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[Q] Die zersetzende Saat des Hasses.
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Allgemeines Rollenspiel » [Q] Die zersetzende Saat des Hasses.
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 04 Jan 2017 00:09    Titel: [Q] Die zersetzende Saat des Hasses.
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Immer wieder zuckten die Rot unterlaufenen Augen des Lethyren über die Aufzeichnungen des Erzlethyren welcher sein Wissen gewollt oder ungewollt für die Nachwelt hinterlassen hatte.
Auch die Worte des Alathraxors wanderten im von Hass und Wahnsinn zerfressenen Geiste des Lethyren hin und her, überschlugen sich wie ein Hamster welcher in seinem Rad stolperte und von dem Schwung des Spielzeugs mitgerissen wurde. Stimmen, Laute, Bilder pochten immer wieder vor dem geistigen Auge, den Lethyren nicht zur Ruhe kommen lassend als wollten diese ihn zu Tode peinigen. Die vielen Einflüsse welchen er über all die Jahre ausgesetzt wurde, hätten wohl einen Menschling in den offensichtlichen Wahnsinn getrieben. Rastlos immer wieder Vaters Stimme, dazu das für ihn ekelhaft, schmerzhaft und korrumpiert klingende Lied welchem er mit seiner Gabe ausgesetzt war. Aber auch Vergangenheit und Zukunft überschlug sich in seinem Inneren, die Ungewissheit wie der nächste Schachzug aussehen sollte, um sein Volk und Vater einen Schritt näher an das Ziel zu bringen welchem sie seid je her hinterher eiferten. Es gab so vieles zu bedenken, abzuwägen, ein zu berechnen und den unscheinbarsten Hinweisen zu folgen um sie dann am Ende nur wieder zu verwerfen. Es war nicht einfach den Aufzeichnungen zu folgen, zu wenig Informationen waren ihm hinterlassen worden um daraus wirklich schlau zu werden, oder es ganz und gar verstehen und in seinem Geiste fürs Erste nachbilden zu können.
Ein entnervt klingendes Pochen eines Nagels auf der Armlehne seines steinernen Thrones war zu vernehmen während er Stunde um Stunde in die Leere starrte um seine Gedanken des von Hass und Schmerz zerfressenen Geistes neu zu ordnen. Vieles konnte die Menschlinge seinem Volke vorwerfen weil sie es nicht verstanden, doch der Wille Vater dienlich zu sein und seinen Wünschen folge zu leisten war nichts davon was man ihnen zur Last legen konnte. Auch wenn es wenig Heldenlieder über die Geschwister gab welche ihre Existenz für seinen Willen bereitwillig opferten, war es ihre Aufgabe alles was ihnen zur Verfügung stand einzusetzen um ihm gerecht zu werden. Vater selbst würde auf sie herab sehen, wenn ihre Zeit gekommen war von dieser Welt zu verschwinden und lediglich verblasste Schriften an ihre Existenz erinnerten.

Es juckte Aron schon lange in den Fingern, immer wieder diese Stimmen in seinem Kopfe welche in förmlich dazu drängten und dann wieder die Realität welche ihn davor warnte es zu wagen das Mael'rayat aufzusuchen, das zu tun was keiner tun sollte weil das einem die höheren Geschwister immer und immer wieder einbläuten. Nur den Alathraxoren war es gestattet über das Artefakt seines Volkes zu wachen und in dessen Nähe ohne größere Schäden verweilen zu können, ohne das es ihren Geist und ihre Hülle völlig verschlang. Die wenigsten von ihnen wussten ohnehin nur aus Geschichten von diesem wertvollen Artefakt seines Volkes, welches mit unter das Herz des Axorns bildete und durch einen Geheimgang vor Unwissenden geschützt wurde und gleichsam die Unwissenheit schützte nicht in seinem Angesicht in den Tod gerissen zu werden.

Arons Augen schlossen sich erschöpft dabei den Körper los zu lassen und in den Thron zurück zu sinken welcher seit dem zurückziehen des Meisters mit unter auf seinen Schultern lastete. Seine Geschwister hatten sich an seine Autorität gewöhnt, sie folgten wo er es forderte und selbst der Alathraxor welchen er bei seinem Weg zum Mael'rayat führte, zollte dem Lethyren immer noch den Respekt welchen er nicht zeigen müsste. Scheinbar war man mit ihm in seiner Position zufrieden, die jüngeren Geschwister begehrten ihm gegenüber nicht auf, selbst wie die wenigen welche laut ihrer Hierarchie über ihm standen schienen ihr Vertrauen in ihn zu legen das Volk nicht in falsche Bahnen zu lenken.

Das verstaubte Pfeifen der Luft aufsaugenden Lungenflügeln des Lethyren war in den kalten Räumlichkeiten des Turmes zu vernehmen, wie ein angestrengtes aber gleichsam ruhiges Röcheln das nicht erlöschen wollte und dem körperlichen Zerfall widerspenstig trotzte als wäre er noch nicht an seinem Ziel angelangt wohin seine Hülle nicht mehr gehen wollte, aber der stählerne Wille diese weiter mit Peitschenhieben voran trieb.

Es wurde still im Turm der Lethyren und für einen Moment hätte man meinen können der in sich zusammen gesunkene Lethyr habe sein letztes Röcheln von sich gegeben, als dann doch die Augen von Zorn und Wahnsinn angetrieben aufgerissen wurden und sich knarzend der Leib wieder auf die Beine richtete um den Räumlichkeiten mit zielstrebigen Schritten den Rücken zu kehren das Gegenteil beweiste.




Zuletzt bearbeitet von Aron´deryl am 04 Jan 2017 00:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 06 Jan 2017 17:20    Titel:
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Die Tage vergingen während der ergraute Lethyr im Axorn förmlich die Wände auf und ab ging, schweigend, in seiner Welt gefangen, Geschwister ignorierend an ihnen vorbei schreitend.
Nach außen musste er wohl einen rastlosen Eindruck vermittelt haben, gleichsam ziellos als würde er mit seinem Geiste hadern ob er den Schritt wagen sollte oder nicht. Selten sah man den Lethyren so viel laufen als hätte er ein Hornissennest unter seiner Winterlethyrenrobe verborgen wessen Bewohner ihn nicht ruhen ließen. ''Aber wenn... und was wäre.... hrrrm...'' immer wieder diese zweifelnden Laute welche sein letztes Fünkchen Verstand des Selbsterhaltungstriebs über seine spröden Lippen hervor presste. Dann einen Moment wieder in der Realität, wo war er nur? Ach ja! Dachte er sich das Experiment mit verdorrten Sprössling eines seltsam wirkenden Baumes um welchen sich Lethry kümmerte und mit diesem Experimentierte. Aron packte wieder die Müdigkeit und so ließ er sich unter dem Gewächs nieder einen Moment mit dem Rücken an diesen gelehnt zu verschnaufen und das fahle Astwerk dabei ungewollt zum Schütteln zu bringen. Die Augen hatten sich bereits geschlossen als das Gewächs ebenso wie er zur Ruhe fand und in seiner Letzten Bewegung eine bereits scheinbar abgestorbene Frucht auf den Lethyren hinab stürzte und in dessen Robentasche landete. Die Stunden verstrichen während der Lethyr fast mit seiner Umgebung verschmelzend, als ruhe er hier schon seit Jahrhunderten dem Scheintod nahe an Ort und Stelle ruhte. Es war bereits Nachts, im Axorn war es stiller als unter Tage und die Gänge dementsprechend leer von im Weg stehenden Geschwistern oder neugierigen Junglethrys/Junglethyren welche ihm den letzten Nerv mit ihren Fragen und anderen Dingen raubten. Aron öffnete seine Augen im letzten Moment in der Dunkelheit gefangen ein helles, schmerzendes Leuchten in seinen Augen was nur eines Bedeuten konnte und für einen Moment noch in der Realität wie eine greller blendender Schleier welcher die Fassade überschattete und ihm die Sicht raubte. Aron schnaufte angestrengt während er sich wieder auf die Füße richtete und sein Augenlicht zur Normalität zurück kehrte.
Sein Kopf war leer, fast schon so als habe man ihn von der Außenwelt abgeschottet nachdem er von einem Schlorbser leer gesaugt wurde. Ein weiterer Lichtblick traf in dem vernebelten Geiste des Lethyren ein, gerade noch am anderen Ende des Axorn nun vor den großen gewaltigen Flügeltüren welche mit Schutz und Bannrunen seines Volkes versehen wurde, um das dahinter Liegende von der Außenwelt und die Außenwelt vor ihm zu schützen. Bereits jetzt konnte er das grüne, beißende, grelle Licht durch die Türspalten hindurch dringen sehen. Doch es war zu spät der Schmerz der ihm durch den Körper zog war so überwältigend, wie einer Druckwelle aus zersetzender Materie die ihm entgegen schlug und seine Hülle mit sich reißen wollte, als er die Flügeltüren mit beiden Händen aufdrückte und sich dieser lebensfeindlichen Macht fast völlig aussetze. Vorbereitungen oder schützende Rituale welche ihm vielleicht hätten helfen können blieben aus. Die Augen brannten ihm als versuchte man ihm jene mit einer ätzenden Flüssigkeit heraus zu brennen, die Hand welche er schützend, versetzt an die Augen hielt um überhaupt etwas sehen zu können half nicht im Geringsten, viel mehr fast durchsichtig als durchleuchte die Strahlung Fleisch und Knochen dort verbleibend während ihn seine Schritte immer weiter und näher an das Mael'rayat zitternd heran trugen. Selbst die Luft in diesen Hallen war von Tod und Vernichtung nur so getränkt das selbst seine Lungen von innen brannten und ein Schwall von Blut ausgespuckt wurde während sich der Körper vor Schmerz übermannt einen Moment zusammen krümmte und der hagere Leib auf die Knie sank. Alles schien hier irgendwie auf die bloße Anwesenheit jenes Artefaktes zu reagieren, so dauerte es auch nicht lange bis sich das ohnehin fahle Haarwerk auf seinem Kopfe einfach zu Boden fiel und wie Regenwürmer in einer Bratpfanne brutzelnd vor sich hin starben.
Auch die Fingernägel mit welchen er am Boden vor Schmerz und Erdrückung herum schabte lösten sich aus ihrer Halterung am Fleisch als verrotte seine Hülle hier in Bruchteilen der Zeit welche ihm noch geblieben war. Die Zähne wurden aufeinander gepresst und er hob am ganzen Körper zitternd den Kopf ein Stückchen an mit einem Auge zusammen gekniffen das andere weit geöffnet einen Blick hinter die Fassade zu erhaschen wie es wohl keinem Alathraxor möglich sein könnte. Ebenso versuchte er seinen Geist dem Artefakt entgegen zu strecken in der Hoffnung etwas zu hören wovon die Alathraxoren berichteten. Mit letzter Kraft reckte er noch die freie Hand dem Bruchstück gefährlich nahe entgegen, vielleicht es berührt vielleicht aber auch nicht ehe es ihm die Sinne raubte und so jemand bei ihm gewesen wäre, ein dumpfes aufschlagen gehört hätte als der Lethyr scheinbar am Ende seiner Kräfte in den Räumlichkeiten zu Boden ging.



Zuletzt bearbeitet von Aron´deryl am 06 Jan 2017 17:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 13 Jan 2017 13:53    Titel:
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Schmerzhaft kniff er die geschlossenen Augen zusammen ehe sich diese öffneten und durch einen dünnen Film aus dem roten Rinnsal die Umgebung wahr nahmen was sich auf der Netzhaut seiner Augen abgelegt hatte. Sein Körper fühlte sich fremd an, so weich wie Wackelpudding, gleichsam taub wie bei einem überdosierten Schmerzmittel was die Nerven angriff. Weiterhin am Boden liegend rollte sich Aron langsam zur Seite als würde es ihm Unmengen von Kraft kosten hier seine Hülle überhaupt kontrollieren zu können. Irgendetwas regte sich, zumindest die sich bewegende Beule seiner Robentasche lies nichts anders zu. Behutsam wurde die Rechte in das Innere der Tasche geschoben sodann sich etwas lebendig anfühlendes heraus zu ziehen. Was war das? Wo kam es her? Was hatte das bei Vaters Namen zu bedeuten? Aron steckte es zurück in seine Tasche und atmete einmal von einem pfeifenden Rasseln seiner Lungenflügel begleitet ein. Ein angestrengtes Stöhnen kam ihm über die Lippen während er die Zähne aufeinander presste und sich mit den Händen vom Boden abstützte und mit quietschenden Gelenken als würden jeden Moment die Sehnen reißen welche seine Gliedmaßen zusammen hielten. Es fühlte sich so an, als würde es Stunden dauern die abgenutzte Hülle wieder auf zu richten, weit über die Grenzen gegangen welche er hätte nicht überschreiten sollen. Schritt um Schritt setzte er einen Fuß vor den Anderen, während hier und da ein flatschendes Geräusch von sich gebend immer mal wieder etwas seiner Selbst auf dem Boden aufschlug, als wäre er kurz davor in sich selbst zusammen zu sinken und einer dickflüssigen Ausscheidung einer übergroßen Kreatur gar nicht so unähnlich halb verdaut zu verenden. Den Türbogen passiert, nahm die Hülle des Lethyren wieder an Geschwindigkeit auf nachdem sich regenerative und stärkende dissonante Eingriffe in seinem Körper breit machten um diesen bei der Wiederherstellung oder besser Schadensbegrenzung zu unterstützen. Irgendwo fühlte es sich anders an, als wäre er in einer fremderen Welt als sonst, irgendwie hatte er das Verlangen zurück zu kehren wo er fast seiner Existenz ein Ende bereitet hätte. Es war seltsam so zerstörerisch das Mael'rayat auch war so sehr zog die dominant, masochistische Ader seiner Selbst ihn dazu zurück zu kehren. Aron blickte auf seine Hand und die gespreizten Finger, welche fast der Fäulnis oder einer schweren Verbrennung anheim gefallen, vom Fleisch befreit geworden wären so er noch länger dort verweilt hätte. Mit erschöpft wirkenden Augen blickte der Lethyr noch einmal zurück gen des Raumes, noch immer drang ihn etwas dort hinein zurück zu kehren und auch den Rest seiner Hülle dort vom Artefakt zerfressen zu lassen. Wieder erklang ein flatschender Laut und Aron versuchte diesen am Boden aus zu machen als er die verschrumpelten Überreste eines Ohres erblickte. Ein Griff mit den zittrigen Fingerspitzen an die Stelle wo sein Ohr sein müsste bewies ihm das es nicht mehr dort anzufinden war. Aron verfluchte innerlich diese abgenutzte Hülle, warum konnte sie nicht mit seinem Willen mithalten dachte er sich. So entglitt ihm noch ein angewidertes Seufzen wegen jenes Makels und erneut griff er in seine Klangstrukturen ein um zumindest für das Auge jenen Umstand zu beheben auch wenn die Wahrheit etwas anderes aufzeigen würde. Letzten Endes machte er sich auf den Weg die Geschwister zu versammeln und ''seine'' weiteren Pläne in die Tat umzusetzen. Der Samen müsste schon bald gesät werden, auf das er altes Leben vernichtet und neues hervorbringen könnte.
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 13 Jan 2017 14:06    Titel:
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Zitat:
*Im Bankturm befinden sich neue Anweisungen des Lethyren welche wie gewohnt in grell grün leuchtender Schrift aus den sonstigen Notizen hervorstechen.*


Vaters Zorn Geschwister.

Ich rufe euch alle für den heutigen Abend nach der Berunung des Vladimir Dracones an Lille dazu auf mit mir aufzubrechen. Dazu hat sich ein jeder unter Menschlingshaut zu verbergen auf das meinen Plänen nichts im Wege stehen wird. Wir werden uns direkt nach den Feierlichkeiten auf den Weg machen, Vaters Willen auf Erden nieder zu bringen.


Lethyr


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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 06 Feb 2017 23:44    Titel:
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Fahl erleuchteten die giftgrünen Flammen die Gemäuer des Lethyrenturms während eine hagere Gestalt alleine am Tischende thronte. Fernab der Realität, den Wahnsinn in sich tragend zuckte der alte Leib angestachelt vom Geist, als habe er kaum noch Kontrolle über die ohnehin schon abgenutzte Hülle. Ein kratziges, voller Schadenfreude und hasserfülltes Krächzen was einem spöttischen Gelächter gleich kam, durchdrang die Stille der Einsamkeit. Dann ein Schlucken, als ein rostiger Kelch an die Lippen geführt wurde und seine Augen gen der züngelnden Flamme müde blickten.

Nur ein Samen war es, ein Samen welcher vom Mael'rayat in seiner Aufgabe Vollendens umgewandelt wurde. Nicht wie eigentlich gedacht ein Pflänzlein hervor zu bringen, viel mehr den Tod und Verfall in sich tragend an seine Umgebung weiter zu geben und alles was ihm ausgesetzt wurde mit Zorn und Hass zu speisen, welche sein Volk schon seit Jahrhunderten gen diesen Ort hegten.

Es dauerte nicht lange und der Samen hatte Wurzeln geschlagen, Aron konnte es spüren wie das Leben aus dem Wald gepresst wurde, während sich das Gift in ihm ausbreitete und Bäume sowie andere Bewohner grausam verendeten. Aron wollte seinem Geiste erst nicht trauen, zu deutlich waren für ihn die Auswirkungen das die Lebewesen den Wahnsinn anheim fielen und alles in blinder Wut angriffen und mit in den Tod rissen.

Ein Elf hätte es als Grausam und abscheulich empfunden was dort vor sich ging, doch ein Kind Vaters welcher selbst hinter die Fassade spähen konnte dachte für einen Moment das Ende dieser verhassten Welt wäre gekommen.

Aron kehrte zurück in die Realität im hier und jetzt, zu lange hatte er sich diesem Moment hingegeben und in Erinnerung versunken.
Er richtete sich auf und verfasste Schreiben, die Geschwister zusammen zu rufen und weitere Forschung, Experimente zu betreiben sowie in der Geschichte seines Volkes zu graben.
Die Visionen des Alathraxors wurden deutlicher.

Seine Heiligkeit wollte ohnehin an seine Geschwister und ihn heran treten, scheinbar war nicht nur ihm selbst etwas im Tempel aufgefallen. Vielleicht würde man neue Erkenntnisse aus einem Gespräch erhalten so man die gesammelten Informationen und das Wissen austauschte.

Wichtig war es auch nun endlich, die Geschwister anzutreiben, gemeinsam auf das Ziel hinzuarbeiten und die Möglichkeiten auszuschöpfen, welche tief im Axorn seit Jahrhunderten schlummerten.

Noch ein einzig mal.... das Bild..... ehe er sich an die Arbeit machte.

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Szyr´dhar





 Beitrag Verfasst am: 03 März 2017 14:29    Titel:
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So machten sich der Lethyr Aron'deryl, die Lethry Vyel'tareala und er selbst auf den Weg ins Eisgrab und das daran anschließende Broijnwik, um eines dieser Wesen einzufangen.
Wesen, welche nahezu die selbe Kampfeslust der Lethrixoren aufwiesen, diesen allerdings noch körperlich und vorallem massig überlegen waren.
Einen dieser Orkkrieger. In ihrem Sprachgebrauch riefen sie sich oftmals "BERSERKAR".
Eines dieser Wesen sollte es also werden.
So begaben sie sich Stück für Stück tiefer ins Eisgrab, bis sich vor ihnen schließlich die mächtigen Zaunspfähle aufwuchteten mit den darauf aufgespießten Menschenschädeln. Für einen Letharen sicherlich kein abschreckendes Bild. Früh schon wurden sie von den umherstreifenden Spähern entdeckt und ausgemacht. Doch das machte nichts, denn bemerkten das Lethyren-Gespann bereits eine weitere große Macht, welche ihnen folgte. Eine bekannte Kraft, welche sich langsam mit seiner Aura im Lied breitmachte, wie ein langsam bratendes Steak, dessen Geruch sich allmählich im Raum verteilt. Es war eindeutig die mächtige Präsenz der Maestra Taruval, welche den Lethyren bei ihrem Vorhaben Unterstützung anbot. Diese wurde angenommen und schon bald waren sie zu Viert unterwegs. Auch das hatte sich bereits bei den Orks herumgesprochen. Waren sie vom Wesen her zwar eher einfach gestrickt, wussten sie allerdings wie sie ihre Kräfte und Truppen wie und wann einzusetzen haben.

Doch diesmal schien etwas anders zu sein. Die Orks hielten sich zurück und schickten diesesmal nur einen einzigen Ork vor, welcher es mit dem Letharen / Menschengespann aufnehmen sollte. Er war größer und breiter als die üblichen. Muskulöser, agiler und blutrünstiger als alle anderen Orks welche Szyr'dhar jemals zu Gesicht bekam.




Leicht bekleidet mit Lederartiger Schutzbekleidung, einem Schild und einer Axt machte er sich auf den Weg in Richtung der Liedkundigen.
Erst lief er langsam, doch schon bald setzte er zum Sprint an gepaart mit einem markerschütternden Aufschrei, eher einem Aufbrüllen.
Die Axt drohend erhoben raste er auf die Letharen und die Maestra zu.
Nicht lange ließen die Magier sich lumpen und nutzen schon bald ihre auferlegten Fähigkeiten im Lied wirken zu können.

Nach einem lang durchzechten Kampf, einigen Schnittverletzungen welche gerade noch so mit herben Fleischwunden ersetzt werden konnten schafften es die Magier schließlich das Kraftpaket zu bändigen.
Die Lethry und der Lethyr, verwandelten sich in drachenartige Wesen und begruben das Orkwesen unter ihren massigen Körpern. Doch selbst dort versuchte der Kraftprotz sich herauszuwinden.

Mit Müh und Not konnte Szyr'dhar in Unterstützung mit der Maestra die übernatürlichen Handfesseln anlegen, welche den rasenden Ork schließlich bändigten. Zusätzlich wurde dem Ork noch ein massives Stachelhalsband angelegt, womit er an einem dicken Seil geführt werden sollte.

Alle Materialien angelegt, wurde der Ork nun schließlich unter den verzweifelten Blicken seiner Mitorks abgeführt. Sie unterließen es noch weitere Angriffe auszuführen, hatten die 4 es doch wohl geschafft ihren stärksten und mächtigsten Orken zu bändigen, was ihnen wohl kurzzeitig den Respekt des gesamten Orkforts verleihte.



Im Axorn angekommen wurde er in einen Kerker gesperrt.
Die Kerker nahe des Mael'rayats. Es würde sich in den zukünftigen Experimenten zeigen, ob das Mael'rayat auch an ihm Wirkung zeigt.
Ziel soll es sein ihm seinen animalischen Trieb zu entziehen.
Ihn gelehrig zu machen. Gehorsam beizubringen und ihn als eine neue Waffe Vaters einzusetzen.




Zuletzt bearbeitet von Szyr´dhar am 03 März 2017 19:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Vyel´tareala





 Beitrag Verfasst am: 05 März 2017 12:53    Titel:
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"FEIKLINKE" Krisch der Ork und setzte sich unter Einsatz seines ganzen Körpergewichtes zur Wehr. "LASSEN FREI!" Seine Hände waren gefesselt, an den Füssen schwere Ketten angebracht, so dass er nur noch kleine Schritte machen konnte. Vor ihm lief stoisch ein Elementar aus nachtschwarzem Obsidian und zerrte ihn unnachgiebig hinter sich her.
"Er hat immer noch einen starken Willen. Wenn es gelingt, wird er gutes Schlachtfutter für die Arena." Drang die gedämpfte Stimme einer verhüllten Lethra an das Ohr des Lethyren. Beide gingen in einigem Abstand hinter dem Ork her. Ihr Wille mit den Bewegungen des Elementars abgestimmt.
"Mhrm. Ja.. ja das wird er." Erwiderte er ebenso gedämpft. Die Macht dieses Ortes verlangte ihrer beiden ganze Konzentration. Und mit jedem weiteren Schritt begann sie schwerer auf ihrem Geist zu liegen. Der Lethra brach der Schweiss ausIhre Finger bewegten sich unruhig an ihrer Seite, die Bewegungen wurden zunehmen schwerer. Mit einem Seitenblick registrierte sie, dass es de Lethyren nicht viel anders erging. Das Elementar verlor bei jedem Schritt immer mehr Gestein.
"Wie nahe?" Brachte sie hervor.
"Noch ein Stück. Bis zum See." Krächzte er. Sie nickte und trieb das Elementar an sich schneller zu bewegen.
Mittlerweile war das Kreischen des Orks zu einem Wimmern und wirren Plappern geworden. Er stolperte immer wieder, kaute auf seiner Lippe rum und wirkte getrieben von dem zunehmenden Wahnsinn.
Die Zeit verstrich zäh, obwohl der Weg nicht allzu weit war. Gedanken, Illusionen, und verwirbelte Gefühle durchflutete den Geist der beiden liedkundigen Letharen und stellten sie auf die Probe.
"Nein... nein hier ist es gut. Hier. Ja hier soll er bleiben." Bestimmte Aron'deryl in wirrem Tonfall, noch bevor sie den See erreicht hatten.
Die Lethry nickte stumm und befahl dem Elementar stehen zu bleiben. Der Ork begann wieder zu zappeln und nun gegen die nächste Steinwand zu rennen. Doch die Metallketten rissen ihn zurück, noch bevor er sie erreichte. Er fiel hin, stand wieder auf und versuchte es noch einmal. Er fand keine weitere Beachtung. Aus einer dem Elementar umgebundenen Ledertasche zogen sie mit Metallketten fest verschmiedete Hand- und Fusschellen, Metallringe die an einem festen Stift hangen und einige vorbereitete Kristalle. Es kostete beide viel Anstrengung das bestehende Elementar aufrecht zu erhalten, und ihm diese letzte Aufgabe zu übermitteln. Zusammen bündelten sie ihren Willen und liessen ihn durch das dunkle Gesteinswesen fliessen. Mit einem Ruck setzte es sich in Bewegung und schlug die Stifte, die ihm nacheinander in die eine "Hand" gelegt wurden mit der Faust der anderen in die Steinwand. Bei jedem Hieb fielen Obsidianstücke zu Boden. Die Lethry wankte, als auch der Letzte endlich verankert war. Aron'deryl brabbelte irgendetwas vor sich hin. Worte die keinen Sinn ergaben.
Sie schüttelte ihren Kopf und versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen. "Die Ketten, wir müssen... die Ketten."
Der Lethyr nickte und hob einige der schweren Handschellen hoch. Sie die Fussschellen. Mühsam legten sie sie um die Gliedmassen des Orken, der nun sabbernd und nuschelnd auf dem Boden lag. Die dicken Metallketten an den Schellen wurden mit den Ringe an der Wand verbunden und hielten den ihn nun fest. Der letzte Schritt war, die Kristalle ausserhalb seiner Reichweite zu plazieren.
Einige Runen waren in dessen Oberflächen eingelassen. Im Inneren schimmerten sie dunkel durch die dissonante Aufladung und Liedwirkung. Ihre Struktur war auf die Liedsignatur des Orken eingestimmt worden und mit ihm verbunden. Mit ihrer Hilfe sollte er stabilisiert werden. Die Macht des Ortes, vergiftet durch das Relikt das alles durchfloss, sollte in Ruhe auf ihn wirken können, ohne das er daran völlig zugrunde ging.
Als sie fertig waren, verliessen die Lethyren den Ort so schnell es ihnen möglich war.
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Aron´deryl





 Beitrag Verfasst am: 21 Dez 2017 22:36    Titel:
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Ruhig lauschte er den Dissonanzen welche sich hier oben an der Spitze des Turmes verstärkt gesammelt hatten, während die rot unterlaufenen Augen streng über das Axorn und seine Bewohner hinweg starrten. Leicht nach vorne, über die Brüstung gebeugt, verharrte der Meister nun wieder seit etlichen Stunden. Das fahle Lüftchen was hier Oben wehte umspielte die bereits ergrauten Haare welche wie lose Spinnennetze von diesem hin und her gewogen wurden. Der restliche Leib harrte einer steinernen Statue gleichend, welche seit Jahrhunderten hier am Mauerwerk wachte, regungslos aus. Wieder ein in die Länge gezogener Atemzug, der die löchrigen und von der Zeit zerfressenen Lungenflügeln pfeifend mit Sauerstoff versorgte. Aron verbrachte gerade hier in stiller Einsamkeit sehr viel Zeit, als habe jene keine Bedeutung mehr für ihn, als warte er nur vergebens darauf, das Vater ihn endlich zu sich holen würde.

Für ihn selbst schien die Zeit schon seit langem egal, war ihm ohnehin bewusst das alles vergehen und neu entstehen würde. Nach ihm würde jemand anders folgen und das würde so lange so weiter gehen, bis Vater seinen Willen bekommen hätte. Wieder erklang das leise Pfeifen der Lungenflügel welche sich gierig mit Sauerstoff vollzogen, ehe die Augen wie von einem Magneten angezogen zu einem bestimmten Punkt im Axorn wanderten. Langsam legte sich ein trüber Schleier über die von den Jahrzehnten gezeichneten Augen, in ihnen ein Wissen verborgen was sich gut versteckt in den tiefsten Tiefen des Axorn verbarg. Fast so als spähe er durch das Gestein hindurch, hinter die Fassade der Realität hinter welche ein Lethyr zu sehen vermag, das ausblendend was nur den Anschein für das bloße Auge aufrechterhalten sollte.

Nur der Gedanke allein an das Artefakt selbst durchflutete ihn mit neuem Tatendrang und Neugierde. Die Visionen des Alathraxors, seine Forschungen und der rege Austausch mit der Lethry bestärkten ihn nur noch mehr in seiner Annahme zu verstehen, zu was das Artefakt in der Lage war. Einst gedacht die Welt zu zerstören war mittlerweile die neue Wahrheit ans Licht gedrungen welche sein Volk bewahren würde, wie die Wahrheit zuvor ebenso von ihnen bewahrt wurde. Sie als Wächter und Sammler der Bruchstücke würden gewiss nicht versagen Vaters wertvollste Waffe irgendwann neu im Feuer ihres Hasses geschmiedet, gegen ihre Feinde zu richten.

Die Augenbraue des Meisters erhob sich überrascht, sogleich den Körper gerade zu richten und den Stab der seinen Rang begleitete aus den Dissonanzen herbei zu rufen. Noch einen Moment blickte er gebannt, wie als würde er es in seinem Leben zum allerersten Mal machen den einzelnen Schritten entgegen. An diesem auf und ab als wäre etwas anders, als stimme etwas nicht was er da tat. Nachdem der Stab in seiner ganzen Gestalt in der von Leder und Knochen ummantelten Hand lag und umschlossen wurde, setzte er sich eiligen Schrittes in Bewegung.

Nicht allzu lange dauerte es, bis seine Füße ihn vor die schweren Tore trugen. Jene Tore welche mit Schutzrunen und schwersten Schlössern versiegelt waren kannten ihn bereits und er kannte sie so, dass sich die Schlösser bereitwillig wie durch einen Schlüsselmeister klackend öffneten, gleichsam ein Glimmen der Runen den Meister begrüßten. Leise schnaufend legte er die flachen Hände an die Tore, sich sodann mit einer Ansammlung an dissonanten Eingriffen in die Klangstrukturen dagegen zu drücken worauf hin sich diese bereitwillig öffneten.

Fernab der Realität durchdrang ein grünliches Strahlen den Spalt der sich immer weiter zu einem Durchgang öffnete. Abnormal abartig, dieses beißende und erdrückende Leuchten, gleichsam verführerisch lockend als befinde sich etwas wundervolles hinter den Toren was einen erwartet.

Schon eine geraume Zeit war verstrichen seitdem er das letzte Mal hier unten war.
Und wieder setzte er sich dem Artefakt aus, zog sich gar einen Handschuh von den Fingern und betrachtete die Reaktion in den Klangstrukturen und die Auswirkungen an seiner selbst.




http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=97773&start=15


Zuletzt bearbeitet von Aron´deryl am 21 Dez 2017 22:39, insgesamt einmal bearbeitet
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