Dunkle Gedanken

Michael Deliza

Dunkle Gedanken

Beitrag von Michael Deliza »

Geld... Geld... alles in seinem Kopf drehte sich nur um Eines! Geld.
170.000 Goldstücke!!!
Wie im Leben sollte er das nur auftreiben. Aber wenn nicht, würde er seine Tochter nie wieder sehen.
Warum hatte er auch anfangen müssen zu spielen. Das große Geld hatte ihn gereizt, und er hatte so ein gutes Blatt gehabt!
Cindra sollte es einmal besser haben als er. Das war sein großer Wunsch gewesen.... 150.000 Goldstücke hatte er gesetzt im Wissen das er es nicht besaß.
Man hatte ihm geglaubt das ihm der Hof gehörte den er setzte und als er verlor ... war es als würde ihm der Boden unter den Füssen fortgezogen werden.

Man wollte die Besitzurkunden, und er war geflohen.
Nach Gerimor ... doch auch hier hatte man ihn aufgespürt. Der Winter war streng, er hatte kaum noch Gold und kaum noch willen zu überleben wäre da nicht Cindra
Mit ihrem Goldlangen Haar und ihren 6 Jahren machte sie überall auf sich aufmerksam.
Caldun hatte gesagt das sich so ein Kind sicher gut verkaufen ließ, und er hörte noch immer Cindras Schreie nach ihm als man sie mit fortnahm.
170.000 Goldlinge wollte man , wenn er sie zurück haben wollte.

Aber man war gnädig. 2 Wochen Zeit hätte er.
2 Wochen für 170.000 Goldstücke.
Wie bei den Göttern sollte er das Geld nur auftreiben...
Legal? Sicher nicht.
So hörte er sich um.
Die Menschen sprachen viel wenn der Tag lang war und ihnen langweilig.
Von den Bauern sprachen sie, von jenen die ihren Hof liebten ihre Tiere... Namen fielen genauso ... und so wuchs in ihm die Idee jene zu erpressen.
Er war nicht böse... nein.
Aber manchmal musste man dazu werden um zu überleben.

Schnell waren zwei Briefe geschrieben die er sofort einwarf, dann ging er weiter. Er schämte sich fast für das was er bereit war zu tun. Aber seine Tochter ging ihm über alles.
Er blickte nachdenklich der Frau nach mitihren zwei Packpferden und hörte kurz das Getuschel des Gardisten.
"Gräfin..."
Das war die Gräfin? Die Frau des Grafen?
Aber warum arbeitete sie?
Egal... das war sein Glückstag.
vielleicht hatte sie Geld dabei... oder nun ja... der Graf würde sicherlich viel für ihr Leben zahlen.
Den alten schabigen Säbel an seiner Seite folgte er ihr vorsichtig.
Michael Deliza

Beitrag von Michael Deliza »

Er hätte schreien können vor Wut.
Er war weit vor der Zeit an dem angegebenen Ort der Lösegeldübergabe, und sofort fielen ihm die immer wieder heumlaufenden Menschen auf.
Das war zu auffällig als das es als Normal erscheinen konnte.
Er gab vor Interesse an der Schneiderin zu haben und sprach einen der Männer an ob er wüsste wo Frau Costa wäre, dieser verneinte und meinte er solle verschwinden.
Von Hinten irgendwo aus dem Gebüsch kam ein Ruf, das er abhauen solle, das er alles Kaputt machen würde...

Kaputt machen? Azmar konnte sich denken was es war, doch fragte er vorsichtig nach und bekam prompt eine Antwort.
Einen Verbrecher wollte man hier überführen...
Einen Verbrecher... ihn wollte man überführen, nur das niemand es wusste.
Wie gut da er keine Maske getragen hatte, denn sonst hätten sie sicherlich Verdacht geschöpft.

So aber fragte er ob er helfen könnte und man bejate, zog ihn in ein Versteck und man wartete.
Nur kurz krabbelt er vor um nach dem Stein zu sehen dann auf ein Zischen hin, krabbelt er wieder in sein Versteck zurück.
Das schöne Viele Geld lag da und er kam nicht heran. Vielleicht .. eine Ablenkung?
Er sprang auf als ein maskierter Reiter vorbeikam, das Schwert gezogen und schrie laut. "Daaa der Verbrecher!!! Er ist Maskiert."
Er stürmte vor doch wurde sofort festgehalten.
Man brachte ihn zum Kastell doch ohne wirkliche Handhabung ließ man ihn wieder laufen.

Jetzt war er wieder ohne Zukunft ohne Geld.
Zudem der Hof Emmas und der Andere Hof gut bewacht waren.
Er könnte sich rächen .. vielleicht ein schönes Feuerchen... obwohl..
was konnten denn die Tiere dafür.
Eine andere Idee musste her... eine Idee und 170.000 Goldstücke.
Vielleicht... irgendeine lukrative Entführung...
Er hatte doch diese Erdloch gefunden. Dort würde man ihn sicher nicht finden.. ihn und ein noch Namenloses Opfer.

Er sollte es auf jeden Falle Vorbereiten!
Michael Deliza

Beitrag von Michael Deliza »

Sie tat ihm leid.
Sie hatte ihm ja eigentlich nichts getan. Doch hatte es geschehen müssen.
Die Frau die sich so hilfegebend über sie beugte, schlug er kurzerhand nieder, dann nahm er sich der vom Wolf gebissenen Gräfin an.
Eileen von Hohenfels.
Es war ein Glück... Schicksal gar? Das er sie traf.
Vielleicht wendete sich das Blatt endlich.
"Caldun du bekommst dein Geld... tu ihr nichts! Bitte tu Cindra nichts."
Hatte er in Gedanken immer wieder gebeten als er Eileen in die kleine Höhle schaffte die er gefunden hatte.
Er hoffte das die Frau ihm vergeben würde. Er wollte ihr doch nichts tun.
Sie sollte heil aus der Sache herauskommen.
So hoffte er jedenfalls. Wenn man ihn töten würde... wer würde sie hier finden?

Jetzt machte er sich schon um eine Geisel gedanken. Er war ein Verbrecher! Verbrecher machten sich keine Gedanken über ihre Opfer.
Er hatte Eileen sogar geschildert warum er das Alles tun muste, doch sie verstand ihn nicht. Glaubte das es andere Lösungen geben würde...
Die gab es aber nicht.
Azmar dachte daran als er Cindra selber befreien wollte. Daran wie Caldun eiskalt seine Peitsche herausgeholt hatte und....
Cindras Schreien und ihre Rufe nach ihm ließ ihm schlecht werden.
Nein er musste das Geld besorgen.
Er ließ das Feuer an, gab Eileen genügend Wasser und ließ etwas zu Essen da, bevor er die HÖhle verließ und den großen Stein mit Hilfe einiger Hebel wieder vor den Eingang rollte.

Erst dann machte er sich auf in die Herberge um den Brief an den Grafen zu schreiben.

Liebe besitzt nicht.
Adrian in Treue zu dir...

Sind euch diese Worte ein Begriff?
Ich habe eure Frau in meiner Gewalt, Graf von Hohenfels.
Wieviel ist euch ihr Leben wert?
170.000 Goldstücke möchte ich haben.
Wenn ihr das Gold habt und bereit seid zu zahlen so lasst eure Fahne an der Trainingshalle zu Varuna hissen.
Dann erhaltet ihr weitere Instruktionen.
Mein Freund gibt solange auf eure Frau Acht das ihr sagen wir, kein Leid geschieht.
Doch ist er sehr ungeduldigt.
Lasst euch also nicht zuviel Zeit
Ach ja und keine Tricks.
Keine Garde oder sonst irgendwelche Hinterhalte.
Passiert mir etwas wird mein Kumpel sich sicherlich besonders liebevoll um eure
Frau kümmern und ihr werdet sie niemals wieder sehen.


Als er fertig damit war, verließ er die Stadt wieder.
Jetzt musst er ein... leichtes Opfer finden dem er diesen Brief in die Hand spielen konnte.
Eileen von Hohenfels

Beitrag von Eileen von Hohenfels »

Was ein Wirrkopf

Mit aller Kraft stemmte sich Eileen gegen den Fels, der den Eingang versperrte.

Nein, sie hatte es in Anbetracht der Situation nicht fertig gebracht, Mitleid mit dem Mann zu haben.
Zu Gegenwärtig waren die Bilder der zerschmetterten Leiber, von der Stadtmauer geworfener Kinder vor Berchgard.

Die Welt war grausam, und Leid gab es vieler Orts.

Dem Volke, dem Reich und Adrian ...

Was war mit den Hinterbliebenen ? Ehrbare Bürger, die sich mit dem was passiert war abgefunden hatten, und nicht zu Verbrechern geworden waren.
Glaubte der Kerl der Zweck rechtfertige alle Mittel ?

... BEWEG DICH DU BLÖDER FELS !!!...

Und dann die ganzen Beschwichtigungen. "Habt ihr auch alles ? Durst , Hunger ...geht es Euch gut ?"
Wie der blanke Hohn klang das.

Ihr Kopf dröhnte, das Bein tat weh, jemand war vor ihren Augen mit einer Axt niedergeschlagen worden "... nur ein bischen ..." , man hatte sie gewaltsam mit verbundenen Augen durch den Wald geschleift, und sie in eine dunkle Höhle geworfen.

Natürlich ging es ihr gut !

Damit kam er niemals durch ...
Rai´a Lalaith

Beitrag von Rai´a Lalaith »

Rauschend… unendlich ohrenbetäubendes Rauschen durchfuhr ihr Sein, ihr Herz raste, der Kopf pulsierte..
Plitsch… platsch… kleine rote Tränen fielen in sanft fließender Bewegung auf den Boden..
Der Atem fegte wie eisiger Wind durch ihren Körper, tief sog sie ihn ein, zwischen Ohnmacht und Impulsivität, die kaum mehr zu brechen schien.
Was hatte er sich nur gewagt? Einfach, so schien es, hatte er Mansurs Zügel ergriffen, ihren Hengst! Mansur war wild herum getänzelt, das Messer, dass dieser maskierte Mann auf sie gerichtet hatte, schnitt in ihr Handgelenk ein, während er ihr ein Pergament in die Hand drückte, die freie Hand, mit der sie sich nicht auf dem immer wilder werdendem Hengst festhielt. Als er das Blut sah, schien er gar zu erschrecken, entschuldigte sich wehmütig, doch schien er zielstrebig, er sprach:
„Sagt dem Grafen, dass ich seine Frau in meiner Gewalt habe! Hier, die Forderung! Und eilt Euch!“
„DAS wagt Ihr nicht! Ich warne Euch!“ Eileen! Angst, Sorge, Leid, der unerträglichste Schmerz breitete sich wie Feuer in ihr aus.
Ihr war schon lange gewahr, wie viel sie für die Gräfin, nein, vielmehr für Eileen empfand, sie liebte, verehrte, einer Freundin, manchmal gar einer Mutter gleich.
Ja, im inneren erwischte Rai’a sich dabei, in ihr die Mutter zu sehen, gleich welches Altersunterschiedes, aber Eileen war anders, reifer, gereift durch ihr Leben.
Und so auch Eileen wohl niemals Rai’a gegenüber treten würde, gab sie Rai’a doch jenes unendliche Gefühl der Sicherheit, seit wenigen Tagen noch mehr.
Das hätte dieser Mann nicht tun sollen… niemals.
Rai’a tobte, versuchte den Mann zu Boden zu stoßen, ehe Mansur, durch einen Klaps des Mannes auf seine Flanke, empor stieg, schrill wiehernd. Als die donnernden Hufe zu Boden gingen, war der Mann fort.
Rai’a preschte durch die Stadt, hilflos, planlos, nur gen Schloss.
Im Schloss angekommen, ihr rechtes Handgelenk langsam von Blut durchtränkt, die linke Hand hielt das Schreiben fest an ihren Leib gepresst, suchte sie nach dem Grafen.
Nicht da?? Er war doch immer da! Nur heute nicht? Gerade jetzt?
Blut verlor sich auf dem Weg ins Schloss, in der Eingangshalle, die Treppen gen Westflügel hinauf, wieder herab.
Die wickelte, als sie den Schaden auf dem Fußboden sah, ein Tuch um das Handgelenk und sank auf die Treppen zum Gemach.
Sie konnte dies niemandem sonst anvertrauen, dies durfte nur zum Grafen.
Verzweifelt wartete Rai’a auf seine Wiederkehr…
Ihre Gedanken waren nur bei Eileen…
Adrian von Hohenfels

Ruhelosigkeit....

Beitrag von Adrian von Hohenfels »

Die Gedanken kreisten.. Gedanken? Nein eigentlich war er nicht einmal mehr zu diesen fähig. Die Nacht war vergangen, in der verzweifelten Suche nach Eileen. Keine Spur von ihr. Der Kuss, er konnte sich darauf besinnen, ihn noch nachspüren. Der sanfte, neckische Abschied am Morgen, die Freude auf den gemeinsamen Abend.. doch sie war nicht im Schloß erschienen.

Noch recht ruhig war er, als er losritt. Sie hatte möglicherweise nur die Zeit vergessen. Also wollte er sie abholen... Am Hof jedoch war keine Spur von ihr. Sie hätten sich begegnen müssen. „Das Tor Berchgards hat sie schon früher am Tag durchschritten.“ Allein dieser Satz des wachhabenden Gardisten, als er sich auf dem Rückweg erkundigte, liess ihn zusammenzucken. Sie hätte längst daheim sein müssen. Sicher hatte sie noch in den Grafschaftswäldern jenseits Varunas gearbeitet, aber das war keine Spur, sie waren um einiges zu groß. Die Insel durchreitend, Ausschau haltend und letztlich keine Spur findend, liess er den Abend hinter sich... Es wurde Dunkel... Ziellos und doch suchend war er durch die Nacht gehetzt. Es dämmerte bereits zum Morgen, als er völlig übermüdet im Schloß einkehrte.. hoffend sie würde dort sein.... Hoffnung die zerplatzte, sie war nicht hier.

Er fand kaum einen klaren Gedanken. Wo war sie und was war passiert? Die Befürchtung, dass sie in Gefahr geraten war, wurde Gewissheit als Rai'a leise eintrat, ihm den Brief überreichte. Entführt! Tausend Gedanken schossen ihm in den Kopf. Bilder überlappten sich. Das Gesicht Anaras neben dem Eileens. Zwei unterschiedliche Frauen, beide jedoch so unendlich wichtig in seinem Leben. Alles wiederholte sich! Der Gedanke, Eileen würde Anara im Schicksal folgen, überlagerte alles.

Die Welt wankte. Die Besonnenheit, die immer Teil seines Wesens war, flüchtete in diesem Moment unhaltbar durch das Stadttor und es kümmerte ihn nicht. Ihm über den Weg zu laufen wurde selbst zur Gefahr. Rai'a war die erste, die das Zerreissen seiner Nerven direkt um die Ohren geschlagen bekam. Sorge gepaart mit Übernächtung taten ihr Werk. Rai‘a blieb nicht mehr als der hastige Rückzug, besser seiner Anweisung an die Arbeit zu gehen folgend, obgleich Eileens Entschwinden sie nicht weniger mitnahm.

Ausgerechnet jetzt war Rafael gen Königsstadt abgereist. Ohne auch nur ein Wort hierüber zu verlieren. Erst nach Minuten hatte er die Worte Felicitas aufgenommen, die ihm dies mitteilten, als er sie anherrschte Rafael herbeizuholen. Es war Felicitas die zumindestens erreichte, dass er nicht ohne jeden klaren Gedanken einfach aus dem Schloß stürmte.

Schritte wurden eingeleitet, Zeichen gesetzt und Aufträge vergeben. Wenn auch mancher Stuhl noch weiteren Fallstudien zum Opfer fiel und manch Kerzenleuchter seine Flugqualitäten unter Beweis stellte, so nahmen doch die Vorgänge ihren Lauf, die er allein in diesen Stunden, an diesem Morgen, einzuleiten kaum vermocht hätte. Ruhe finden, das sollte er wohl. Doch woher sollte er sie nehmen? Er sank am Schreibtisch zusammen. Ruhelos, planlos! Sie war ihm alles! "Anara wache über sie. Du fehlst mir, ich kann nicht auch noch sie verlieren!" Die Worte in die Hände gehaucht, die vor seinem Gesicht lagen.
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Eigentlich wollte er nur etwas wegen Rafael erfahren als er das Kastall betrat, doch soweit sollte es gar ncith erts kommen.
alles schien in aufregung, frau Oberst war die Stressige situation schon anzuerkennen und auch der Hauptmann und seien Gemalin wirkten nicht minder gestresst.

>> Begleitet frau Baroness bitte zu ihrem haus Herr Dravan .<< bat Frau von Elebenau.

Nach kurzer verabschiedungszeremonie begleitete Thelor die Baroness nun sicher zu ihrem Haus.

>> Sei mir eine Kurze frage gestattet?<< fragte Thelor als sie am hause der baroness angelangt waren.

>> Gewiss doch<<

>> Warum sind alle so in Aufregung?<< fragte er

>> Darüber bin ich nicht befugt zu Sprechen.<< antwortete sie knap, und die ebiden trennten sich nach kurzen Worten des Abschieds.

Direckt führte ihns ein weg erneut zum Kastell und wieder begrüßte er Frau Oberst die ihn mit einer Aufgabe nach Bajard schickte.
>> Sucht Frau Darina, bringt sie her.<<

So befand er sich bald im vollen Galopp richtung Bajard.
Die alte Ruine im Wald fegte vorbei und die Kutsche.
Im vollen Galopp erreichte er bajard und hätte beinahe noch einen der Gardisten über dne haufen geritten, welche am Eingang der Stadt Wachten.

Zuerst besuchte er die Taverne wo er feststellte, dass jene noch imemr Geschlossen ward.

So suchte er Bekannte leute auf denen er Vertrauen konnte, und fragte auch einige Persohnen doch niemand schien ihm etwas über die frau sagen zu können.
Einzig der Bankie sagte das die Frau bei ihm ein Fach habe und er Post für sie entgegen nehme und das sie erst am nächsten tage zurückerwartet werde.

Direckt brach er gen Varuna auf, wo er nach Rasantzem Ritt bei Freifrau von Elbenau seinen Bericht erstattete.
Stjarna Hinrah

Beitrag von Stjarna Hinrah »

*edit* whoops
Xinthra

Beitrag von Xinthra »

In Bajard mag man von verschiedenen Personen in Erfahrung bringen können, vermehrt jene am Hafen, dass eine Person auf die die Beschreibung der Frau Darina passt, mit zwei Gefährtinnen des Waldes gesehen wurde, wie sie ein Schiff nach Lameriast bestiegen und dass es wohl klug wäre, dort einmal nachzusehen.
Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Die Luft war alt in dieser Höhle. Sie roch alt, nach Staub und Fledermäusen, die hier tiefer im Inneren der Höhle überwinterten. Fledermausdreck bedeckte den Boden wie auch Staub und Geröll aber ansonsten war sie leer. Unbenutzt zur Zeit, fand er aber doch auch einige Spuren von Tieren, die diesen Ort wohl eine Zeitlang als Unterschlupf benutzt hatten. Und nun die Abdrücke seiner Stiefel. Hier war sie nicht. Keine Menschenseele hatte diese Höhle benutzt, seit er sie vor etwa eineinhalb Jahren durch Zufall entdeckt hatte. Dies war die letzte Höhle, die er kannte. In den anderen hatte er auch kein Glück gehabt. Alte Spuren, teilweise schon Verwischt... Höhlen in denen er schlafende Bären gefunden hatte. Andere Tiere... von einer Höhle war er äusserst bestimmt von Wölfen daran gehindert worden, diese zu erkunden.

Was konnte er jetzt noch tun? Selbst durfte er nicht sich erkundigen, wer in finanziellen Schwierigkeiten war. Adrian war da sehr vehement gewesen. Es hätte wohl nicht viel gefehlt, dann hätte er wohl Cyrion angegriffen. Leicht schüttelte er sein Haupt in der Windstillen Höhle. Sein Seufzen echote von den Höhlenwänden, als er sich umdrehte und zum Ausgang strebte. Es gab sovieles, was er hätte tun können, aber Anweisungen waren Anweisungen. Kein Wort zu niemanden. Keine Andeutungen, keine Nachforschungen in Kneipen - nichts. Adrian war dumm, Cyrion nicht freie Hand zu lassen, aber was sollte er tun... Adrian war halb wahnsinnig vor Sorge.

Bei wem konnte er sich erkundigen? Über Höhlen und alleinstehende Häuser? Alleinstehende Häuser gab es viele, doch viele wurden von Paaren bewohnt. Die Rede war von zwei Männern gewesen in dem Brief, doch bezweifelte er, dass dies der Wahrheit entsprach. 170.000 Goldstücke. Eileen war viel mehr wert. Bei dem Geld, dass sie hätten rausschlagen können, waren 170.000 Goldstücke kaum der Mühe und das Risiko wert - teilte man das Geld zwischen zwei Personen auf... Nein. Es machte keinen Sinn. Ausser jemand brauchte wirklich dringend exakt diese Summe und war verzweifelt genug, so eine wahnwitzige Tat durch zu ziehen. Dann machte es durchaus Sinn.
Aber nein, er vertrödelte ja Eileens Zeit auf der Suche nach Höhlen und alleinstehenden Häusern, die er für ein paar Stunden überwachte. Die Besitzer verhielten sich zumeisst völlig gelassen... Sie gingen gewöhnlich ihrer Arbeit nach - keine gehetzten Blicke, kein zu häufiges Schauen durch Fenster, kein verstohlenes Handeln - der Blick klar und rein, wenn er 'zufällig' vorbei kam und nach dem weg fragte. Keine Kellertür, die abgeschlossen war, hatte er denn mal die Gelegenheit, diese zu probieren, wenn der Besitzer nicht grad hinschaute oder ausser Haus war - es war so leicht in die Häuser reinzukommen, das er sich über die Fahrlässigkeit der Leute wunderte.

Höhlen... Er rieb sich die Augen, während er nach dem Zügel seines Pferdes griff. Er konnte Leute fragen, die häufig in den Wäldern verkehrten. Engwhyn... Serendo... Kilyan... Shaja... Shaja... Er blickte auf. Aye... Sie war eine Frau, die eigentlich genauestens über die Höhlen Gerimors Bescheid wissen müsste. Sicher hatte sie lange und ausgiebig Höhlen für ihr Wolfsrudel gesucht. Gedankenvoll nickend führte er sein Pferd in wegsameres Gelände und sass auf. Er würde sie aufsuchen. Vielleicht würde sie auf seine Bitte eingehen, zum Schloss zu kommen. Würde helfen, Eileen zu befreien... Wenn Adrian und sie sich nicht gegenseitig umbrachten.
Aber sie war wirklich eine Expertin... Und Experten brauchten sie. Dann würde ihm, Cyrion auch mehr Zeit bleiben, anderweitig Erkundigungen zu beziehen. Nunmehr ein bestimmtes Ziel vor Augen ritt er heimwärts. Er würde einen Brief verfassen und dann in Shajas Revier auf sie warten.
Lilia Ater

Beitrag von Lilia Ater »

Vyra wollte seitdem sie jung war - so glaubte sie - für die Krone zu Diensten sein. Und was Ronya ihr gerade gesagt hatte, war eine ideale Möglichkeit politisch näher an die Krone zu rücken.

Sie hatte Kontakte, Leute die ihr einen Gefallen schuldeten, und eine sehr penetrante Art Leuten Geheimnisse zu entlocken... Sie würde sich das zur höchsten Priorität machen, diesen Entführer zu finden.

Vieles konnte sie ausschließen.
170 Kronen schlossen nicht gerade auf einen intelligenten geübten Entführer. Die Forderung war entweder nur ein Vorwand, oder derjenige der das Geld brauchte, war sehr arm. 170 Kronen? Was war das für eine Gräfin?

"Da bin ich ja mehr Wert" hatte Ronya mit einem leichten Schmunzeln angemerkt. Vyra musste nicken und hob dabei kurz beide Augenbrauen. Ja, 170 Kronen, das war wahrlich nicht die Welt.

Umso verzweifelter schien die Sache aber. War es pure Dummheit oder absolute Verzweiflung die dahinter stand?

Sie müsste schnell agieren. Bald würden auch andere Leute fieberhaft nach dem Entführer suchen, und nicht alle hatten die doppeldeutige Moral den Entführer womöglich zu decken, um weitere Vorteile zu erreichen...
So wie sie Lara befreien wollte, obwohl sie Theradil als Freund betrachtete...

Aber sie hatte einen Vorteil, wenn es um derartige Missionen ging, das wusste Vyra.
"Keine Hochmut, auch Bettler erdolchen Könige" schoss es ihr. Ja. Manchmal war Stolz ein falscher Weg.


[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?p=106753#106753]Ronya und sie standen auf um zu gehen...[/url]
Darna von Hohenfels

Beitrag von Darna von Hohenfels »

Eigentlich hatte sie dem Schloßgardisten nur einmal ins Gesicht sehen müssen, um zu wissen, daß etwas nicht stimmte - daß etwas weit mehr als im tolerierbaren Rahmen nicht stimmte.

Als Adrian dann an ihr vorbeimarschierte, mit einer Mimik, als würde er gleich jemanden erschlagen wollen, fügten sich genügend Puzzleteile zusammen: Im Kastell wurde eine Zeugin erwartet, es solle um eine Entführung gehen, waren die in Kürze aufgeschnappten Brocken gewesen. Eileen war unterwegs, was nicht ungewöhnlich war - die Dauer und dazu Adrians Gesicht aber schon.

Kurze Zeit darauf glich das Kastell einem Ameisenhaufen. Von außen betrachtet völlig chaotisch, und im Näheren betrachtet liefen immer wieder Leute ein und aus, wuselten mit Aufträgen davon und kehrten mit erfreulichen oder unerfreulichen Ergebnissen zurück.
Dabei ließ sich mitverfolgen, daß die zurückgelegten Wege innerhalb des Gebäudes einen ungewöhnlichen Verlauf nahmen: Sie ließen bis auf wenige Ausnahmen das Vorzimmer des Hauptmannbüros aus, denn dort saß der Graf, der wütend war vor Sorge.
"Nicht da lang!", wurde immer wieder gezischt - zum Glück hatte das Kastell zwei Zugänge, und so war dieses hochgefährliche Zimmer in der Mitte wie eine gemiedene Insel aus aufgezwungener Ruhe.
Irgendwann war die Oberst mit gut zwei handvoll dick zusammengeknoteten Stoffstreifen in das Zimmer gekommen.
"Was soll das werden Ritterin, soll ich damit etwa werfen?", hatte Adrian sie angefaucht.
"Bedaure, ich habe keine Vasen. Besser damit, als mit der Kastelleinrichtung, Euer Hoheit", hatte sie nur ungerührt erwidert, sich zurückgezogen und die Tür wohlweislich schnell geschlossen - und zufrieden genickt, als das Geräusch von Stoffklumpen auf Holztür neben ihr erklang. Vermutlich reizte ihre Ruhe sogar, doch es war inzwischen eine gut verankerte Erfahrung, daß in dem kleinen Kreis aus Vertrauten eben die anderen umso mehr einen ruhigen und klaren Kopf bewahrten und bewahren mussten, wenn einer wegen irgendwas am Rad drehte. Rafael war nicht da, Eileen der fehlende Faktor... und damit legte Darna alles Gewicht darin, neben Felicitas den nötigen Ruhepol zu bilden. Die Baronin hatte aber nicht die militärische Handhabe, die Darna besaß, und das bedeutet einen Haufen Arbeit.

Sie konnte es Adrian ja nicht verdenken, er tat ihr leid. Daß Anaras Verlust ihm noch immer so in den Knochen steckte, erschreckte und besorgte sie. Er wollte Eileen nicht danebenlegen... verständlich.
Sie blinzelte, als sie mitten in der Nacht auf dem Bett im Kastell lag und versuchte, möglichst bald einzuschlafen. Sie konnte fast nur mit Hagen und Aradan vergleichen und empfand darüber kaum mehr Schmerz oder Sorge, wenn sie sich dann auszumalen versuchte, wie ihre Reaktionen bei Adrenalon, Viola oder Selissa aussähen. "Bin ich abgestumpft?" Sie furchte die Stirn, fand keine rechte Antwort auf die Frage. "Manche Dinge passieren eben", ließ sich jetzt vermutlich leicht sagen.

Nochmal stand sie auf, trat durchatmend ans Fenster.
Es wäre utopisch gewesen, heute schon Adrian seine Gemahlin zurückgeben zu können. Einiges hätte deutlich besser laufen können, aber sie waren auch ein gutes Stück vorangekommen. Unauffälligkeit... sie schüttelte den Kopf. Nein, das war ein Punkt, den betonte man immer wieder gerne, nach kurzem Einblick ins Interne war das aber das Erste, was zugunsten von Ergebnissen zu leiden hatte. Natürlich ließ sie keinen Trupp vollgerüsteter Gardisten nach Bajard marschieren, um diese Darina zu suchen.
Es waren Momente, in denen sich erwies, auf wen Verlaß war. Knappen wurden in solchen Momenten zu Menschen, die man am ehesten kannte und vorbehaltlos irgendwo hin schicken konnte, etwas erledigen. Auch bei den Gardisten zeigte sich in diesen Situationen, auf wen man bauen konnte, wer noch eigenständig mitdachte, nicht zuviele Fragen stellte und trotzdem wusste, was zu tun war.

Alles war mobilisiert, was zu mobilisieren war. Sie hatten den Ort, an dem der Überfall stattgefunden hatte, sie hatten die Querverbindung zur Erpressung des Uhlenhofes: die geforderte Summe von genau 170 Goldkronen. Und damit rückte auch der Verdächtige von diesem Fall wieder ins Visier.
Die Verbindung zu dieser Frau names de Coste musste nochmal genauer überprüft werden. An den Aussagen von Frau Lanur hing nun eine Menge, leider schien sie einen gewissen Hang zu vielen emotionalen Umschreibungen zu haben, für die jetzt keine Zeit war.
Die Augen verengten sich, als die Gedanken um Darnas eigene Rolle zu kreisen begannen. Es schien eine Ewigkeit zurückzuliegen, daß sie einen solchen Fall am liebsten selber im Alleingang bewältigt und alle Hebel und Mittel in Bewegung gesetzt hätte. Die Mittel waren inzwischen andere geworden, und die Kunst bestand inzwischen darin, zu delegieren. Möglichst effektiv und schnell die richtigen Leute für die richtigen Dinge einzusetzen.
Sie war in einer dieser Positionen, denen man gerne nachsagte, sie täten nichts selber. Das war in gewissem Sinne sogar richtig.

Das Augenmerk ruhte auf den nachrückenden Stützen des Reiches, an denen es liegen würde, das in die Tat umzusetzen und die Ergebnisse vorzuweisen, die "von langer Hand" geplant worden waren.
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Tajara Nair
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Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57

Beitrag von Tajara Nair »

Ihr auftrag war eindeutig und dennoch schwierig.

"Finde so viel wie möglich heraus" hatte ihr Ronya aufgetragen. Nachvollziehbar war es, warum die Gefährtinnen nun ihrerseits die Suche nach dieser Gräfin aufnehmen sollten, oder viel mehr nach dem Täter, doch war es Tajara zuwider.

Varuna schuldete ihr bereits etwas, und bekommen hatte sie bislang eigentlich nur Verachtung wegen ihrer Liebe zu einer Frau und anderen Dingen. Der Hochadel war eigentlich das Letzte dem sie helfen wollte... Naja so ganz stimmt es nicht, sie setzte den Varuner Hochadel mit den Letharen und den Alatarspinnern aus Rahal gleich... Aber Ronya schien Eileen zu mögen, und letzten Endes kam Tajara auch mal raus.

Hoffnungen machte sie sich natürlich keine. Es war die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, wenn nicht gar schlimmer.

So kam sie in Bajard an. Kämpfen würde sie mit ihrem Arm nicht können, aber das war auch hinfällig. Es galt zunächst Vyra zu besuchen, um nötige Schritte zu besprechen.
Michael Deliza

Beitrag von Michael Deliza »

Er legte Holz nach, und setzte sich etwas abseits von Eileen die sich nun ... etwas trotzig, so hatte er das Gefühl eingerollt hatte. Ihr Körper forderte den Tribut und sie war eingeschlafen.
Es tat ihm irgendwie leid die junge Frau hier fest halten zu müssen, aber es ging nun mal nicht anders.
Es war ja auch bald vorbei.

Noch immer machte er sich Gedanken darum wie die Übergabe von statten gehen sollte, und er beschloss Graf und... Gardisten einen Tag lang warten zu lassen.
Das würde sie unruhiger machen und vielleicht auch Fehler zulassen.
Mühsam blieb er wach. Das kleine Bildniss von Cindra in der Hand.
Sie war so ein süßes aufgewecktes Mädchen gewesen.
Er musste sie einfach befreien.
Befreien und dann?
Dann würde er ein neues Leben anfangen.
Irgendwo als Jäger oder sonst was.
Leise vor sich hinsummend... ein altes Schlaflied, begann er Wasser auf zu brühen, das Brot an zu wärmen und legte Kartoffeln ins Feuer.
Als Eileen sich zu regen begann hielt er ihr vorsichtig eine Tasse Tee hin.
Bereit zurück zu springen falls sie es ihm ins Gesicht zu schleudern versuchte.

"Tee?" fragte er leise, und sie nickte einfach ihm die Tasse aus der Hand nehmend, und er bereitete ohne weitere Worte etwas zu Essen zu.
Die Kartoffeln aus dem Feuer, das warme Brot und was er sonst noch hatte besorgen können.
Käse, etwas Fleich und Fisch.
Egal was man später über ihn sagen würde.
Er wollte das es ihr an nichts fehlte.
Adrian von Hohenfels

Beitrag von Adrian von Hohenfels »

Minuten wurden Stunden. Stunden wurden Tage und alles was er in den Händen hielt waren vage Hinweise, Spuren die nicht weiterführten und zwei Briefe, die mehr verhöhnendes denn wirkliche Forderungen beinhalteten. 170 Kronen.... letztlich eine wirklich geringe Summe, betrachtete man, es ging um ein Menschenleben, zudem noch ein ihm sehr geliebtes. Es war rechtens zu hinterfragen, welcherlei es mit eben ausgerechnet diesem Betrag auf sich hatte.

Doch wer sollte darüber nachsinnen? Sicherlich genug Menschen zu dieser Stunde. Er selbst drehte sich um die Gedanken und fasste doch immer noch keinen klaren. Die Sorge stieg mit jeder Stunde. Gewiss gab es kaum eine Person in der Grafschaft, die nicht längst Opfer seiner Unruhe geworden war. Die Beherrschtheit, die Ruhe und Bedächtigkeit, die wie ein Mantel seiner Persönlichkeit war, wurde mit jeder Stunde des Wartens mehr zerfetzt. Wie lang sollte er noch auf ein echtes Zeichen, einen echten Fortschritt warten? Lebte sie noch oder wurde seine Befürchtung Eileen bald neben Anara begraben zu müssen bald Gewissheit?

Die Nächte, die kaum Schlaf brachten, rissen nicht weniger an seinen Nerven. Er wollte, durfte nicht ruhen. Ständig konnte eine neue Nachricht, eine neue Spur eingehen. Er durfte es nicht versäumen. Doch die Natur würde letztlich immer über den Willen gewinnen. So auch hier. Unruhiger Schlaf stellte sich ein. Alpträume die seine Gedanken des Tages nur weiter schürten und verstärkten.

Dann jedoch im Sturm von Sorge und Ungewissheit eröffnete sich eine Insel der Ruhe. Es war als wären seine Füsse begierig diesen einen Ort zu erreichen. Jenes Licht dort.. schimmernd durch die halboffene Tür. Er kannte den Ort. Vertraut und doch fern! Das alte Schloss, es war doch abgebrannt? Vergangen wie das alte Varuna. Die Stimme, sie verhiess Ruhe, rief ihn! Tränen in den Augen, kannte er sie doch und wusste sie lang, so lang schon verloren. Die sich durch seine Hand öffnende Tür eröffnete Gewissheit.. Anara! Er stürzte auf sie zu. Nicht nachsinnen wie sein konnte was nicht sein darf, nur Erleichterung sie zu sehen, sie in den Arm zu nehmen.

Sie liess es nicht lang zu. Nur eben lang genug geschwisterliche Begrüssung zu gewähren. Ihr Gesicht eine Mahnung mehr denn erwartet. Die Stimme sanfter Hauch: „Was wird nur aus dir in diesen Stunden? Erkenne deine Stärke, du darfst diese jetzt nicht vergessen. Würde sie dich nicht selbst ermahnen, würde sie dich nun erleben? Du weißt es, erkennst es doch selbst. Lass nicht zu, dir selbst im Weg zu stehen. Deine Stärke ist die Ruhe, die Besonnenheit. Auch wenn es schwer fällt, du musst sie in dir suchen. Gefährde nicht was du liebst, wofür du stehst und lebst.“ Das Bild verblasste, eröffnete dem Sturm neuen Raum. Doch er erwachte. Augenblicke des Wiederfindens und Erkennens, auch des Verstehens.

War dies Traum? War dies Vision? Er vermochte es nicht zu sagen. Die Ermahnung klang nach, erweckte ihn. Der Weg war klar, die Aussage, ob nun aus innerer Eigenermahnung oder aus einer tatsächlichen Botschaft heraus, vermochte er nicht zu sagen. Nur das Erkennen, des nötigen Vorgehens war erweckt.
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