„Eluive, die noch immer im Herzen Alathairs weilte, damit Alathair nicht auseinander bräche, segnete die Edhil die den Wald geschützt hatten und ihm nun halfen wieder zu genesen. Der Wald erhörte fortan die Bitten diesen Edhil, und dieses Zusammenspiel ließ die Elfen nicht mehr los. Gebannt waren sie von dem Einklang, der sich ihnen nun auftat.“
So oder so ähnlich lauteten die Zeilen im gespinnst des Schicksals, welches zu jeder Zeit alles auf zeichnet was sich in der Welt ereignet. Es ist die Wahrheit und auch wieder nicht, es ist vielmehr nur ein Teil dessen was sich damals ereignet hat, die bloßen Fakten, ohne jedes Detail. Ich muss es wissen, denn einst war ich einer der Edhil, die damals gesegnet wurden, doch nun bin ich ein Lairfey, kein Geschöpf der Häuser aus Stein oder der Städte mehr sondern ein Wesen des Waldes. Eluive segnete uns mit einzigartigen Gaben und auch hielten wir stets Kontakt zu den Edhil, welche auch weiterhin unsere Brüder und Schwestern sind.
Doch dann kam der Tag an dem sich das Schicksal wenden sollte, mein Volk beschloss diese Insel, die die Menschen Gerimor nennen, zu verlassen und irgendwo eine neue bleibe zu suchen. In aller Ruhe wurden Sachen zusammen gesucht, in der Zwischenzeit wurden Schiffe aus lebendem Holz erschaffen. Manch einer wird sich jetzt bestimmt fragen wieso verlassen die Lairfey’y das Land das sie eigentlich beschützen sollten, die antwort auf diese Frage ist recht einfach. Wir verließen das Land, weil es nichts mehr zu beschützen gab, Alatars Macht war weitest gehend gebrochen. Auch die Menschen, diese kurzlebige Rasse, welche auch von Eluive geschaffen wurde, und doch nicht mit der Natur im Einklang leben kann, breiten sich immer Weiter aus, dringen immer tiefer in die Wälder vor um Holz zu hacken oder auf sonstige weise der Natur zu schaden.
Diese beiden Gründe trieben uns zum Aufbruch und der suche nach neuem ruhigerem Land. Nahe der alten Heimstädte welche bald verlassen und der Natur überlassen da liegen würde, schufen wir einen Hafen von dem aus wir aufbrechen wollten. Dort wurden auch unsere Schiffe aus einzelnen Bäumen geformt. Mach einer der besonders nahe mit der Natur verbunden war, besaß die Gabe Bäume so wachsen zu lassen wie es ihm richtig erschien. Auf diese weise wurden auch die Schiffe „gebaut“, die wuchsen aus jeweils einem einzigen Baum.
Mit großer Trauer wurde der Abschied von dem Volk der Edhil und der Lairfey’y, welche durch ihre gemeinsame Vergangenheit so eng miteinander verbunden waren, gefeiert. Auch wenn ein Gefühl der Entzweiung entstand so blieb meinem Volk kein anderer Ausweg mehr als sein Glück in einem neuen noch unberührtem Land zu suchen. Segel wurden gehießt und langsam nahmen die großen Schiffe fahrt auf, Richtung neuer Ufer.
Ein Land wird verlassen
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Der Erzähler
Lange Zeit waren sie mit dem Schiff unterwegs gewesen um eine neue Heimat zu finden. Nicht wenig gefährliches war geschehen während der Fahrt, und so mancher Elf hat sie nicht überlebt, es gab Stürme, und Wesen der Meere die es ihnen so schwer wie möglich zu machen schienen. Nach über einem Jahr in denen von ihnen keiner auch nur den Fuß auf etwas anderes als den Boden des Schiffs gesetzt hatte, war die Stimmung an Bord alles andere als Fröhlich, die Lieder waren verebbt und sind der Ständigen Routine an Bord gewichen. Tag ein Tag aus gab es das gleiche zu tun. Der Proviant hatte sich zu Anfang sehr abwechslungsreich gezeigt, doch nun war nicht mehr als hartgebackenes Brot schales Wasser und ein wenig Wein noch übrig. Ihre Zauberkräfte wollten sie nicht bemühen denn auch dies benötigte Kraft die sie brauchten um den Elementen weiterhin trotzen zu können.
Doch irgendwann hatte auch diese Pein ein Ende gefunden, denn kurz bevor sie das zweite Jahr an Bord verbracht hatten, meldete der Elf im Ausguck etwas für alle überraschendes, er war sich sicher einen Vogel in weiter ferne hat fliegen zu sehen, aber als alle in diese Richtung blickten sahen sie nicht mehr als die Schaumkronen der Wellen. Abgetan als etwas das man sich wünschte zu sehen, aber nicht eintrat, vergaß man den Vogel schnell wieder. Einige Tage später dann aber meldete der Ausguck erneut einen Vogel eine Möwe, einer ihm unbekannten Art, und diesmal sahen auch alle den Vogel die danach Ausschau hielten. Man setze Kurs auf die Richtung des Vogels.
Am morgengrauen des nächsten Tages war es wieder der Ausguck der diesmal Land meldete. In der Ferne zeichneten sich die Konturen eines schwarzen Striches mit Bergen ab. Um so näher das Schiff aber dem Land kam, um so deutlicher konnte man erkennen das sie einen uralten Wald vor sich hatten, der fast bis an die Küste hinanreichte. Freudenschreie und Jubel erklang, und auch die mitgenommenen Musikinstrumente spielten zum ersten mal seid längerer Zeit wieder eine fröhliche weise um das neue Land ihre Neue Heimat zu begrüßen.
Das Schiff wurde direkt am Rand des Waldes auf Grund gesetzt. Später so dachte man, falls man es doch noch brauchte könnte man es wieder aus dem Sand am Ufer befreien. Nach den ersten Erkundungsgängen stellte sich die wahre Größe des Waldes heraus, es war ein Fast die ganze Insel bedeckender Wald und er sollte ihre neue Heimat sein. Auf einer mit hohem Gras bewachsenen Wiese, errichtete sich das Volk der Lairfey’y ein neues Heim. Zunächst nur einfache Zelte aus den Segeln des Schiffes und Ställe für das Mitgebrachte Vieh, doch bald schon waren die ersten der großen Bäume eingesetzt und dank der Magie gediehen sie kräftig und brauchten nur einen Bruchteil der Zeit um den Elfen ein festes Dach über dem Kopf zu gewähren.
Doch irgendwann hatte auch diese Pein ein Ende gefunden, denn kurz bevor sie das zweite Jahr an Bord verbracht hatten, meldete der Elf im Ausguck etwas für alle überraschendes, er war sich sicher einen Vogel in weiter ferne hat fliegen zu sehen, aber als alle in diese Richtung blickten sahen sie nicht mehr als die Schaumkronen der Wellen. Abgetan als etwas das man sich wünschte zu sehen, aber nicht eintrat, vergaß man den Vogel schnell wieder. Einige Tage später dann aber meldete der Ausguck erneut einen Vogel eine Möwe, einer ihm unbekannten Art, und diesmal sahen auch alle den Vogel die danach Ausschau hielten. Man setze Kurs auf die Richtung des Vogels.
Am morgengrauen des nächsten Tages war es wieder der Ausguck der diesmal Land meldete. In der Ferne zeichneten sich die Konturen eines schwarzen Striches mit Bergen ab. Um so näher das Schiff aber dem Land kam, um so deutlicher konnte man erkennen das sie einen uralten Wald vor sich hatten, der fast bis an die Küste hinanreichte. Freudenschreie und Jubel erklang, und auch die mitgenommenen Musikinstrumente spielten zum ersten mal seid längerer Zeit wieder eine fröhliche weise um das neue Land ihre Neue Heimat zu begrüßen.
Das Schiff wurde direkt am Rand des Waldes auf Grund gesetzt. Später so dachte man, falls man es doch noch brauchte könnte man es wieder aus dem Sand am Ufer befreien. Nach den ersten Erkundungsgängen stellte sich die wahre Größe des Waldes heraus, es war ein Fast die ganze Insel bedeckender Wald und er sollte ihre neue Heimat sein. Auf einer mit hohem Gras bewachsenen Wiese, errichtete sich das Volk der Lairfey’y ein neues Heim. Zunächst nur einfache Zelte aus den Segeln des Schiffes und Ställe für das Mitgebrachte Vieh, doch bald schon waren die ersten der großen Bäume eingesetzt und dank der Magie gediehen sie kräftig und brauchten nur einen Bruchteil der Zeit um den Elfen ein festes Dach über dem Kopf zu gewähren.
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Der Erzähler
Das neue Leben
Viele Jahre sind seitdem vergangen, seit jenem Tage die sie hier angekommen sind. Eine prächtige Sippe hatte sich entwickelt und viele neue starke Jäger und Handwerker sind seither herangewachsen. Die ältesten Weber unter ihnen begannen mittlerweile die jungen auszubilden das Geflecht Eluvies besser zu beherrschen und zu deuten. Das Lied Elivies, dessen Gleichgewicht war bisher immer im absolutem Einklang gewesen und nichts sagte vorraus das es je wieder gestört werden könne. Die Tiere in den Wäldern gediehen prächtig, nur vereinzelt waren welche unter ihnen die durch eine Krankheit sich veränderten oder durch etwas anderes aufgebracht waren. Aber jene waren von den Lair`fey schnell umsorgt und beruhigt so das es auch dahingehend keinerlei Schwierigkeiten machte. Sie nahmen sich so oder so nur das aus der Natur was sie wirklich zu leben brauchten. Kein Stück Fleisch oder eine Pflanze zuviel was sie nicht unbedingt benötigten.
Ruhig und dennoch voller Leben waren all jene Nächte und Tage in jener Sippe. Jeder ging am Tage seinem Handwerk oder dergleichen nach, welche Aufgabe ihm zugeteilt war. Des Abends saßen sie meistens um das Lagerfeuer im kleinem Dorf und sangen und spielten auf den selbst hergestellten Instrumenten. Die Lieder waren im absoluten Einklang mit Eluvie , harmonisch mit dem rauschen des Blätterwerkes eines Baumes oder dem zwitschern eines Vogels..
Alles schien in geregelten Bahnen zu verlaufen die nächsten Jahre. Bis zu jenem ersten Tage hin wo etwas geschah was vielleicht nicht hätte sein sollen.
Viele Jahre sind seitdem vergangen, seit jenem Tage die sie hier angekommen sind. Eine prächtige Sippe hatte sich entwickelt und viele neue starke Jäger und Handwerker sind seither herangewachsen. Die ältesten Weber unter ihnen begannen mittlerweile die jungen auszubilden das Geflecht Eluvies besser zu beherrschen und zu deuten. Das Lied Elivies, dessen Gleichgewicht war bisher immer im absolutem Einklang gewesen und nichts sagte vorraus das es je wieder gestört werden könne. Die Tiere in den Wäldern gediehen prächtig, nur vereinzelt waren welche unter ihnen die durch eine Krankheit sich veränderten oder durch etwas anderes aufgebracht waren. Aber jene waren von den Lair`fey schnell umsorgt und beruhigt so das es auch dahingehend keinerlei Schwierigkeiten machte. Sie nahmen sich so oder so nur das aus der Natur was sie wirklich zu leben brauchten. Kein Stück Fleisch oder eine Pflanze zuviel was sie nicht unbedingt benötigten.
Ruhig und dennoch voller Leben waren all jene Nächte und Tage in jener Sippe. Jeder ging am Tage seinem Handwerk oder dergleichen nach, welche Aufgabe ihm zugeteilt war. Des Abends saßen sie meistens um das Lagerfeuer im kleinem Dorf und sangen und spielten auf den selbst hergestellten Instrumenten. Die Lieder waren im absoluten Einklang mit Eluvie , harmonisch mit dem rauschen des Blätterwerkes eines Baumes oder dem zwitschern eines Vogels..
Alles schien in geregelten Bahnen zu verlaufen die nächsten Jahre. Bis zu jenem ersten Tage hin wo etwas geschah was vielleicht nicht hätte sein sollen.