ging in Richtung Abhang. Unbewusst geschah dies um sich den See näher zu betrachten.
So stand sie eine Weile da.
Evja lief an ihr vorbei, doch Thora bemerkte ihr freundliches Hossa nicht, so sehr war sie in Gedanken versunken.
Erst als sie den Halt verlor und mit beiden Händen am Abhang hing, erwachte sie aus diesen und bemerkte die Gefahr.
Laut begann sie um Hilfe zurufen in der Hoffnung das sie jemand bemerken würde.
Zuletzt geändert von Thora Hinrah am Samstag 4. August 2007, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
Evja Hinrah

Beitrag von Evja Hinrah »

Es war schon etwas länger her, doch als sie mal wieder einen Spaziergang machen wollte traf sie Thora, gedankenverloren an der Klippe stehen. Evja wusste um die Gefühle welche sie für Neth aufbrachte, den sturen Kerl.
Grimmig erinnerte sie sich wie er sie hochhob und ihr den hintern versohlte und die Kerls wie Argos und Eldjarn lachend daneben standen.

Schamesröte stieg ihr ins Gesicht, doch einzig Thora versuchte ihr aus dem Schlamassel zu helfen. Es ging doch eben nichts über ne richtige Freundschaft.
Nun schien sie ihre Grüße gar nicht zu bemerken und so stapfte Evja weiter, wollte sie nicht stören bei den Gedankengängen.
Einmischen war nicht ihre Natur oder nur selten..oder doch gerne..Sie schüttelte grinsend den Kopf, beim gehen.

Plötzlich ein Schrei und Evja drehte sich herum und rannte zurück..Die Stimme kannte sie doch..Die Stelle wo Thora vorher noch stand war leer..oh nein...das konnte doch nicht sein..
Rasch lief sie zur Klippe und ließ sich auf die Knie fallen, da sah sie zum glück die hände die sich mit letzter kraft am Abhang festhielen.

Sofort half sie ihr hoch und kurz darauf kam das Donnerwetter, was man kaum erwarten konnte..
War Evja doch fast 10 Sommer jünger, dennoch übernahm sie immer öfter die Rolle der Älteren, auch wenn nicht alle immer ihre Vorschläge und Ratschläge annahmen.

Evja wusste warum das passierte, warum Thora fast in die tötlichen Wellen gefallen wär und sie hoffte das Neth einsehen würde das sie beide nunmal zusammengehörten..auch wenn es doch etwas seltsam war..
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Es ist gewiss schon einige Zeit her, seid diese Ereignisse geschahen.
Doch es wandte sich alles zum Guten. Thora gestand ihm, Nethard ihre Liebe und gab nicht auf um den Sturrkopf zu kämpfen. Sie deutete ihm dies immer wieder an und schließlich gewährten
ihr die Ahnen jenes Glück der Liebe. Nethard liebt sie, da war sie sich sicher. Es dauerte einige Zeit, aber er erzählte ihr welche Gefühle in ihm waren.
Von diesem Tage an waren die beiden unzertrennlich. Nethard und Thora waren füreinander bestimmt. Er versprach sogar mit Hedwig zu reden. Er wollte den ersten Segen einholen. Sie konnte ihr Glück kaum fassen.
Er meinte es ernst.

Eines Abends, als Neth und Thora durch das Clans Lager spazierten trafen sie auf Hedwig. Thora schlug das Herz bis zum Hals als Neth auf ihn zu marschierte und eine Weile mit Hedwig sprach.
Thora konnte nicht verstehen worum es ging, da die beiden so leise sprachen. Nach einiger Zeit winkte Neth sie heran und ergriff ihre Hand. Er bat sie mit in die große Halle zu kommen da sie etwas zu
besprechen hätten. Thora schaute ihn verwundert an, ging jedoch mit ihnen beiden hinein.

In der großen Halle angekommen, setzten sich beide auf die Bank nieder.
Nethard sprach Hedwig an, das er das Gespräch mit ihm als Schamane suche. Er erzählte das Thora und er sich sehr gern haben und das er ihn nach dem Segen bitten möchte. Thora bemerkte das Nethard leicht rot wurde,
schaute jedoch zu Hedwig und als sie seinen ernsten Gesichtsausdruck erkannte, fühlte sie sich unwohl, so dass sie am liebsten aufspringen und davon rennen möchte.

Hedwig sprach weiter. Äußerte dabei einige Zweifel, das Thora seine Tochter sein könne und ob wir uns sicher wären. Thora konnte es nicht fassen. Er bat um den ersten Segen. Ihr hatte es die Sprache verschlagen.
Er erteilte uns den ersten Segen und erhob sich langsam. Als er vor Neth stand holte er mit der Faust schwung um diese in seinem Gesicht zu platzieren.

Thora schaute erschrocken in richtung Neth als sein Gesicht unter der Wucht des Schlages nach hinten prallte.
Ihr Gesichtsausdruck wurde mit einmal besorgt als sie Nethards schmerz verzerrtes Gesicht ansah.

So gibt man den Segen, meinte Hedwig kurz.

Nethard ließ seine rechte Hand unter ihre Beine gleiten und hob sie sogleich hoch. Sie verließen beide lächelnd die große Halle um erst einmal
die zweisamkeit zu genießen und Nethards Wunde im Gesicht zu versorgen.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Zur Zweisamkeit jedoch kam es nicht. Thora versorgte die Wunden Nethards und sie legten sich schlafen. Dachte sie zumindest. Nethard verließ das Zimmer um vermutlich in seinem eigenen zu übernachten.
Es war jedoch in Ordnung. Die Traditionen verlangten es. Es darf erst in einem Zimmer geschlafen werden, wenn man den zweiten Segen hat. Jener Schritt ist noch weit entfernt in ihrem Leben, so dachte sie
zumindest. Wer weiß ob die Ahnen es erlauben und gutheißen würden. War da doch der große Altersunterschied, schließlich könnte sie auch seine Tochter sein.
Mit diesem Gedanken schlief sie schließlich ein...
Am nächsten Morgen stapfte Thora hinaus zum Brunnen um sich mit eiskaltem Wasser wach zu machen und gleichzeitig das Gesicht zu waschen.
So bemerkte sie nicht das Nethard sich anschlich um ihr sacht einen Klaps auf den Hintern zu geben.
Voller Wucht wendete sie sich herum um dir einen Schlag auf die Schulter zu geben. Mit einem schmerzverzerrtem Gesicht und einem lächeln auf den Lippen meint sie kurz "Schön dich zu sehen".
Kurz schüttelt sie die Hand um den Schmerz zu verdrängen.
Magst mit kommen auf eine Bärenjagd? Nethard schaute sie fragend an.
Ich komm gern mit, ich hol nur eben meine Rüstung.
Schnell eilte sie in ihr Zimmer, öffnet die Truhe in der sich ihre Habseligkeiten befanden und suchte nach der Rüstung.
Ah, da ist sie ja. Flink tauschte sie ihre Kleider gegen die Rüstung. Ich wär so weit, wenn du willst könn wir los gehen.
So zogen beide los um einen Bären zu jagen.
Auf der Suche liefen sie durch Wälder, und über Feldwege ehe sie zum Strand liefen. Hier müsst einer zu finden sein, aber wir müssen erst gegen ein paar Trolle kämpfen *leise zu Thora sprechend*
Nach einger Zeit und einigen durch ihre Waffen gefallen Trollen, sah sie den Bären im Norden langsam auf sie zu stapfen.
Ehe sie reagieren können, schlug der Bär auf Nethard ein, zeriss dabei sein hemd und fügte ihm ebenfalls einige Schrammen zu.
Sorgenvollen Blickes schaut sich dich an, worauf hin sie dein zerissenes Hemd erblickt.
Nach diesem Kampf machten sich beide auf dem Weg heim und Thora beschloss ihm ein neues Hemd zu schneidern.
Nach einem weitern Fußmarsch kamen sie in der Feste an und sie begaben sich in Thoras Zimmer worauf sie gleich begann Neth's Kilt und sein Hemd zu flicken.
Zumindest versuchte sie es, bis sie feststellte das es leichter war ihm vollständig neue Kleider zu schneidern.
Eilig schaute sie nach etwas Stoff, Nadel und Faden. Nahm seine Maße und begann schließlich mit der Arbeit.
Nach kurzer Zeit lagen ein Kilt sowie ein Hemd sorgfältig genäht auf dem Tisch.
"Bitte schön, die sind für dich. Ich hoffe sie gefallen dir."
Während dieser Worte streift erhebt sie sich um etwas näher zu ihm zu gehen. Sie stellt sich hinter seinen Stuhl und beginnt dir durch die Haare zu streifen und über deinen Rücken zu kraulen.
Nethard erhebt sich und geht langsam in richtung türe. "Bin gleich wieder da".
Thora erhebt sich ebenfalls um sich sogleich auf dem Bärenfell niederzulassen. Dabei ihre Stiefel abstreifend um das Fell nicht dreckig zu machen.
Zuletzt geändert von Thora Hinrah am Montag 26. November 2007, 09:45, insgesamt 3-mal geändert.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Langsam näherte sich Nethard wieder Thoras Zimmer. Leise öffnete er die Türe und warf einen Blick hinein, sie sogleich auf dem Bärenfell liegend entdeckend.
Er scheint frisch gewaschen zu sein und seinen Wangen schimmern leicht rötlich. Er steigt aus seinen Stiefeln und lässt sich neben ihr auf dem Bärenfell nieder, dabei legt er sanft und voller Liebe eine Hand auf ihren Bauch und streichelt sanft über diesen.
Ich hab dein Hemd fertig, und reicht es ihm herüber. Ich hoffe es gefällt dir. Nethard beginnt es mit einem lächeln auf den Lippen zu begutachten. Es ist sehr schön geworden Thora. Da hast du etwas gut für.Schließ mal deine Augen. Sie schließt ihre Augen wohl gespannt was jetzt kommen mag. Sobald sie die Augen geschlossen hat spürt sie das er sich ihr nähernd und ihr einen Kuss auf die Lippen haucht. Sie öffnet erschrocken die Augen und ihr Gesicht nimmt eine rötliche Gesichtsfarbe an. Sie erwiedert seinen Kuss und beginnt leicht deine Hand zu streicheln. Nach einer Weile lösen beide ihren Kuss und Nethard atmet tief durch, ihr wohl
etwas erzählen wollend....

Thora saß einige Tage später in der großen Halle. Um sie herum saßen Nethard, Lynn, Falk und noch einige weitere des Clans.
Sie besprach gerade mit Falk das einige Sachen für Lynn schneider soll. Mh also einen Kilt, Stiefel und ein Hemd. Aye ich werde ihr dir Sachen schneidern. Musternd schaut sie Lynn von oben bis unten an um die größe abschätzen zu können. Das ist die normale größe da brauch ich kein Maß nehmen. Ich geh gleich und schau nach ob noch
passende Sachen fertig sind für dich. Eilig verließ sie die beiden um nach passenden Sachen zu schauen. Sie fand noch ein passendes Kilt und Stiefel in ihrer größe. Schade kein Hemd mehr da. Dann werd ich wohl eins schneidern müssen. Sofort suchte sie nach etwas Stoff, nahm eine Schere und Nadel und Faden zur Hand. Als alles vor ihr auf dem Tisch lag begann sie damit das Hemd zu schneidern. Nach einiger Zeit lagen alle Sachen fertig vor ihr um sie einzupacken und an Lynn weiterzureichen.
Auf dem Weg in die große Halle erblickt sie Nethard, der sie mit dem Zeigefinger heran winkt. Sobald sie ihn erblickt, vergisst sie die Sachen für Lynn. Scheinen diese doch ersteinmal unwichtig.
Falk beginnt anzudeuten was mit ihr und Nethard los ist, woraufhin sie andeutet spazieren zu gehen, da ihr jene Unterhaltung sichtlich unangenehm erscheint. Zum gehen kommt sie jedoch nicht, da Falk weitere Andeutungen macht und Nethard sie bittet neben ihm Platz zu nehmen. Langsam und zögernd geht sie auf Nethard zu um sich neben ihm auf die Bank zu setzen. Sofort legt er seinen Arm um sie und drückt sie leicht. Sie bemerkt Kadlins Blick und Thoras Gesicht nimmt erneut einen rötliche Farbe an. Nethard meint zu allen, wir haben uns gerne und da ändert auch das alter nichts. Und ich möchte das Sie mein weib wird. Thoras Gesichtsfarbe wird noch rötlicher, fast gar dunkelrot so sehr schämt sie sich, weil alle Blicke entgeistert auf sie gerichtet scheinen. Nach einiger Zeit der Diskussion meldet sich schließlich Hedwig zu Wort. Wenn die beiden sich wirklich Lieben wer wäre ich mich dazwischen zu stellen. Thora schämt sich immer mehr und richtet ihren Blick zu Boden, um den Blicken der anderen zu entgehen. Leise flüstert sie zu Nethard, die sind gegen uns. Jedoch keine Reaktion darauf hin erhaltend.
In dieser Zeit erhebt sich Hedwig und geht auf Nethard zu, was sie auf grund ihres nach unten gerichteten Blickes jedoch nicht bemerkt.
Versprich mir das du gut mit ihr umgehst und ihr nicht wegstirbst. Daraufhin holt er mit seiner Hand aus und schlägt ihm kräftig mit der Faust ins Gesicht. Bei dem Schlag zuckt Thora in sich zusammen, woraufhin die Umarmung gelöst wird und Nethard mit seinem Kopf nach hinten wegsackt. Ein roter Fleck ist Zeuge des Aufpralls. Thora sitzt weiterhin schweigend auf der Bank, noch immer hört sie die Diskussion Nethards und ihre Liebe betreffend. Dabei bemerkt sie Nethards angeschwollenes Gesicht vor erst gar nicht. Nach einiger Zeit wirft sie vorsichtig einen Blick aus den Augenwinkel zu ihm herüber. Auf einmal wird ihr Blick ernst als sie sein angeschwollenes Gesicht erblickt. Noch ernster schaut sie jedoch drein als Nethard plötzlich nach hinten überkippt und auf dem Boden liegt. Sie versucht noch schnell aufzuspringen und ihn aufzufangen welches ihr jedoch nicht gelingt, da sie ein wenig zu langsam ist. Während er auf dem Boden liegt, fällt ihm als einzigstes ein nach Schnaps zu verlangen als ersteinmal auf zu stehen. Im ersten Schreck bemerkt Thora nicht wieso er die Bank hintunter gefallen ist, und auch seine blutende Stirn bemerkt sie nicht bevor er sich mit seiner Hand das Blut aus dem Gesicht streicht. Jetzt brauch ich auch nen Schnaps. Nachdem sie eine Flasche Schnaps erhalten hat öffnet sie diese, gießt den ersten Schluck ins Feuer und trinkt diese dann mit einem Zug leer.
Thora Hinrah

Beitrag von Thora Hinrah »

Für eine lange Zeit, wollte sie fortgehen, so wie es ihr in ihren Träumen prophezeit wurde.
Sie war einerseits glücklich darüber, andererseits jedoch auch traurig darüber ihren Clan und vorallem ihren geliebten Nethard zu verlassen. Sie hoffte nur er würde es verstehen.
So betrat sie ein letztes Mal ihr Zimmer um einige Sachen für die Reise zu packen.
Als sie dies erledigt hatte, schloss sie die Türe hinter sich und verließ das Lager durch das große Haupttor. Sie drehte sich noch einmal um, um das Bild ihres zu Hauses in Erinnerung zu behalten. Schließlich zog sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge los um zu erfahren, was ihre Träume bedeuteten und gespannt darauf was ihr wiederfahren würde.
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