"Die Welt ist im Wandel..."
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Der Erzähler
"Die Welt ist im Wandel..."
Gleißendes Licht trat aus ihren Augen und ruhig sprach sie zu Eluive: „Er ist auf dem Meeresgrund Mutter. Er bereitet das Ende vor.“
Eluive glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter, aber es gab sie und Temora war eine von ihnen. Sie hatten die Gabe Gedanken zu lesen und in die Zukunft zu sehen. Eilig suchte sie das Meer und tauchte tief, bis sie Alatar entdeckte der soeben seine Tatzenhände auf den Meeresgrund schlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat. Eluive tauchte um Alatar herum und in den Riss hinein, bis der Riss den Mittelpunkt Alathairs erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In dieser Sekunde gab Eluive ihren Körper auf und hielt mit all ihrer Energie die Welt zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte und der Riss, ward von Erde und Schlamm zugeschüttet und begrub Eluives Körper in seiner Mitte. Alatar verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, während er wieder aufs Festland kam und sein Klagen zu den Gestirnen hinaus rief.
~ aus den Überlieferungen um die Entstehung der Welt ~
Jene, die gesegnet waren im Zeichen der gütigen Göttermutter, sollten diese letzten Nächte des Searums unruhig zubringen. Je nach persönlicher Wesensart mochte es eine Beklemmung bis hin gar zu Atemnot sein, die sie aus leichtem Schlaf aufwachen ließ. Mancher mochte in Räumen ein Gefühl von Gefangenheit spüren, bis er sich im Freien befindet und tief atmen kann. Von Tatendrang ohne Ziel getrieben. Wo ein leicht den Sorgen gedenkender Mensch Beklemmung und unergründbare Angst empfinden mochte, da sprühte der nächste über vor Aktivität, daß man aus der Haut fahren mochte.
Allem gemein war eine ungewohnte Unruhe, sobald man die göttliche Nähe suchte. Vielleicht nur fehlende Ausgeglichenheit eines Einzelnen?
~~~~~
(in den Wäldern Gerimors)
Viele hielten Tiere für dumm. Doch sie hatten nur eine eigene Form des Verstandes. Sie spürten Dinge, die dem sogenannten "vernunftbegabten Wesen" verborgen blieb. So waren es intelligente Augen, die in diesen Tagen zum wiederholten Mal beobachten konnten, wie aus heiterem Himmel heraus über ein riesiges Gebiet hinweg ganze Schwärme unterschiedlicher Vögel plötzlich aufflogen.
Rehherden, die von plötzlicher Panik getrieben wild flohen. Das Brüllen des Waldes, wenn etwas nicht stimmte. Im Nebelwald würden gar die Geister des Waldes für einen Moment wie erstarrt innehalten, und jene in Gestalt eines wandelnden Baumes beunruhigend knarzen.
Da, da war es doch auch wieder, oder? Kaum zu spüren. Einbildung?
Ein Zittern in der Erde...
~~~~~
(an den Küsten)
Das Fluchen des Fischers trug sich vom Boot heraus noch weit über das Meer. Schon wieder leere Netze! Dabei war die Gegend hier doch zuverlässiger Versammlungsort ertragreicher Fischschwärme. Flauten, ja, die gab es immer wieder. Aber von heut auf morgen und dann über Tage die Fische einfach weg?
Ein Krebs, zu klein um als Beute zu lohnen, sollte seinen Weg zurück ins Meer finden, als der Fischer plötzlich erschrocken im Boot nach festem Stand suchte. Was bei allen Göttern war das jetzt?!
Eine kleinere Welle - und wie aus dem Nichts hatte sie sich unter seinem Boot gebildet. Entsetzt krallte der Fischer sich am Rand seiner Nußschale fest, der Krebs plumpste ins Wasser und war's auch so zufrieden. Aber was hatte das Boot erschüttert? Etwa ein Wal? Ein Seeungeheuer, das sich hier durch's Meer pflügte? Der Aberglaube schlug Purzelbäume, während geweitete Augen beobachten, wie kaum erkennbar die kleinere, aber lange Welle sich auf die Küste zubewegte - und in für die normalen Verhältnisse hier sich zu erschreckender Höhe auftürmte, sobald sie in den Bereich des Strandes kam. Weit klatschte sie auf den Sand. Keine Katastrophe, aber... sowas sah man auch nicht aller Tage.
~~~~~
(in den Städten)
Plötzlich ein Krachen, dann lag die lose Dachschindel unten. Warum die wackelig stehende Vase nun doch umgekippt war? Naja, passierte eben mal. Fluchen tat am nächsten Tag ein Maurer, als im frischen Putz von vorgestern ein Riß war - verflixter Lehrlingspfusch.
Kleinigkeiten...
Eluive glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter, aber es gab sie und Temora war eine von ihnen. Sie hatten die Gabe Gedanken zu lesen und in die Zukunft zu sehen. Eilig suchte sie das Meer und tauchte tief, bis sie Alatar entdeckte der soeben seine Tatzenhände auf den Meeresgrund schlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat. Eluive tauchte um Alatar herum und in den Riss hinein, bis der Riss den Mittelpunkt Alathairs erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In dieser Sekunde gab Eluive ihren Körper auf und hielt mit all ihrer Energie die Welt zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte und der Riss, ward von Erde und Schlamm zugeschüttet und begrub Eluives Körper in seiner Mitte. Alatar verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, während er wieder aufs Festland kam und sein Klagen zu den Gestirnen hinaus rief.
~ aus den Überlieferungen um die Entstehung der Welt ~
Jene, die gesegnet waren im Zeichen der gütigen Göttermutter, sollten diese letzten Nächte des Searums unruhig zubringen. Je nach persönlicher Wesensart mochte es eine Beklemmung bis hin gar zu Atemnot sein, die sie aus leichtem Schlaf aufwachen ließ. Mancher mochte in Räumen ein Gefühl von Gefangenheit spüren, bis er sich im Freien befindet und tief atmen kann. Von Tatendrang ohne Ziel getrieben. Wo ein leicht den Sorgen gedenkender Mensch Beklemmung und unergründbare Angst empfinden mochte, da sprühte der nächste über vor Aktivität, daß man aus der Haut fahren mochte.
Allem gemein war eine ungewohnte Unruhe, sobald man die göttliche Nähe suchte. Vielleicht nur fehlende Ausgeglichenheit eines Einzelnen?
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(in den Wäldern Gerimors)
Viele hielten Tiere für dumm. Doch sie hatten nur eine eigene Form des Verstandes. Sie spürten Dinge, die dem sogenannten "vernunftbegabten Wesen" verborgen blieb. So waren es intelligente Augen, die in diesen Tagen zum wiederholten Mal beobachten konnten, wie aus heiterem Himmel heraus über ein riesiges Gebiet hinweg ganze Schwärme unterschiedlicher Vögel plötzlich aufflogen.
Rehherden, die von plötzlicher Panik getrieben wild flohen. Das Brüllen des Waldes, wenn etwas nicht stimmte. Im Nebelwald würden gar die Geister des Waldes für einen Moment wie erstarrt innehalten, und jene in Gestalt eines wandelnden Baumes beunruhigend knarzen.
Da, da war es doch auch wieder, oder? Kaum zu spüren. Einbildung?
Ein Zittern in der Erde...
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(an den Küsten)
Das Fluchen des Fischers trug sich vom Boot heraus noch weit über das Meer. Schon wieder leere Netze! Dabei war die Gegend hier doch zuverlässiger Versammlungsort ertragreicher Fischschwärme. Flauten, ja, die gab es immer wieder. Aber von heut auf morgen und dann über Tage die Fische einfach weg?
Ein Krebs, zu klein um als Beute zu lohnen, sollte seinen Weg zurück ins Meer finden, als der Fischer plötzlich erschrocken im Boot nach festem Stand suchte. Was bei allen Göttern war das jetzt?!
Eine kleinere Welle - und wie aus dem Nichts hatte sie sich unter seinem Boot gebildet. Entsetzt krallte der Fischer sich am Rand seiner Nußschale fest, der Krebs plumpste ins Wasser und war's auch so zufrieden. Aber was hatte das Boot erschüttert? Etwa ein Wal? Ein Seeungeheuer, das sich hier durch's Meer pflügte? Der Aberglaube schlug Purzelbäume, während geweitete Augen beobachten, wie kaum erkennbar die kleinere, aber lange Welle sich auf die Küste zubewegte - und in für die normalen Verhältnisse hier sich zu erschreckender Höhe auftürmte, sobald sie in den Bereich des Strandes kam. Weit klatschte sie auf den Sand. Keine Katastrophe, aber... sowas sah man auch nicht aller Tage.
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(in den Städten)
Plötzlich ein Krachen, dann lag die lose Dachschindel unten. Warum die wackelig stehende Vase nun doch umgekippt war? Naja, passierte eben mal. Fluchen tat am nächsten Tag ein Maurer, als im frischen Putz von vorgestern ein Riß war - verflixter Lehrlingspfusch.
Kleinigkeiten...
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Systra Bunjam
Systra saß im Heilligen Hain und ging wieder ihrer Meditation nach.
Die Waldgeister und Lichter stoben durch die Wipfel der Bäume und die Büsche und Gräser. Leises Plätschern des kleinen Wasserfalls hallte durch die ruhige Atmosphäre.
Wer die schöne Thyrin dort hätte sitzen sehen hätte geglaubt sie währe entweder tod oder aber auf eine Art und Weise abwesend die schon beängstigend war. Ihr Blick leer und starr vor sich gerichtet ohne irgendeine Regung. Nur ab und zu blinzelten ihre Augen, während sich ihr Brustkorb hob und sank, beweisend das sie zumindest körperlich noch da war.
Systra`s Blick war nicht im Diesseits, sie hatte sich ganz auf das Jenseits konzentiert und liess ihren Blick und ihren Geist langsam durch den Heilligen Hain gleiten. Überall waberte Nebel auf dem Boden der das Gras nur schemenhaft sichtbar machte. Die Bäume strahlten auch hier von Energie und Leben doch man sah was ihnen Kraft verlieh.
Die Geister stobten überall umher. In den unterschiedlichsten Formen, Größen und Gestalten. Dort sah sie einen Wassergeist der sich gerade ein Stück aus dem See erhob, dann wieder einen der Waldgeister die sich genügsam durch die Bäume schoben.
Am Feuer flogen Feuergeister herrum, hindurch, daran entlang und liessen das Feuer lodern.
Elemente und Geister gleichermaßen umgaben sie stetig, auch hier im Alphaheim.
Eine kräftige Welle schoss gegen die Klippen der Insel und liess Wasser in der Luft funkeln während die Bäume kurz erzitterten wie Systra glaubte.
Einen Moment war es so als habe jemand die Zeit angehalten. Die Geister standen Still und es war als würden sie kurz auf etwas hören oder etwas reagieren. Als habe etwas sie für diesen Bruchteil einfach paralysiert.
Etwas stimmte nicht, das wusste sogar die junge Schamanin.
Dann kam wieder Bewegung in das Bild des Jenseits. Unruhig stoben die Geister umher und Sys überkam das beklemmende Gefühl von Unruhe an diesem Ort der sonst dafür stand ausgeglichen zu sein.
Im Jenseits sah sie das Feuer kurz aufflammen, Funken stoben in den Himmel. Ein kräftiger Wind zog durch die Wipfel und Gräser und liess ein Rauschendes Geräusch über die Insel hinweg hallen.
Sys blinzelte ein paar mal und fokusierte ihren Blick wieder auf das Diesseits. Hier war von alle dem nicht viel zu sehen. Alles wie es sein sollte. Ruhe im Heilligen Hain. Aber die Tiere wirkten genauso unruhig wie die Waldgeister die als leuchtende Punkte durch die Blätter flogen.
Auch in Sys war diese Unruhe die sie nicht so wirklich definieren konnte.
Vielleicht lag das daran, weil sie nicht deuten konnte was das zu bedeuten hatte.
Sie würde Mundgeirr dazu befragen müssen. Bald wie sie hoffte.
Hatte etwas die Geister und Elemente in Unruhe gebracht oder deutete Sys da einfach nur etwas Falsch? Andererseits...
War es schon seltsam das die Geister sich so merkwürdig verhielten.
Vielleicht hätte sie sie fragen sollen, aber andererseits hatte sie dafür auch noch anderweitig Gelegenheit. Vielleicht war es ja garnichts.
Die Waldgeister und Lichter stoben durch die Wipfel der Bäume und die Büsche und Gräser. Leises Plätschern des kleinen Wasserfalls hallte durch die ruhige Atmosphäre.
Wer die schöne Thyrin dort hätte sitzen sehen hätte geglaubt sie währe entweder tod oder aber auf eine Art und Weise abwesend die schon beängstigend war. Ihr Blick leer und starr vor sich gerichtet ohne irgendeine Regung. Nur ab und zu blinzelten ihre Augen, während sich ihr Brustkorb hob und sank, beweisend das sie zumindest körperlich noch da war.
Systra`s Blick war nicht im Diesseits, sie hatte sich ganz auf das Jenseits konzentiert und liess ihren Blick und ihren Geist langsam durch den Heilligen Hain gleiten. Überall waberte Nebel auf dem Boden der das Gras nur schemenhaft sichtbar machte. Die Bäume strahlten auch hier von Energie und Leben doch man sah was ihnen Kraft verlieh.
Die Geister stobten überall umher. In den unterschiedlichsten Formen, Größen und Gestalten. Dort sah sie einen Wassergeist der sich gerade ein Stück aus dem See erhob, dann wieder einen der Waldgeister die sich genügsam durch die Bäume schoben.
Am Feuer flogen Feuergeister herrum, hindurch, daran entlang und liessen das Feuer lodern.
Elemente und Geister gleichermaßen umgaben sie stetig, auch hier im Alphaheim.
Eine kräftige Welle schoss gegen die Klippen der Insel und liess Wasser in der Luft funkeln während die Bäume kurz erzitterten wie Systra glaubte.
Einen Moment war es so als habe jemand die Zeit angehalten. Die Geister standen Still und es war als würden sie kurz auf etwas hören oder etwas reagieren. Als habe etwas sie für diesen Bruchteil einfach paralysiert.
Etwas stimmte nicht, das wusste sogar die junge Schamanin.
Dann kam wieder Bewegung in das Bild des Jenseits. Unruhig stoben die Geister umher und Sys überkam das beklemmende Gefühl von Unruhe an diesem Ort der sonst dafür stand ausgeglichen zu sein.
Im Jenseits sah sie das Feuer kurz aufflammen, Funken stoben in den Himmel. Ein kräftiger Wind zog durch die Wipfel und Gräser und liess ein Rauschendes Geräusch über die Insel hinweg hallen.
Sys blinzelte ein paar mal und fokusierte ihren Blick wieder auf das Diesseits. Hier war von alle dem nicht viel zu sehen. Alles wie es sein sollte. Ruhe im Heilligen Hain. Aber die Tiere wirkten genauso unruhig wie die Waldgeister die als leuchtende Punkte durch die Blätter flogen.
Auch in Sys war diese Unruhe die sie nicht so wirklich definieren konnte.
Vielleicht lag das daran, weil sie nicht deuten konnte was das zu bedeuten hatte.
Sie würde Mundgeirr dazu befragen müssen. Bald wie sie hoffte.
Hatte etwas die Geister und Elemente in Unruhe gebracht oder deutete Sys da einfach nur etwas Falsch? Andererseits...
War es schon seltsam das die Geister sich so merkwürdig verhielten.
Vielleicht hätte sie sie fragen sollen, aber andererseits hatte sie dafür auch noch anderweitig Gelegenheit. Vielleicht war es ja garnichts.
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Lethilifae Sphana
Lethilifae wandelte am Morgen durch das Tal, das noch von frühem Herbstnebel durchflutet war um ein paar Pilze zu pflücken, die sie für ein paar Tränke benutzen konnte. Es war nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung, doch ab und an musste halt auch sie sich mit der Kräuterkunde befassen und so blieb ihr nichts anderes übrig, als dass ganze möglichst schnell hinter sie zu bringen. So war es wohl auch nicht wieter verwunderlich, dass sie ihre Gedanken nicht unbedingt bei der sache hatte, obwohl es doch beim Pilzesammeln recht wichtig gewesen wäre.
So kam es auch, dass sie recht schnell auf den großen Schwarm Vögel aufmerksam wurde, der über den Nebelwald hinwegzog in Richtung Varuna, immer dem Kamm des Berges folgend. Sie dachte sich nicht viel dabei, obwohl die schiere Anzahl sie hätte äußerst stutzig machen sollen und so tat sie genervt den Gedanken wieder ab um sich auf die mühselige Arbeit zu kümmern, denn Ablenkung verlängerte diese Tour nur noch mehr. Dann sah sie in der Ferne eine Hirsch stehen, der sie eindringlich anstarrte und keinerlei Anstalten machte zu verschwinden, als sie einen Schritt in seine Richtung machte. Immer noch dieses Starren, es machte sie innerlich ganz unruhig und so tat sie noch ein paar weitere Schritte, bis der kapitale Hirsch seinen Körper wendete und rasch im Wald verschwand. Just war das Piltzesammeln vergessen, denn selbst ihr war nun eindeutigst klar geworden, dass etwas hier nicht stimmte, auch wenn sie sich mit Tieren nicht so sonderlich gut auskannte wie ihre grünhäutigen Brüder und Schwestern.
Sie entschloss sich einige der patroulierenden Wächter aufzusuchen, denn sei waren im Moment am engsten im Kontakt mit dem Walde und jene Auffälligkeiten müssten sie wohl auch bemerkt haben. Jene bestätigten auch die Beobachtungen von Lethilifae und auch noch einige andere merkwürdige Begebenheiten hatten sich im Laufe des Tages ereignet, so dass Lethilifae, die Piltze endgültig aus ihrem Kopf verbannt, beschloss den Wald in Form ihres Seelentieres zu durchstreifen. Als sie die Verwandlung vollendet hatte und nun ein unscheinbarer grauer Wolf anstelle ihres einstigen Körpers fremden Augen erschien, fühlte sie ein paar Dinge im Lied der Welt, die sie bisher noch nicht vernommen hatte. Es machte sie wohl etwas empfänglicher für diese neuartigen, vielleicht sogar abartigen, so genau konnte sie das im Moment noch nicht sagen, Fragmente des einen Liedes, das alles durchdrang. Sie durchstreifte den Wald und schloss sich einem Wolfsrudel an, das sich erst als ganz normal erwies, doch je länger sie sich in der Gestalt des Wolfes befand, desto bewusster wurde es ihr, dass dies ganz und gar kein normales Rudel war, denn, auch wenn es nur kleine Details ihres Verhaltens waren, es war schlicht und ergreifend nicht normal.
Sie versuchte sich etwas genauer auf das Lied der Wölfe einzulassen, doch waren die Unterschiede in ihnen so klein, dass sie nicht genau vermochte es auszumachen, was denn nun die Veränderung bewirkte. Es wäre wohl sicher nicht die schlechteste Idee sich an eine ihrer grünen Verwandten zu wenden, sie konnten ganz sicher sagen, was denn nun los war.
So machte sie sich also auf den Weg in das Dorf auf den Bäumen um dort eine Antwort zu finden...
oder vielleicht auch nicht.
So kam es auch, dass sie recht schnell auf den großen Schwarm Vögel aufmerksam wurde, der über den Nebelwald hinwegzog in Richtung Varuna, immer dem Kamm des Berges folgend. Sie dachte sich nicht viel dabei, obwohl die schiere Anzahl sie hätte äußerst stutzig machen sollen und so tat sie genervt den Gedanken wieder ab um sich auf die mühselige Arbeit zu kümmern, denn Ablenkung verlängerte diese Tour nur noch mehr. Dann sah sie in der Ferne eine Hirsch stehen, der sie eindringlich anstarrte und keinerlei Anstalten machte zu verschwinden, als sie einen Schritt in seine Richtung machte. Immer noch dieses Starren, es machte sie innerlich ganz unruhig und so tat sie noch ein paar weitere Schritte, bis der kapitale Hirsch seinen Körper wendete und rasch im Wald verschwand. Just war das Piltzesammeln vergessen, denn selbst ihr war nun eindeutigst klar geworden, dass etwas hier nicht stimmte, auch wenn sie sich mit Tieren nicht so sonderlich gut auskannte wie ihre grünhäutigen Brüder und Schwestern.
Sie entschloss sich einige der patroulierenden Wächter aufzusuchen, denn sei waren im Moment am engsten im Kontakt mit dem Walde und jene Auffälligkeiten müssten sie wohl auch bemerkt haben. Jene bestätigten auch die Beobachtungen von Lethilifae und auch noch einige andere merkwürdige Begebenheiten hatten sich im Laufe des Tages ereignet, so dass Lethilifae, die Piltze endgültig aus ihrem Kopf verbannt, beschloss den Wald in Form ihres Seelentieres zu durchstreifen. Als sie die Verwandlung vollendet hatte und nun ein unscheinbarer grauer Wolf anstelle ihres einstigen Körpers fremden Augen erschien, fühlte sie ein paar Dinge im Lied der Welt, die sie bisher noch nicht vernommen hatte. Es machte sie wohl etwas empfänglicher für diese neuartigen, vielleicht sogar abartigen, so genau konnte sie das im Moment noch nicht sagen, Fragmente des einen Liedes, das alles durchdrang. Sie durchstreifte den Wald und schloss sich einem Wolfsrudel an, das sich erst als ganz normal erwies, doch je länger sie sich in der Gestalt des Wolfes befand, desto bewusster wurde es ihr, dass dies ganz und gar kein normales Rudel war, denn, auch wenn es nur kleine Details ihres Verhaltens waren, es war schlicht und ergreifend nicht normal.
Sie versuchte sich etwas genauer auf das Lied der Wölfe einzulassen, doch waren die Unterschiede in ihnen so klein, dass sie nicht genau vermochte es auszumachen, was denn nun die Veränderung bewirkte. Es wäre wohl sicher nicht die schlechteste Idee sich an eine ihrer grünen Verwandten zu wenden, sie konnten ganz sicher sagen, was denn nun los war.
So machte sie sich also auf den Weg in das Dorf auf den Bäumen um dort eine Antwort zu finden...
oder vielleicht auch nicht.
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Hedwig Hinrah
Hedwig wurde unruhig. Etwas stimmte nicht. Etwas stimmte ganz und garnicht. Seine tägliche Meditiation musste er abbrechen, weil sein Innerstes voller Unruhe war. Und diese Unruhe schien von den Elementen selbst zu kommen, so als hätte sich die Erde verschoben und das Feuer würd flackern. Der Wind wusste nicht mehr wie er wehen sollte und das Wasser wurde zu Fluten wo es zuvor ruhig war und wurde ruhig wo es wild war.
Zumindest in der Anderswelt schien es so. In der diesseitigen Welt war von dem allen nichts zu bemerken. Natürlich war noch Wolfs Präsenz bei Hedwig. Die Präsenz seines Krafttiers, das zugleich der wichtigste Totemgeist der Tiefländer war, begleitete ihn stets. Wohin er auch ging.
In Gedanken sprach er zu Wolf und Wolf antwortete mit Gedankenbildern.
Etwas beunruhigte die Geister, war die Elemente durcheinander. Er konnte nicht genau sagen was es war, aber er wusste das sich etwas anbahnen würde.
Hedwig beschloss der Sache auf den Grund zu gehen und wollte so gleich Systra aufsuchen um über eine gemeinsame tiefergehende Reise in die Anderswelt zu reden. Vielleicht würden sie gemeinsam herausfinden können wo sie einzelnd weniger erfolgreich schienen.
Zumindest in der Anderswelt schien es so. In der diesseitigen Welt war von dem allen nichts zu bemerken. Natürlich war noch Wolfs Präsenz bei Hedwig. Die Präsenz seines Krafttiers, das zugleich der wichtigste Totemgeist der Tiefländer war, begleitete ihn stets. Wohin er auch ging.
In Gedanken sprach er zu Wolf und Wolf antwortete mit Gedankenbildern.
Etwas beunruhigte die Geister, war die Elemente durcheinander. Er konnte nicht genau sagen was es war, aber er wusste das sich etwas anbahnen würde.
Hedwig beschloss der Sache auf den Grund zu gehen und wollte so gleich Systra aufsuchen um über eine gemeinsame tiefergehende Reise in die Anderswelt zu reden. Vielleicht würden sie gemeinsam herausfinden können wo sie einzelnd weniger erfolgreich schienen.
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Serendo Radil
Es glich einer Erinnerung lange vergangener Tage.
Jene kam nicht etwa auf als er hier und da den ein oder anderen tierischen Gefährten, auf einem Wegstück seines Zieles, vermisste.
Nein vielmehr kam dieses Gefühl auf als jener Augenblick der unseglichen Ruhe ihn für einem Moment, wie erstarrt, in mitten des Haines, wo Ruhe mit dem ungesrtörten Lauschen und Studieren verglichen wurde, ihn festhielt.
Den letzten Tagen folgten die Druiden nur einem Ziel.
Das Vorbereitung eines der wichtigsten Opferrituale, um schlichtweg ihren Teil, ihrer freiwillig und von Ruhe und Wissen geprägte Bürde, zu erfüllen.
Ziellos blickte der Erzdruide durch den Wald Vernementons.
Es war nicht die plötzliche Windstille um ihn herum, nicht das plötzlich fallen gelassene Kohlebecken des Bruders Dragunos, aus seiner Unachtsamkeit, und auch nicht die ab und an vorkommende spielende Stille der Flüsterenden Waldgeister, welche ihm für einen Augenblick den Schauer überden Rücken fließen ließ.
Nein! Die Ruhe und Stille des Gesamten. Als ob die Zeit, getragen von ihrem Gesang, wie ein plötzlicher Magenkrampf, für einen kurzem Moment schlichtweg stillstand.
Jener Augenbick war gewiss für keinen gemeinen, des Leben liebenden, Menschen greifbar. Doch glich es Serendo dem letzten Augenbick des vergeben luftholen unter Wasser.
Erinnerungen kamen auf. Jene Erinnerungen an vergangene Tage, als er im Begriff war seinen Weg hier auf Gerimor zu gehen.
Jenen Weg welchen er bis zu diesem Tag beschritt.
Seine tiefe Sorge, gar jene Angst an vergangene Tage, konnte er mit einem Umwenden zu einer Kiste hin vor seinem Bruder verbergen.
Doch wusste er... Es muss etwas geschehen. Die Vollendung des wichtigen Opferituals mochte der Anfang sein. Doch hoffte der Druide, dass dies gleichsam auch das Ende dieses Rufes war und sein wird.
Jene kam nicht etwa auf als er hier und da den ein oder anderen tierischen Gefährten, auf einem Wegstück seines Zieles, vermisste.
Nein vielmehr kam dieses Gefühl auf als jener Augenblick der unseglichen Ruhe ihn für einem Moment, wie erstarrt, in mitten des Haines, wo Ruhe mit dem ungesrtörten Lauschen und Studieren verglichen wurde, ihn festhielt.
Den letzten Tagen folgten die Druiden nur einem Ziel.
Das Vorbereitung eines der wichtigsten Opferrituale, um schlichtweg ihren Teil, ihrer freiwillig und von Ruhe und Wissen geprägte Bürde, zu erfüllen.
Ziellos blickte der Erzdruide durch den Wald Vernementons.
Es war nicht die plötzliche Windstille um ihn herum, nicht das plötzlich fallen gelassene Kohlebecken des Bruders Dragunos, aus seiner Unachtsamkeit, und auch nicht die ab und an vorkommende spielende Stille der Flüsterenden Waldgeister, welche ihm für einen Augenblick den Schauer überden Rücken fließen ließ.
Nein! Die Ruhe und Stille des Gesamten. Als ob die Zeit, getragen von ihrem Gesang, wie ein plötzlicher Magenkrampf, für einen kurzem Moment schlichtweg stillstand.
Jener Augenbick war gewiss für keinen gemeinen, des Leben liebenden, Menschen greifbar. Doch glich es Serendo dem letzten Augenbick des vergeben luftholen unter Wasser.
Erinnerungen kamen auf. Jene Erinnerungen an vergangene Tage, als er im Begriff war seinen Weg hier auf Gerimor zu gehen.
Jenen Weg welchen er bis zu diesem Tag beschritt.
Seine tiefe Sorge, gar jene Angst an vergangene Tage, konnte er mit einem Umwenden zu einer Kiste hin vor seinem Bruder verbergen.
Doch wusste er... Es muss etwas geschehen. Die Vollendung des wichtigen Opferituals mochte der Anfang sein. Doch hoffte der Druide, dass dies gleichsam auch das Ende dieses Rufes war und sein wird.
Zuletzt geändert von Serendo Radil am Sonntag 30. September 2007, 04:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Ronya Sotan
Angeln, ein Luxus für den Ronya selten zeit hatte.
Sie sass am Steg im Dorf der Gefährtinnen, in leichter Stoffkleidung und warf wieder und wieder die Angelruthe aus.
Nichts.
Die Köder mochten sich freuen nicht in einem Fischmagen zu landen, doch die Anglerin wurde zunehmend frustierter.
Sie versuche es an anderen Stellen, doch das Ergebniss war immer das selbe.
Wurde es vielleicht schon zu kalt ?
Zugegeben es war der erste Winter im neuen Dorf, der auf die Gemeinschaft zukam.
Zwar würde es in diesem jahr nicht mehr so zugig sein, und das sitzen am feuer sollte merklich angenehmer sein, doch wirkte sich der nahende Winter auch auf den Fischbestand aus ?
So vergass Ronya die Zeit um sich herum und auch den Blick aufs Meer hätte sie einmal mehr werfen sollen.
Dort nahte eine mächtige Welle.
Nicht riesig - nein, aber immerhin SO groß das der Angelsteg überspült werden würde.
Ronya sass also mit dem Rücken zum Meer und sortierte in einer Kiste die Köder als sie von hinten von dieser mächtigen Welle getroffen und gut 2 Meter den Steg entlang Richtung dorfinneres, gespült wurde.
Sie fluchte und spuckte beim aufstehen.
Sie schaute zum Meer, doch das war wie vorher friedlich und nur kleine Wellen die an die Piers klatschten zeugten noch von dem was eben passierte.
" Was zum ....... " Ronya fluchte. " Da zieht man sich EINMAL kein lederzeug an und dann wird man klatschnass "
Zwar dachte sie noch eine ganze weile über das geschehene nach, doch eine größere Welle, wenn auch ungewöhnlich brachte Ihre Ruhe nicht durcheinander.
Sie würde aber Torina bescheid geben, die normalerweise hier jeden tag angelete.
Sie sass am Steg im Dorf der Gefährtinnen, in leichter Stoffkleidung und warf wieder und wieder die Angelruthe aus.
Nichts.
Die Köder mochten sich freuen nicht in einem Fischmagen zu landen, doch die Anglerin wurde zunehmend frustierter.
Sie versuche es an anderen Stellen, doch das Ergebniss war immer das selbe.
Wurde es vielleicht schon zu kalt ?
Zugegeben es war der erste Winter im neuen Dorf, der auf die Gemeinschaft zukam.
Zwar würde es in diesem jahr nicht mehr so zugig sein, und das sitzen am feuer sollte merklich angenehmer sein, doch wirkte sich der nahende Winter auch auf den Fischbestand aus ?
So vergass Ronya die Zeit um sich herum und auch den Blick aufs Meer hätte sie einmal mehr werfen sollen.
Dort nahte eine mächtige Welle.
Nicht riesig - nein, aber immerhin SO groß das der Angelsteg überspült werden würde.
Ronya sass also mit dem Rücken zum Meer und sortierte in einer Kiste die Köder als sie von hinten von dieser mächtigen Welle getroffen und gut 2 Meter den Steg entlang Richtung dorfinneres, gespült wurde.
Sie fluchte und spuckte beim aufstehen.
Sie schaute zum Meer, doch das war wie vorher friedlich und nur kleine Wellen die an die Piers klatschten zeugten noch von dem was eben passierte.
" Was zum ....... " Ronya fluchte. " Da zieht man sich EINMAL kein lederzeug an und dann wird man klatschnass "
Zwar dachte sie noch eine ganze weile über das geschehene nach, doch eine größere Welle, wenn auch ungewöhnlich brachte Ihre Ruhe nicht durcheinander.
Sie würde aber Torina bescheid geben, die normalerweise hier jeden tag angelete.
Zuletzt geändert von Ronya Sotan am Sonntag 30. September 2007, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Sanyarin Ar´states
Dieser Tage fühle ich mich seltsam... es fällt mir schwer mich auf etwas zu konzentrieren und das lernen scheint nur langsam voran zu gehen... die Schrift der Bücher verschwimmt mir vor den Augen und oft einst scheint es zu geschehen, dass ein leichtes Schwindelgefühl mich ergreift und sich die Welt zu drehen beginnt... selbst der Geruch der Kräuter scheint ein anderer... wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen ein ganz anderer Geruch liegt in den Wäldern, aber das ist unwahrscheinlich...
Wahrscheinlich waren die Aufregungen der letzten Tage zu viel für meine Nerven und die Konzentrationsschwäche hängt mit jenem zusammen. Vielleicht ist es auch der Tod ihrer Heiligkeit, welcher mich belastet und mir die Konzentration raubt... Vielleicht sollte ich die Studien für heute beenden und ein wenig an die Luft gehen... ja... das sollte ich wohl tun...
Der folgende Eintrag erfolgte ein paar Stunden später:
Mein Pfad hatte mich also in die Wälder geführt... junge Kräuter und Gräser mit heilenden Eigenschaften blühten und gediehen viel in diesen Landen, vom Blutmoos bis hin zum giftigen Nachtschatten, welches jedoch in bestimmter Kombination eben so heilende Wirkung erzeugen sollte... aber irgendetwas... ja irgendetwas schien anders, ich kann es einfach nicht erklären... es ist als hätte sich das Lied der Welt auf ungewohnte Weise verändert... kein Eingriff in den Klang... keine Gefühlte Regung... und doch... irgendetwas... die Geräusche des Waldes... alles schien um einige Nuancen verschoben es fühlt sich -falsch an-... ein stechendes Gefühl senkte sich über mein Kopf und verstärkte sich mit einer scheinbaren Hähme und immer wieder schien mir die Sicht zu schwinden...
Schwindelgefühle übermannten mich und mehr als einmal verlor ich den Pfad vor meinen Füßen... So macht es keinen Sinn und ich mochte wohl umkehren... hier hinter den Mauern des heiligen Ordens ist das seltsame Gefühl der Falschheit weniger ausgeprägt... und doch ist es vorhanden... ich weiß nicht woran es liegt.
Bestimmt liegt es an mir...
Der Tod ihrer Heiligkeit hat mich wohl mehr ergriffen, als es jemals zu vermuten gewesen... Ich gedenke mich nieder zu legen... sicher werde ich im Schlaf ruhe finden...
Aus dem Tagebuch Sanyarin Lefar's
Wahrscheinlich waren die Aufregungen der letzten Tage zu viel für meine Nerven und die Konzentrationsschwäche hängt mit jenem zusammen. Vielleicht ist es auch der Tod ihrer Heiligkeit, welcher mich belastet und mir die Konzentration raubt... Vielleicht sollte ich die Studien für heute beenden und ein wenig an die Luft gehen... ja... das sollte ich wohl tun...
Der folgende Eintrag erfolgte ein paar Stunden später:
Mein Pfad hatte mich also in die Wälder geführt... junge Kräuter und Gräser mit heilenden Eigenschaften blühten und gediehen viel in diesen Landen, vom Blutmoos bis hin zum giftigen Nachtschatten, welches jedoch in bestimmter Kombination eben so heilende Wirkung erzeugen sollte... aber irgendetwas... ja irgendetwas schien anders, ich kann es einfach nicht erklären... es ist als hätte sich das Lied der Welt auf ungewohnte Weise verändert... kein Eingriff in den Klang... keine Gefühlte Regung... und doch... irgendetwas... die Geräusche des Waldes... alles schien um einige Nuancen verschoben es fühlt sich -falsch an-... ein stechendes Gefühl senkte sich über mein Kopf und verstärkte sich mit einer scheinbaren Hähme und immer wieder schien mir die Sicht zu schwinden...
Schwindelgefühle übermannten mich und mehr als einmal verlor ich den Pfad vor meinen Füßen... So macht es keinen Sinn und ich mochte wohl umkehren... hier hinter den Mauern des heiligen Ordens ist das seltsame Gefühl der Falschheit weniger ausgeprägt... und doch ist es vorhanden... ich weiß nicht woran es liegt.
Bestimmt liegt es an mir...
Der Tod ihrer Heiligkeit hat mich wohl mehr ergriffen, als es jemals zu vermuten gewesen... Ich gedenke mich nieder zu legen... sicher werde ich im Schlaf ruhe finden...
Aus dem Tagebuch Sanyarin Lefar's
- Lamentinu Celebren
- Beiträge: 1105
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nachdenklich blickte sie auf ihre Harfe. Was war denn los mit ihr? Wie stets versuchte sie ihr Spiel und ihren Gesang in die Harmonie des Nebelwaldes einzufügen, doch es mochte ihr nun schon seit mehreren Tagen nicht so recht gelingen. So seltsam klang ihr Spiel noch nie... sie spielte, und hatte dann immer mal wieder plötzlich das Gefühl, ihre Musik fügte sich nicht mehr ein. Änderte ihre Harmonie.. und eher gedämpfter oder beunruhigender wurde ihr Klang, wie sie feststellte, mit dem Ergebnis, dass es nach kurzer Zeit schon wieder unpassend wirkte. Nicht einmal der Fischgang hatte für Abwechslung gesorgt... das war ihr noch nie passiert, dass kein einziger Fisch ihr an die Angel ging. Sie blickte nach wie vor auf die Harfe und fragte sich, ob sie zu viel Kontakt zu den Edain gehabt hatte, dass sie nun auch schon so verwirrt ausschaute wie deren Alten. Sie beschloss sich zu Thondand aufzumachen, ihrem liebsten Baumwärter. Er war viel älter als sie, vielleicht konnte er auf seine Weise ihr einen Hinweis geben, was mit ihr oder ihrer Umgebung nicht stimmte...
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Nuria Mondin
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Beruhigend fuhr sie mit ihrer linken Hand immer wieder durch das weiche Fell von Arasmha, die sie auf ihrem Arm trug. Und doch übertrug sich eher die Unruhe des Tieres auf sie als dass die Liebkosung der Katze Ruhe geschenkt hätte... Arasmha war aufgewühlt.. ungewöhnlich unruhig. Sie kannte ihre engste Vertraute schon zu lange um das einfach abzutun. Zunächst hatte sie gedacht, dass es die Ankunft von Leopold war, die ihren Instinkt das Revier zu verteidigen weckte. Doch es war eindeutig etwas anderes.. mehr...
Durch den leichten Morgennebel schienen die Geräusche der Umgebung verwandelt und umso mehr fiel ihr die Welle auf, die sich an den Ufern der kleinen Insel brach und ein wenig den Rasen überspülte. Nur eine Welle, stärker als das sonstige Kommen und Gehen der Fluten... sie runzelte die Stirn. Irgend etwas stimmte nicht. Sogar sie selbst hatte ungewohnt unruhig geschlafen... doch sie vermochte nicht so recht sagen warum. Sie hatte versucht, eine Antwort in den Sternen zu finden, war schon vor Sonnenaufgang aufgestanden, doch sie blieb ihr ob der tief hängenden Wolken verwehrt. Sie hatte an ein Hellsichtritual gedacht... doch nach welchem Klang sollte sie forschen? Es würde zu keinem Ergebnis führen, zu vage ihre Unruhe. Vielleicht würden die Götter ihnen ein Zeichen schenken.. vielleicht sich der Himmel aufklaren und die Sterne sprechen... sie wusste es nicht. Doch wachsam würde sie sein, damit ihr auch der kleinste Hinweis nicht entging...
Durch den leichten Morgennebel schienen die Geräusche der Umgebung verwandelt und umso mehr fiel ihr die Welle auf, die sich an den Ufern der kleinen Insel brach und ein wenig den Rasen überspülte. Nur eine Welle, stärker als das sonstige Kommen und Gehen der Fluten... sie runzelte die Stirn. Irgend etwas stimmte nicht. Sogar sie selbst hatte ungewohnt unruhig geschlafen... doch sie vermochte nicht so recht sagen warum. Sie hatte versucht, eine Antwort in den Sternen zu finden, war schon vor Sonnenaufgang aufgestanden, doch sie blieb ihr ob der tief hängenden Wolken verwehrt. Sie hatte an ein Hellsichtritual gedacht... doch nach welchem Klang sollte sie forschen? Es würde zu keinem Ergebnis führen, zu vage ihre Unruhe. Vielleicht würden die Götter ihnen ein Zeichen schenken.. vielleicht sich der Himmel aufklaren und die Sterne sprechen... sie wusste es nicht. Doch wachsam würde sie sein, damit ihr auch der kleinste Hinweis nicht entging...
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Laiki
… sie schreckte auf– ein kleiner, nackter und ausgemergelter Körper rappelte sich aus dem Blätterhaufen auf.
„Noch zwei Sonnenumläufe, dann war die Zeit um… dann würde sie zurück dürfen in das Lager – heim! …dann war sie eine erwachsene Frau! – Die Geister des Waldes hatten sie behütet … hatten ihr Früchte und kleines Getier beschert, die ihre Stimmen gaben, sie mit der ihren zu verbinden, sie zu nähren und zu erhalten.“
Dankbarkeit erfüllte sie bei dem Gedanken.
Doch heute – heute morgen - war es anders. Es war still! Es war zu still“ Kein Rhythmus, kein Puls drang zu ihr. Es war.. als hielte alles den Atem an – abwartend!... beängstigend!... „Wo waren die Stimmen?... Wo war der Rhythmus?“
„Wie eine gespannte Bogenschnur, die nur auf den Abschuss wartete“, durchfuhr es sie.
Sie sprang auf, die dünne Schnur um ihren Hals, an der eine einfache Holztrommel hin, verfing sich an einem kleinen Ast und wäre fast gerissen. Ihre Hände umklammerten das kleine Instrument, als sei es ihr kostbarster Besitz.
„Doch…. was war das?“ Sie zog die Zehen an, es kribbelte, vibrierte unter ihren nackten Sohlen. Der Boden des Waldes unter ihren Füssen wurde wach.
„Aaaah… „ wie in Trance begannen ihre Finger die Trommel leise zu schlagen…. Schnell…schneller… an und abschwellend
„Ma-haaaaa…….
Spann dich, sei bereit
Spüre den Ruf
Fühle… .“
sie spürte das wohlbekannte Gefühl, wie sich Worte in ihr formten.. - doch dann, dann waren sie weg… weg!.... einfach weg!
Etwas stimmte nicht., irgend etwas war falsch….verformt…..mißtönend….
Sie musste zurück - zurück zu ihrem Stamm.
„Noch zwei Sonnenumläufe, dann war die Zeit um… dann würde sie zurück dürfen in das Lager – heim! …dann war sie eine erwachsene Frau! – Die Geister des Waldes hatten sie behütet … hatten ihr Früchte und kleines Getier beschert, die ihre Stimmen gaben, sie mit der ihren zu verbinden, sie zu nähren und zu erhalten.“
Dankbarkeit erfüllte sie bei dem Gedanken.
Doch heute – heute morgen - war es anders. Es war still! Es war zu still“ Kein Rhythmus, kein Puls drang zu ihr. Es war.. als hielte alles den Atem an – abwartend!... beängstigend!... „Wo waren die Stimmen?... Wo war der Rhythmus?“
„Wie eine gespannte Bogenschnur, die nur auf den Abschuss wartete“, durchfuhr es sie.
Sie sprang auf, die dünne Schnur um ihren Hals, an der eine einfache Holztrommel hin, verfing sich an einem kleinen Ast und wäre fast gerissen. Ihre Hände umklammerten das kleine Instrument, als sei es ihr kostbarster Besitz.
„Doch…. was war das?“ Sie zog die Zehen an, es kribbelte, vibrierte unter ihren nackten Sohlen. Der Boden des Waldes unter ihren Füssen wurde wach.
„Aaaah… „ wie in Trance begannen ihre Finger die Trommel leise zu schlagen…. Schnell…schneller… an und abschwellend
„Ma-haaaaa…….
Spann dich, sei bereit
Spüre den Ruf
Fühle… .“
sie spürte das wohlbekannte Gefühl, wie sich Worte in ihr formten.. - doch dann, dann waren sie weg… weg!.... einfach weg!
Etwas stimmte nicht., irgend etwas war falsch….verformt…..mißtönend….
Sie musste zurück - zurück zu ihrem Stamm.
- Shalaryl Di'naru
- Beiträge: 4008
- Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 03:25
- Wohnort: Lao'bha
Tropfen um Tropfen fällt auf die glitzernde Wasseroberfläche.
Welle um Welle schlägt jeder kleine Einschlag in dem sonst so glatten Großen.
Jedes Platschen, jedes schwache Rauschen der kleinen Wellen wird von den
aufmerksamen Ohren der Elfe verfolgt. Es klingt irgendwie...anders, falsch.
Tropf...
Tropf...
Tropf...
Ja, eindeutig, die Resonanz, die Echos klingen nicht so, wie sie es sollten.
Irgendwo in dieser Frage des falschen Klanges lag auch die Antwort, doch
noch gelang es ihr nicht, sie klar zu erfassen. Nur eine dumpfe Vorahnung,
die einen bitteren Geschmack im mentalen Nimbus hinterlässt, breitet sich
träge aus... .
Welle um Welle schlägt jeder kleine Einschlag in dem sonst so glatten Großen.
Jedes Platschen, jedes schwache Rauschen der kleinen Wellen wird von den
aufmerksamen Ohren der Elfe verfolgt. Es klingt irgendwie...anders, falsch.
Tropf...
Tropf...
Tropf...
Ja, eindeutig, die Resonanz, die Echos klingen nicht so, wie sie es sollten.
Irgendwo in dieser Frage des falschen Klanges lag auch die Antwort, doch
noch gelang es ihr nicht, sie klar zu erfassen. Nur eine dumpfe Vorahnung,
die einen bitteren Geschmack im mentalen Nimbus hinterlässt, breitet sich
träge aus... .
Tschiep?
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Kanubio Bunjam
„Heinrich, was ist los mit dir?“ fragte er sanft.
Kanubio kniete neben dem Schaf, streichelte es und sah es immer wieder prüfend an, doch er konnte nichts erkennen. Das Schaf schien gesund. Trotzdem benahm es sich seltsam.
Es war ihm aufgefallen, doch konnte er nicht einmal sagen, was es genau war. Heinrich verhielt sich anders.
„Sind deine Melodien wieder durcheinander?“ fragte er besorgt.
Aber Heinrich antwortete nicht … zumindest nicht in einer Sprache, die Kanubio verstand.
Kanubio kniete neben dem Schaf, streichelte es und sah es immer wieder prüfend an, doch er konnte nichts erkennen. Das Schaf schien gesund. Trotzdem benahm es sich seltsam.
Es war ihm aufgefallen, doch konnte er nicht einmal sagen, was es genau war. Heinrich verhielt sich anders.
„Sind deine Melodien wieder durcheinander?“ fragte er besorgt.
Aber Heinrich antwortete nicht … zumindest nicht in einer Sprache, die Kanubio verstand.
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Sahlim
Es gab nicht vieles was besonders war, in der weiten Wüste. Sand... Sand... Sand... und eine Palme. Die Reiter Menek'urs ritten wie jeden Tag den Weg zur Oase, den Weg zum heiligen Berg und jenen zur Insel der Ahnen ab. Erschrocken fielen einige von den Pferden als sich vor ihnen eine Gruppe Scarabäen auftaten.
Das war ihr Ende! ... Wären die Scarabäen nicht völlig desintressiert an der Gruppe vorbei gewetzt. Schlangen folgten, Skorpione raschelten unruhig im Sand. Doch war mitmal wieder da, nun spührten es wohl alle aus der Gruppe. Es war als würde ihnen mit einem Schlag aller Stolz und aller Mut genommen worden sein. Unsicher blickte der Jikban sich in den Weiten der Wüste um, einige hohe Dünen ließen mit einiger Zeit viel Sand vom Wind davon tragen, sanken förmlich in sich zusammen. An anderen Stellen bauten sie sich wieder auf, doch war es nicht wie jeden Tag, es war ein seltsam unruhiger Tag. Man ritt zur Stadt zurück und ohne zu zögern würde der Jikban einen angemessenen Bericht an den Sajneen schreiben, ebenso würde eine Abschrift von jenem an Armaiti Omar gereicht werden.
Das war ihr Ende! ... Wären die Scarabäen nicht völlig desintressiert an der Gruppe vorbei gewetzt. Schlangen folgten, Skorpione raschelten unruhig im Sand. Doch war mitmal wieder da, nun spührten es wohl alle aus der Gruppe. Es war als würde ihnen mit einem Schlag aller Stolz und aller Mut genommen worden sein. Unsicher blickte der Jikban sich in den Weiten der Wüste um, einige hohe Dünen ließen mit einiger Zeit viel Sand vom Wind davon tragen, sanken förmlich in sich zusammen. An anderen Stellen bauten sie sich wieder auf, doch war es nicht wie jeden Tag, es war ein seltsam unruhiger Tag. Man ritt zur Stadt zurück und ohne zu zögern würde der Jikban einen angemessenen Bericht an den Sajneen schreiben, ebenso würde eine Abschrift von jenem an Armaiti Omar gereicht werden.
Zuletzt geändert von Sahlim am Mittwoch 3. Oktober 2007, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Aydeen Lefay
Wenn Delphine weinen
Sie waren Freunde. Ein stilles von der Welt nicht wahrgenommenes Einverständnis wurde zwischen den beiden geschlossen. Aydeen und der kleine Delphin. Sie hat es keinem erzählt. Wem auch? Alfons war auf Reisen. Muna in tiefen Höhlen unterwegs zu forschen, was es da alles zu erforschen gibt. Und wem sonst sollte sie das dann erzählen? Fremden? Die würden nur lachen und denken, dass die kleine Person den Verstand verloren hätte.
Nein, für Spott und Verachtung war diese seltsame Freundschaft zu kostbar. Des Nachts wenn sie auf dem einsamen Steg saß, die Beine über dem Wasser baumeln ließ und dem Gesang der Wellen lauschte, da kam er. Aydeen verstand zwar nicht was er ihr sagen wollte, aber mit der Zeit konnte sie viele Laute bereits unterscheiden. Freude, Aufregung und auch Übermut.
Es war das erste Mal dass sie etwas anderes vernahm. Erschrocken weilten ihre Augen bei dem Delphin. Seine Laute berührten tief ihr Herz, sie machten ihr Angst. Im hellen Schein des sonderbaren Mondlichts sah sie dann die glitzernden wie Steine funkelnden Tränen die über die samtweiche Haut flossen. Schmerz und Trauer fühlte sie in jenem Augenblick und wie erstarrt sah sie dem Tier nach dass in den Tiefen des Wassers untertauchte und verschwand.
Nein, für Spott und Verachtung war diese seltsame Freundschaft zu kostbar. Des Nachts wenn sie auf dem einsamen Steg saß, die Beine über dem Wasser baumeln ließ und dem Gesang der Wellen lauschte, da kam er. Aydeen verstand zwar nicht was er ihr sagen wollte, aber mit der Zeit konnte sie viele Laute bereits unterscheiden. Freude, Aufregung und auch Übermut.
Es war das erste Mal dass sie etwas anderes vernahm. Erschrocken weilten ihre Augen bei dem Delphin. Seine Laute berührten tief ihr Herz, sie machten ihr Angst. Im hellen Schein des sonderbaren Mondlichts sah sie dann die glitzernden wie Steine funkelnden Tränen die über die samtweiche Haut flossen. Schmerz und Trauer fühlte sie in jenem Augenblick und wie erstarrt sah sie dem Tier nach dass in den Tiefen des Wassers untertauchte und verschwand.
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Stille. Doch nicht diese erdrückende Stille nach dem Beben war es, die sie umgab, als sie die Übung mit Larissa unterbrochen hatte und zusammen mit Taralea und ihr in den Garten ging, um den fernen, unterirdischen Grummeln nachzugehen. Nein, es war die Stille eines abgelegenen Bergmassivs, fern jeglicher Menschen. Nur der Wind sang sein Lied in dieser sternenklaren Nacht und zauste Nurias ungebändigtes schwarzes Haar, ganz als würde es einen einsamen Schattentanz in der Dunkelheit vollführen. Bizarr mochte es anmuten, wie sie reglos zwischen den kahlen Steinen lag, der Mond ließ ihre helle Haut noch fahler als sonst erscheinen. Ihr Blick war himmelwärts gerichtet und sie versuchte die Zeichen des Nachthimmels zu verstehen. Sicherlich war es schon weit über Mitternacht hinaus, doch sie hätte nicht sagen können, wie viele Stunden sie bereits dort harrte.
Im Baum des Lebens schien eine Sternengruppe ein wenig heller als sonst zu schimmern… an dem Himmelsast gelegen, welchem sie ihrem eigenen Element zuordnete. Doch sie glaubte nicht daran, dass die Sterne ihr etwas über sie selbst erzählen wollten… vielmehr musste es sich um etwas Erwachendes, Erblühendes, neu Entstehendes handeln. Denn dies war nicht das einzige Zeichen. Ein heller Stern, vielleicht war es auch ein Planet, stand fast genau auf der Pupille des Himmelsauges. Zunächst hätte sie ihn fast übersehen… und es mahnte, wachsam zu sein, denn zumindest ein Gott hatte ein Auge auf jene Geschehnisse geworfen oder es gar selber verursacht. Doch… so sehr sie sich auch bemühte, sie konnte einfach nichts finden, was auf einen bestimmten Gott hinwies…
Der Fisch schwamm auf vertrauten Bahnen und auch die Sternenlilie schwieg. Der Kelch weder gefüllt noch leer, kein erhöhtes Aufkommen von Sternschnuppen im Wasserfall oder auf der Straße der Tränen. Aber war nicht der eine oder andere Schweif mehr an der Himmelsharfe zu erkennen? Sie war sich nicht sicher, vielleicht starrte sie auch nur lange genug bereits auf jene Sternenformation. Zumindest die Schlange züngelte nicht, da war sie sich relativ sicher. Was machte die Nachtsonne? Der Mond schien einfach zu hell, als dass sie genaueres hätte sagen können, bis er seine Bahn entlang des Wasserfalles fortsetzte.
Als der Adler majestätisch zwischen Himmel und Felsen schwebte, war es bereits nicht mehr lang bis zum Morgengrauen. Und doch konnte Nuria nicht sagen, welche Schwinge schwerer wog. Doch sie wusste: Nicht nur der Tag begann zu dämmern…
Im Baum des Lebens schien eine Sternengruppe ein wenig heller als sonst zu schimmern… an dem Himmelsast gelegen, welchem sie ihrem eigenen Element zuordnete. Doch sie glaubte nicht daran, dass die Sterne ihr etwas über sie selbst erzählen wollten… vielmehr musste es sich um etwas Erwachendes, Erblühendes, neu Entstehendes handeln. Denn dies war nicht das einzige Zeichen. Ein heller Stern, vielleicht war es auch ein Planet, stand fast genau auf der Pupille des Himmelsauges. Zunächst hätte sie ihn fast übersehen… und es mahnte, wachsam zu sein, denn zumindest ein Gott hatte ein Auge auf jene Geschehnisse geworfen oder es gar selber verursacht. Doch… so sehr sie sich auch bemühte, sie konnte einfach nichts finden, was auf einen bestimmten Gott hinwies…
Der Fisch schwamm auf vertrauten Bahnen und auch die Sternenlilie schwieg. Der Kelch weder gefüllt noch leer, kein erhöhtes Aufkommen von Sternschnuppen im Wasserfall oder auf der Straße der Tränen. Aber war nicht der eine oder andere Schweif mehr an der Himmelsharfe zu erkennen? Sie war sich nicht sicher, vielleicht starrte sie auch nur lange genug bereits auf jene Sternenformation. Zumindest die Schlange züngelte nicht, da war sie sich relativ sicher. Was machte die Nachtsonne? Der Mond schien einfach zu hell, als dass sie genaueres hätte sagen können, bis er seine Bahn entlang des Wasserfalles fortsetzte.
Als der Adler majestätisch zwischen Himmel und Felsen schwebte, war es bereits nicht mehr lang bis zum Morgengrauen. Und doch konnte Nuria nicht sagen, welche Schwinge schwerer wog. Doch sie wusste: Nicht nur der Tag begann zu dämmern…
Zuletzt geändert von Nuria Mondin am Dienstag 9. Oktober 2007, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.