Zwischen Fellen, Kräutern und Rudeln...
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Ljufa Bunjam
Zwischen Fellen, Kräutern und Rudeln...
Als Evja und Burkhard den Clan verlassen hatte, fühlte sie sich erstaunlich leer. Zwar saßen immer noch Kanubio und Trystjarn dort. Aber irgendwie war es nicht das Gleiche.
Sie lachte nicht mehr so wie vorher, sie bekam nicht jene wirren bösen, neckenden Gedanken wie sonst.
Und irgendwie hatte sie auch keine Lust mehr, jenem Gerede von Krieg, Rache und Taktik sich anzuhören.
Also beschloss Ljufa schlicht, sich zur Ruhe zu legen. In ihr neues, mit frischen Fellen ausgekleidetes Bett. Mit einem Satz schmiss sie sich auf die Felle, sie waren so wunderbar weich. Und vom Feuer im Kamin, was noch munter vor sich hinprasselte, schön aufgewärmt.
So konnte sie nicht anders, als sich hinein zu kuscheln und die Größe des Bettes auszunutzen indem sie sich der Länge nach hineinlegte.
Leise ausschnauben schloss sie die Augen, sie wollte schlafen, etwas Ruhe suchen.
Das finden, was sie die letzten Tage so vermisste.
Sie hatte seitdem sie im Clan angekommen war, nicht mehr richtig geschlafen. Die Ereignisse hatten sich dermaßen überschlagen, dass sie gar nicht mehr wusste wie es ihr geschieht.
Ständig passierte etwas anderes, ständig war Trubel um sie herum und sie hatte keine Zeit zum Luftholen.
Sie hatte zwar nun ihr eigenes Zimmer, schlief alleine. Keiner schnarchte neben ihr, keiner trat sie im Schlaf und keiner weckte sie am morgen wenn er aufstand.
Aber irgendwie, machte auch jenes sie nicht Glücklich. Es war viel angenehmer in der Nacht jemanden neben sich atmen zu hören, als einfach nur die stille Nacht zu hören, die draußen vor den Fenstern Einzug hielt.
Irgendetwas fehlte ihr, etwas um ruhig schlafen zu können wie daheim…
Aber was war es?
Sie wälzte sich herum, vom Rücken auf den Bauch und versteckte die Stupsnase in den Fellen. Sie rochen nach dem Gerbungsmittel und nach verbranntem Holz, ein angenehmer Geruch. Sie musste Kräuter aufhängen im Zimmer, so wie es in ihrer alten Hütte war. Es würde mit den beiden anderen Gerüchen eine perfekte Kombination ergeben. Und ihr ein Stück Heimat bringen, ein Stück Familie…
Sie lachte nicht mehr so wie vorher, sie bekam nicht jene wirren bösen, neckenden Gedanken wie sonst.
Und irgendwie hatte sie auch keine Lust mehr, jenem Gerede von Krieg, Rache und Taktik sich anzuhören.
Also beschloss Ljufa schlicht, sich zur Ruhe zu legen. In ihr neues, mit frischen Fellen ausgekleidetes Bett. Mit einem Satz schmiss sie sich auf die Felle, sie waren so wunderbar weich. Und vom Feuer im Kamin, was noch munter vor sich hinprasselte, schön aufgewärmt.
So konnte sie nicht anders, als sich hinein zu kuscheln und die Größe des Bettes auszunutzen indem sie sich der Länge nach hineinlegte.
Leise ausschnauben schloss sie die Augen, sie wollte schlafen, etwas Ruhe suchen.
Das finden, was sie die letzten Tage so vermisste.
Sie hatte seitdem sie im Clan angekommen war, nicht mehr richtig geschlafen. Die Ereignisse hatten sich dermaßen überschlagen, dass sie gar nicht mehr wusste wie es ihr geschieht.
Ständig passierte etwas anderes, ständig war Trubel um sie herum und sie hatte keine Zeit zum Luftholen.
Sie hatte zwar nun ihr eigenes Zimmer, schlief alleine. Keiner schnarchte neben ihr, keiner trat sie im Schlaf und keiner weckte sie am morgen wenn er aufstand.
Aber irgendwie, machte auch jenes sie nicht Glücklich. Es war viel angenehmer in der Nacht jemanden neben sich atmen zu hören, als einfach nur die stille Nacht zu hören, die draußen vor den Fenstern Einzug hielt.
Irgendetwas fehlte ihr, etwas um ruhig schlafen zu können wie daheim…
Aber was war es?
Sie wälzte sich herum, vom Rücken auf den Bauch und versteckte die Stupsnase in den Fellen. Sie rochen nach dem Gerbungsmittel und nach verbranntem Holz, ein angenehmer Geruch. Sie musste Kräuter aufhängen im Zimmer, so wie es in ihrer alten Hütte war. Es würde mit den beiden anderen Gerüchen eine perfekte Kombination ergeben. Und ihr ein Stück Heimat bringen, ein Stück Familie…
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Evja Hinrah
Als sie langsam die riesigen Kaltblüter durch den Wald traben ließen, waren Evjas Gedanken noch bei der Bunjamfeste, schwer nur konnte sie ihren Geist nun auf ihren Clan und ihren Jarl richten der vor ihr ritt.
Irgendwas schwand in ihr was vorher stark zu fühlen war.
Sie hatte sich teilweise kaum unter Kontrolle in der Halle, stubbste, kitzelte und machte sich sogar lustig über Burkhard, was ja eigentlich nicht groß anders war. Auch war die Abneigung gegen die Götter der Städter stark zu spühren und gegen deren Traditionen und Redensweisen.
Dennoch durfte sie nicht unhöflich sein, verlangte es auch ihr Jarl von seinem Ridder. So musste der Ridder doch nach aussen hin zeigen das dem Jarl Respekt zu zollen ist.
Würde das nicht geschehen würde man es eben aus jenem herausprügeln.
Leise seufzte sie plötzlich auf, ihr fehlte etwas spührbar, sie wusste nicht was es war.
Vielleicht Geborgenheit wie damals mit Argos oder Väterliche Gefühle wie bei Valdrrik und ebenso freundschaftliche wie mit Ljufa..
Sie schmunzelte vergnügt als sie an Ljufa dachte, sie war ihr irgendwie ähnlich, gleiche Flausen im Kopf und auch taten sie gleichzeitig das gleiche.
Sie wusste das sie sich in ihrer Gegenwart wohl fühlte, eigentlich nichts aussergewöhnlich..
Oder?
Irgendwas schwand in ihr was vorher stark zu fühlen war.
Sie hatte sich teilweise kaum unter Kontrolle in der Halle, stubbste, kitzelte und machte sich sogar lustig über Burkhard, was ja eigentlich nicht groß anders war. Auch war die Abneigung gegen die Götter der Städter stark zu spühren und gegen deren Traditionen und Redensweisen.
Dennoch durfte sie nicht unhöflich sein, verlangte es auch ihr Jarl von seinem Ridder. So musste der Ridder doch nach aussen hin zeigen das dem Jarl Respekt zu zollen ist.
Würde das nicht geschehen würde man es eben aus jenem herausprügeln.
Leise seufzte sie plötzlich auf, ihr fehlte etwas spührbar, sie wusste nicht was es war.
Vielleicht Geborgenheit wie damals mit Argos oder Väterliche Gefühle wie bei Valdrrik und ebenso freundschaftliche wie mit Ljufa..
Sie schmunzelte vergnügt als sie an Ljufa dachte, sie war ihr irgendwie ähnlich, gleiche Flausen im Kopf und auch taten sie gleichzeitig das gleiche.
Sie wusste das sie sich in ihrer Gegenwart wohl fühlte, eigentlich nichts aussergewöhnlich..
Oder?
Zuletzt geändert von Evja Hinrah am Mittwoch 17. September 2008, 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Ljufa Bunjam
Langsam wusch sie sich die Hände im Brunnen.
Immer und immer wieder schöpfte sie neues Wasser auf ihre Hände und wusch sie erneut.
Sie wusste nicht so genau wieso sie es tat. Aber jenes unangenehme was ihren Körper durchströmte wollte einfach nicht weichen.
Sie lies sich auf die Knie sinken, zum Glück war sie allein in der Feste, der Rest war ausgeflogen und sie konnte ihren Gedanken nachhängen.
Eigentlich hatte sie vorgehabt, zu den Hinrahs aufzubrechen, aber etwas hatte sie zurückgehalten.
Etwas zwang sie sich zuerst gründlich zu waschen.
Mitlerweile war ihr Hemd schon bis zu den Ellenbogen triefend nass und ihre Hände zeigten schon leichte kräusel.
Aber immernoch hatte sie jenen Zwang sich die Hände ein erneutes Mal zu waschen.
Sie seufzte und blickte auf ihre Finger hinab. Sie waren an manchen stellen schon ganz blau vor kälte und sie schlotterte als sie sie aneinanderrieb.
Was war nur geschehen, wieso fühlte sie sich so, wieso zitterte sie innerlich bei jedem Atemzug so auf.
Es war als wäre sie nichtmehr eine Person sondern Zwei...
eine nachdenkliche Person, mit düsteren Gedanken und Ängsten die ihr Leben reagierte
Und eine andere die nur Flausem im Kopf hatte, über Kerle lachte und jene ärgerte und vorallem eine die die nähe ihrer Mitmenschen genoss.
Vorallem die nähe von Evja mit ihr zusammen konnte sie einfach den Besten Mist treiben. Am Besten den Jarl der Hinrahs ärgern und am Besten ihr anderes Ich vergessen.
Langsam wichte sie die Hände an ihrer Hose ab.
Immer und immer wieder schöpfte sie neues Wasser auf ihre Hände und wusch sie erneut.
Sie wusste nicht so genau wieso sie es tat. Aber jenes unangenehme was ihren Körper durchströmte wollte einfach nicht weichen.
Sie lies sich auf die Knie sinken, zum Glück war sie allein in der Feste, der Rest war ausgeflogen und sie konnte ihren Gedanken nachhängen.
Eigentlich hatte sie vorgehabt, zu den Hinrahs aufzubrechen, aber etwas hatte sie zurückgehalten.
Etwas zwang sie sich zuerst gründlich zu waschen.
Mitlerweile war ihr Hemd schon bis zu den Ellenbogen triefend nass und ihre Hände zeigten schon leichte kräusel.
Aber immernoch hatte sie jenen Zwang sich die Hände ein erneutes Mal zu waschen.
Sie seufzte und blickte auf ihre Finger hinab. Sie waren an manchen stellen schon ganz blau vor kälte und sie schlotterte als sie sie aneinanderrieb.
Was war nur geschehen, wieso fühlte sie sich so, wieso zitterte sie innerlich bei jedem Atemzug so auf.
Es war als wäre sie nichtmehr eine Person sondern Zwei...
eine nachdenkliche Person, mit düsteren Gedanken und Ängsten die ihr Leben reagierte
Und eine andere die nur Flausem im Kopf hatte, über Kerle lachte und jene ärgerte und vorallem eine die die nähe ihrer Mitmenschen genoss.
Vorallem die nähe von Evja mit ihr zusammen konnte sie einfach den Besten Mist treiben. Am Besten den Jarl der Hinrahs ärgern und am Besten ihr anderes Ich vergessen.
Langsam wichte sie die Hände an ihrer Hose ab.
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Evja Hinrah
Wärme durchdrang sie, als sie beide die Stirn aneinanderlegten und ein bekanntes Gefühl von Geborgenheit durchdrängte sie bis in die Fingerspitzen und Zehen..
Lange war es her, zu lange soetwas gespührt zu haben, mehr als 10 Jahre hatte sie soetwas nicht empfunden, seid damals als ihre Systr Rebekka weggegangen war.
Sie wusste nicht wo sie war und ob sie noch am Leben war, aber sie es war das Gefühl von Liebe, keiner körperlichen, die sie verband auf ewiglich und auch nach Anundraf hinein reichte es.
Was dies bei Ljufa bedeutete wusste sie nicht ganz zuzuordnen, wohl das sie sich auf geistiger Ebene sehr nahestanden.
Familie konnte sie nicht sein, wäre sie Hinrah gewesen hätte sie mal Systra fragen können ob die Geyster irgendwas vorhaben..
Aber eine Bunjam..
Sie wusste moment eh nicht was sie von diesen halten sollte, natürlich waren sie ein Rudel, aber die verschiedenen Ansichten die sich nach und nach bemerkbar machten, waren ihr nicht angenehm.
Das was sie im Clan lernte, war im anderen Clan völlig anders.
So blieb sie weiter nachdenklich und würde erstmal mit Hedwig über dieses reden, so er sich mal wieder aus den Fellen bequemen würde..
Lange war es her, zu lange soetwas gespührt zu haben, mehr als 10 Jahre hatte sie soetwas nicht empfunden, seid damals als ihre Systr Rebekka weggegangen war.
Sie wusste nicht wo sie war und ob sie noch am Leben war, aber sie es war das Gefühl von Liebe, keiner körperlichen, die sie verband auf ewiglich und auch nach Anundraf hinein reichte es.
Was dies bei Ljufa bedeutete wusste sie nicht ganz zuzuordnen, wohl das sie sich auf geistiger Ebene sehr nahestanden.
Familie konnte sie nicht sein, wäre sie Hinrah gewesen hätte sie mal Systra fragen können ob die Geyster irgendwas vorhaben..
Aber eine Bunjam..
Sie wusste moment eh nicht was sie von diesen halten sollte, natürlich waren sie ein Rudel, aber die verschiedenen Ansichten die sich nach und nach bemerkbar machten, waren ihr nicht angenehm.
Das was sie im Clan lernte, war im anderen Clan völlig anders.
So blieb sie weiter nachdenklich und würde erstmal mit Hedwig über dieses reden, so er sich mal wieder aus den Fellen bequemen würde..
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Ljufa Bunjam
Sie schaut zur Küchenabtrennung. Sie stand dort so verloren und einsam, dass ihr Herz zerspringen könnte. Sie vergass das Fleisch in der Pfanne und ging auf sie zu. Was war nur mit ihr los.
Wieso sprach ihre Evja nicht, wieso antwortete sie ihr nicht.
Wieso lies sie sie nicht ihre schöne STimme hören?
Sie brummte leise und stellte ihr jene Fragen laut, die ihr Herz schwer machten.
Und wieder nur jene Handzeichen, was sollten sie nur bedeuten? Sie wurden aus jenem zeigen und deuten nicht schlau. Es schwebten so große Fragezeichen über ihren Kopf, dass sie wohl deutlich für Evja sichtbar waren.
So versuchte sie immer wieder jene zu deuten, jene zu erkennen.
Schlussendlich schnaubte sie nur tief durch und wusste nichts mehr zu sagen. Also schloss sie schlicht die Augen und hörte auf ihre innere STimme.
Und langsam wurde klarer was Evja sagen wollte.
Aus den Zeichen wurde eine STimme in ihren inneren, ein tiefes Brummen, eine Wut, ein Zorn... Der Berserker wachte in ihr auf, als sie die GEfühle von Evja spühren konnte. Sie wollte brummen und jaulen, die Verletzung von Evja nach außen tragen.
Sie wurden Sua's ganz langsam wurden sie eins. Und tauchten in ihre Gedanken ein um sich zu verstehen.
Und langsam bildete sich der Plan, sie würde Burki draufstoßen. Mit der Nase mitten in den Dunghaufen und wenn er sie über das Knie legen würden im anschluss. Das war ihr egal, sie müsste ihre Sua zum Ausdruck bringen.
Ihre Zunge sein ihr Zorn ihr Wolf.
Mit zwei neckend leeren Tellern kam sie für die Männer hinein, aber wie Trollköpfe so waren, merkten sie es nicht, dass die leeren Teller ein Aufmerksamsschrei waren. Und so konnte Ljufa nicht anderst, als sie aufzustupen. Burkhard die Sache dazulegen.
Also erklärte Evja mit Händen und Füßen und Ljufa übersetzte einem immer wütender werdenden Burkhard alles.
Schlussendlich konnte sie nicht anderst als ihm in sein Zimmer zu folgen, sie merkte jene Spannung zwischen ihnen beiden, er war wirklich sauer auf Evja und auch auf sie. Sie waren zwei kleine Weyberwelpen... Zicken.
Aber er war ein Trollkopf ob er wollte oder nicht.
Und wenn er brummte... dann war er nicht nur ein Trollkopf da war er noch viel mehr...
Wieso sprach ihre Evja nicht, wieso antwortete sie ihr nicht.
Wieso lies sie sie nicht ihre schöne STimme hören?
Sie brummte leise und stellte ihr jene Fragen laut, die ihr Herz schwer machten.
Und wieder nur jene Handzeichen, was sollten sie nur bedeuten? Sie wurden aus jenem zeigen und deuten nicht schlau. Es schwebten so große Fragezeichen über ihren Kopf, dass sie wohl deutlich für Evja sichtbar waren.
So versuchte sie immer wieder jene zu deuten, jene zu erkennen.
Schlussendlich schnaubte sie nur tief durch und wusste nichts mehr zu sagen. Also schloss sie schlicht die Augen und hörte auf ihre innere STimme.
Und langsam wurde klarer was Evja sagen wollte.
Aus den Zeichen wurde eine STimme in ihren inneren, ein tiefes Brummen, eine Wut, ein Zorn... Der Berserker wachte in ihr auf, als sie die GEfühle von Evja spühren konnte. Sie wollte brummen und jaulen, die Verletzung von Evja nach außen tragen.
Sie wurden Sua's ganz langsam wurden sie eins. Und tauchten in ihre Gedanken ein um sich zu verstehen.
Und langsam bildete sich der Plan, sie würde Burki draufstoßen. Mit der Nase mitten in den Dunghaufen und wenn er sie über das Knie legen würden im anschluss. Das war ihr egal, sie müsste ihre Sua zum Ausdruck bringen.
Ihre Zunge sein ihr Zorn ihr Wolf.
Mit zwei neckend leeren Tellern kam sie für die Männer hinein, aber wie Trollköpfe so waren, merkten sie es nicht, dass die leeren Teller ein Aufmerksamsschrei waren. Und so konnte Ljufa nicht anderst, als sie aufzustupen. Burkhard die Sache dazulegen.
Also erklärte Evja mit Händen und Füßen und Ljufa übersetzte einem immer wütender werdenden Burkhard alles.
Schlussendlich konnte sie nicht anderst als ihm in sein Zimmer zu folgen, sie merkte jene Spannung zwischen ihnen beiden, er war wirklich sauer auf Evja und auch auf sie. Sie waren zwei kleine Weyberwelpen... Zicken.
Aber er war ein Trollkopf ob er wollte oder nicht.
Und wenn er brummte... dann war er nicht nur ein Trollkopf da war er noch viel mehr...
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Evja Hinrah
Sie schwieg beharrlich, es gab mehrere Momente wo sie gerne ihre Stimme erhoben wollte aber sie wusste das sie damit sich selbst einen Stich versetzen würde und an Glaubwürdigkeit verlor..
Wenngleich sie selbst schon nicht mehr an das glaubte was sie tat..wieso?Nur weil die Männer dachten sie müssten sie ignorieren wenn sie sprach, auf sie herabblicken wenn sie ihre Meinung kundtat?
Warum sollte sie kriechen wie ein verletzter Wolf dem nichts blieb nur sein nacktes Leben?
Sie schwieg auch weil sich damit die Verbindung zwischen ihr und Ljufa stärkte, sie merkte das starke Band das zwischen ihnen sich spannte.
Kein anderer bemerkte dies scheinbar, aber zwischen ihnen war eine Verbindung so unzerstörbar wie ihr Glaube.
Sie musste nicht sprechen selbst die Zeichen musste sie kaum noch machen es schien als würde sie genau dasselbe fühlen wie sie und dies verdeutlichte sie dann den anderen.
Sie verstand sie wenn sie sonst alleine stehen würde und sie war für sie da, während alle sich brummend abwendeten.
Selbst Burkhard erblickte nur ihre äusslicher stattlich aufgebaute stolze Fassade ohne dahinter blicken zu wollen.
Evja hatte ihre Seelenfreundin gefunden und sojemanden trifft man wenn es hochkommt einmal im Leben.
Sie war nicht mehr alleine, es war als würde sich aus zwei nun eins bilden..
Wenngleich sie selbst schon nicht mehr an das glaubte was sie tat..wieso?Nur weil die Männer dachten sie müssten sie ignorieren wenn sie sprach, auf sie herabblicken wenn sie ihre Meinung kundtat?
Warum sollte sie kriechen wie ein verletzter Wolf dem nichts blieb nur sein nacktes Leben?
Sie schwieg auch weil sich damit die Verbindung zwischen ihr und Ljufa stärkte, sie merkte das starke Band das zwischen ihnen sich spannte.
Kein anderer bemerkte dies scheinbar, aber zwischen ihnen war eine Verbindung so unzerstörbar wie ihr Glaube.
Sie musste nicht sprechen selbst die Zeichen musste sie kaum noch machen es schien als würde sie genau dasselbe fühlen wie sie und dies verdeutlichte sie dann den anderen.
Sie verstand sie wenn sie sonst alleine stehen würde und sie war für sie da, während alle sich brummend abwendeten.
Selbst Burkhard erblickte nur ihre äusslicher stattlich aufgebaute stolze Fassade ohne dahinter blicken zu wollen.
Evja hatte ihre Seelenfreundin gefunden und sojemanden trifft man wenn es hochkommt einmal im Leben.
Sie war nicht mehr alleine, es war als würde sich aus zwei nun eins bilden..
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Sigfastr Bunjam
Evjas Verhalten kam bei Sigfastr bestenfalls fragwürdig an. Sie ist Ridder der Hinrah, Vertreterin des Jarls. Aber ihren eigenen Jarl scheint sie selbst manchmal nicht ernst zu nehmen. Dann dieses Schweigen...
Als Evja und Ljufa die Kerle mit dem Essen ärgern wollten, schien das Sigfastr der richtige Zeitpunkt für ein Gastgeschenk zu sein. Erst kurz zuvor war er vom Kampf zurück gekehrt. Sig hatte noch einen verschnürten Schinken im Gepäck, eigentlich als Proviant gedacht. Doch nun konnte der Schinken dem Jarl der Hinrah überreicht werden, als Zeichen der Dankbarkeit für die Gastfreundschaft. Dabei schien Burkhard recht erfreut ob der Geste (und dem Fleisch).
Etwas später quittierte der Jarl Evjas Verhalten mit einem scharfen Kommentar und zog sich in sein Zimmer zurück.
Als Evja und Ljufa die Kerle mit dem Essen ärgern wollten, schien das Sigfastr der richtige Zeitpunkt für ein Gastgeschenk zu sein. Erst kurz zuvor war er vom Kampf zurück gekehrt. Sig hatte noch einen verschnürten Schinken im Gepäck, eigentlich als Proviant gedacht. Doch nun konnte der Schinken dem Jarl der Hinrah überreicht werden, als Zeichen der Dankbarkeit für die Gastfreundschaft. Dabei schien Burkhard recht erfreut ob der Geste (und dem Fleisch).
Etwas später quittierte der Jarl Evjas Verhalten mit einem scharfen Kommentar und zog sich in sein Zimmer zurück.
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Runfastr Hinrah
Runfastr saß an jenem Abend im Clansraum und betrachtete die Evja. Er schaute etwas merkwürdig umher und wusste nicht was er tun sollte. Er konzentrierte sich auf das Gespräch der anwesenden, als er dann mit bekam was los war. Er fragte auch nochmal Ljufa um nach zu hacken, als er dies gesagt bekommen hatte was er Wissen wollte so sprach er zu dem schweigenden Ridder Evja:
Wenn dyr keyner der Kerle Respekt zeygt, dann hast dey als Ridder dafür zu sorj'n das du respektyert wyrst, dass solltest du Wyssen. Eyn Ridder sytzt ney so eynfach rum und schweygt, als wäre er eyne Statue. Tuh was damit dey Kerle respetyeren! Verschaffe dey den Respekt, sey es myt de Klinge! Du byst Ridder, also mach wat!
Der Jarl saß da und betrachtete die Situation und als er sich in sein Zimmer begeben hatte. Schaute er ihm nur nach.
Mit Recht! Das Verhalten ähnelte einem Welpen. Verärger war Run auf den Ridder.
Als der Jarl in seinem Zimmer verschwand, sah er Ljufa nach als sie ihm folgte, dann schweifte der Blick wieder zu Evja und er schweigte erneut. Er wiederholte seine Worte und war für eine bestimmte Zeit in Gedanken versunken.
Wenn dyr keyner der Kerle Respekt zeygt, dann hast dey als Ridder dafür zu sorj'n das du respektyert wyrst, dass solltest du Wyssen. Eyn Ridder sytzt ney so eynfach rum und schweygt, als wäre er eyne Statue. Tuh was damit dey Kerle respetyeren! Verschaffe dey den Respekt, sey es myt de Klinge! Du byst Ridder, also mach wat!
Der Jarl saß da und betrachtete die Situation und als er sich in sein Zimmer begeben hatte. Schaute er ihm nur nach.
Mit Recht! Das Verhalten ähnelte einem Welpen. Verärger war Run auf den Ridder.
Als der Jarl in seinem Zimmer verschwand, sah er Ljufa nach als sie ihm folgte, dann schweifte der Blick wieder zu Evja und er schweigte erneut. Er wiederholte seine Worte und war für eine bestimmte Zeit in Gedanken versunken.
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Evja Hinrah
...und zwischen all dem Unmut amüsierte es sie sogar, aber verstärkte die Absicht weiterhin ihr Schweigen aufrechtzuerhalten..
Dann war sie halt untypisch, mussten sie sich ja nicht mit rumärgern nur das tuen was sie verdiente..Respekt erhalten so wie sie andere respektiert, denn das ist in einem Rudel unerlässlich.
Und gerade in diesem Stursinn machte es ihr Freude mit teilnahmsloser Mimik dazusitzen und zu sehen wie sie die Köpfe schüttelten und ihr sagten was sie tuen soll.
Als wenn sie EVJA HINRAH sich sagen lässt was sie tuen soll, was das beste für sie ist.
Respekt durch kloppe zu holen ist eine zu einfache und zu rabiate Methode, das waren die Tiefländer gewohnt, aber wenn sie mit etwas aufhörte was für die Natur des Tiefländers wichtig war und ebenso alltäglich, dann wussten sie nichts damit anzufangen.
Wer wollte eine stur-schweigende Tiefländerin schon?
Und erst recht mit solch unterkühlten blauen Augen und sie zum reden zu bringen da scheiterte man gleich in den Anfängen und versuchte es gar nicht erst weiter.
Ich will doch nur ein wenig RESPEKT!
Dann war sie halt untypisch, mussten sie sich ja nicht mit rumärgern nur das tuen was sie verdiente..Respekt erhalten so wie sie andere respektiert, denn das ist in einem Rudel unerlässlich.
Und gerade in diesem Stursinn machte es ihr Freude mit teilnahmsloser Mimik dazusitzen und zu sehen wie sie die Köpfe schüttelten und ihr sagten was sie tuen soll.
Als wenn sie EVJA HINRAH sich sagen lässt was sie tuen soll, was das beste für sie ist.
Respekt durch kloppe zu holen ist eine zu einfache und zu rabiate Methode, das waren die Tiefländer gewohnt, aber wenn sie mit etwas aufhörte was für die Natur des Tiefländers wichtig war und ebenso alltäglich, dann wussten sie nichts damit anzufangen.
Wer wollte eine stur-schweigende Tiefländerin schon?
Und erst recht mit solch unterkühlten blauen Augen und sie zum reden zu bringen da scheiterte man gleich in den Anfängen und versuchte es gar nicht erst weiter.
Ich will doch nur ein wenig RESPEKT!
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Evja Hinrah
Aus der sprachlosen Wölfin wurde dann dank Burkhard und Ljufa die sprechende Evja wenngleich auch mit großen Wiederwillen. Am Anfang fiel es ihr sogar recht schwer die Gedanken dann auch in die Worte umzusetzen die letzten zwei Tage hatte sie sich nur dazu gezwungen zu schweigen und zuzuhören.
Neuerdings hatte sich hedwig mal wieder aus seinem Loch getraut und machte sich es auf der Holzbank vor dem Feuer gemütlich, dann sah er sich Ljufa und Evja an wie sie Hand in Hand da saßen, Ljufas kopf an Evjas Schulter gelehnt und beide zufrieden lächelnd.
Sua's..Dennoch schien Hedwig nachdenklich und rieb seinen Bart nachdenklich und Ljufa fragte dann an Evjas statt was denn los sei.
So berichtete er das sie ungewöhnlich waren, das er etwas in der Geisterwelt spührte was vielleicht alles verändern konnte aber dafür musste er erst die Geister befragen und das könnte dauern bis einer von ihnen gut gesinnt ist.
So würden sie sich gedulden müssen, doch Evjas Blut kochte vor Aufregung, war es das was sie spührte?
Neuerdings hatte sich hedwig mal wieder aus seinem Loch getraut und machte sich es auf der Holzbank vor dem Feuer gemütlich, dann sah er sich Ljufa und Evja an wie sie Hand in Hand da saßen, Ljufas kopf an Evjas Schulter gelehnt und beide zufrieden lächelnd.
Sua's..Dennoch schien Hedwig nachdenklich und rieb seinen Bart nachdenklich und Ljufa fragte dann an Evjas statt was denn los sei.
So berichtete er das sie ungewöhnlich waren, das er etwas in der Geisterwelt spührte was vielleicht alles verändern konnte aber dafür musste er erst die Geister befragen und das könnte dauern bis einer von ihnen gut gesinnt ist.
So würden sie sich gedulden müssen, doch Evjas Blut kochte vor Aufregung, war es das was sie spührte?
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Ljufa Bunjam
Irgendwie hatte sie dies alles mitgenommen.
Die halbe Nacht hatte sie wachgelegen und auf die Decke gestart.
Zwar beruhigte sie das leise schnarchen ihrer Sua, doch machte es sie noch nachdenklicher als sonst.
Evja hatte es geschafft ihr gleichzeitig das Herz fliegen zu lassen und es mit einem Dolch zu erstechen.
Sie wusste nicht was sie davon halten sollte, aber sie wusste, dass es einen Grund haben musste, dass Evja sich so verhalten hatte wie sie sich verhalten hatte.
'Sie will das du mehr Zeit mit ihr verbringst!', jene Worte halten immer wieder in ihrem Kopf hin und her gepart mit einem zweiten Satz 'Ihr klingt ähnlich.' jene beiden Sätze, sie hatten den Abend auf eine gewisse Art und weise geprägt wie keine anderen Worte in ihrem Leben zuvor.
Denn jene Worte könnten ihr ganzes Leben erneut ändern, alles über den Haufen werfen. Sie auf den Kopf stellen und ihr vielleicht sogar das Genick brechen, ohne dass sie es verhindern könnte.
Wieso hatte er sie nicht angeschrien, sie genommen und in den Wassertrog geschmissen, wieso hatte er einfach garnichts gesagt?
Sie hatte schlicht und ergreifend besser damit leben können, wenn er etwas mehr gesagt hätte. Oder vielleicht hatte er nur so reagiert weil Evja gefragt hatte oder eher rausposaunt hatte, vielleicht hätte er ganz anderest reagiert wenn sie selbst gefragt hätte...
Sie wischte jenen Gedanken weg und wendete sich im Fell um, um ihre Nase in das Haar von ihrer Sua zu stecken. Sie kuschelte sich an Evja und schloss erneut die Augen. Der Morgen graute zwar schon, aber sie würden schon nicht so rasch aufstehen, da war sie sich sicher.
Und so konnte sie nur einschlafen mit erneut dem Gedanken 'Ihr klingt ähnlich!'
Die halbe Nacht hatte sie wachgelegen und auf die Decke gestart.
Zwar beruhigte sie das leise schnarchen ihrer Sua, doch machte es sie noch nachdenklicher als sonst.
Evja hatte es geschafft ihr gleichzeitig das Herz fliegen zu lassen und es mit einem Dolch zu erstechen.
Sie wusste nicht was sie davon halten sollte, aber sie wusste, dass es einen Grund haben musste, dass Evja sich so verhalten hatte wie sie sich verhalten hatte.
'Sie will das du mehr Zeit mit ihr verbringst!', jene Worte halten immer wieder in ihrem Kopf hin und her gepart mit einem zweiten Satz 'Ihr klingt ähnlich.' jene beiden Sätze, sie hatten den Abend auf eine gewisse Art und weise geprägt wie keine anderen Worte in ihrem Leben zuvor.
Denn jene Worte könnten ihr ganzes Leben erneut ändern, alles über den Haufen werfen. Sie auf den Kopf stellen und ihr vielleicht sogar das Genick brechen, ohne dass sie es verhindern könnte.
Wieso hatte er sie nicht angeschrien, sie genommen und in den Wassertrog geschmissen, wieso hatte er einfach garnichts gesagt?
Sie hatte schlicht und ergreifend besser damit leben können, wenn er etwas mehr gesagt hätte. Oder vielleicht hatte er nur so reagiert weil Evja gefragt hatte oder eher rausposaunt hatte, vielleicht hätte er ganz anderest reagiert wenn sie selbst gefragt hätte...
Sie wischte jenen Gedanken weg und wendete sich im Fell um, um ihre Nase in das Haar von ihrer Sua zu stecken. Sie kuschelte sich an Evja und schloss erneut die Augen. Der Morgen graute zwar schon, aber sie würden schon nicht so rasch aufstehen, da war sie sich sicher.
Und so konnte sie nur einschlafen mit erneut dem Gedanken 'Ihr klingt ähnlich!'
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Ljufa Bunjam
Die Reiberei mit Kanubio hätte sie sehr mitgenommen. Sie hatte noch nie darüber nachgedacht gehabt, aber in dem Moment war es ihr sogleich vor Augen getretten. Sie sollte ihr Bündel wieder packen und zu ‚Ihren’ Rudel zurückreisen. Nach Hause zu ihrem Vater zurück zu jenen die sie so liebte. Doch konnte sie so einfach zurück?
Würde sie den Weg finden durch jenes Land hindurch, über Berg und Meere hinweg. Sie wusste es nicht, sie wusste nur, die Dame im Wind wäre nicht bei ihr wie auf dem Hinweg, Sie wäre allein.
Sie seufzte auf und blickte auf die Bohlen der Decke, über sich. Evja war noch nicht ins Bett gekommen. Aber es tat gut zu wissen, dass sie es noch tun würde. Wenn sie an Evja dachte, waren ihre Gedanken von einer Heimreise wie weggeblasen. Evja war für sie wie ein Stück Heimat in der Ferne. Mit ihr konnte sie Lachen und Weinen, Kuscheln und sich streiten. Sie war wie die Schwester die sie nie hatte. Eine Einheit die die anderen Rudelmitglieder in den Wahnsinn aber auch in einen Lachanfall treiben konnte.
Sie lächelte auf und zog sich das Fell noch etwas höher.
„Eigentlich bist du wie eine Hinrah!“ , jene Worte hatte Evja gesagt, als sie Spjall die Hand verbunden hatte. Worte die sie sehr gerührt hatte. Das Hinrahrudel hatte sie schon beinahe völlig akzeptiert und integriert. Anders als bei den Bunjams. Bei den Hinrahs mochte man sie, nein man wertschätze sie als Person und Heilerin sogar sehr. Spjall hatte ihr das mehr als deutlich gezeigt und gesagt. Sie war in seinen Augen eine gute Wölfin. Eine heilende Hand, die jedes Rudel gebrauchen könnte. Und auch er würde sie gern als Hinrah sehen. Kerle hatte er ihr vorgeschlagen zum Handfasten, die ganzen noch einsamen Kerle hatte er runtergeratter. Aber in jenem Punkt war sie einfach zu wählerisch. Keiner war so, wie sie sich einen Kerl vorstellte. Björn war ein lieber Teddybär, aber viel zu viel auf Essen und Arbeit fixiert. Runfastr war ihr auf eine Art und Weise zwar sympathisch, aber er war zu grobschlächtig. Und Burkhard, naja Burkhard war einfach Burkhard.
Wenn also kein neuer Kerl zu den Hinrahs finden würde oder sich nicht einer noch von einer anderen Seite zeigen würde. Wäre Spjalls Plan wohl eher ein Blick in ein schwarzes Ofenrohr.
Würde sie den Weg finden durch jenes Land hindurch, über Berg und Meere hinweg. Sie wusste es nicht, sie wusste nur, die Dame im Wind wäre nicht bei ihr wie auf dem Hinweg, Sie wäre allein.
Sie seufzte auf und blickte auf die Bohlen der Decke, über sich. Evja war noch nicht ins Bett gekommen. Aber es tat gut zu wissen, dass sie es noch tun würde. Wenn sie an Evja dachte, waren ihre Gedanken von einer Heimreise wie weggeblasen. Evja war für sie wie ein Stück Heimat in der Ferne. Mit ihr konnte sie Lachen und Weinen, Kuscheln und sich streiten. Sie war wie die Schwester die sie nie hatte. Eine Einheit die die anderen Rudelmitglieder in den Wahnsinn aber auch in einen Lachanfall treiben konnte.
Sie lächelte auf und zog sich das Fell noch etwas höher.
„Eigentlich bist du wie eine Hinrah!“ , jene Worte hatte Evja gesagt, als sie Spjall die Hand verbunden hatte. Worte die sie sehr gerührt hatte. Das Hinrahrudel hatte sie schon beinahe völlig akzeptiert und integriert. Anders als bei den Bunjams. Bei den Hinrahs mochte man sie, nein man wertschätze sie als Person und Heilerin sogar sehr. Spjall hatte ihr das mehr als deutlich gezeigt und gesagt. Sie war in seinen Augen eine gute Wölfin. Eine heilende Hand, die jedes Rudel gebrauchen könnte. Und auch er würde sie gern als Hinrah sehen. Kerle hatte er ihr vorgeschlagen zum Handfasten, die ganzen noch einsamen Kerle hatte er runtergeratter. Aber in jenem Punkt war sie einfach zu wählerisch. Keiner war so, wie sie sich einen Kerl vorstellte. Björn war ein lieber Teddybär, aber viel zu viel auf Essen und Arbeit fixiert. Runfastr war ihr auf eine Art und Weise zwar sympathisch, aber er war zu grobschlächtig. Und Burkhard, naja Burkhard war einfach Burkhard.
Wenn also kein neuer Kerl zu den Hinrahs finden würde oder sich nicht einer noch von einer anderen Seite zeigen würde. Wäre Spjalls Plan wohl eher ein Blick in ein schwarzes Ofenrohr.
-
Evja Hinrah
Später am Abend kuschelte sie sich in die Felle und als sie den warmen körper neben sich spührte ging ihr regelrecht das Herz auf.
Sie war nicht allein wiedermal spührte sie wieder die einsamkeit in den vergangenen Tagen aber Ljufa war da, Bekki auch und viel geschah um sie herum.
Sie war eine starke Wölfin immer gewesen und hatte viel Schmerz schon in ihrem Leben ertragen müssen, viele Verluste.
Argos war wiedergekommen und Evja geriet in einen Wirbel der Gefühle so schön war es ihn zu sehen doch so wütend war sie, besonders als er ihr dann noch vorhielt das sie alles ändern könnte. Sie war dafür verantwortlich?
Sie wussten beide das es so nicht richtig war und so taumelte sie von einem Gefühlsausbruch in den anderen, innerlich denn sie wollte keinen so wirklich das maximale Leid sehen lassen was sie empfand.
Ljufa spührte es allerdings das wusste Evja, es war ihre Art wie sie sie ansah und sie berührte.
Sie wollte das Evja wieder mit Argos glücklich werden sollte, aber das war so einfach gesagt und so schwer umzusetzen. Sie konnte nicht über ihren Schatten springen.
Ljufa war ihre Sua, die Schwester der verbundenen Seelen, sie waren doch nicht mehr zwei sondern so ähnlich waren sie sich das sie eins wurden.
Evja wurde etwas immer klarer solange Ljufa da war, doch dieser Gedanke musste noch ein wenig geheim bleiben zumindest bis Samhain..
Sie war nicht allein wiedermal spührte sie wieder die einsamkeit in den vergangenen Tagen aber Ljufa war da, Bekki auch und viel geschah um sie herum.
Sie war eine starke Wölfin immer gewesen und hatte viel Schmerz schon in ihrem Leben ertragen müssen, viele Verluste.
Argos war wiedergekommen und Evja geriet in einen Wirbel der Gefühle so schön war es ihn zu sehen doch so wütend war sie, besonders als er ihr dann noch vorhielt das sie alles ändern könnte. Sie war dafür verantwortlich?
Sie wussten beide das es so nicht richtig war und so taumelte sie von einem Gefühlsausbruch in den anderen, innerlich denn sie wollte keinen so wirklich das maximale Leid sehen lassen was sie empfand.
Ljufa spührte es allerdings das wusste Evja, es war ihre Art wie sie sie ansah und sie berührte.
Sie wollte das Evja wieder mit Argos glücklich werden sollte, aber das war so einfach gesagt und so schwer umzusetzen. Sie konnte nicht über ihren Schatten springen.
Ljufa war ihre Sua, die Schwester der verbundenen Seelen, sie waren doch nicht mehr zwei sondern so ähnlich waren sie sich das sie eins wurden.
Evja wurde etwas immer klarer solange Ljufa da war, doch dieser Gedanke musste noch ein wenig geheim bleiben zumindest bis Samhain..