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[Q-Kinder] Die Schatten werden länger...
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Allgemeines Rollenspiel » [Q-Kinder] Die Schatten werden länger...
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Der Erzähler





 Beitrag Verfasst am: 03 Nov 2017 15:30    Titel: [Q-Kinder] Die Schatten werden länger...
Antworten mit Zitat

"Husch, husch, husch kleiner Mann
unter deine Bettdecke dann,
wo dich keiner sehen kann?

Ach weh, ach weh es ist die Zeit
und flüchtest du auch noch so weit,
holt sich dich ein, die Dunkelheit.

Dort lauern sie meist unerkannt,
sind nicht in ihrer Macht gebannt
und kriechen aus dem Schattenland.

Sie suchen Kinder, zart und klein
wickle dich in deine Decke ein,
du wirst ihr nächstes Opfer sein!"


***


Als er erwachte, war ihm zunächst nicht klar, weshalb ihn das Bewusstsein so schnell in die wache Welt katapultiert hatte. Der Traum, welchem er bis vor kurzem noch ganz und gar erlegen schien, war einer der schönen und bunten Sorte, die ein kleiner Junge nur ungern freiwillig verließ. Auch am eifrigen Hahn des Nachtbarhofes konnte es nicht gelegen haben, denn das erste Licht war noch dermaßen grau, dass selbst der pflichtbewusste Gockel noch schlafen musste und sein Schrei die ersten Menschen des kleinen Weilers frühestens in einer halben Stunde wecken würde. Was also hatte den Bengel aus dem Schlaf gerissen?
Blinzelnd und gähnend ließ er den Blick durch die kleine Schlafstube, welche er mit seinen beiden älteren Brüdern und dem Hosenmatz bewohnte, wandern und gerade wollte er sich schon aufsetzen, da schnürte ihm der plötzliche Schrecken kurz die Kehle zu.
Er war nicht der einzige, muntere Wache im Raum.
Bei weitem nicht!
Schon oft hatte er den Schatten des Zwielichts zugesehen, wenn sie im Halbdunkel auf Bildern plötzliche Fratzen malten oder zwischen den Dielenbrettern in das Schwarz hinein Bewegungen zauberten. Er war damit vertraut, dass seine Fantasie – so zumindest hatte sein ältester Bruder gesagt – da im wahrsten Sinne des Wortes sehr lebendig wurde, doch so lebendig wie heute, hatte er sie noch nie erlebt. Die Schatten huschten und zischten, kicherten und kamen näher. Ja, sie begannen ihn einzukreisen, sprangen von Vertiefung zu Vertiefung, als würden sie aus dem letzten Schwarz der Nacht über das graue Licht hinweg wandern. Als sie sein Bett hinauf krabbelten wurde es ihm zu viel und ein schriller Schrei machte sich in seiner Brust breit, kroch die Kehle entlang nach oben… nur um nie über die Lippen zu wandern.
Er blinzelte nochmals.
Mit einem Male erschien ihm das alles so unglaublich albern, uninteressant und kindisch.
Schatten, Schemen, Finsterlinge.
Gleichgültigkeit.

Der Junge drehte sich um, ignorierte die leiser werdenden Zwielichtswesen und fand doch keinen weiteren Schlaf mehr. Alles versank in einer grauen, trüben Welt und er schwamm mitten darin.
Seine Brüder nur kommentierten später irritiert, wie blass und müde er doch wirkte.
Sie verstanden schnell, dass irgendetwas fehlte.
Nur... was?


Zuletzt bearbeitet von Der Erzähler am 03 Nov 2017 16:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Clara Salberg





 Beitrag Verfasst am: 04 Nov 2017 14:34    Titel:
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Du kannst mit mir über alles reden hatte Millie ihr gesagt als sie auf dem Weg aus der Stadt Adoran waren. Doch wollte sie es? Wollte sie über das erzählen was ihr diese Angst machte und über das, was sie glaubte gesehen zu haben?

Am frühen Abend war es gewesen, Clara war gerade mit Keylon im Keller und betrachteten das neue Bad und er erzählte ihr die Geschichte der Fahne welche er am Kamin hängen hatte. Auf einmal bewegten sich die Flammen. Erst war es schön doch dann begannen die Schatten sich zu bewegen. Sie krochen an der Wand entlang immer näher auf sie zu. Dies machte sie nun doch unsicher, war es doch noch gar nicht lange her, als sie erzählt bekam, das Schattenwesen Magier gesucht hatten und wie sie es verstand, aufaßen. Aber sie war doch nur ein Kind und wollte nicht weg in die Akademie wie Noa, nur weil sie komische Schatten sah. Nein nicht wieder weg von der Familie und daher bekam sie auch große Angst etwas zu sagen. Sie drückte sich an Keylon etwas näher heran und da begann es in ihren Ohren, oder war es in ihrem Kopf? zu kichern und leise zu zischeln.
War dies nur das Feuer oder was war da wirklich? Keylon wirkte wie immer, er dachte er habe ihr Angst wegen der Fahne und dem was er über seinen alten Keller erzählte, gemacht. Er schien es nicht wahrzunehmen was sie sehen konnte.

Das Zischeln und Kichern machte ihr noch viel mehr Angst. Und sie traute sich nicht, ein einziges Wort darüber zu sagen. Zu groß war die Angst weg zu müssen von ihrer Familie, bei der sie doch erst gerade angekommen war.

Endlich schaffte sie es Worte über die Lippen zu bringen und meinte zu Keylon:„Papa gehen wir bitte hoch, ich will nicht hier unten bleiben." Mit diesen Worten versuchte sie ihn zu überreden mit ihr hoch zu gehen in den Wohnraum, was auch klappte.
Während sie auf ihn wartete, als er in der Küche war, spürte sie Blicke, wie als wenn sie jemand von hinten beobachtete und als sie sich drehte sah sie die Augenpaare. Weiße Augen, viele die sie angafften aber nicht näher kamen. Doch so schnell wie sie jene bemerkte so schnell waren sie weg genau in dem Moment als Keylon vor ihr vorbei lief.
Hatte sie sich dies eingebildet? Was war das?
Sie spürte die Blicke deutlich noch bis sie draußen war dann war es vorbei wie in einem Traum. Einem schlechten Traum aus dem man erwachte.


Ablenkung fand sie erst viel später am Abend, während dem Spiel mit anderen Kindern und der Auktion die sie noch mit Nat sich anschaute. Doch auf dem Weg nach Hause kam die Angst wieder. Nathelia spürte deutlich das etwas anders war, ja immer wieder fragte sie Clara ob alles in Ordnung sei und erklärte was sie tun würde, wenn sie Angst vor etwas hatte. Doch Clara wollte es nicht erzählen. Die Angst wieder weg zu müssen wegen Schatten die sie glaubte zu sehen war zu groß.

Sie war froh das Nath einige Lichter mehr anmachte dieser Nacht und auch das Keylon mit im Haus war und Nath ihm anbot oben mit im Zimmer zu schlafen.


Die Nacht war jedoch alles andere als ruhig. Erst träumte sie von dem Hasen mit den viel zu großen Ohren aus Nath´s Geschichte als plötzlich Schatten aufkamen und alles grau wurde um sie herum. Überall waren sie und lauerten.
Ein Kichern hier ein Zischeln dort.
„Nein nicht“ sprach sie ängstlich im Schlaf was wohl auch Nath und Keylon hätten hören können da sie dies nicht nur im Traum sprach.
Sie wälzte sich von einer Seite auf die andere bis sie abrupt wach wurde und sich hektisch hin und her schaute. Neben Keylon und Nath war da noch Kalle den sie ausmachen konnte welcher mit seinem treudoofen und wachsamen Blick Clara mit leicht schiefen Kopf anschaute und mit einem Satz zu ihr und Nath ins Bett sprang.

"Kalle hast du auch doof geträumt oder warum bist du so hin und her laufen die ganze Zeit?" Sie drückte den Hund und wurde langsam ruhiger mit dem alten Hund an ihrer Seite. Er legte sich auf ihre Beine und langsam schlief Clara wieder mit einer Hand an Kalle liegend. Das Kichern und Zischeln verschwand die Schatten waren jedoch immer noch, in einer Ecke wo ein kleines Feuer brannte, zu erkennen. Daher war auch ihre restliche Nacht sehr unruhig .

Doch was würde der kommende Tag bringen. Würde sie die Schatten wieder sehen und hören? Und wenn ja wie konnte sie es jemandem erzählen ohne das sie die Familie verlassen musste? Sie war müde und ängstlich und nicht mal ablenken half. Sicher würde die Familie merken das etwas nicht mit ihr stimmte.
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Naischa





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 08:57    Titel:
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Das Haus war weg, Pergus und Enya neben ihr schlafend, eingewickelt in Felle, Decken und Umhänge, sodas sie nicht frieren.

Die Nächte waren Kälter geworden, viel zu kalt. Die Tage kürzer, viel zu kurz und ihre Träume wurden wieder schlimmer.
Träume vom Feuer, über ihr zusammenstürzende Dachbalken. Hitze die um sie schlug und Flammen die nach ihr griffen und ihr immer und immer wieder den Arm und die Hand verbrannten.
Oft erwachte sie aus ihren Träumen. Aus ihren Albträumen.

Wann waren sie wieder gekommen?
Was war der Auslöser?
Es hatte endlich ruhe gefunden, doch nun waren sie wieder da!

Ob Pergus und Enya es wussten?
Sie sprach nicht darüber. Sie musste stark sein. Sie musste die Erwachsene sein von ihnen. Enya war zwar die Jägerin unter ihnen und kümmerte sich um ihr Leibliches wohl in der Wildniss. Wo sie zurzeit lebten. Pergus kümmerte sich um das Holz, das sie ein Feuer machen konnten. Doch war der Tägliche trott seltsam geworden.

Sie wusste sie könnten zu Tali gehen und fragen ob sie hilfe bekamen. Doch da war der Stolz zu gross.
Amelie würde ihnen sicher auch helfen.
Doch der Stolz war zu gross sich hilfe zu suchen.

Irgendwann, als die Sterne nur noch kleine Punkte waren und der Himmel dünkler wurde, schliess sie ein.
Ein Traumloser schlaf.
Endlich.
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Der Erzähler





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 13:29    Titel:
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"In diesem Haus, da wohnt ein Gespenst.
Ich weiß nicht, ob du es vielleicht kennst?
Doch auch bei hellem Tageslicht
da sieht man das Gespensterlein nicht
denn schließlich weiß ja jedes Kind,
dass Gespenster unsichtbar sind!

Da denk ich mir: Das ist famos!
Mein Gespensterlein ist mächtig und groß.
Doch im Zwielicht am Ende der Nacht,
wenn der Tag so seltsame Schatten macht,
da fliegt Gespensterlein wunderlich
hektisch umher, denn es fürchtet sich.

Im Schatten lebt noch ein anderes Ding,
das nennen wir Kinder den Finsterling.
Es wartet im Zwielicht auf etwas zu haschen
um Schatten und Kindertränen zu naschen.
Drum hab ich mit dem Gespenst gesprochen
und was versprochen wird, wird nicht gebrochen:

Das wir wir uns gegenseitig beschützen,
die Finsterlinge bekommen dann auf die Mützen!
~ frei nach Jannis Gedicht ~


***


Auf besagtem Hof des kleinen namenlosen Weilers:

Hannes hatte nur schlecht geschlafen und sich immer wieder dazu verleiten lassen, an den Rand des oberen Stockbettes zu krabbeln und zu Wenzel hinab zu blicken. Seit zwei Tagen nun wirkte er so bleich und müde... nein, das war das falsche Wort, eher träge. Zumindest nicht nachdenklich eher so, als wolle er nicht nachdenken. Irgendwie ein klein wenig leer. Immer dann, wenn er herabsah, schlief sein Bruder auch wie ein Stein, bewegte sich kaum und hatte ihm vor dem Einschlafen keine Geschichte abgeschwatzt, sondern war mit einem "Gute Nacht alle zusammen." unter die Decke gekrochen.
Jetzt aber, als das Licht grau war, meinte Hannes ein leises Geräusch von Wenzels Bettchen unter sich zu vernehmen und wieder spähte er vorsichtig herab. Tatsächlich, da saß das Kind und atmete seufzend, nicht wirklich traurig oder ängstlich, lediglich bedauernd.
"Wenzel? Was ist los, hast du schlecht geträumt?", flüsterte Hannes herab.
"Nein... ich habe gar nicht geträumt."
Die Antwort war nüchtern und ungewohnt emotionslos, als wäre sein Bruder auch innerlich ein klein wenig blasser geworden. Hannes spürte, wie ein Schauder über seinen Nacken den Rücken hinabwanderte.
"Warum ächzt du denn dann so?"
"Hm, ich glaube ich weiß nun, was sie mir gestohlen haben... schau her."
Verwirrt beobachtete Hannes, wie sein Bruder die Hand hob und mit ihr zu winken begann, dann den Blick auf das Laken warf, als ob er da unter der Hand etwas erwartete. Kurz wollte Hannes fragen, wer denn "sie" wären und was man seinem kleinen Bruder hätte stehlen wollen, da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und er zog keuchend die Luft ein.
"W... Wenzel, w.. wo ist dein Schatten?"

Derweil im Zwielicht in Nilzadan:

Groß waren die Schatten hier und lang und besonders dunkel. Von Einem zum Nächsten springen fiel ihnen jetzt leicht und doch waren sie vorsichtig mit den kleinen Wesen, deren schöne Schatten mit ihnen im Bett ruhten und im Schein der Laterne zuckten, als würden sie nur geradezu locken. Zischelnd und leise fauchend näherten sie sich und brachten es doch noch nicht fertig zuzupacken. Hier unten war es schwer das Zwielicht zu finden. Hier unten fühlten sie sich zugleich wohl und doch irgendwie fremd. Die Finsternis hatte schon Einzug erhalten und groß war ihre Macht, doch wie stand es um jene, die hier ein so ähnliches Reich erschaffen hatten und stolz im Berge Seite an Seite mit der dunklen Königin leben konnten?
Man hatte einstimmig beschlossen, die Finger von den Kaluren zu lassen und so konnte Vilja noch friedlich ohne Sorge schlummern. Doch hatten die Schemen, Schatten und Bewegungen im Dunkeln etwas Anderes gefunden, was nicht direkt unter den Begriff "Kalure" fiel, auch wenn es so gekleidet war, das Menschenmädchen namens Sarah. Sie könnte eine reife, pflückbare Frucht sein - irgendwann. Wispernd und tuschelnd näherten sie sich dem Bett und verharrten dort vorerst nur. Beobachtend. Wartend.

... und in den lichtenthaler Gefilden:

Sie wanderten huschend und schnell in unendlich großer Schar umher. Das Mädchen Naischa war lange Zeit ein so verlockendes Opfer, doch hatte sie viel erlebt und stand mit beiden Beiden im Leben. Es war ungleich schwer für die Finsterlinge sich bemerkbar zu machen, besonders da sie dauernd mit den beiden Langen sprach, dem Mann und der Frau und auch jene zu viel Wissen mitbrachten, um die Verunsicherung lange wirken zu lassen. Offensichtlich aber träumte sie schlecht und auch das beobachteten die Schatten mit einer Mischung aus Belustigung und Bosheit. Scheinbar hatte das Mädchen viel erlebt und vielleicht schon gegen Einiges gefochten. Man würde sich ihr erst einmal nicht nähern, doch wenn sie sich selbst weiterhin aus Nichts in Angst versetzte, konnte man den Schatten umso leichter irgendwann klauen, wenn man den rechten Zeitpunkt abwägte.

Den rechten Zeitpunkt, wie bei Clara und Veit, denen sie nachgeschlichen waren. Hier war ihnen bewusst, dass sie nicht mehr lange warten mussten, bis sie zuschlagen konnten, denn wie lustig und gemein war der Spaß gewesen, beide zu verstören, bis die Erwachsenen keinen Rat mehr auf die Reaktion des kleinen Mädchens und des Bengels hatten. Köstlich!
Ja, einer der beiden und beide zugleich würden in den nächsten Tagen beraubt werden, dessen waren sie sich sicher und so hockten sie schon früh morgens, im ersten Zwielicht bei den beiden im Zimmer, machten die Schatten lebendig und wollten sie nicht mehr aus den weißlichen Augen lassen.

Auch Janni, der zu ihrem Amüsement ein Gedicht geschrieben hatte, welches doch ihre Natur widerspiegelte, wurde beobachtet. "Finsterling", das Wort gefiel den Schatten und Schemen so sehr, dass sie sich gleich damit neu identifizieren wollten. Es sogar der Finsternis vorstellten, welche in ihrer Gnade es den Dienern schenkte. Sein Glück, dass er es geschrieben hatte, denn kein Gespenst wachte über ihn oder seinen Schatten und so verdankte er es seinen Gedichtspinnereien, dass sie ihm noch all die schillernde, vielfältige Lebendigkeit, zu welcher auch das Schwarz des eigenen Schattens zählte, noch ließen.

Doch das Opfer des Morgens war Mia.
In ihren Schatten hatten sie sich bereits geworfen und als der Tag im ersten Grau erwachte, wurden sie groß, lang, kräftig, schnell und krabbelten an das Bett heran - es galt einem Kind den Schatten zu nehmen, es blasser zu machen und ihm ein bisschen Lebendigkeit zu rauben! Für die dunkle Königin, für die wunderbare Herrin!

... aber auch in Bajard:

Sie hatten viele Kinder erspäht und eines davon lebte am Rande, lebte alleine und wirkte so komisch falsch und bizarr, dass es das Interesse der nun frisch benannten Finsterlinge weckte. Sie striff umher in zu großen Kleidern und stets der bunte, lange Schal dabei. Sie sprach nicht, starrte nur und schien die Finsterlinge ebenso zu sehen, wie die anderen Kinder auch. Doch regte sie sich nicht. Ja, da war ein Schatten, doch das Kind war bereits blass. Seltsam dieser Fund, diese Ninin und von seltsam ließ man noch die gierigen Pfoten!

Während man in Alatarien reiche Auswahl hatte:

Die Drei hatten sie erspäht und in einem mächtige Fehler erst einmal ganz gleich eingeschätzt: Felian, Phee und Ean.
Hach, allein dass der Dreiklang sich irgendwie reimte war doch schon ein köstlicher Spaß und wie kräftig die drei Schatten waren, ganz gleich ob groß und muskulö-drahtig oder eher klein und schlaksig! Hier war Futter angesagt und die Finsterlinge, welche in das dunkle Reich geströmt waren, vergaßen ihre Vorsicht, huschten im Zwielicht nahe an die drei Betten heran und warteten, bis ihre baldigen Opfer aus dem Schlaf erwachten, nur im dieses erste eine Mal zu sehen, wie sie reagieren würden, diese drei verschiedenen Menschlein.
Sie hatten in ihrer Gier nicht damit gerechnet, dass sie wiederum auch beobachtet wurden, als sie im Tagesgrau Felian, Phee und Ean in drei vollkommen verschiedenen Zimmern doch den gleichen, grausamen Streich von huschenden Schatten, weißen Augen und zischenden Stimmen spielten.

Beobachtet von Mächten, die eine Ebene über den Dämonen und ihrer dunklen Herrin"spielten".
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Zahrak Salberg





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 13:42    Titel:
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*Als er am gestrigen Abend nach dem Baden aus dem Keller hochgekommen war, staunte er im ersten Moment nicht schlecht über seine Mutter, Viv, Clara, seine Frau und einen ihm bis dahin unbekannten jungen Knaben am Wohnzimmertisch. Schnell wurde klar, dass etwas nicht stimmte, denn Clara rutschte sofort von ihrem Stuhl runter und stürmte auf Zahrak zu, als sie sich seiner Anwesenheit gewahr wurde. Sie versteckte ihr Gesicht an ihm und klammerte sich nahezu um seine Hüfte. Überrumpelt fragte er sie, was los sei und ging vor ihr auf die Knie, um sie besser ansehen zu können. Doch es dauerte noch etwas, bis sie - gemeinsam mit dem sich als "Veit" vorstellenden Jungen - mit der Sprache herausrückte und sehr detailiert von ihren offenbar traumatisierenden Erlebnissen berichtete. Sorge trat in Zahraks Blick und Stimme. Doch für den Moment beruhigte er die beiden Kinder erst einmal und versprach ihnen, sich sofort am nächsten Tag an Kloster und Konzil zu wenden, damit diese hoffentlich sagen konnten, welchen Ursprung der ganze Spuk hatte.
Später, als Clara und Nathelia mit im Haus, im Kinderzimmer der jungen Zwillinge schliefen, redeten Moira und Zahrak noch etwas in ihrem Schlafzimmer über die Sache. Natürlich war ganz vorne weg die Sorge, dass diese Schatten es auch auf jüngere Kinder, Eliane und Ciru abgesehen hätten. Doch bisher war alles ruhig und die Nacht sollte wohl auch ruhig verlaufen. Aber die erste Idee, dass es sich um einen Fluch der Arkorither, Templer Alatars oder gar der Diener Kra'thors handeln könne, wurde schnell wieder verworfen. Warum sollten sie auch Bajader Kinder damit belästigen, wenn es doch für gewöhnlich ihr Ansinnen war, die lichten Völker mit solcherlei Flüchen zu belästigen? Das ergab keinen Sinn. Und da Veit absolut nichts mit der Familie Salberg zu tun hatte, konnte Drakhon im Prinzip auch direkt ausgeschlossen werden. Das war vielleicht ein gutes Argument Keylon gegenüber, um diesen davor zu bewahren, ganz auszuflippen, wenn er davon erfuhr, was Clara in seinem Haus alles gesehen hatte.
Aber wer oder was war es dann? Visionen waren vielleicht zu absprakt. Er wusste nicht weiter und Moira für diesen Abend auch nicht mehr. So gaben sie sich beide doch irgendwann dem Schlaf hin und schreckten lediglich jedes Mal etwas panischer auf, wenn einer der Zwillinge sich meldete, und wenn es nur wegen einer vollen Windel oder einem Hungergefühl war. Erholsam konnte die Nacht wohl kaum sein, für beide nicht.
Am nächsten Vormittag, gleich nach dem gemeinsamen Frühstück, wird dann allerdings je ein Schreiben am Kloster und Konzil für, entweder Johanna und Antorius, oder eben Arenvir abgegeben. Der Bote wurde darum angehalten, auch nur jenen Personen oder einem Sekretär das Schreiben zu überreichen. Dem geneigten Leser fällt ein mühevoll leserliches Schriftbild auf, das in sich aber unruhig wirkt und zudem die unverkennbare Unästhetik des ältesten Salbergs beherbergt.*




Königreich Alumenas,
Herzogtum Lichtenthal,
Kronwalden,
den 05. Rabenmond 260


Der Herrin Temora und seiner Majestät zum Gruß [entsprechende Anrede],

mit Sorge wende ich mich an Euch, da meine Nichte Clara Salberg und ein Freund von ihr, Veit nennt er sich, unter anderem an mich herantraten, weil sie von "bösen Schatten" heimgesucht wurden. Ich selbst kenne mich mit so etwas nicht aus, daher würde ich gerne über das Kloster und das Konzil prüfen lassen, ob es sich eventuell um schwarze Magie oder das Werk einer bösen Geweihtenschaft handelt. Um Euch so viele Informationen wie möglich zukommen zu lassen, habe ich lange mit den Kindern über ihre Eindrücke von den besagten Vorfällen geredet und sie stichpunktartig aufgeschrieben. Ich hoffe, damit könnt Ihr etwas anfangen.
Sobald Ihr etwas wisst, wäre ich Euch sehr verbunden, wenn Ihr uns dies mitteilen würdet. Derzeit versuchen wir die Kinder möglichst zu beruhigen und nicht mehr außer Acht zu lassen. Wir wissen nicht, ob noch etwas folgen wird oder ob noch mehr Kinder davon heimgesucht werden.

Temora beschützt!
gez.
-Novize der Geweihtenschaft Temoras-
-Händler und Werker der Allianz des Berges-
-Rekrut im Lichtenthaler Regiment-
-stellvertretendes Familienoberhaupt der Familien Salberg und Asta-
-gelernter Schneidermeister-


Anhang:
03. Rabenmond, abends (ca. 19. Stunde)
Als Clara mit Keylon in dessen Keller war, sah sie, wie Schatten sich vom hiesigen Kamin aus ausbreiteten. Erst über die Wand und dann an der Kellerdecke entlang. Keylon selbst sah selbst auf eine vage Andeutung der ängstlichen Clara nichts dergleichen und schob es auf kindliche Angstzustände nach der erzählten Geschichte vom Einsturz des vorigen Kellers.
Da Keylon bald zum Dienst im Regiment musste, gingen beide hoch ins Erdgeschoss des Hauses und Keylon ging wohl noch einmal in Richtung Küche, als Clara auf einmal viele durchgehend weiße Augen von der Kellertreppe aus in ihre Richtung starren sah. Als Keylon jedoch zwischen ihr und der Kellertreppe hindurch ging, um in Richtung Tür zu gehen, waren die Augen spurlos verschwunden.
Wenige Stunden später übernachteten Keylon und Nathelia mit der immer noch ungewohnt aufgeregten Clara in einem Zimmer in Amelies Haus. Clara berichtete beim Gespräch mit mir von einem Albtraum, in dem sie wieder Schatten sah, die böse kicherten und lachten. Nathelia erklärte, dass sie Clara in dieser Nacht mehrfach versucht habe zu wecken, was nur mit mäßigem Erfolg gelang, da Clara wohl immer wieder in den Traum zurück verfiel, um sich trat und Laute von sich gab. Als Clara ganz davon wach wurde, kam Schäferhund Kalle hinzu und legte sich an ihre Beine. Erst da konnte sie wieder ruhig einschlafen.

04. Rabenmond, abends (18./19. Stunde)
Ein Waisenkind namens Veit, etwa im Alter von 8 bis 10 Jahren war am besagten Abend an Meister Akbat Donnschlags Schmiede in Bajard, als er von Weitem ein Zischeln und Kichern hörte und erst sein Fuß, dann auch seine Hand kalt wurde. Das Kichern kam wohl näher und das Lachen klang sehr böse, Meister Donnschlag hörte aber nichts.
Schließlich ergriff Veit das Gefühl am Bauch und Rücken von eisigen Seilen oder ähnlichem zerquetscht zu werden. Er berichtete, sich gewehrt zu haben. Daraufhin soll dieses Gefühl irgendwann verschwunden sein und er habe seinen eigenen Schatten hinter sich zu ihm hinwinken und böse grinsen sehen.
Daraufhin lief er panisch zum Lagerfeuer am Dorfeingang, woraufhin der Schatten ihm, laut eigener Aussage, nicht mehr folgte. Zumindest nicht in der Form, wie er ihn zuvor wahrgenommen hatte. Auch das Lachen und Kichern war verschwunden.
_________________
Und ich hör nicht auf, mich zu verschwenden, mit vollen Händen.
-Sarah Connor-
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Felian Drugar





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 14:01    Titel:
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Felian lag mit seinen gelockten goldenen Haar friedlich in seinem Bett, das Holzschwert immer dabei. Stets passte er gut darauf auf, denn er wollte ja einst wie sein Onkel werden.
Seine Mutter hatte ihn gestern früh gebettet, da der Regen schon früh Dunkelheit brachte und er wohl auch sehr müde war.
In letzter Zeit war Felian öfter müde und schien sehr ausgelaugt. Es war für ihn eine große Umstellung voran gegangen.
Endlich war er wieder bei seiner Mutter und konnte viel Liebe erfahren, auch wenn er immer noch nicht verstand wo sein Vater wohl ist.
Verschollen, sagt man ihm, dies soll wohl weg heißen, so sagte es Tara ihm. Aber wohin ist er weg?
Immer wieder träumte Felian von seinen Vater, mal wurde er gemeuchelt, mal fiel er in eine Grube, ein anderes mal kam er nach Hause aber löste sich in Luft auf als Feli zu ihm wollte.

Kurz bevor die Sonne am Himmel kratzen konnte wurde Felian wach und vernahm einen Schatten.
“Papa, bist du das?, bist du wieder zuhause?“
Diese komische Gestalt schaute ihn an mit seinen weißen Augen
“wer bist du?, bist du böse?“
Das Wesen schaute nur weiter den Jungen an, machte dann kreischende Geräusche und verschwand dann.
Felian merkte so eine leere, einerseits wollte jede Zelle in ihn schreien, andererseits schaute er nur gleichgültig durch den Raum.
Nach einer kurzen Zeit der Leere schrie Felian laut auf und wedelte mit dem Schwert umher, wohl diesen Schatten suchend.

Wie muss dieses Kind wohl leiden? Zuerst verlässt ihn sein Vater, dann war seine Mutter weg, wieso das verstand er ebenso nicht. Aber gerade als er die Liebe seiner Mutter spürte, verspürt er nun einerseits Angst und andererseits fühlte er sich leer und ausgelaugt.


Nachdem Tara das Zimmer betrat, wird sie Felian völlig charakterlos und abwesend im Bett vorfinden. Das Schwert liegt neben dem Bett, was völlig abnormal ist. Dazu ist er blass und wenn die aufgehende Sonne günstig steht wird Tara auffallen, dass Felian keinen richtigen Schatten mehr wirft.


Zuletzt bearbeitet von Felian Drugar am 05 Nov 2017 14:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Amatus Veit Silberbach





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 14:11    Titel:
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Der gestrige Tag hatte so gut angefangen. Er ging Tali - Seine Vielleicht-Zukünftige besuchen, sie konnte kochen, hatte eine seiner Lieblingshaarfarben und war sehr nett. Auf dem Weg dort hin traf er auch noch auf Helena und lernte sie ein bisschen kennen. Er macht Tali Geschenke und sie gab ihm ein Pferd damit er noch besser arbeiten konnte, dafür versprach er ihr weiterhin Aale, Krebse und Pilze zu bringen. Und auch von Helena bekam er Münzen. Sein dritter Tag auf Gerimor konnte nicht besser laufen. Doch dann hatte er noch mehr Glück. Eine ältere Frau kam als Kundin zu Tali und stellte sich als Viv vor und sie brauchte Blüten und Pilze und Efeu und würde ihm ein Bett zur Verfügung stellen, wenn er für sie sammelte. Trotz seiner Zweifel und Sorgen was sowas alles bedeuten konnte, willigte er ein, schliesslich würde es bald noch kälter werden und im Stall war es auf Dauer auch nicht sicher. Er würde sich so oder so mehrere Bleiben suchen müssen, da er oft rausgeworfen wurde nach kurzer oder auch längerer Zeit und damit schon viele Erfahrungen gemacht hatte.

Zurück in Bajard ging er dann die anderen netten Frauen besuchen die er schon kennenlernen durfte und für die er arbeitete. Dann ging er Fischen, lernte weitere Bajarder kennen, brauchte über eine Stunde eine Schmiedin davon zu überzeugen ihm Silberdolche zum Pilzesammeln zu verkaufen und lieferte am frühen Abend den Fisch ab. Dann wollte er sich auf den Weg machen Viv's Haus wieder zufinden in der großen blauen Stadt. Doch Veit sah vor einem der Häuser einen Mann in goldener Rüstung und langem goldenen Bart stehen und da er ja Bajard kennenlernen wollte, begrüßte er jenen, denn das Ladenschild, an dem Haus, vor dem der Mann stand war auch umgedreht gewesen, ein Grund für noch ein bisschen mehr Neugierde. Er hatte Mühe den älteren Mann zu verstehen, da er nicht so sprach wie die anderen und als er sich gerade als Akbat vorstellen wollte, wurde es äusserst gruselig für den Jungen.

Zuerst vernahm er in weiter Ferne ein Kichern und Zischeln und beachtete es nicht weiter. Doch das böse Lachen kam näher und näher und langsam kroch die Angst in dem Jungen empor. Er fragte Akbat ob er auch etwas hörte doch dieser verneinte, er hörte garnichts. Dann wurde plötzlich sein Fuß eiskalt und das böse Lachen schwirrte um ihn herum. Dann war seine Hand eiskalt geworden als würde ihn etwas berühren und das Lachen war unmittelbar neben ihm. Die Angst war zur Panik geworden und der Junge flehte Akbat an ihm zu helfen, aber Akbat sah und hörte nichts. Veit versuchte sich gerade an Akbat zu klammern, da wurde er mit einer Eiseskälte an Bauch und Rücken umschlungen und es fühlte sich für ihn so an, als wolle man ihn zerquetschen. Panisch und inzwischen heulend vor Angst rief er um Hilfe, wehrte sich mit Händen und wand sich um der Eiseskälte zu entkommen..

Akbat versuchte den Jungen zu beruhigen, wollte ihn an den Händen greifen, doch es ging noch weiter. Veit hörte direkt hinter sich das böse Lachen und drehte sich abrupt um. Dort sah er seinen eigenen Schatten der ihn böse angrinste und ihm zuwinkte. Das war zuviel für den Jungen und er lief davon, zum Lagerfeuer des Dorfes und weinte und zitterte und er versuchte den dortigen Erwachsenen zu erklären, was passiert war - doch sie glauben ihm erst nicht und fragten, ob er irgendwelche Pilze genascht hatte oder Rum getrunken oder zu wenig geschlafen hatte. Er erklärte immer wieder was passiert war und erst die ältere Heilerin und Helena glaubten ihm. Akbat kam auch hinterher gelaufen und sie meinten man sollte Veit zu einer Akademie bringen, doch der Junge wollte einfach nur zu Viv.

Viv war gerade beim Schreiner in Bajard einkaufen gewesen und kam am Lagerfeuer vorbei, der Junge rannte sofort auf sie zu und wich nicht von ihrer Seite. Helena und Veit erklärten ihr was passiert war und Viv versuchte den Jungen zu beruhigen was sie auch weitgehend schaffte. Sie gingen gemeinsam nach Adoran und trafen in der Stadt vor dem Regimentsgebäude auf Clara. Clara wollte nicht nach Hause. Es dauerte eine Weile bis die Kinder herausfanden, dass sie vor der gleichen Sache Angst hatten und Viv versuchte wieder beide Kinder zu beruhigen. Sie gingen gemeinsam nach Kronwalden um Clara heim zu bringen, doch die weigerte sich bis Moira kam, überhaupt in irgendein Haus zu gehen. Ein Onkel von Clara, namens Zahrak hörte sich die Geschichten auch noch einmal an und wollte sich um Hilfe kümmern.

Veit hatte schon eine Weile nur noch einen Gedanken, sollten sie ihn holen, aber Clara in Ruhe lassen. Sie war wichtiger als er und er würde sie beschützen. Die Oma von Clara untersuchte noch sein Knie, das war mal gebrochen gewesen und schlecht verheilt, das wusste er, aber als sie sagte, es müsste doch nochmal gebrochen und gerichtet werden wurde ihm übel. Der Tag war eindeutig zuviel für den Jungen und er hoffte, er würde Tali seine Zukünftige noch mal sehen bevor die Schatten ihn holten und bat Clara darum der Bäuerin bescheid zu geben, dass er sie wirklich mochte, sollte ihm irgendetwas zustoßen.

Dann ging er mit Viv heim und legte sich in sein neues weiches Bett umgeben von dutzenden Laternen. Der Tag hatte ihn sehr erschöpft, sodass er die ersten Stunden in einen tiefen Schlaf gefallen war. Doch er wurde früh wach, zum Glück war es schon hell draussen und er musste weniger Angst haben. Er hatte mit Viv geübt wie er sich zu wehren hatte und hatte den Krafttrank bekommen. Es mussten noch mehr Vorbereitungen getroffen werden, das hatte er schon mit Clara besprochen, also machte er sich auf dem Weg zu ihr, schliesslich sollte ihr nichts passieren.
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Viv Savehr





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 14:24    Titel:
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Es war spät geworden... verdammt spät... zu spät für mich... so spät, dass ich den Gesprächen kaum noch folgen konnte. Was an sich nicht schlimm gewesen wäre, denn ich hörte die Geschichte zum... ich weiß gar nicht wievielten Male... mir hatten sie es erzählt, dann erzählten wir es Tia, dann Moira, dann Zahrak... und der endlich sagte zumindest für mich zunächst die richtigen Worte.
„Ich melde das dem Kloster und der Akademie.“ Was allerdings auch zur Folge hatte, dass Clara ihrer Angst weg zu müssen Ausdruck verlieh. „Ich will aber nicht weg... nicht in die Akademie eingesperrt werden. Ich bin nicht verrückt, aber wenn ich Magier bin, dann fressen mich die Schatten.“ Während des Versicherns, dass niemand weg müsste, eingesperrt, oder gar gefressen würde, fragte ich mich insgeheim, wie man bitte einer Sechsjährigen derartige Schauergeschichten erzählen konnte... auch wenn derartiges wohl vor etwa zwei Jahren passiert sein sollte. Bestimmte Dinge sind schlicht nicht für Kinderohren gedacht.

Als ich Veit, meinem kleinen, neuen Wohngast, gute Nacht gesagt hatte, begab ich mich selbst ins Bett und konnte nicht einschlafen, weil mir die Erzählungen der beiden Kinder nicht aus dem Kopf gehen wollten. Da war Clara, die von Veit überhaupt erstmal dazu gebracht werden musste etwas zu erzählen... sie hatte schlecht geträumt, sehr schlecht geträumt. Von zischelnden und kichernden Schatten, die aus dem Feuer des Kamins kamen und großen weißen Augen, die sie anstarrten... böse anstarrten. Natürlich hätte ich das schlicht als Traum abtun können, wäre da nicht, ja wäre da nicht Veits Erlebnis gewesen, der von einem regelrechten Angriff am frühen Abend sprach, in Bajard, nahe des Friedhofes, wo er zunächst ebenfalls nur ein Zischeln und Kichern gehört hatte, seine Hand und sein Fuß dann jedoch plötzlich ganz kalt wurden und nur kurz darauf ein Gefühl an Rücken und Bauch, als würde Eiskaltes ihn einschnüren und zerdrücken wollen. Er hatte sich gewehrt und seinen eigenen Schatten gesehen, wie der ihn bösartig auslachte. Veit, ich schätze ihn auf etwa zehn Lenze ist ein fantasievoller Bursche und jede Geschichte einzeln genommen hätte ich als genau das abgetan: Schlecht geträumt und fantasiert. Aber so...

Ich hatte Laternen besorgt... viele Laternen, er hat Angst im Dunkeln... nachvollziehbar. Im Grunde war es taghell im Haus... in der Nacht.
Ich hoffe, er konnte gut schlafen.
Ich könnte in Erfahrung bringen, ob es anderen Kindern auch so, oder ähnlich erging und ich sollte warnen, zunächst die, die ich kenne, die Kinder haben und die, die welche kennen, die Kinder haben. Ich habe keine Ahnung, ob diese Schatten nur schrecken wollen, oder bösartigeres im Sinn haben und es trägt überhaupt nicht zur Beruhigung bei, dass Erwachsene die Schatten offenbar weder sehen noch hören können...


Zuletzt bearbeitet von Viv Savehr am 05 Nov 2017 14:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Mirella Alsted





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 14:36    Titel: Veränderung
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Am Abend zuvor
Seit sie wusste, dass es in der Stadtstube spukt, schlug sie einen großen Bogen um das Gebäude. Der Geist war klein, aber sehr flink.
Zusammen mit dem Schatten waren ihr wieder die unheimlichsten Gedanken gekommen. Gespenster, die aus Laken bestanden und leere Augen hatten, die rannten ohne Füße zu haben und unter deren Laken einfach nichts war. Oder die klappernden Skelette, die sich bewegten, obwohl nichts mehr da war was sie bewegen konnte.
Diese Gedanken verfolgten sie oft und beständig. Immer dann, wenn ihr Vater von Ruinen erzählte in denen es spukte oder finsteren Höhlen, die sie nicht betreten durfte weil dort Monster hausten.

Zu Glück für den kleinen Angsthasen war ihr Vater Ritter und damit einer der größten Monstererschrecker die es hier gab. Genauso wie ihr Onkel und ihre Tante.

Mia tat das, was sie immer tat, wenn sie sich selbst keinen Rat wusste und kein Erwachsener in der Nähe war, der sie erleuchten konnte. Sie suchte nach Büchern.
Bücher waren toll, weil sie Fragen beantworteten. Manche klar und deutlich, andere verworren. Doch im Gegensatz zu einem Erwachsenen sagten Bücher nicht „Dafür bist du zu jung.“ Oder „Das erzähle ich dir ein anderes Mal.“

Das blöde war nur, dass die Bibliothek hatte keine Bücher über Geister und wie man sie vertreiben konnte. Mia fragte sogar die Bibliothekarin und erzählte ihr die Geschichte. Obwohl sie sich nicht sicher war, ob sie damit ernstgenommen wurde.
Ihre Idee war dafür sehr gut – nämlich den Priestern von der Geschichte zu erzählen. Die kannten sich mit Geistern aus.

Mit vielen verwirrenden Gedanken im Kopf machte sie sich danach auf den Heimweg. Es war schon beinahe ganz dunkel, also rannte sie (im Bogen an der Stadtstube vorbei) bis zum Haus ihrer baldigen Stiefmutter.
Kaum, dass sie es sich im Bett gemütlich gemacht hatte, mit ihrem geliebten Elch an ihrer Seite, schlief sie auch schon ein.


Am nächsten Morgen
Mirella erwachte aus einem traumlosen Schlaf. Die Sonne stand bereits ein gutes Stück über dem Horizont und im Haus war es still. Obwohl die Sonne direkt durch eines der Fenster schien und das Feuer brannte, war ihr kalt.

Das Mädchen brauchte eine Weile, bis ihr dämmerte, was sie sich gestern vorgenommen hatte. Eigentlich wollte sie einen Brief an die Priester schreiben, trotz ihrer begrenzten Schreibfähigkeiten.
Aber... wozu eigentlich?

Sie gähnte und rollte sich auf dem Bett herum, bis sie auf dem Bauch lag. So sah das Mädchen eine Weile auf den Elch hinab, der es in der Nacht geschafft hatte, aus dem Bett zu plumpsen.

Sollte das kleine Gespenst doch in der Stadtstube wohnen. Die Erwachsenen störte er sicher nicht und sie konnte auch wo anders essen gehen. Irgendwo… anders.
Vielleicht wollte er auch nur ein Heim für den kalten Winter haben. Ob Geister die Kälte nicht mochten? Krochen sie wohl deswegen so oft im Herbst und Winter in die Häuser?

Sie seufzte in ihr Kissen. So viele Fragen und so wenig Bücher, die sie beantworten konnten. Ein ganzes Buch zu lesen, war auch ganz schön anstrengend.
Mia klammerte sich an die Bettdecke und zog sie langsam über ihren Kopf hinweg. So döste sie noch eine Weile vor sich hin.

Blöder... gemeiner, kalter Winter.
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Sarah Thanel





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 16:53    Titel:
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Eigentlich war alles wie immer hier im Berg und im Sippenhaus.
Sie mochte die Kaluren, die immer emsig und geschäftig durch den Berg liefen. Sie mochte ihre Sippe, das es keine festen Regeln zu gab, (man durfte nur kein Bier verschütten ) und sie mochte die Liebe, mit der Vilja und sie von Baba und Thoria überhäuft wurden.
Der Nilzadan mit seinen langen geheimnisvollen Gängen war ihr zuhause und sie streifte stundenlang mit ihrer Trommel durch das ewige Zwielicht mit seinen flackernden Schatten . Der ewige Herzschlag des Bergs pochte und klopfte und sie fühlte sich in ihm wundervoll geborgen.
Nur in der letzten Nacht schien etwas anders zu sein. Eigentlich war alles wie immer. Das große Doppelbett von Vilja und ihr. Die vielen Plüschtiere und Bücher drauf, so das die beiden gerade noch etwas Platz zum schlafen hatten. Ihre beiden Lampen auf dem Boden, die lange Schatten auf die Wand warfen. Eigentlich wie immer. Nur, das der eine Schatten irgendwie anders wirkte. Nicht so traulich wie sonst. Aber nachdenken war nicht die große Stärke von Sarah. Sie drückte sich enger an die kleine warme schnaufende Vilja und schlief dann wieder ein.
Früh krabbelte sie zu ihrem Süßigkeitenlager unterm Bett und holte sich ihre Tagesration.
Dann beschloss sie, Mia in der Burg zu besuchen und dort ihre Schätze schwesterlich zu teilen.
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Zahrak Salberg





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 17:30    Titel:
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*So ziemlich überall im neutralen und lichten Bereich Gerimors werden Familien Briefe und Völker Aushänge zur Warnung finden, nachdem die Schatten heute Mittag erneut zugeschlagen hatten. Zahrak saß eine ganze Weile mit seiner Familie zusammen, um die richtigen Worte zu finden, sodass jeder sich angesprochen und nicht auf den Schlips getreten fühlte. Es war schwierig, mit so vielen Kulturen gleichzeitig zu kommunizieren, aber es wäre törricht gewesen anzunehmen, dass dieses Problem nur zwei Kinder auf ganz Gerimor betraf. Also mussten alle Bescheid wissen und sich nun austauschen. Die Erwachsenen konnten die Schatten selbst beim besten Willen nicht sehen und das machte es ihnen schwer, den Kindern eine wirkliche Hilfe zu sein. Aber sie mussten sie dennoch begleiten, wollten es natürlich auch, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Problem zu lösen. Wie sagte der Freiherr noch so schön? "Auf jeden Fall kann ich Euch nur einen Rat geben: Hört auf die Kinder. In diesem Stück sind wir die Blinden und sie die Sehenden." Es lag wohl wirklich an ihnen..*

Zitat:
Der Herrin zum Gruß [entsprechende Anrede],

vor zwei Tagen begannen bisher weitestgehend unbekannte Schattenwesen vereinzelt Kinder aufzusuchen und ihnen große Furcht einzuflößen. Teilweise wurden sie sogar handgreiflich, wobei uns bisher keine Verletzungen bekannt sind. Das größte Problem ist, dass Erwachsene diese Schatten nicht sehen können, wie es scheint. In Absprache mit seiner Hochgeboren von Kronwalden, seiner Hochwürden Antorius und meiner Schwester Amelie van Salberg als Vogtin Kronwaldens möchte ich hiermit einerseits darüber informieren, dass jene Gefahr auch eure Kinder betreffen könnte und andererseits möchte ich euch darum bitten, alle möglichen Informationen und Erfahrungen dazu an meine Schwester weiterzuleiten, damit wir im ständigen Austausch mit dem Kloster und dem Konzil baldmöglichst eine Lösung für die Plage finden können.
P.S.: Was wir bisher vermuten, ist dass die Schatten sich von Mut ein wenig besser in Schacht halten lassen. Ermutigt im Notfall also eure Kleinen, ihnen die Stirn zu bieten. Sie sollen sie anschreien und direkt ansehen. Gleichzeitig hilft es wohlmöglich auch dabei, sich von den Strapazen nicht ganz unterkriegen zu lassen.

Temora beschützt!
gez.
-Novize der Geweihtenschaft Temoras-
-Händler und Werker der Allianz des Berges-
-Rekrut im Lichtenthaler Regiment-
-stellvertretendes Familienoberhaupt der Familien Salberg und Asta-
-gelernter Schneidermeister-

_________________
Und ich hör nicht auf, mich zu verschwenden, mit vollen Händen.
-Sarah Connor-
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Helisande von Gipfelsturm





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 19:46    Titel:
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Auch Frau Oberst wurde das wenig dankbare Ziel eines Schreibens. Ihre gepfefferte schriftliche Antwort dürfte noch tagelanges Niesen seites Zahrak nach sich ziehen. Ingesamt fühlte sie die grauen Haare sprießen und grollte vor sich hin. Jeder halbwegs sich bei Verstand befindende Erwachsene war sich doch hoffentlich voll und ganz darüber im Klaren, dass Kinder viel Fantasie hatten und so ihre Welt erkundeten und sich auch selbst bauten. Es war nun Rabenmond, die Dunkelheit zog deckend über das Land und überall flackernden Kerzen. Der scharfe Wind konnte plötzlich auffrischen und Laternen löschen, dabei noch unheimlich heulen. Kinder mit ihrem feinen Gehör und ihrer geringen Körpergröße waren dem sicherlich mehr ausgeliefert.
Wie oft hatten ihre Brüder sie gerufen, damit sie mit dem Holzschwert die Dämonen unter dem Bett verjagte? Vor allem im Winter ungezählte Male. Doch jetzt kamen ihr wirklich gestandene Erwachsene, denen sofort der Rock hochwehte, nur weil Kinder etwas über Schatten plapperten.
Graue Haare!
Vermutlich fehlte den Kindern nichts außer frische Luft, Bewegung und mehr Aufmerksamkeit und all das versuchten sie sich auf kindliche Art nun zu ergaunern. Verständlich. Hatten ihre Brüder ja auch geschafft. Es galt zu beten, dass sich nicht noch mehr Eltern von dieser Hysterie anstecken ließen und gleich jedes Kindergeplärr für den Beginn der Endzeit halten würden. Sonst könnte alsbald das Regiment täglich zur Bettgehzeit ausrücken und Letharen unter diversen Betten suchen.

Ihr Kopf stellte nun langsam das Schütteln ein und sie kehrte zum Tagesgeschäft zurück. Da gab es noch Dinge zu regeln und vor allem sich selbst ein wenig frische Luft und Bewegung zu gönnen.
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Lu´araiel





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 22:43    Titel:
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Wie lange war es nun her?

Dieser Tag im Schatten eines alten Freundes.

Noch einmal ein Jah sein, noch einmal wie ein Jah denken?

"Wir müssen die Nüsse pflanzen dann wird ein Baum aus ihnen."

Leises Kinderlachen in dem Reich aus Schatten.
Den Schatten gebannt, die Fee befreit und ein Glas voll guter Träume als Geschenk.

Nachdenklich wurde das Bonbon-Glas mit den Träumen beobachtet.
Es war nicht mehr bunt und farbenfroh, es war schwarz geworden.
War der Schatten zurück?
War es an der Zeit für kleine Jah-Herzen erneut Mut zu beweisen?
Furchtlos den Schatten zurück zu treiben?

Ai, es war wieder Zeit.

So findet sich ein Schreiben im Kloster ein...


Sanya'sala Talari'jah,

fae bin Lu'araiel der Älteste der Lindil.
Es wurde beobachtet, dass sich die Schatten ihren Weg zurück suchen.
Mein Glas der guten Träume hat sich schwarz gefärbt.
Die Jah der Talari müssen wieder Mut fassen!

Sie müssen dem Schatten begegnen und die guten Träume bewahren.

Führt sie unter den Baum des Lichtes, er kennt die alten Wege.
Sprecht mit Nyome.




Wächter über den Nuya'tan

_________________
"Meine Reise zu den Sternen, unter den Sternen, vereint mit den Sternen, war ein Ort vollkommener Zufriedenheit und ungezügelter Freude, einer der friedlichsten Momente meines ganzen Lebens." Drizzt Do'Urden
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Der Erzähler





 Beitrag Verfasst am: 05 Nov 2017 23:08    Titel:
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Doch nachdem der Kelos nach wie vor gebannt war und die Albträume NICHTS mit der jetzigen Situation zu tun hatten, sind alle Bonbongläser nach wie vor bunt und nicht schwarz verfärbt... vielleicht hatte Lu'araiel einfach schlecht geträumt?
Auch die Bonbongläser all der anderen Kinder von damals - Swantje, Nyome, Shala, Yasccara haben sich keineswegs verfärbt und keinem der genannten, ehemaligen Traumwandler würden sich die Schatten zeigen. Offensichtlich konnten nach wie vor nur Kinder im Wachzustand und zur Zwielichtzeit diese "Finsterlinge" sehen, welche ihrer dunklen Königin weiterhin fleißig Opfer auserspähten...


Zuletzt bearbeitet von Der Erzähler am 05 Nov 2017 23:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Keylon von Salberg





 Beitrag Verfasst am: 06 Nov 2017 15:14    Titel:
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Er fühlte sich so hilflos wie lange nicht mehr.
Warum war das Schicksal nur so ungerecht und vergriff sich an hilflosen Kindern die sich nicht zu wehren wussten ?
Aber wie vermochte man einen Gegner bekämpfen, den man weder sehen noch fassen konnte?
„Kommt doch her !!! Kommt her zu MIR,“
Hätte er am liebsten geschrien, während ihm sein Herz vor Sorge um Clara und den anderen Kindern verkrampfte.
Wie viel lieber hätter ER sich diesen Schatten gestellt, egal wie das ausgehen würde, aber er konnte sich wenigstens wehren, konnte diesen Schrecken widerstehen.

Das Ganze jedenfalls war schlimmer, als wenn Drakhon etwas mit diesem Horror zu tun gehabt hätte. Der Rabendiener war einschätzbar... Ihm konnte er Auge in Auge entgegen treten.
Aber das hier?
Das Wissen darum das er nicht wirklich helfen konnte, brachte ihn vor Wut fast um den Verstand.
Feuer bekämpfte manmit Feuer ... Schatten ? In dem man alle Feuer löschte?
Für sich selber schüttelte er den Kopf.
In die Sicherheit des Klosters bringen.
In Temoras Nähe konnte das Böse einfach nicht bestehen.
Er würde mit Hochwürden Antorius darüber sprechen müssen.

Sicher im Kloster -eingesperrt- zu werden, so wie Clara es sagte, wollten die Kleinen sicher nicht, also jedenfalls wollte Clara das nicht, aber wenn es um ihren Schutz ging, würde er ihren Wunsch sicherlich nicht entsprechen.
Er war froh darüber das Hochwürden Antorius und Praeceptor von Kronwalden bei einem dieser Angriffe auf die Kinder dabei gewesen waren, und diesen Hautnah mitbekommen hatten, denn es gab genug Leute die den Kindern keinen Glauben schenken würde, und so gab es Zeugen die auch etwas unternehmen konnten.
Nicht wie... er Selber.

Arenvir hatte es geschafft eine Vision hervor zu rufen, obwhl ob es an ihm lag, an Antorius oder die Nähe zu Temora war dahingestellt und im Endeffekt auch egal, Wichtig war was sie gesehen hatten.
Ein Kind? Weiße Augen aber vor allem einen Efeukranz.
Während Amelie und Adelena sich über diese Vision unterhielten, entwickelten sie eine Theorie.
So ein Efeukranz stand wohl für Liebe und Schutz? Jedenfalls vermuteten sie, das vielleicht
solch ein Kranz für die Kinder Schutz bedeuteten konnte, würde es noch dazu von einer Person gebunden sein, von dem sie geliebt wurden.
Keylon glaubte zwar nicht wirklich an diese Lösung aber in der Not fraß der Krathor bekanntlich Fliegen.
Man musste jede Chance nutzen, den Kindern zu helfen.
So obließ er Clara in der Obhut Zahraks, Viv und den Anderen und ging Efeu holen, nicht abe ohne Clara sein geliebtes Armband um zu legen.
Ein goldenes Armband das er von Adelena erhalten hatte. Ein Wolf dermit offenem Mund gebleckten Zähnen und aufgerichteten Ohren drohend drein blickte.
Ein weiteres Teil das er in Liebe an Clara weiter gab.

Dann erst ritt er nach Berchgard, um dort von den Mauern das Efeu zu holen, um dann wieder zu Haue mit Viv und der Hilfe von seiner Mutter zusammen einen Efeukranz für Clara zu binden.
Er stellte sich zwar nicht so geschickt dabei an wie Viv, und der Kranz war krumm und schief. aber er war mit liebe gebunden.
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