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Vom Schüler zum Meister
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Allgemeines Rollenspiel » Vom Schüler zum Meister
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Robin Falon





 Beitrag Verfasst am: 07 Feb 2018 16:08    Titel: Vom Schüler zum Meister
Antworten mit Zitat

Eine kleine, fast verhungerte Taube erreicht das alte Zuhause von Lin und Robin. So Lin dort anzutreffen ist, wird sie eventuell den Brief erhalten.

Schiff, Mittelmeerküste vor dem Festland - 07. Eisbruch 261

Seinen Segen, Lin,

Ich hoffe inständig, dass die verkümmerte Taube jene Zeilen an dich weiter trägt. Ich konnte meine Angelegenheiten klären und bin auf dem Heimweg. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis das Schiff in Gerimor einläuft. Wir haben Schiffbruch erliten und das Leck wird seit Tagen von den schmierigen helfern geflickt. Auch scheint hier eine seltsame Seuche umherzuwandern. Die Leistungsfähigkeit und die Arbeitskraft lassen erheblich nach. Die Symptome sind immer zu die Gleichen. Unter anderem leiden die Betroffenen an

- Zahnfleisch - und Zungenblutungen
- Erschöpfung und Müdigkeit
- hohes Fieber
- starker Durchfall
- plötzlicher Schwindel

Unser Frischwasser scheint nicht der Grund, ich trinke selber davon. Ich habe meine Aufzeichnungen nur in kleinen Mengen dabei und bitte dich, einmal nach zu forschen, was das sein könnte. Mir ist jene seltsame Krankheit noch nie begegnet und ich sorge mich darum, dass das ganze Schiff in naher Zukunft ein Geisterschiff sein wird. Die ersten Toten gab es zwar noch nicht, aber ich ahne Schlimmes.
Lass der Taube etwas Zeit um sich zu erholen, der Flug ist weit und ich brauche dich nun. Ich hoffe, wir kommen hier schnell vorran und ich sehe bald die Heimat und meine liebste Lana wieder.

Seine kraftvolle Pranke leite uns zum Sieg.

Robin
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Linnet Nelarth





 Beitrag Verfasst am: 10 Feb 2018 12:52    Titel:
Antworten mit Zitat

Und drei Tage später sind es gleich zwei Tauben, welche mit einigen Unterlagen gen Besitzer flattern. Die Pergamente sind teilweise dessen eigene Schrift, zum Teil in einer sehr sauberen aber unglaublich geraden, kleinbuchstabigen Handschrift verfasst, die er als die Lettern seiner Schülerin erkennen wird. Würde jene nun noch wissen, welchen Weg die Täublein kurz darauf, vom Schattenmoorweiler aus, eingeschlagen haben, so hätte sie vermutlich sofort Veilchen gesattelt, um nach Grenzwarth zu reiten...

10. Eisbruch 261
Schattenmoorweiler vor Rahal

Sein Segen auf all Euren Wegen, Meister Falon,

Ich habe Euch hier zum Großteil Eure eigenen Aufzeichnungen mit den Tauben geschickt, zumindest eine knappe Abschrift der übereinstimmenden Faktoren mit diverser Krankheiten. Allerdings habe ich in den letzten beiden Tagen selber noch ein paar Nachforschungen angestellt und kam zu höchst spannenden Ergebnissen.
Augenscheinlich könnte es sich im ersten Moment um eine Abwandlung der Anämie handeln und jene hätte ich Euch sogleich als mögliche Option geschickt, nur passen die Zahnfleischblutungen und die blutenden Zungen nicht dazu. Auch wäre es höchst bizarr, wenn wirklich so viele an Bord plötzlich von der Blutarmut betroffen wären, nachdem diese nicht ansteckend ist und Fleisch oder Fisch als Speisen ja vorhanden sein sollten.
Eine Weile haderte ich mit der Schwindsucht aber da gibt es zu wenig Übereinstimmungen und so drängten sich mit zunächst eine ganze Menge anderer ansteckender Krankheiten auf, die ich Euch in einer kurzen Liste beigefügt habe.
Es war eher Verzweiflung und ein wenig Zufall, dass ich auf die Idee kam, gestern Mittag noch Bajard zu besuchen und dort sprach ich mit einem Bekannten meinerseits, namentlich Laures Valory, der einige Zeit auf Schiffen verbracht hatte und fand heraus, dass ihm diese Krankheit ebenfalls (sogar mehrfach!) dort begegnete. Dieser Hinweis wiederum führte mich direkt zu den anliegenden Schiffen und ein Matrose dort, der vermutlich eine ganze Weile auf La Cabeza verbracht hat, wenn man seinen breiten Akzent und das gönnerhafte Grinsen dabei miteinberechnet, nannte mir den Namen, den sie für jene Krankheit haben:
Skorbut wird sie genannt und ist definitiv eine Mangelerscheinung, die gerade bei längeren Reisen auftritt. Nur in welcher Hinsicht dieser Mangel besteht, konnte er mir nicht sagen und wäre wohl dringend zu erforschen, wenn man ihm entgegenwirken möchte.
Ich hoffe Ihr seid dahingehend erst einmal gewarnt und seht dringend zu, dass Euer Körper auch wirklich alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt! Hier ist wahrlich viel passiert und ich werde Euch im nächsten Brief sowohl über erfreuliche, als auch erschreckende Ereignisse berichten.
Achtet auf Euch und kommt gesund eines Tages wieder. Ihr fehlt.

Möge der glühende Zorn des All-Einen Eure Pfade erleuchten!



_________________
~* Veilchen blühen auch im Unkraut! *~
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Robin Falon





 Beitrag Verfasst am: 10 Feb 2018 15:08    Titel:
Antworten mit Zitat

Noch in der Nacht erreicht der Brief das Schiff. Nicht mehr weit segelt jenes vor der Bajader Küste und Robin setzt zugleich eine Antwort auf. Die Briefe überschneiden sich mit seiner Rückkehr.

Schiff, Meer Bajaderroute- 10. Eisbruch 261

Seinen Segen Lin,

Ich bin beeindruckt von deinem Eifer. Der All-Eine sieht dies sicher gerne, wenn seine Diener sich so rasch weiterentwickeln.

Skorbut also? Klingt wirklich etwas seltsam, und ist mir ein vollkommen neuer Begriff. Mangelerscheinungen könnten gut sein,d a hier nur Trockenfleisch, hartes Brot und Wasser mit Rum gestreckt vorhanden ist. Das Frischwasser hat nicht lange gehalten und ich bin froh, wenn ich in den nächsten Tagen wieder Gerimor erreiche.
Nach Rücksprache mit den Erkranken, zeigte sich, dass sie seit Monaten nicht an Land waren und sie sich ausschließlich von den oben genannten Dingen ernährt haben. Das Trockenfleisch scheint immer als erstes auszugehen und übrig bleibt dann nur alter Schiffszwieback und das gestrecke Brackwasser.

Mach dir um mich keine Sorgen, ich bin noch sehr gut im Futter und habe genügend Früchteteemischungen bei mir.
Wir sollten alsbald in Bajard einlaufen und ich werde mich bei dir melden, sobald ich mich wieder eingelebt habe. Ich bringe meine Schwester Marianna mit, sie wollte nicht alleine in der alten Heimat bleiben und ich denke, ihr werdet euch beide ganz gut verstehen, zumindest hoffe ich das.

Seine kraftvolle Pranke leite uns zum Sieg.

Robin
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