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Schatten in Düstersee
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Gerüchteküche » Schatten in Düstersee
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Schnapsdrossel





 Beitrag Verfasst am: 05 Feb 2018 20:19    Titel: Schatten in Düstersee
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*Der Schnee ist getaut doch der Wind fegt noch beißend kalt durch die Gassen und um die Häuser von Düstersee. In den späten Abendstunden und bei diesem Wetter, macht die Stadt seinem Namen alle Ehre. Ein Ort der zu dieser Jahreszeit nicht gerade dazu einlädt, sich in den Schatten herum zudrücken.
Die kalte und scharfe Briese, die sich vom Meer ihren Weg in die Stadt sucht, tut ihr übriges.
Doch beim genauen Hinsehen könnte man erahnen, dass sich zwei Gestalten von dem Wetter nicht abhalten lassen, durch die Schatten der Häuser zu schleicht.
Wie Geister schleichen die Schatten in die Stadt.
Geduckt und auf leisen Sohlen huschen sie von einer Hausecke zur Anderen. Im flachen Kerzenschein, der aus den Fenstern dringt, sind ihre Schemen nur kurz zu erahnen.
Die Kapuzen tief in die Gesichter gezogen erkunden sie jeden Winkel der Stadt. Straßen, Gassen und Hinterhöfe werden genauestens abgeschritten.
Hier und da werden kleine Markierungen in den Stein geritzt. Ein flüchtiger Blick könnte diese Zeichen als den Zahn der Zeit deuten. Doch beim genauen Hinsehen sind an manchen Stellen kleine Kreuze, Kreise und Dreiecke zu erkennen. Vielleicht nicht wirklich auffällig, aber im Ganzen könnten sie ein System ergeben.
So kommen sie immer wieder, Nacht für Nacht, diese Schemen. Zurück nach Düstersee und schleichen durch die Schatten.
Auf leisen Sohlen und stets darauf bedacht keinen Laut von sich zu geben und jedem Beobachter fern zu bleiben, verschwinden sie wieder aus der Stadt. So geisterhaft wie sie auch gekommen sind.*
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Graue Silhouette





 Beitrag Verfasst am: 05 Feb 2018 20:36    Titel:
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Aus einem Haus in Düstersee heraus, flackert ein Schatten durch das Fenster, lange gestreckt und wieder kurz gestaucht. Aufgerüstet begibt er sich in die Nacht und lauert in den Gassen....

Zuletzt bearbeitet von Graue Silhouette am 05 Feb 2018 20:36, insgesamt einmal bearbeitet
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Alister Theiryn





 Beitrag Verfasst am: 05 Feb 2018 21:19    Titel:
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Einem aufmerksamen Beobachter dürfte klar werden, das es keinen Weg in die Stadt gibt, den man unbemerkt an den Wachen vorbei nehmen kann. Und so würde den Schatten wohl nur das Tor bleiben, wo es wohl aufgrund der geltenden Gesetze und der Vorgaben der Torkontrolle dazu kommen würde, dass die Gardisten jede Nacht ihre Gesichter sehen würden. Auch die Gardisten, die selbst in finsterster Nacht und schlimmstem Sturm durch die Stadt Patrouille laufen, werden die Schatten interessiert mustern und eine tief hängende Kapuze aufgrund des Vermummungsverbotes äußerst interessant finden. Ebenso interessant dürfte die Unvorhersehbarkeit der Routen sein, die sie laufen, wurden doch vor fast zwei Jahren für Düstersee spezielle Wachpläne von kompetenten Gardisten ausgearbeitet, die im Vergleich zu Rahal keine festen Wege vorgeben sondern Kontrollpunkte, die individuell anzusteuern sind und augenscheinlich waren sie Ortskundig, denn selbst die dunkelsten Ecken wurden dabei beachtet. Besonders aufmerksam sind wohl die letharischen Gardisten, die selbst in finsterster Nacht deutlich besser sehen können als die Menschen. Und so wird den gut trainierten Gardisten spätestens nach der zweiten oder dritten Nacht etwas äußerst verdächtig vorkommen.
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Schnapsdrossel





 Beitrag Verfasst am: 06 Feb 2018 19:54    Titel:
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Ob die Quelle des Gerüchts eine vertrauenswürdige ist, ist fraglich. Vielleicht wars ein Trunkenbold, der tatsächlich was gesehen hat und anschließend maßlos übertrieben hat? Oder vielleicht wars ein Geschichtchen von jemandem, der sich wichtigmachen wollte? Oder … vielleicht ist wirklich was dran? Wer weiß, wer weiß…
So mancher Wächter Düstersees wird in den letzten Tagen sicher vermehrt das eine oder andere Gesicht gesehen haben, das ihm unbekannt scheint…
Ein Handelsreisender?
Eine junge Magd auf Herbergssuche?
Ein Abenteurer, der seine Beute verscherbeln wollte?
Nichts Außergewöhnliches…
Das kalte Wetter rechtfertigt vielleicht auch eine Kapuze, die bei dem einen oder anderen tiefer ins Gesicht gezogen war als sonst… und die Vorliebe für dunkle Kleider scheint im Reich Alatars auch nichts Auffälliges zu sein.
… aber offenbar dürfte nicht allzu viel Merkwürdiges vorgefallen sein… sonst hätten die gut trainierten Gardisten sicher schon eingegriffen.
Vielleicht ist alles wirklich nur ein Gerücht… oder… vielleicht sollte man als Bürger Düstersees doch ein bisschen aufmerksamer sein als sonst?
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Simona Reilen





 Beitrag Verfasst am: 07 Feb 2018 11:00    Titel:
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In den frühen Morgenstunden kommt die Schreinerin mit ihrem Baumstämmen beladenen Pferd durch das östliche Tor Düstersees um im Anschluss das Pferd anzubinden und das Holz abzuladen.
Ächzend der schweren Arbeit wegen, drückt sie das Kreuz durch ehe sie belobigend dem Pferd den Hals tätschelt und ihren Blick stolz auf ihr Haus schweifen lässt.
Näher an die Unebenheit herangetreten, schüttelt sie nur den Kopf und mit einem schmutzigen Tuch wischt sie, ein wohlwollendes Lächlen auf den Lippen und etwas von Kindern und Lausebengel gemurmmelt, die Zeichen an der Wand ihres Hauses weg um wieder ihrer Arbeit nachzugehen, die Zeichen selber vormittags schon wieder vergessen.
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Verena Xardel





 Beitrag Verfasst am: 07 Feb 2018 19:29    Titel:
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Wie immer hört man das Großmaul aus Düstersee wieder durch die Nachbarschaft brüllen. Selbst am späten Abend geht sie ihren ''Ferngesprächen'' nach. Oftmals folgt das Fluchen anderer Nachbarn, leises Gelächter oder einfach nur die Antwort des anderen Gesprächspartners. Wie immer klingt der rothaarige Teufel temperamentvoll. Ob das nun in ihrer Natur liegt oder sie sich wieder mal über etwas aufregt kann man nie so genau wissen. Und als sie in den frühen Morgenstunden in ihren Briefkasten blicken wollte, fiel das hässliche gekritzel auf dem Baumstamm in ihr Blickfeld. Welcher Rotzlöffel wagte es den Baumstamm mit dermaßen hässlichen gekritzel zu verunstalten...?! Mit ihrem Dolch kratzte sie die Zeichen weg und Band ihren Wachhund an eines der freien Pferdepfosten an. Mal schaun ob sich noch einmal jemand ungefragt an ihren Baumstamm traut.
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Schnapsdrossel





 Beitrag Verfasst am: 08 Feb 2018 12:34    Titel:
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*Durch die Straßen von Düstersee schlendert ein unscheinbarer Mann. Er wirkt recht klein, an die 1,65 Finger hoch. Von der Statur doch er hager und kurzes blondes Haar. Von Alter her könnte man ihn auf Anfang 20 Sommer schätzen.
Dir Kleidung die er am Leibe trägt ist schlicht und einfach gehalten, auch nicht wirklich auffällig.
Sein weg für ihn durch die Tore und er nickt den Wachen leicht zu, und ein freundliches >>Seinen Segen mit euch<< ist zu vernehmen.
So schlendert er scheinbar ziellos durch die Gasse, als wolle er einen Spaziergang machen. Doch sein weg führt ihn hier und da immer wieder an den Orten vorbei, an denen einige der Zeichen angebracht wurden. Scheinbar beiläufig lässt er einen Blick auf die Markierungen fallen.
Als er jedoch an dem Baumstamm ankommt muss er schmunzeln.
Der angebundene Hund begrüßt ihn ehr nicht freundlich. Schon auf einige Entfernung wird er mit einem tiefen Knurren begrüßt und beim Nähern wandelt sich das Knurren in ein tiefes herausforderndes Bellen.
Der Mann muss nun doch etwas grinsen. Wie es scheint wurden einige der Zeichen entdeckt. Und es scheint auch fast so als wenn die gedeutet wurden.
Er macht eine Bogen um die „Bestie“ und schlendert weiter durch die Gassen.
Nach seinem kleinen Rundgang wird wer sich wieder den Weg aus der Stadt heraussuchen und sich eben so freundlich von den Wachen verabschieden wie er gekommen sie zuvor begrüßt hatte.
Er wusste nun mehr, auch das nicht alle unbemerkt geblieben ist.*
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Linnet Nelarth





 Beitrag Verfasst am: 08 Feb 2018 18:27    Titel:
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Da stand sie nun mit einem noch so jungfräulich frischem Pergamentbogen und einer Menge Langeweile... naja und außerdem einem Ben, der wohl mit dafür sorgen würde, dass es nun deutlich spannender und sehr kurzweilig werden würde. Ähm, nicht auf irgendwelche Wangenrotarten und -weisen, sondern lediglich mit ein wenig Kreativität und Arbeit.
"Lin? Bist du bereit?"
Sie nickte und spürte, wie das Kribbeln in den Gliedmaßen bis zu den Fingerspitzen kroch und sie dazu animierte besagte Kreativität auch frei zu lassen.
"Da dann... Zeit ein paar Zeichen anzubringen."
Ja, das war es in der Tat. Zeit für den großen, bunten Zeichenaustausch.
Wenn das, wie ihr Verdacht am Abend zuvor definiert hatte, tatsächlich Bettler, Zigeuner und Hausierer waren, die dreist markierten wer wo lebte, wer alleine und wer bewacht war, wo mit Gegenwehr zu rechnen sein könnte und in welchem Haus tagsüber niemand zugegen war. Nun, dann würden sie jetzt bei den neu sortierten Zeichen ihr blaues Wunder erleben.
Ein seltenes, weites und recht boshaft-amüsiertes Grinsen erhellte die sommersprossigen Mädchenzüge und ließen das Gör tatsächlich wie einen waschechten, fiesen Rothaargnom aussehen.
"Schluckt das, Schnüffelstücke!"




***




Als das Werk Stunden später getan war, hatte man aber nicht nur eine bunte Neuverteilung der Gaunerzinken angestrebt, sondern die Botschaften hier und dort noch ein wenig verschönert, mal mit einem Totenkopf, dann mit einem Herzchen oder einem Lachgesicht. Doch ein weiteres Beiwerk war nun bei allen Zinken gleich. Die Antwort:


_________________
~* Veilchen blühen auch im Unkraut! *~


Zuletzt bearbeitet von Linnet Nelarth am 08 Feb 2018 19:36, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Schnapsdrossel





 Beitrag Verfasst am: 11 Feb 2018 08:05    Titel:
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[OOC: hier geht es weiter]
http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=715227#715227
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