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Konflikt Alathair
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Umfragen » Konflikt Alathair
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Möchtest du einen aktiven Konflikt (d.h. Bis hin zum Krieg) spielen?
Ja, ich bin Lichti und möchte es.
41%
 41%  [ 40 ]
Ja, ich bin Schatti und möchte es.
43%
 43%  [ 42 ]
Nein, ich bin Lichti und möchte es NICHT.
8%
 8%  [ 8 ]
Nein, ich bin Schatti und möchte es NICHT.
6%
 6%  [ 6 ]
Stimmen insgesamt : 96

Autor Nachricht
Zargas Tredan





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 09:04    Titel:
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Hallöchen Amelie,

da stimme ich dir grundsätzlich zu. Wie wir alle wissen, ist das ein durchaus schwieriges Thema, das man von extrem vielen Seiten sehen kann und auch gerne darf.

Allerdings bin ich der persönlichen Meinung, dass man sich gerade in so einem Spiel manchmal etwas mehr in Demut üben könnte. Ich bin nicht lang genug hier um das beurteilen zu können, wobei ich dennoch einfach mal davon ausgehe, dass viele Möglichkeiten einer variablen Spielwelt nicht unbedingt durch den Staff, sondern eher durch die fehlende Flexibilität mancher Spieler verhindert wird.

Alles kann irgendwie geregelt werden, wenn sich ein Staffi mit genügender Motivation an etwas heransetzt und gewisse Regeln aufstellt.

Nur weil Städte eingenommen werden könnten, muss es ja nicht direkt heißen, dass die Invasoren die Erlaubnis dazu haben, die Freiheiten der normalen Bevölkerung einzuschränken.

Wenn man mich fragen würde, muss man nicht immer komplett jede Aktion/Reaktion auf Logik trimmen. Da darf gerne mal eine entsprechende Regelung dreist zwischen grätschen, wenn es zum Wohle aller tauglich ist.

Das würde von mir aus aber auf wirklich viel zutreffen und nicht nur die Sache mit dem Einnehmen von Städten.

Liebe Grüße,
Flo

Amelie Salberg hat Folgendes geschrieben:
Ich wollte nur wegen der vielen Feiern ein Wort schreiben.
Soweit ich weiss, sind die Gilden dazu angehalten in einem gewissen Zeitraum Feste oder Events zu veranstalten, um an Gildenpunkte zu kommen, und somit werden nun auch hauffenweise solche veranstaltet.
Und...ich finde, wenn ein Gebiet von einer feindlichen Partei eingenommen wird, dann setzt das bei den Spielern die dort wohnhaft sind, sehr viel Unmut aus, weil der Spielfluss der chars total eingeschränkt wird, wenn nicht gleich auch komplett weg ist und sie nicht mehr einloggen, und es wirklich lange Zeit dauert, bis sich da wieder Normalität einstellt. Ich weiss noch von Bajard, das war dann viele, wirklich viele Wochen wie leergefegt.
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Drakhon Sokarth





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 14:26    Titel:
Antworten mit Zitat

Ich muss mich an dieser Stelle doch einmal äußern.

zum einen finde ich es beachtlich wie sich der hier gezeigte Umfragewert von der gefühlten Realität der letzten Jahre unterscheidet.
Dies aber nur als Randbemerkung. Ich möchte mich hier nur auf die 2-3 letzten Posts beziehen, die an und für sich sehr schön das eigentliche Problem aufzeigen. Ich möchte damit niemanden angreifen, ich bezweifle sogar das es beabsichtigt böswilliges Handeln ist aber das Ergebnis bleibt das gleiche.

Zitat:
Und...ich finde, wenn ein Gebiet von einer feindlichen Partei eingenommen wird, dann setzt das bei den Spielern die dort wohnhaft sind, sehr viel Unmut aus, weil der Spielfluss der chars total eingeschränkt wird, wenn nicht gleich auch komplett weg ist und sie nicht mehr einloggen, und es wirklich lange Zeit dauert, bis sich da wieder Normalität einstellt.



Für mich interpretiere ich aus diesen Zeilen, dass das Spiel der Chars ungleich dem Spiel des Servers ist, man bezieht sich nicht auf den Hintergrund, handelt nach dem, sondern möchte sein Spiel machen das einem Spaß bereitet und alles andere ist doof, störend und führt ohnehin nur zu Unmut.
Das hat, so hart es nun klingt, nichts mehr mit Rollenspiel zu tun und es ist diese Einstellung die es derzeit nahezu unmöglich macht Konflikte auszuspielen, aber warum.
Die Spieler feiern machen ihre Feste und planen ect. das machen sie egal ob es jetzt eine Seuche gab, eine Magische Katastrophe ein Krieg oder sonst was, das negative wird einfach ausgeblendet und manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade die Dinge die das Spiel interessant gestalten( für mich) nur als Balast bzw. persönliche Belästigung gewertet wird.
(Die neuen Gildenregelungen sind meiner Ansicht nach auch keine Hilfe um das zu Ändern, sondern zwingen die leute eher dazu egal wie die "Weltsituation ist" ihre Feierlichkeiten durchzudrücken um an ihre Punkte zu kommen.
Ein schönes Beispiel habe ich nach der Faustquest im Forum gelesen, "Gerimor ist ein wahrhaftes Schlaraffenland, es gibt keinen hunger kein Leid keine Seuchen..."(frei zitiert) und hier zeigt sich doch schon das diese Sichtweise auf Gerimor an sich nichts mit dem eigentlichen gewollten Hintergrund eines Kriegsgrenzgebiets zweier Reiche zu tun hat.

Und du schreibst es ja, anstatt diese neuen Gegebenheiten anzunehmen und dann auch mal ein Spiel unter einer Besatzungsmacht auszuspielen... logt man einfach nicht ein.
Wird ja nicht bestraft, ist ja nur ein Spiel, so weit so richtig macht es aber dennoch nicht besser.
Es ist nicht das System das hinkt, das hat sich zu früher nicht verändert. In meinen Augen sind es die Spieler, denen es nun schon viel zu lange viel zu gut ging, sie müssen keine Konsequenzen spielen sich mit keinem Hintergrund auseinandersetzen das eigene Verhalten in einer Gefahrensituation nicht hinterfragen, Feiern und Co. ist eben einfacher und macht allen Spaß denn es gibt ja keine Verlierer.

Natürlich muss ich auch anmerken, das wir dann auf der Konfliktseite Leute haben, die ihre Position ausnutzen und ihrem Gegenüber recht bewusst jeden Spielspaß durch ihre Art und Weise des Konflikts berauben.
Aber solange nur von Fairness und Spielerfreundlichkeit geredet wird ohne das man sie auch umsetzt, versteh ich natürlich warum dann viele keine Lust darauf haben sich die Folgen einer "Engine" Niederlage und Besatzung anzutun.

Letzten Endes ist diese Umfrage eigentlich bemerkenswert, so viele möchten einen Konflikt (angeblich) aber am Ende findet sich doch niemand der dann die Konsequenzen tragen möchte.
Es braucht die Bereitschaft der Spieler sich am Rollenspielgeschehen fern ab einer "second world" Ebene einzubringen.
Aber was passiert wenn eine Siedlung belagert werden würde und man von den dort lebenden Spieler dann abverlangt, das sie die Stadt ja nicht verlassen, weil belagert, und auch keine Waren produzieren können weil kein Rohstoffnachschub ect. ect. ich möchte mir nicht mal vorstellen wie man darauf reagieren würde ;).

Also als Schlusswort, man kann hier viel abstimmen und Diskutieren, am Ende sind es die Spieler, welche die Bereitschaft zu ernsthaftem Rollenspiel in sich suchen und finden müssen.
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Alanna Lenjar





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 14:41    Titel:
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Ein schöner und zutreffender Beitrag Drakhon.

Jüngstes Beispiel ist ja auch die Faust-Quest. Ein Ort wurde von Feinden erobert, der steht quasi auf der Türschwelle zu Berchgard, aber man hat gefühlt nichts davon im alltäglichen Leben mitbekommen (ich zumindest als casual Spieler der sich aus der Quest eher raushielt).

Der Konflikt zwischen Ost und West ist auch im Grunde kaum mehr spürbar. Ich bin ja gern in Bajard und dort sitzt man eben auch unter Reichsfeinden gemütlich zusammen (nehme ich mich ja nicht von aus). Gut wer das tun möchte solls ja auch gern tun, aber ich denke mal dem Grundkonzept Konflikt tut es wohl eher weniger gut. :)

Momentan ist es halt mehr ein Alathair Open Air als ein Alathair Total War. :)


Zuletzt bearbeitet von Alanna Lenjar am 06 Sep 2017 14:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Amelie van Salberg





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 15:56    Titel:
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Also bevor ihr mich nun alle durch den Kakao zieht, ich war nur einmal in der Situation, dass der Ort, indem einer meiner Chars lebte, überrannt wurde, und das war vor langer Zeit, vor sehr, sehr langer Zeit, Varuna.
Und damals hatte ich das sehrwohl ausgespielt, mein char hatte sich im Keller versteckt, viele Tage dort durchgehalten und ging nur auf Befehl des Regiments von seinem Zuhause weg. Also bitte, verurteilt nicht schon wieder einen post, den ihr hier zu lesen bekommt.
Und noch eins, das Leben von Amelie hatte sich durch die Faustquest total verändert, ihr könnt Mitspieler fragen, die Amelie Tag für Tag an der Brücke stehen sahen, und ich habe mir auch vieles einfallen lassen um diese Situation iwie ändern zu können. Ich bin mir sicher, dass ich sonst nicht nach Seefels mitkommen hätte dürfen.

Und nochwas, es ist immer ein Unterschied ob man den Besatzer spielt oder den der besetzt wurde, das scheint sich nie jemand zu überlegen.

Soviel von mir...
Amelie
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Drakhon Sokarth





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 16:08    Titel:
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Liebe Amelie, du mustest grad als Zitatsursprung herhalten, in meinen Äußerungen beziehe ich mich aber nicht speziell auf dich, noch hatte ich die Intention dich durch den kakao zu ziehen, was ich eigentlich auch nicht gemacht habe.
Mir geht es um die grundlegende Einstellung vieler Spieler, da muss jeder für sich entscheiden ob er sich in meinen Worten wiederfindet, wenn du das nicht tust ist alles gut und du brauchst dich nicht angesprochen fühlen :).
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Ashtar Dunyar





 Beitrag Verfasst am: 06 Sep 2017 20:31    Titel:
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Drakhon Sokarth hat Folgendes geschrieben:

Ein schönes Beispiel habe ich nach der Faustquest im Forum gelesen, [...]

Und du schreibst es ja, anstatt diese neuen Gegebenheiten anzunehmen und dann auch mal ein Spiel unter einer Besatzungsmacht auszuspielen... logt man einfach nicht ein.


Witzig, als Junkersteyn besetzt wurde, dachte ich eigentlich, daß genau das passieren würde. Die Bewohner sind gefangen in diesem Gebiet und müssen unter der Besetzungsmacht der Faust zurechtkommen. Es hätte eine Untergrundbewegung gegründet werden können. Vielleicht hätte man eine Lücke im Zaun gefunden, durch den sich nachts heimlich Leute rein- und rausschleichen hätten können, um lebensnotwendige Dinge in das besetzte Gebiet zu schaffen oder Befreiungspläne zu schmieden, heimlich Botschaften zu überbringen etc.
Daß keinem friedlichen Junkersteyner Leid zugefügt würde, hatte die Faust ja versprochen, also mußte man als PO auch nicht um seinen Char oder sein Hab und Gut fürchten. Soviel Fairneß muß immer sein. ;-)

Aber letztendlich haben dieselben Leute ihren Spaß gehabt, wie bei fast jedem Quest. Adel, Regiment, Priester und Magier hatten etwas zu sagen, der Rest durfte einfach nur Befehle befolgen. Wurde selten mal ernst genommen. Und bisweilen einfach weggejagt. Nicht von der Besetzungsmacht, sondern von den eigenen Leuten!

Ich denke, so eine Besetzung könnte wirklich Spaß machen. Aber dafür sollten auch als Allererstes und vor allen anderen diejenigen, die die "Leidtragenden" sind, also nun unter Besetzung leben, vielleicht sogar Hunger leiden müssen (Ok, letzteres nicht in Junkersteyn, da gibt es zu viele Bauernhöfe. ;-)) diejenigen sein, die handeln und Entscheidungen treffen dürfen. Eben diejenigen, die ihr "normales" Rollenspiel nun gezwungenermaßen ändern müssen, keinen Handeln mehr treiben können, vielleicht von ihren Freunden/Verwandten etc. abgeschnitten sind, mit denen sie sonst ihr meistes RP betreiben.
Beim Faust-Quest habe ich zuerst wirklich versucht, mich einzubringen als Vertriebener. Habe Vorschläge gemacht, auf Dinge hingewiesen, meine Hilfe angeboten... Aber immer hieß es nur, darüber darf ich nichts sagen, das haben wir schon bedacht und verworfen, das ist zu gefährlich, dafür ist jemand anders da, der das erledigt...

Wie es hätte sein können:
Die Junkersteyner ergeben sich scheinbar der Faust. Von nun an sind sie Gefangene hinter den starken Wällen. Aber heimlich treffen sich alle Anwohner zu geheimen Versammlungen und planen eine Rebellion gegen den Feind. Nachts schleicht sich ab und an jemand hinaus, um die Pläne der Widerstandsbewegung an das Regiment zu überbringen, das von der "freien" Seite aus tut, was es kann, um die Rebellen zu unterstützen. Z.B. durch Verabredung eines gemeinsamen Befreiungsschlages. (Natürlich geplant von den Rebellen!) Oder durch einen Scheinangriff als Ablenkung, während die Widerstandsbewegung Explosionstränke versteckt an dem Wall um Junkersteyn anbringt. Oder das Essen des Feindes mit Ogerbeeren verbessert. Oder sich in das Zelt des Faustkommandanten schleicht, um die Pläne der Faust zu erkunden.

Das wäre sicher alles sehr lustig gewesen und hätte viel Spaß und RP gebracht.
Aber das Wichtigste bei einer Belagerung wäre eben meiner Meinung nach, daß gezielt die Belagerten eingebunden werden, Dinge planen dürfen. Ernst genommen werden und nicht nur von den üblichen "wichtigen" Charakteren weggewunken werden. Und so, wie es sein sollte, lief es meiner Meinung nach bei dieser Quest zumindest nicht ab.

Hätte man mal eine echte Chance, das Geschehen in die eigene Hand zu nehmen, hätte ich nichts dagegen, wenn Junkersteyn wieder mal besetzt wird, von mir aus als grenznahe Siedlung auch von Rahal.
Aber es übernehmen halt immer wieder dieselben Charaktere/Gruppen das Kommando. Was im RP natürlich auch stimmig ist. Aber es kann auch durchaus im RP stimmig sein, von außerhalb des besetzten Gebietes einfach den "Gefangenen im Wall des Feindes" zuzuspielen und diesen zu überlassen, auf welche Art die Heimat befreit werden soll. (Dann müßte das besetzte Gebiet natürlich wirklich abgeriegelt werden und keiner normal rein- oder rausspazieren können.)
Klar müßte nur immer sein, daß OOC keiner etwas Wichtiges verliert, also z.B. die Besetzungsmacht das Haus ausräumt oder abfackelt oder Chars, die normal dem RP folgen, hinrichtet etc., denn so ein Gedanke würde den Spaß verderben und dazu führen, daß man lieber nicht einloggt.

Jetzt bekomme ich bestimmt wieder Haue, weil ich Kritik gepostet habe und nicht, wie toll dieses Quest doch war. Aber ich habe ernsthaft versucht, mich einzubringen, und wurde durch all die Ablehnung derart frustriert, daß es mir eben leider keinen allzu großen Spaß mehr gemacht hat. Es führte nur dazu, daß ich wochen- oder gar monatelang keine Einnahmen hatte, keinen Handel treiben konnte. Eingeloggt habe ich trotzdem. Schade, daß es keine Flüchtlinge in Adoran gab, die zu versorgen hätte für mich eine Menge wettgemacht und sicher auch viel Spaß. (Danke an Nyome für dieses Angebot! Das fand ich wirklich supertoll!)

Das soll jetzt auch nicht wie Gemecker klingen sondern konstruktive Kritik sein, wie man es aus meiner Sicht besser machen könnte und wie die betroffenen Charaktere auch an einer Besetzung ihrer Heimat wirklich Spaß haben könnten. Denn, um zum eigentlichen Thema zurückzukehren, eigentlich fand ich es auch immer etwas schade, daß man nie zumindest für eine geraume Zeit eine Siedlung der Feinde einnehmen kann. Das sollte doch eigentlich das Ziel der Kriegsparteien sein, oder?
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Hadir Yazir





 Beitrag Verfasst am: 07 Sep 2017 17:56    Titel:
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Ashtar Dunyar hat Folgendes geschrieben:

Klar müßte nur immer sein, daß OOC keiner etwas Wichtiges verliert, also z.B. die Besetzungsmacht das Haus ausräumt oder abfackelt oder Chars, die normal dem RP folgen, hinrichtet etc., denn so ein Gedanke würde den Spaß verderben und dazu führen, daß man lieber nicht einloggt.


Auweia nun setze ich mich bestimmt richtig in die Nesseln aber sei's drum. Zuallererst möchte ich sagen, dass ich den Standpunkt von deinem Post durchaus nachvollziehen und gut verstehen kann. In vielen Dingen hast du sicher Recht wenn du sagst, dass so Questen nicht immer nach Schema F ablaufen müssen und immer nur Bespaßung für die gleichen Gruppen (Ritter, Klerus, Armee etc) darstellen sollten. Die Gründung einer mehr oder weniger geheimen Rebellenfraktion wäre hier bestimmt - wie von dir geschildert - ein guter Ansatz gewesen, um eben auch jeden "normalo" Bürger in den Konflikt einzubinden, gerade wenn sie in Junkersteyn wohnen ohne sie, wie du es beschrieben, hast einfach nur zu Befehlsempfängern und Fusstruppen zu "degradieren".

Solche Ideen können viel schönes RP und Spaß bringen, tolle Geschichten schreiben und auch die Shardgeschichte nachhaltig verändern, weil man eben vielleicht auch als 'kleiner Mann' mal was erreicht hat.
Dem gegenüber finde ich es aber falsch, den etablierten Institutionen vorzuwerfen, ihr RP - das man mit Sicherheit auch von ihnen erwartet - durchzuziehen, selbst wenn man es aufgrund gegebener Umstände (man wird weggewunken, nicht gehört etc) "doof" findet. Es sind nunmal Ritter, Adel, Klerus und Soldaten die auch in der übrigen Zeit in dem sie auf den Shard spielen, ein RP betreiben dass sie auf "Ernstfälle" wie diesen vorbereitet und wenn du in sagen wir mal 50% deiner Zeit nichts anderes machst, als solche Themen in dein RP mit einzubauen, zu proben, zu trainieren, in Scharmützeln zu kämpfen etc. dann wirst du dir einfach schon aus RP Konsequenz nicht von dem Schmied oder dem Bauer deines Vertrauens erzählen lassen wollen, wie das zu laufen hat.
Auch nicht wenn es das Haus von Schmied xyz oder der Hof von zyx ist, der da gerade besetzt ist und er es ist der vertrieben wurde und nicht du als Soldat/Priester/Ritter.

Zumal diese Fraktionen - und ich glaube das haben die vielen Geschichten und Briefe gezeigt die dort geschrieben wurden - auch mitunter ganz andere Ziele noch verfolgen als der Bauer/Schmied dessen Ziel - wie du auch schon selbst sagtest - es meistens eher ist, einfach nur zur Normalität zurück zu kehren und sein reguläres RP weiter zu führen. Im Fall der Faustquest - die ich völlig unbeteiligt nur als Zuschauer verfolgte - ist es vielleicht sogar so gewesen, dass dieser Widerstand eher geschadet als geholfen hätte, da die "üblichen Institutionen" - so erschien es mir zumindest - eher bemüht waren, das ganze so diplomatisch und politisch wie möglich zu lösen, anstatt mit Gewalt. Da hilft dann so ein "Rebellengedankengut" und Guerilla-Aktionen eben nicht - ergo erntet man dann leider auch die ungeliebte Reaktion von den entsprechenden Charakteren und Funktionären dieser Fraktion(en).

Wirklich bedenklich aber finde ich den von mir zitierten Bereich deines Posts. Weil ich ähnlich wie Drakhon da ein Einstellungsproblem sehe, dass so ein bisschen in seinem Post mitschwingt.
Ich will es einmal salopp als "Wenn ich ein Held sein möchte, dann muss ich auch bereit sein etwas heldenhaftes zu tun" umschreiben. Eine Aktion von der ich im Vorfeld weiß, dass mir keine schlimmen Konsequenzen drohen, erfüllt für mich dieses Kriterium in keinster Weise. Bleiben wir bei dem Beispiel Faustquest und der theoretischen Rebellenfraktion. Wie gesagt, die Idee dahinter finde ich total begrüßenswert und spitze, nur sollte man meiner Meinung dann auch bereit sein im schlimmsten Fall die notwendige Konsequenz zu tragen, wenn es schief geht.
Das muss nicht immer gleich - kann aber sehr wohl - den Verlust des Chars bedeuten. Gerade in Questen habe ich zumindest UO auch immer als Spiel kennengelernt in denen man sich sehr genau überlegen musste, was man macht und riskiert, weil man mitunter eben auch die Konsequenzen seines Handelns tragen musste (Die GMs die die questen durchführten, hatten da immer einen sehr viel weiteren Handlungsspielraum als Spieler vs Spieler Geschichten - aus nachvollziehbarem Grund). Das machte die Teilnahme zwar durchaus unberechenbar und mitunter gefährlich aber immer auch spannend und man hatte, wenn man eine solche Quest bei der einfach alles passieren konnte überstand, auch mal wirklich was zu erzählen.

Ich erinnere mich an eine Geschichte auf einem anderen Shard indem ich einen Gardisten gespielt habe und ein uns schon bekannter Dämon die Stadt angriff. Um die anwesenden Bewohner zu schützen ging mein Char dazwischen, ich als spieler aber in vollstem Bewusstsein, dass es im Prinzip absolut dämmlich war, weil ich eh nichts gegen den Typen ausrichten konnte und mein Char vermutlich hier sterben wird. Zum Glück für mich, schätzte besagter Dämon mein Gardisten so gering, dass er ihm "nur" eines seiner Augen wegbrannte und mein Char das überleben durfte. Die Narbe und die Konsequenz meines Handelns, dass der Char nun nur noch einäugig war, musste ich aber dennoch tragen und war sogar froh drüber. Wie gesagt, ich hatte mit was anderem gerechnet. Die kleine Anekdote soll nur dazu dienen klar zu machen, dass wenn ich Aktionen wie Rebellen in besetzten Gebieten etc durchführe, ich es m.Mg.n. nach immer auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit tun sollte. Ich sollte mir als Spieler überlegen, ob ich wirklich bereit bin im schlimmsten Fall meinen Char für diese Aktion herzugeben und nochmal neu anzufangen und mein Char sollte sich überlegen ob er wirklich bereit ist Leben, Familie und Unversehrtheit aufs Spiel zu setzen und dementsprechend ein glaubhaftes und stimmiges RP abzuliefern.
Denn es gibt, gerade für Besatzer kaum etwas das die Immersion, gerade auch von 'Böse' angehauchten Chars, mehr bricht als aufgrund oben benannter Einstellung sich selbst verbiegen zu müssen.
Ala "Ja wir haben hier eine Rebellengruppe gefangen genommen, die versucht hat, das Lagerhaus mit den Garnisonsvorräten abzufackeln - was machen wir mit ihnen?" "Ja mhm ... gebt ihnen eine Ohrfeige und schickt sie wieder nach Hause!". Richtig ist, dass es fair zugehen sollte und man nicht nur weil man Mr. Evilknivel persönlich spielen will 10 Mitspielerchars hinrichten lässt weil die einem schräg angeguckt haben, aber fair bedeutet für mein Verständnis eben auch, der anderen Seite zugestehen zu müssen, gewinnen zu dürfen wenn man es aus irgendwelchen Gründen versaut.

Soviel von mir dazu und sorry für das viele offtopic
MfG PO Hadir
_________________

~~~ klick mich! ~~~


Zuletzt bearbeitet von Hadir Yazir am 07 Sep 2017 17:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Ashtar Dunyar





 Beitrag Verfasst am: 07 Sep 2017 20:23    Titel:
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Hadir Yazir hat Folgendes geschrieben:

Dem gegenüber finde ich es aber falsch, den etablierten Institutionen vorzuwerfen, ihr RP - das man mit Sicherheit auch von ihnen erwartet - durchzuziehen, selbst wenn man es aufgrund gegebener Umstände (man wird weggewunken, nicht gehört etc) "doof" findet. [...]

Das sollte absolut kein Vorwurf sein. Natürlich müssen auch diese Fraktionen ihrem RP treu bleiben und es ist klar, daß die entsprechenden Machthaber auch die Leitung der anderen Chars übernehmen.
Das schließt aber meiner Meinung nach nicht aus, auch "einfacheren" Charakteren wichtigere Rollen zuzugestehen.

Mal zwei Beispiele:
Die Priester hatten eigentlich mit der Faust-Quest gar nichts zu tun. Dann jedoch verlangten, wenn ich das richtig mitverfolgt habe, die Faust-Verantwortlichen nach teilnehmenden Priestern an Verhandlungen, da sie Temora-Gläubig sind und daher den Priestern vertrauen. Die Faustler hätten ja auch Alatar-Gläubige sein können oder Eluive-Gläubige etc. Dann wären die Priester nicht involviert gewesen. Es war sozusagen eine OOC-Entscheidung, sie auf diese Art in das Quest mit einzubinden, indem man den Faustlern die entsprechende Gesinnung gab.
Etwas Ähnliches wäre bestimmt auch in Bezug auf andere Charaktere möglich gewesen, wenn man das Quest halt entsprechend ein ganz klein Wenig modifiziert hätte.

Etwas anderes, das mir aufgefallen ist, ist, daß nach der Besetzung jede Menge Charaktere, die ich selbst noch nie in Junkersteyn gesehen habe, plötzlich über weit größere Ortskenntnis zu verfügen schienen, als die Bewohner selbst, die ja dort mehr oder weniger den Großteil ihrer Zeit verbracht haben. Klar, die Welt ist OOC gesehen klein und die meisten Chars waren wohl fast an jedem Ort schonmal. (Oder die POs mit verschiedenen Chars) Aber rein vom RP her wäre es meiner Ansicht nach sinnvoll gewesen, hier beispielsweise ein paar Bewohner als Berater aufgrund ihrer überlegenen Ortskenntnis eng mit einzubeziehen. Das hätte auch nicht an der Position der üblichen Befehlshaber gerüttelt, aber dennoch den "Leidtragenden" der Quest mehr Möglichkeiten der Beeinflussung/Beteiligung gegeben.

Wenn man das wirklich gewollt hätte, hätte es da bestimmt zahlreiche Möglichkeiten gegeben.

Hadir Yazir hat Folgendes geschrieben:

Wirklich bedenklich aber finde ich den von mir zitierten Bereich deines Posts. Weil ich ähnlich wie Drakhon da ein Einstellungsproblem sehe, dass so ein bisschen in seinem Post mitschwingt.
Ich will es einmal salopp als "Wenn ich ein Held sein möchte, dann muss ich auch bereit sein etwas heldenhaftes zu tun" umschreiben. Eine Aktion von der ich im Vorfeld weiß, dass mir keine schlimmen Konsequenzen drohen, erfüllt für mich dieses Kriterium in keinster Weise. [...]

Ich glaube, da sind wir schlichtweg verschiedener Meinung. ;-)
Natürlich sollte man Dinge nicht zu sehr ausreizen. Aber ein großer materieller Verlust oder gar der Chartod sind schon extreme Konsequenzen. Und ich denke, gerade so etwas ist es, das dann leute davon abhalten würde einzuloggen.

Das kommt natürlich auch immer auf den PO an. Es gibt einige, die erstellen sich einen Charakter, versuchen den möglichst gut zu skillen, spielen ihn eine Weile, dann wird er langweilig, und man kreiert sich halt einen neuen. Das ist oft verbunden mit einem RP-Tod, weil man dann, wenn ich nicht irre, zumindest die Bonuspunkte behalten darf.
Es gibt aber auch solche Spieler wie mich, die nur einen Charakter aktiv spielen, in meinem Fall seit glaube etwa 9 Jahren oder so. Ashtar ist für mich wie mein virtuelles Kind. Würde er den Chartod sterben, wäre das keine Strafe für Ashtar, sondern eine Strafe für mich als PO. Und eigentlich sollte RP ja erwünscht sein und nicht bestraft werden. Würde Ashtar sterben, wäre das für mich wahrscheinlich das Ende meiner UO-Zeit, auf jeden Fall das Ende meiner Alathair-Zeit. Sowas riskiert man nicht gerne. Bestünde bei einem Quest diese Gefahr, wäre das für mich also ein mehr als guter Grund, in dieser Zeit nicht einzuloggen.
Und gerade das ist ja, was nicht gewollt ist, daß die Spieler aus Angst nicht mehr einloggen, bis ein Quest vorbei ist. Daher ist es aus meiner Sicht absolut essenziell, daß ein Charakter keine wirklich bedeutende Dinge (gesamtes Vermögen, Haus, Leben) durch ein Quest verlieren kann.

Ich glaube auch, daß du hier vielleicht OOC und IG etwas vermischst. Daß man nichts Wichtiges verlieren können sollte, ist eine OOC-Sache. Davon wüßte der Charakter nichts. Ich bin beim Faust-Quest auch davon ausgegangen, daß niemandem wirklich die Lebensgrundlage einfach weggenommen wird. Aber Ashtar hatte eine Scheißangst, daß die Faust sein Zuhause einfach abfackelt. Daß er seine geliebten Haustiere nie mehr wiedersehen wird. Daß er nie wieder in seine Heimat zurückkehren kann. (Theoretisch hätte die Faust ja auch das Gebiet einfach behalten und verteidigen können.)

Meine Vorstellung von einer Rebellengruppe wäre auch eher in Richtung einer Untergrund-Organisation gegangen, die eben Informationen besorgt und diese dann heimlich an das Regiment weitergibt, als in Richtung einer Guerilla-Truppe, die Brandanschläge verübt. Das Beispiel mit den Explosionstränken am Wall war vielleicht blöde gewählt. Bzw. wäre so eine Aktion eher eine Zusammenarbeit in meiner Phantasie zwischen den "Gefangenen" im besetzten Gebiet und den Streitkräften draußen. Also.. z.B. die Streitkräfte draußen führen eine Ablenkung durch, so daß eben solche Sprengsätze angebracht werden könnten. Um den Wall damit später zu durchbrechen. Was zeitgleich mit einem (echten) Angriff von außen dann einhergehen würde, so daß die Befreier einen Weg durch die Mauer haben. Nicht ein Bombenattentat auf den Redelsführer oder sowas.
Aber jetzt schweife ich echt ab. Das wäre halt ein Szenario, wie es in meinem Kopf enstanden ist. Die Besetzer könnten natürlich in der Zwischenzeit die Brandsätze finden. Oder die Befreier werden in der Schlacht geschlagen und kommen erst gar nicht bis zu dem Bruch im Wall. Oder.. oder.. oder... ;-)

Aber nehmen wir das Beispiel, daß die Guerilla-Gruppe versucht hätte, den Redelsführer in die Luft zu sprengen und dabei erwischt worden wäre.
Natürlich würden sie dann mit großer Wahrscheinlichkeit im Kerker landen.
In Game würde ihnen vermutlich der Tod drohen. Das ist sehr beängstigend. Aber OOC sollte man eben den Spieler für sein RP nicht mit so etwas bestrafen, sondern eine Möglichkeit bieten, die beide Seiten zufriedenstellt. Die Gefangenen könnten befreit werden. Die Feinde könnten sie als Doppelagenten einsetzen. Es könnte ein Lösegold gefordert werden. Sie könnten gegen eigene Leute, die gefangen wurden, ausgetauscht werden. Es könnte ein anderes Stück Land für das Leben der Gefangenen gefordert werden. Da gibt es unzählige Möglichkeiten, wie die Besetzer gewinnen könnten, ohne daß man als PO wirklich Angst haben muß. Die Angst sollte immer der Charakter haben, nie der PO.
Und im Zweifelsfall könnte das Gebiet auch einfach weiter besetzt bleiben. Rebellion fehlgeschlagen. So lebt man eben bis zu einer Befreiung in der Zukunft unter der Besatzungsmacht und Handel ist nur noch mit diesen möglich. Daß ein Charakter nichts wirklich Wichtiges verlieren darf ohne Einwilligung des POs (als OOC-Regel) wäre absolut nicht gleichzusetzen damit, daß die "böse" Seite nicht gewinnen darf.
Natürlich würde dann bestimmt das Reich, dem man dieses Stück Land weggenommen hat, an einem Gegenschlag arbeiten. Und schon ist das da, was hier immer so sehr gewünscht wird. Ein umstrittenes Gebiet. Erst mal in der Gewalt des Feindes, aber für wie lange?

Auch wenn das jetzt etwas OT klingt, als ob es nur über das Faust-Quest gehen würde, ist das für mich eher ein Beispiel, an dem ich meine Gedanken erklären kann. Die Thesen dahinter aber würden genauso gelten für eine Invasion Rahals im lichten Reich. Oder umgekehrt. Also eben genau das, worum es hier im Thread geht. Wie halt sowas möglich wäre, ohne daß die... sagen wir mal nicht konfliktliebenden Spieler einfach wochenlang ausgeloggt bleiben, bis alles vorbei ist. Oder ihnen der Spielspaß verdorben wird. Auch in einem Krieg muß halt für jede Art Spieler ein Bißchen was dabei sein. ;-)
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Shalaryl Di`naru





 Beitrag Verfasst am: 07 Sep 2017 21:18    Titel:
Antworten mit Zitat

Das mit der Rebellengruppe ist eher ein Timingproblem gewesen. Die war
im Begriff sich zu bilden, weil eben nicht alle Bürger mit den Entscheidungen
des Adels zufrieden waren - und dann ging es zur Questauflösung auf die
Insel, wo nicht mehr alle mit konnten. Damit hatten sich verschiedene An-
sätze erledigt und jeder der nicht auf der Insel war, konnte nur noch ab-
warten. Zu dem Zeitpunkt lief die Quest allerdings auch schon so lange und
band vor allem so viele Staffler, dass sie ein Ende finden musste.
_________________
Shala wird vorgestellt:
"Dieses staunende Etwas..." von Lysira
"Dieses scheue Wesen..." von Lysanyiell

~Yay!~


Zuletzt bearbeitet von Shalaryl Di`naru am 07 Sep 2017 21:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Jaryan´dolor





 Beitrag Verfasst am: 08 Sep 2017 00:50    Titel:
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omg ich will auch was schreiben....

wartet, lasst mich nachdenken....




KRIEEEEEEEEEEEEG!!!!!!!!!!!!!

_________________

[Ala'thraxor Jaryan'dolor des Leth'Axorns]
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Hadir Yazir





 Beitrag Verfasst am: 08 Sep 2017 18:31    Titel:
Antworten mit Zitat

Ashtar Dunyar hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube, da sind wir schlichtweg verschiedener Meinung. ;-)


Aber nehmen wir das Beispiel, daß die Guerilla-Gruppe versucht hätte, den Redelsführer in die Luft zu sprengen und dabei erwischt worden wäre.
Natürlich würden sie dann mit großer Wahrscheinlichkeit im Kerker landen.
In Game würde ihnen vermutlich der Tod drohen. Das ist sehr beängstigend. Aber OOC sollte man eben den Spieler für sein RP nicht mit so etwas bestrafen, sondern eine Möglichkeit bieten, die beide Seiten zufriedenstellt. Die Gefangenen könnten befreit werden. Die Feinde könnten sie als Doppelagenten einsetzen. Es könnte ein Lösegold gefordert werden. Sie könnten gegen eigene Leute, die gefangen wurden, ausgetauscht werden. Es könnte ein anderes Stück Land für das Leben der Gefangenen gefordert werden. Da gibt es unzählige Möglichkeiten, wie die Besetzer gewinnen könnten, ohne daß man als PO wirklich Angst haben muß. Die Angst sollte immer der Charakter haben, nie der PO.
Und im Zweifelsfall könnte das Gebiet auch einfach weiter besetzt bleiben. Rebellion fehlgeschlagen. So lebt man eben bis zu einer Befreiung in der Zukunft unter der Besatzungsmacht und Handel ist nur noch mit diesen möglich. Daß ein Charakter nichts wirklich Wichtiges verlieren darf ohne Einwilligung des POs (als OOC-Regel) wäre absolut nicht gleichzusetzen damit, daß die "böse" Seite nicht gewinnen darf.
Natürlich würde dann bestimmt das Reich, dem man dieses Stück Land weggenommen hat, an einem Gegenschlag arbeiten. Und schon ist das da, was hier immer so sehr gewünscht wird. Ein umstrittenes Gebiet. Erst mal in der Gewalt des Feindes, aber für wie lange?


Darin stimmen wir auf jedenfall überein und ich kann auch deine Sichtweise von Chars die zu "virtuellen Kindern" werden verstehen, nachvollziehen, akzeptieren und respektieren, auch wenn ich der Meinung bin, dass es dem Konfliktrollenspiel nicht zuträglich ist. Aber das alles zu diskutieren, führt nur zu weit am Thema vorbei. Von daher belassen wir es bei unseren Posts würde ich sagen!

MfG PO Hadir
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Zuletzt bearbeitet von Hadir Yazir am 08 Sep 2017 18:31, insgesamt einmal bearbeitet
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Mica Seufzerbach





 Beitrag Verfasst am: 09 Sep 2017 12:01    Titel:
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Naja, zwischen der grundsätzlichen Bereitschaft, sich an Konflikten zu beteiligen, und der sehr viel konkreteren und wichtigeren Frage der individuellen Rollenzuschreibung in Konfliktsituationen bestehen am Ende des Tages halt doch gewisse Unterschiede. Wenn die Erwartungen, die an Konfliktspiel gerichtet werden, wenig kompatibel sind, dann hilft auch alles Debattieren kaum.
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