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Lautlose Eindringlinge töten alatarische Wachen
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Gerüchteküche » Lautlose Eindringlinge töten alatarische Wachen
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Lun´mellin Tharan´idhren





 Beitrag Verfasst am: 14 Jan 2018 23:59    Titel: Lautlose Eindringlinge töten alatarische Wachen
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Die ersten Bögen wurden gespannt und auf die Wachen in Grenzwarth angelegt. Eine Melodie in der Luft ertönte und zugleich schossen die ersten Pfeile auf die Wachen nieder. Die ersten waren Volltreffer, die Pfeile steckten im Hals sowie in der Brust der jeweiligen Soldaten. Flinke und elegante Kampfschritte konnten die Wachen wahrnehmen. Die anderen Soldaten der alatarischen Wache wurden scheinbar von elfischen Schwertern und Klingen getötet und anschließend liegen gelassen. Vielleicht konnte man einige Worte vernehmen, " für Ele...dh..., Phano..dai.... " doch wirklich verstehen konnte man es nicht. So schnell der Angriff erfolgte, war er auch wieder vorbei. Die Angreifer gewiss aus dem Süden kommend, verschwanden in den tiefen des Waldes.. nur Blut und einige tote Soldaten blieben zurück..., so hörte man.....
_________________


Zuletzt bearbeitet von Lun´mellin Tharan´idhren am 14 Jan 2018 23:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Alister Theiryn





 Beitrag Verfasst am: 15 Jan 2018 03:12    Titel:
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Kurze Zeit später wird man wohl jemanden in Grenzwarth laut Befehle bellen und die Gardisten wuseln aufgeregt umher. Dann reitet ein Gardist eilig gen Westen davon und weitere Personen kommen nach Grenzwarth und verlassen das beschauliche Dorf wieder eilig. Anschließend wird man erst zwei, dann drei Personen dabei beobachten können, wie sie den Schauplatz des Kampfes und die drei toten Gardisten an der Grenze genau untersuchen und augenscheinlich einigen Spuren gen Süden folgen, ehe sie nach Grenzwarth zurück kehren. Einen halben Stundenlauf später kommt der Gardist mit einiger Verstärkung zurück, die Wachposten werden unter weiteren gebellten Befehlen neu besetzt, die Leichen fort gebracht und der Schauplatz des Kampfes aufgeräumt, so dass wohl gut eine Stunde nach dem Angriff auf den ersten Blick nichts mehr auf den Kampf hinweisen wird. Nur der aufmerksame Beobachter könnte aufgrund der angespannten Situation, der erhöhten Wachsamkeit und dem aufgewühlten Schnee vermuten, dass es einen Vorfall gab.

Zuletzt bearbeitet von Alister Theiryn am 15 Jan 2018 03:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Linnet Nelarth





 Beitrag Verfasst am: 15 Jan 2018 16:23    Titel:
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Oder vielleicht nicht doch so lautlos wie gewünscht?

Wer in Grenzwarth unbedingt Nachforschungen anstellen möchte und dann sowohl Geduld, als auch ein feines Gehör mitbringt, der könnte einen der alteingesessenen Bürger berichten hören, dass er sehr wohl sah, wie ein verletzter, doch nicht toter Gardist von einigen Kameraden und einer vermummten Gestalt nach Nordwesten gebracht wurde - vielleicht nach Düstersee?
Kurze Zeit später (und dies ist wohl keine Spekulation als vielmehr Fakt) habe man den ortsansässigen Heiler oder dessen Lehrling auf einem Pferd den gleichen Weg entlangreiten gesehen.
Gab es Überlebende? Was wussten diese zu berichten?
Nun, zumindest vorerst nichts für die Öffentlichkeit...
_________________
~* Veilchen blühen auch im Unkraut! *~
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Qy´lae





 Beitrag Verfasst am: 15 Jan 2018 19:10    Titel:
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Des öfteren wird man in Grenzwarth, vermehrt um die Zitadelle der Quuypoloth und angrenzender Ruinen in Tirell das aufblitzen eines giftgrünen Augenpaares sehen können. Gemunkelt wird, dass in ebenso giftgrünen Roben Gestalten umherwandern. Rastlos, als würden sie von etwas getrieben werden... Suchen sie jemanden? Oder war ihnen gar vermodertes Fleisch ausgegangen?

....Wer weiß....
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Syovan Landar





 Beitrag Verfasst am: 18 Jan 2018 22:09    Titel:
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Auch eine gebückte Gestalt stapft durch den Schnee und sammelt Pilze, ihn begleiten zwei Schwarzbären und schnuppern lange an jedem Fußabtritt herum.
Der Alte wird fast täglich dort gesehen.
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Anwa´qulae





 Beitrag Verfasst am: 18 Jan 2018 23:13    Titel:
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    In stechend grüne Farbe gehüllt könnte man die schlanke Gestalt ab und an in der Dunkelheit erhaschen. Wachsam und getränkt vom inneren Hass scheint ihr Körper gestrafft wie ein Drahtseil, nur auf die kleinste Regung wartend. Das türkise Augenpaar gar brennend in die Schatten getrieben, als könne das stundenlange Starren einen ungebetenen Gast hervorrufen, oder war es Hunger? Ein stilles Begehr nach dem kostbaren Gut, welches wunderbar dunkelrot aus Wunden quoll und einen salzigen und metallartigen Geruch freisetzte?
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Anwa´qulae





 Beitrag Verfasst am: 18 Feb 2018 13:34    Titel:
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    Wochen waren seit diesem Treiben in die Lande gezogen. Die kalten Wogen hatten sich aufgelöst und viele grüne Flächen hinterlassen. Das Leben kehrte zurück und ließ die Tiere ihren üblichen Streifzügen nachgehen. Streifzüge, welch passendes Wort für die nächtlichen Ausflüge der Letharfen. Der Dunkelheit gleich gemacht konnten wohl nur die Viecher selbst die Anwesenheit der Kinder Alatars ausmachen, während die verschiedensten Augenpaare sich unter den Kapuzen abzeichneten - suchend, nur die prachtvollsten Geschöpfe ausmachend.
    Surren durchdrang die Wälder, als ein Pfeil den Hals eines Hirsches aufriss und das große Tier unter einem Klagelaut zum erliegen kam. Die Vorgänge wiederholten sich, mehrten sich - die Körper häuften sich. Unter geringem Kraftaufwand bugsierte ein Lethrixor den leblosen Hirsch auf einen Holzkarren. Selbst in der Verborgenheit der Nacht würde man die verschiedenen Felle auf dem Wagen erkennen. Braun und struppig, eine Pranke hing an das Wagenrad hinab, konnte man deutlich einen großen Bären erkennen. Benetzt von der roten Lebensflüssigkeit hing sein Maul resigniert hinab. Ein buschiger Schwanz an der anderen Seite, gräulich.. wie die Überreste des matschigen Schnees. Der struppige Schweif führte zu einer spitzen Schnauze - ein Wolf, die Zähne noch gefletscht hatte es ihn durch einen gezielten Wurfdolch in die Seite sein Leben gekostet. Das Krächzen eines Vogels hallte durch den Wald und lenkte die Aufmerksam der Geschwister in die Bäume... Man konnte die Reaktionen sehen, sie hören. Knarzend wurde die Sehne vom Eichenholz zurückgezogen, der Rücken des Letharfen streckte sich druch und ließ das Geschoss auf den Eulenkörper zusausen. Dumpf und alles andere als Vogelfrei kam er auf dem Boden auf, leblos.
    Stunden vergingen, Tage - oder besser gesagt Nächte. Schnitzend häuften sich die Pfeilbeutel und die Bolzenköcher. Messer wurden gewetzt, Seile geflochten und gewachst. Verzerrte Worte wurden getauscht bis in der Nacht wieder das Schweigen einsetzte, während die fast lautlosen Schritte die Wälder Alatariens durchdrangen. Eine vielsagende Wortlosigkeit auf welche sich die Kinder des Einen verstanden, zielführend und todbringend. Langsam aber sicher wurden die Herden und Tiergruppen löchriger, lichteten sich und verstärkten dafür die Leiber auf den Karren der nachtblauen Gestalten. Federkleider, Felle, kleine und große Tierkörper mehrten sich stetig und wurden ins Leth'Axorn geschleppt, gezogen oder gefahren. Doch es schien vorerst kaum ein Ende zu nehmen.. sobald die großen Holzwagen geleert worden waren, schickte man sie noch in derselben Nacht wieder hinaus. Wieviele Hände am Werk waren konnte kaum jemand feststellen. Gemeinsam und vereint schwärmten sie aus, doch auch einige Einzelgänger durchbohrten die Gestrüppe nach den Geschöpfen der Begierde.
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 18 Feb 2018 19:58    Titel:
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Und wieder wurde die nächste Wagenladung mit noch mehr Fleisch ins Axorn gebracht. Frisches Fleisch welches es galt hier zu sammeln, in einem neu entstandenen Bereich welcher für das Zerlegen jener Kreaturen fast schon über Nacht entstanden und wo so viele seines Volkes Tag und Nacht beschäftigt waren. Der eiserne Geruch von Blut lag in der Luft und der Meister selbst betrachtete das emsige Tun seines Volkes. Wieder ein Schmerz und von Furcht verzerrter Klagelaut als ein weiteres, scheinbar noch nicht totes Geschöpf sein Leben lassen musste um für ihren Plan weiterverarbeitet zu werden.

Wieder ein Schwall weiteren Blutes der über den kargen und leblos wirkenden Boden durch die Höhle floss und Schuhwerk und den Samt seiner Robe blutrot tränkte.
Ja sie wahren fleißig, etliche seines Volkes hatten sich hier an Tischen versammelt, mit Äxten und Hackbeilen die armen Geschöpfe zu zerkleinern, um sie darauf hin ausgeblutet auf einen Karren zu werfen welcher sich immer weiter füllte als gelte es ihn bis unters Dach zu bestücken.

Die schlurfenden Schritte des Meisters führten ihn an die Oberfläche an zwei Lethrixorwachen vorbei, welche in seiner Anwesenheit unterwürfig auf die Knie gingen während er lediglich im Freien stand, der Stille der Nacht und des nahen Waldes lauschte.

Die Luft war noch immer kühl, erfrischend und selbst in der weiten Ferne war es still wie auf einem Friedhof, wissend das die Geschöpfe des Waldes in der nahen Umgebung bereits vom Axorn verschluckt waren. Sich bewusst man würde weiter Jagt auf sie machen, bis die Zeit gekommen war sein Vorhaben in die Tat um zu setzen.

Die rot unterlaufenen Äuglein wurden erbost zusammen gekniffen, als die Kälte der Nacht sich um ihn legte und ihm einen kleinen Schüttelfrost bescherte. So machte er sich wieder auf die feucht warmen Gefilde des wachen Axorns aufzusuchen und die tote, stille Außenwelt hinter sich zu lassen.

Schon bald würde der grimmigste Letharf seines Volkes, Spinnenseidenmeister Qel'ryn gewiss mit Fortschritten vor ihn treten, wie er es immer tat wenn man ihm eine Aufgabe übertrug welche nur eines der hasserfülltesten Geschöpfe unter Vaters Augen bewerkstelligen konnte. Auf ihn war Verlass, egal wie schwierig die Aufgabe auch war die man ihm stellte.

So würde man weiter Schritt für Schritt am großen Plan arbeiten um es den missratenen, fehlgeleiteten Vettern heimzahlen für die Ermordung der Gardisten in Grenzwarth.

In der Hauptstadt angekommen war es ebenso nicht ruhig, da der Platz langsam eng wurde optimierte man den Platzmangel indem man sein Volk in zwei Schichten aufteile.
Eine Schicht welche des Tags über ruhte und Platz in der Stadt verschaffte und eine Andere welche in der Nacht schlief und die Stadt über den Tag hin belebte. Aber egal ob Nacht oder Tag im Axorn erloschen die Lichter niemals, seine Pläne zur Ankurbelung der Rassenpopulation hatten wohl auf lange Sicht hinweg Früchte getragen.

Wahrscheinlich wäre es bald nötig das Axorn auszubauen oder neue, besser geeignete Gefilde zu finden welche sich für die Größe der Rasse und ihr Vorhaben eignen würden.

Doch das waren Pläne und Ideen welche ihn jetzt nicht weiter die Zeit rauben sollten.
Jetzt galt es noch etwas auf dem Papier zu verfassen weswegen er sich im Turm der Lethyren einfand wo die Junglethry bereitwillig wartete um ihm seinen warmen nächtlichen Bandwurmtee zu servieren und die kleinen Kellerasselkekse welche er beiläufig immer dazu knusperte so er sich daran machte die Worte des Meisters auf Papier zu bringen.



Zuletzt bearbeitet von Aron´deryl am 18 Feb 2018 20:04, insgesamt einmal bearbeitet
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Earon Auenbacher





 Beitrag Verfasst am: 19 Feb 2018 15:52    Titel:
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Irgendwas veränderte sich im westlichen Teil Gerimors. Offenbar war den Letharen mal wieder ein neuer und teuflischer Plan eingefallen und so schienen sie sich in diesem Fall über den Tierreichtum der örtlichen Wälder herzumachen. Die Kunde davon verbreitete sich auf merkwürdigen Pfaden wohl weit, denn die Kreaturen, die die Letharen schlachteten, waren so viel mehr, als sie erahnten. Eluive in ihrer großen Weisheit hatte für die Tiere und Pflanzen gar einen eigenen Gott vorgesehen und vermutlich keinen schwachen und nutzlosen. Ihrem Sohn Alatar hatte sie die Wacht über Tiere und Pflanzen übertragen. Erst der Neid auf die scheinbar so viel spannenderen Menschen hatte ihn von dieser Aufgabe abgeracht. Welch Ironie, dass ausgerechnet seine Kinder nun die ursprüngliche Wichtigkeit seiner Aufgabe beschmutzten.

Sicher würde es wieder einen geheimen und finsteren Plan geben hinter dem Treiben. Irgendwem wollten sie schaden und wenn es nur wieder ein Beweis sein sollte, wie sehr sie danach trachteten alles in blinder Wut zu vernichten. Doch wem schadeten sie damit als erstes? Wie immer ihren eigenen Leuten. Denn wer würde denn wegen einem ausgedünnten und leblosen Wald als erstes leiden müssen? Nicht irgendwelche Elfen im Nebelwald und auch kein Mensch im Osten. Jene, die in Rahal und Umgebung ihr Leben fristeten. Denn was war denn die Konsequenz, wenn die Vielfalt der Arten so brachial ausgerottet wurde? Wildleder, welches von den großen Tieren des Waldes gebraucht würde, musste wohl wo anders besorgt werden. Vögel, die eine beliebte und wichtige Quelle für Federn waren, die für so viel mehr als nur Pfeile und Bolzen gebraucht wurden, würde man seltener treffen. Doch auch für den Wald hatte es Konsequenzen, wenn seine Bewohner starben. Bestimmt gab es auch im alatarischen Reich Jäger, Schneider oder Holzfäller, die alle auf einen gesunden und lebendigen Wald angewiesen waren.

Die Frage die blieb war, wie effektiv die Letharen in ihrem Streben nach Ausrottung waren. Wenn sie wirklich in einem so großen Ausmaß die Fauna des alatarischen Reiches dezimierten, würden sie vielleicht schon bald mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert werden.
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Szyr´dhar





 Beitrag Verfasst am: 19 Feb 2018 17:34    Titel:
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Nur ein einfacher Bauer würde denken, dass die Letharen sich ins eigene Fleisch schneiden würden und die heimischen Tiere des alatarischen Reiches angehen würden. Nur ein einfacher Metzgerssohn würde sich selbst nicht hinterfragen, warum die Letharen ihre Schergen ausgerechnet Nachts hinausschicken. Wenn sie im heimischen Wald doch genauso gut auch tagsüber ungestraft jagen könnten?

So stumpf und zornverführt die Letharen auch oftmals waren, ihren Meister hatten sie zurecht erwählt. Waren seine Ideen doch zumeist fast schon erschreckend perfekt. NATÜRLICH waren es nicht die Tiere des alatarischen Waldes, welche mittels eines extra angefertigten Lastenwagens fern aus dem Osten angekarrt wurden. Nur die am Besten ausgebildeten Lethrixoren wurden des Nachts in die entfernten Wälder im Osten entsandt. Dort sollten sie ihre fleischgewordene Rodung entfachen. Egal ob alt, ob jung. Alles tierische was laufen konnte wurde gnadenlos getötet. Hier und da konnte man Blutlachen im Gras erkennen, wo die Letharen die Kadaver zwischenlagerten, bevor sie auf den im Wald getarnten Karren verladen wurden. Fast schon Haushoch stapelten sie die Kadaver. Erst kurz bevor der Kadaverhaufen drohte umzufallen, beendeten sie ihren animalischen Kahlschlag und begaben sich mit Hilfe eines Ara'thrax, welcher vor den Karren gespannt war, in Richtung des westlichen Reiches. Natürlich nutzten sie nicht die öffentlichen Wege, auf welchen die Gefahr drohte von alumenischen Wachpatroullien entdeckt zu werden. Manchmal waren die Lethrixoren tagelang verschwunden. Oftmals war der Meister schon drauf und dran einen neuen Karren bauen zu lassen und einen weiteren Trupp los zu schicken, weil es ihm zu lange dauerte.

Mehrere Tage und Wochen hielt das letharisch getier'sche Gemetzel an. Selbst die bajarder Sage um den naturverbundenen Norris, welcher so naturverbunden war, dass er moosbewachsen, auf Hirschen sitzend durch den Wald ritt und seltsame Laute in Form eines "Kuckuck , Kuckuck" von sich gab, verblasste mit der Zeit. Mit der Zeit sprach es sich herum, dass die Letharen im Wald tätig waren und man munkelte, dass selbst der naturverbundene Norris in die Fänge der letharischen Säbelmaschinerie gerriet. Das ganze gerede erhielt Hand und Fuß, als die üblichen Tierrufe des Waldes immer mehr verblasten.

Was die Letharen mit jenem Vorhaben vorhatten, würde sich in der nächsten Zeit sicherlich zeigen.





_________________
-ՆΣԷԨΨՐ ΨՊ ՆΣԷԨ'ԹӼՃՐՈ-
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Qel´ryn





 Beitrag Verfasst am: 19 Feb 2018 18:38    Titel:
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"Leicht sollen sie sein. Gut transportierbar und schnell aufzubauen. Und stabil genug um das Gewicht abfangen zu können. Und sie müssen leicht sein." Bei jedem der Gedankensprünge kritzelte der Letherix weitere Striche auf das alte Stück Papier. Mittlerweile war es übervoll davon und wo vielleicht mal ein Muster zu erkennen war, schlug einem blankes Chaos entgegen. Doch in seiner verdrehten Welt schienen die Striche einen Sinn zu ergeben. Minutenlang starrte er sie an, nickte und verfiel wieder in seine Selbstgespräche. "Eichenholz ist zu schwer. Spinnenseide, ja aber von welcher Sorte. Spinnenseide von den kleinen ..schlecht. Grosse Spinnen, gut." Weitere Striche wurden gezogen, als würde er alte damit korrigieren. Das Papier wurde mehrmals um sich selbst gedreht. "Zedernholz. Ist es zu brüchig? Aber es brennt gut. Dann Zeder. Und die mitteldicken Fäden. Gut. Das geht." Murmelte er in düster dreinschauend, weit über das Stück Papier gebeugt. Mit einem Mal warf er es weg. Es rutschte vom Tisch an dem er saß über die Kante und segelte auf den Boden. Ein Stiefelabdruck zierte die sorgfältig aufgezeichneten Striche, als der Letherix darüber lief und sich an die Arbeit machte.

Sein Gesicht verriet, dass Ansprechen nicht gut sein konnte. Hochkonzentriert wählte er einige Hölzer aus, klopfte sie ab, roch daran und legte die passenden beiseite. In den nächsten Stunden hörte man lautes Sägen, Hämmern, Klopfen und Schimpfen aus dem Handwerksturm. Mit akribischer Detailarbeit hatte er eine Art Gerüst gebaut. Es bestand aus zwei aufeinandergeschraubten stabilen Bodenplatten auf Rädern, in die zwei grosse, parallele Löcher gebohrt wurden und 4 kleinere an den Ecken. Die Grossen verjüngten sich nach unten hin und trugen jeweils eine sehr lange Stange mit Kerben. Stabilisiert wurden sie mit zwei diagonalen Streben. Der Sinn der kleineren, war nicht erkennbar.
Passende Fäden... Von unten hörte er, wie wieder ein Karren herangeschafft wurde. Irgendwas krachte auf den Boden. Einige Geschwister redeten durcheinander. Er liess sich nicht ablenken. Aus seiner Truhe, holte er eine Vielzahl sorgfältig sortierter Spinnenseidenrollen hervor. Auf den ersten Blick sahen sie alle gleich aus. Erst wenn man genauer hinsah erkannte man, dass sie nach ihrer Dicke aufgerollt wurden. Immer wieder wurde ein neuer Faden abgerollt und getestet, bis er die richtige Sorte gefunden hatte.

Weitere Stunden vergangen, bei denen er an seinem Tisch saß und verschiedene Knoten- und Wickeltechniken ausprobierte. Immer wieder zog er an ihnen, spannte sie und schleuderte etwas durch den Raum. Dann glaubte er das richtige Verhältnis herausgefunden zu haben. In langen, seilartigen Stricken wurden sie an die Stangen gebunden, um dann an ein Oval aus verstärktem Leder geknüpft zu werden.
Eine Weile betrachtete er das Konstrukt, ging mehrmals drum herum, rüttelte und trat dagegen.
"Gut." Knurrte er. Es musste nur noch getestet werden.
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Der Erzähler





 Beitrag Verfasst am: 25 Feb 2018 20:32    Titel:
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Leise schnuffelnd drückte sich die kleine Nase durch das Gras, ganz dicht über dem Erdboden. Die feinen Schnurrhärchen stellten sich dabei auf und die Ohren zuckten, drehten sich mal hierhin und mal dorthin. Irgendetwas war anders in den letzten Tagen. Wieder huschten die kleinen Pfötchen lautlos ein Stück weiter, immer einen schützenden Baum oder zumindest einen Grasbüschel als Deckung. Die Knopfaugen sondierten die dunkle Umgebung, aber fanden nichts bedrohliches. Wie viele ihrer Geschwister schon kurz vor dem Ziel verendet waren. Zwischen den Zähnen eines Fuchses oder in den Krallen einer Eule. Doch nicht heute und nicht sie. Und so flitzten die winzigen Beinchen wieder los, dem Ziel entgegen, den herabgefallenen Samen einer Pflanze, um diesen schnell in das Schnäuzchen zu stecken und damit wieder in der Sicherheit des Ganges unter dem Boden zu verschwinden.

So oder so ähnlich erging es vielen der kleinen Waldbewohner dieser Tage. Kaum eine Maus, kaum ein Eichhörnchen oder eine Ratte, beinahe kein Maulwurf oder anderes Kleintier wurde mehr gefangen von den größeren Feinden. Stattdessen sah man immer weniger weissspitzige fuchsrote Puschelschwänze in den Büschen verschwinden. Man hörte nur noch selten den nächtlichen Schrei einer Eule, geschweige denn vom tiefen Grunzen der Wildschweine und auch das Heulen der Wölfe blieb nach und nach aus. Ein eigenartiges Gefühl lag über den Wäldern, machte die restlichen Überlebenden unvorsichtig und andere einfach gereizt und missgelaunt. Und immer wieder hörte man in der Nähe von Städten von Sichtungen größerer, einzelner Tiere. Hier und da fand man morgens im fahrlässig offengelassenen Hühnerstall ein Chaos von Federn und Blut und vermisste das ein oder andere Huhn.

Und im Wald selbst vermisste man das Rascheln, wenn eine Herde Rehe durch das Unterholz rannte, man fand kaum aufgewühlte Flecken mehr, die des Nachts zuvor von Wildschweinen durchstöbert wurden. Offenbar war etwas im Gange, das die Tiere aus dem Wald trieb...
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Anwa´qulae





 Beitrag Verfasst am: 26 Feb 2018 13:54    Titel:
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    Schnell war die kleine Maus gelaufen, durch Sträucher und Gebüsche gehuscht, hatte an einigen Baumstämmen oder Blättern genagt während sie sich ihrem Schutz so sicher gewesen war. Und doch... die winzigen Pfötchen an die spitze Nase gesetzt, beidseitig daran entlang fahrend, hielt sie einen Moment inne und putzte die Erdreste vom Schnäuzchen. Der kühel Wind peitschte durch die Bäume und hinterließ ein zischendes, gar schreiendes Geräusch in den Ästen und überschattete die Stimmen der aufkeimenden Natur.
    Auch der kleine Nager merkte es und wollte sich unter einige Holzstämme verkriechen, doch eine Windböe kam auf und zog den mikrigen Körper mit sich. Der Schmerz der scharfen Krallen breitete sich im kleinen Mauseleib aus, die schlagenden Flügel nahmen ihn mit sich.. und noch ehe die Maus wusste wie ihr geschah verlor sie ihr Leben an den zuvor noch so gefürchteten Raubvogel.

    Die Zeit war verstrichen, einige Höhlen im Leth'Axorn hatten sich mit den ausgewählten Stücken gefüllt. Niemand konnte vernehmen welche Massen übereinander gestapelt worden waren, während die Maden sich langsam aber sicher einen Weg durch die Felle und Lederhäute fraßen. Doch während die Natur nun Zeit hatte sich zu erholen, ihre tierischen Reihen aufzustocken und sich dem frühlingshaften Treiben zu widmen, war unter den tiefen der Erde Ruhe eingekehrt - zumindest was die Jagd betreffen sollte.
    Die Schatten in den Wäldern waren für den Moment gewichen und auch die seltsam konstruierten Holzwagen nicht mehr gesichtet worden.
    Wann man die nachtblauen Spitzohren das nächste Mal in Verbindung mit Tieren und der Natur sah würde sich zeigen...

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Zyd´arak





 Beitrag Verfasst am: 09 März 2018 01:32    Titel:
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Während sich auch die letzten Lethrixoren aus ihrer unheilvollen Mission zurückzogen, endete der immerwährende Verkehr von Handwerkern und Händlern an den Eingängen des Axorns nicht. Die Unruhen in den Wäldern der letzten Woche verlagerte sich lediglich.

Wo vor einigen Wochen in Wäldern mit Pfeilen und Klingen gewütet wurde, wird nun in den tiefen des Axorns das Grollen von Hämmern zu vernehmen sein.
Wo vor einigen Wochen noch Lethrixoren ihr Werk verrichteten, sind es nun die Letherix, die unter Alatar's ständigem Blick ihren Aufgaben nachgehen, um Ihm stets ein gutes Werkzeug zu sein.

Holz.. Holz, jede Menge Holz und Spinnenseide fanden ihren Weg in das Axorn. Was dort vorging wussten wohl nur die wenigen Eingeweihten, die ihr Bestes gaben um den Ansprüchen des Meisters zu entsprechen.
Doch sollte man sich in das Getümmel der Arbeiter stürzen, wird schnell klar wofür ausgerechnet die Kombination aus Holz und Spinnenseide benötigt wird.
Viele Einzelteile die wohl irgendwann wie Bausteine zusammengesetzt werden sollen wurden nach Art und Material aufgeteilt. Hier ein paar Körbe aus Spinnenseide verstärkt mit einem Holzrahmen - da ein Holzgestell welches wohl dient um irgendetwas stabil abzustellen.
Was man auch sah, es war eindeutig dass die vielen Einzelteile baldigst zusammengesetzt werden sollten, um ihre Bestimmung in ein paar wenigen Tagen zu erfüllen.
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Anwa´qulae





 Beitrag Verfasst am: 12 März 2018 14:32    Titel:
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    Die grün berobten Gestalten mehrten sich an diesem Abend in den unterirdischen Tiefen des Axorns. Es blieb kaum Platz für Spekulationen, wer sich unter welcher Kapuze verbarg, hauptsache der Meister war einwandfrei zu erkennen. Die Templerin hatte sich die Roben bestimmter Gestalten besonders ins Gedächnis geprägt. So wurden die Lethyren wie immer mit einem besonderen Augenmerk betrachtet, wie auch die Lethrixoren.
    Da standen sie also... Der Meister Aron'deryl, der Lethyr Szyr'dar, die Mael'qilae Qy'lae, der Lethrixor Zyd'arak und die Junglethoryxae Nuah'lyr. Auch die anderen Geschwister wurden prüfend nach ihrer Ausrüstung begutachtet, so fanden sich außerdem noch Qel'ryn, Jyn'darr, Paran'thrax, Shynt'rar, Cze'har, Ryx'tar und Mino'lyn. Es wurde sich besprochen, dann brachen sie auf und sammelten sich an der Oberfläche. Der Zorn in den Leibern der Letharen brannte hoch, noch höher als einige von ihnen den großen Wagen mit den Kadavern von einigen Pferden heranziehen ließen. Der Kutscher wurde eindringlich darauf aufmerksam gemacht diese zu übergeben und so stiegen die Letharen wie die Maden auf das vergammelte Holzgeschoss.



    Der Meister und der Letherix verfielen in eine Art fanatische Raserei als der eine ein Lied befahl und der andere die Peitsche auf die Rücken der Pferde knallen ließ, sodass der Wagen sich mehr als ruckhaft in Bewegung setzte. Allein die Räderspuren auf dem Boden blieben zurück wie eine drohende Spur aus Disharmonie.



    Sie überquerten die Grenze schneller als gedacht. Qel'ryn wich den unterschiedlichsten Schlaglöchern aus und die Templerin krallte sich wie die übrigen Letharen fest an die Holzverkleidung des Kutschenwagens.
    Ob der wilden Peitscherei lösten sich schon bald zwei der Pferde aus ihrer Verbindung und gingen unter ihrer Schwäche durch.
    Die Luft im Lichtenthaler Gebiet war viel zu dünn, es stank förmlich nach Harmonie und dieser ekelhaften 'Liebe'... Wenn sie nur daran dachte, hätte sie sich am liebsten an einen Baum gelehnt und sich übergeben.
    Doch kaum eingetroffen tat die Gruppe ihr Werk. Einige leerten die Kisten mit dem vergifteten Gammelfleisch in den Waldrand, indem sie vorerst untergetaucht waren. Grün in Grün konnte man sie nur umso schlechter erkennen. Die drei Gruppen die sich auf Befehl des Meisters hin bilden sollten, begannen die Schleudern zwischen den Bäumen zu spannen.
    ''Achtet darauf das Fleisch nicht mit bloßen Händen anzufassen, es ist stark verseucht worden!'', kam es aufklärend vom Lethrusar. Sie durften keine Zeit verlieren und so verließen die Befehle die Münder der Schleuderer knurrend und laut. ''FÜLLEN!!''
    Rasch kamen vielen Hände zusammen und umgriffen hinter sicherer Verschlossenheit der Handschuhe das stinkende und angefressene Fleisch, die Köpfe der Bären oder Wölfe, Pfoten, Leiber... Anwa'qulae hatte aufgehört sich darüber Gedanken zu machen was genau sie alles auf die Geschossfläche der Schleuer legte.
    ''SPANNEN!!''
    Sie zogen mit aller Macht jeweils zu dritt oder viert an den Spinnenseidenseilen...
    ''FEUER!!''



    In herrlicher, hassgetränkter Poesie prasselte das warm, dampfende und vergiftete Fleisch in den funkelnden und lebendigen Nebelwald.
    Alles ging völlig rotiniert zu, es wurde beladen, mit aller Macht gespannt und gefeuert.



    Doch sie mussten sich beeilen, obwohl sie aus dem Lied der Unmutter ausgestoßen waren konnten sie die Vibration der Elfenkristalle im Nebelwald spüren und vernehmen. Die ersten grellen Gestalten blitzten am Waldrand auf und hatten die Letharen bemerkt. Die Pfeile sausten gezielt in Richtung der Letharen.. und auch wenn sie sich in die Deckung der Baumstämme zurückzogen, traf der ein oder andere Pfeil sein Ziel in die Schulter oder das Bein.
    ''Lethrixor! Vortreten!'', erklang die Stimme des Meisters zornig und die alten Knochen des Letharfen hoben sich aus seiner geduckten Haltung. ''Fahr den Rest des Wagens mitten in den Nebelwald.. spring vorher ab!'', setzte Aron'deryl nach und ernetete eine direkte Antwort Zyd'araks. ''Natürlich Erhabener!''
    Der Lethyr drang in gewohnt brachialer Manier in das Lied ein und schon bald begann die Erde unter den aufkommenden Stalagmiten zu zittern.
    Etwas Ruhe kehrte durch diese Abschottung zwar ein, jedoch mussten sie sich beeilen hier wegzukommen.
    Ruhig verblieben sie in ihrer Deckung, lauschten den Geräuschen der Warnsignale und warteten auf das Krachen der bestimmten Sorte.
    Die Schritte die sich in raschen Abständen näherten, ließen den hellen Helm des Lethrixors erscheinen welcher von seinem Sonderauftrag zurückgekehrt war.
    ''Erledigt Meister!!''



    ''ZURÜCKZIEHEN! ZUSAMMEN!'', erklang es nun garnicht mehr leise vom Lethyr und auch die Mael'qilae gab noch ein treibendes ''LOS!!'' von sich. Und so brauchte die geübte Gruppe nicht lange um sich einer Lichtenthaler Kutsche zu nähern. Der Kutscher riss bei der Vielzahl der Gestalten die Augen auf und sprang.. fast.. freiwillig ab um sie den Letharen zu überlassen.



    Wie sie gekommen waren, so verschwanden die Kinder Alatars.
    Und während der Letherix wie zuvor auf die Pferde einpeitschte um die Truppe zurück in die willkommene, stickige Luft zu bringen, gammelten die verseuchten Tierstücke im Nebelwald umher. Begleitet von dem völlig versifften, vergifteten und stinkenden Fleischwagen, auf welchem die unterschiedlichsten Tiere wochenlang vor sich hin gegammelt hatten. Möglicherweise würden sich einige Vögel ihr Nest nun mit Maden teilen, welche beim schießen auf sie hinab gerieselt waren. Zu beklagen wäre wohl außerdem die völlig durchgerüttelte Kutsche ohne Pferde, welche aus Wellenruh entführt worden war und nun mit gebrochenen Achsen vor dem Rahaler See stand.


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